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Coronavirus

Was lernen wir aus der Corona-Pandemie?

Wir sehen ein Bedürfnis, über die aktuelle Lage politisch zu debattieren. Dafür bieten wir Ihnen auf dieser Seite ein Forum. „Was können Politik und Gesellschaft aus der Corona-Pandemie lernen?“, so lautet die einleitende und auch ein wenig hoffnungsfrohe Frage. Bitte beachten Sie, dass wir hier keine konkreten Fragen beantworten können. Wir sind aber sehr interessiert an Ihren Meinungen und Ratschlägen. Ihre Beiträge werten wir tagesaktuell aus und bringen sie in die Landespolitik ein. Das Forum ist bis zum 31. Januar 2022 geöffnet.

Bitte stellen Sie hier keine Anfragen. Wenn Sie Fragen haben, lesen Sie sich bitte das Informationsangebot der Landesregierung durch. Zusätzlich können Sie sich mithilfe des Corona-Chatbots COREY sowie den Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung informieren.

Kommentare

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Kommentare : zu Lernen aus Corona-Pandemie

74. Kommentarvon :ohne Name 3803

Zwangsweise Kontaktnachverfolgung schwierig und Apps helfen nicht mehr

Wir lernen in der Pandemie auch, dass die Kontaktnachverfolgung in einer Pandemie unter Umständen nicht mehr funktioniert. Stattdessen versuchen Polizeien und Staatsanwaltschaften die Daten aus der Kontaktnachverfolgung für andere Zwecke zu verwenden. Das sollte nicht nur mit einem Tadel, sondern unter Strafandrohung verboten werden. So wird das

Wir lernen in der Pandemie auch, dass die Kontaktnachverfolgung in einer Pandemie unter Umständen nicht mehr funktioniert. Stattdessen versuchen Polizeien und Staatsanwaltschaften die Daten aus der Kontaktnachverfolgung für andere Zwecke zu verwenden. Das sollte nicht nur mit einem Tadel, sondern unter Strafandrohung verboten werden. So wird das Vertrauen der Bürger in den Staat durch staatliche Stellen vollständig zerstört.

 

Daher muss die zwangsweise Kontaktnachverfolgung, die sowieso nicht mehr durch die Gesundheitsbehörden umgesetzt wird, durch anonyme Techniken (Beispiel: Corona-Warn-App) ersetzt werden oder komplett aufgehoben werden.

 

Eine weitere Luca Nutzung durch Zwang ist nicht zielführend und teuer. Vor allem wird die Big Brother Dystopie weiter befeuert. Das zerstört das weitere Vertrauen in staatliche Stellen und der Staat selbst kapiert das nicht einmal.

73. Kommentarvon :Geofran

"die Pflege"

Ich bin Pflegefachkraft und arbeite in der ambulanten Pflege. Ich habe den Eindruck, dass „die Pflege“ in der Covid-19-Pandemie entweder als bedauerliches Opfer oder als naiv-ignorante Impfverweigerer auftaucht. Was wir aus meiner Sicht lernen sollten ist, Pflegefachkräfte als aktiven Teil der Bewältigung zu sehen. Wir sind häufig als

Ich bin Pflegefachkraft und arbeite in der ambulanten Pflege. Ich habe den Eindruck, dass „die Pflege“ in der Covid-19-Pandemie entweder als bedauerliches Opfer oder als naiv-ignorante Impfverweigerer auftaucht.

Was wir aus meiner Sicht lernen sollten ist, Pflegefachkräfte als aktiven Teil der Bewältigung zu sehen. Wir sind häufig als Fachpersonen den Klient*innen, Patient*innen am nächsten. Wir können Befürchtungen und Ängste ansprechen, aufklären, beraten. Wir sind gewohnt, Sachverhalte in die Sprache unserer Klient*innen, Patient*innen zu übersetzen. Wir erreichen auch Personen, die dem Gesundheitssystem aus unterschiedlichen Gründen fern sind. Wir sind mit der Situationen in den verschiedenen Settings unmittelbar vertraut. Es gibt zunehmend Pflegefachkräfte in einem breiten Spektrum an Qualifikationen, vom Examen bis hin zur Akademisierung.

Wo werden Pflegefachkräfte in diesen Rollen adressiert? Wo sind die Pflegefachkräfte (sichtbar) in den Beratungsgremien? Wo sind sie (sichtbar) in der Organisation der Impfzentren? Warum wird beim Impfen durch Ärzt*innen jeglicher Richtung und Apotheker*innen nicht auch von Pflegekräften gesprochen?

Die Pandemie wäre eine Chance, „die Pflege“ nicht nur als Problem, sondern als Teil der Lösung zu sehen. Es würde sie über den konkreten Beitrag hinaus auch als Profession aufwerten und helfen, nicht nur dem Rückzug erfahrener Pflegefachkräfte entgegenzuwirken, sondern die Pflege für junge und engagierte Menschen aktraktiv zu machen.

 

72. Kommentarvon :ohne Name 12924

Ein neues WIR schaffen

Gelernt haben sollten wir: • … dass Berufe rund um den Menschen (Altenpflegerinnen, Krankenschwestern, Ärzte, Pflegedienstberufe, Kindergartenleitungen…) wesentlich wichtiger sind für die Gesellschaft als Berufe rund um Technik, Autos oder Sonstiges. Deshalb sollten sie auch angemessen bezahlt werden. Meiner Meinung nach sollte man sich überlegen,

Gelernt haben sollten wir:

• … dass Berufe rund um den Menschen (Altenpflegerinnen, Krankenschwestern, Ärzte, Pflegedienstberufe, Kindergartenleitungen…) wesentlich wichtiger sind für die Gesellschaft als Berufe rund um Technik, Autos oder Sonstiges. Deshalb sollten sie auch angemessen bezahlt werden. Meiner Meinung nach sollte man sich überlegen, ob solche Berufszweige von anderen wirtschaftlichen Berufszweigen wie Managern, Bankmitarbeitern, Fondsmanagern … solidarisch unterstützt werden sollten. Nicht die wirtschaftlichen Interessen sollten Vorrang haben, sondern die menschlichen!

Es kann nicht sein, dass ein VW-Manager ein Gehalt von monatlich mehreren 10-Tausend Euro erhält – so viel Mehrwert kann er dem Unternehmen und der Gesellschaft gar nicht bringen!

• … dass die Digitalisierung in einigen Bereichen uns viel Flexibilität bringen würde. Sie muss allerdings mit Bedacht und Maß vorangebracht werden. Nicht alles ist toll, nur weil es neu ist.

• … dass es nicht sein kann, dass eine Fluglinie aus Steuergeldern Millionen zur Unterstützung erhält, die Schulen jedoch nicht die notwendigen Mittel, damit unsere Kinder geschützt werden vor dem Virus oder anderen Krankheiten (Raumluftfilter helfen nicht nur gegen Corona!). Im Bildungssektor wurde seit 20 Jahren gespart – damit muss endlich Schluss sein! Das fällt uns sonst fürchterlich auf die Füße, wenn wir kein geeignetes Personal für nichts mehr haben!

• … dass den Kindern und Jugendlichen bei solch einschneidenden Einschränkungen Augenmaß und Gehör geschenkt werden muss. Sie haben am meisten gelitten unter der Situation! Es sollten Auffangmöglichkeiten geschaffen werden für Kinder, deren häusliche Situation schon im Normalfall an etliche Grenzen stößt. Idealerweise sollte bereits im Vorfeld unser Umgang mit Kindern in der Gesellschaft hinterfragt werden. Jeder sieht inzwischen nur noch seinen eigenen Vorteil und wird immer narzisstischer. Das tut unserer Gesellschaft nicht gut! Da sollten wir vehement gegensteuern!

Warum gibt es beispielsweise keinen „Erziehungs-Führerschein“? Die Erziehungshilfen scheinen nicht auszureichen, um unsere Gesellschaft von Beginn an zu ethischen Werten zu erziehen, bei denen ein soziales Miteinander und der Respekt vor Anderen feste Größen sind.

Auch und gerade jetzt in diesen Zeiten, in denen immer mehr Geflüchtete bei uns heimisch werden, andere Ethnien und Kulturhintergründe sich vermischen, sollten wir diesen Neuankömmlingen zeigen, wie bei uns ein Miteinander-Leben funktioniert. Das halte ich für unabdingbar! Wir müssen diesen Menschen die Hand reichen, zeigen dass sie Willkommen sind, aber gleichzeitig ganz klare Regeln aufstellen, wie sie sich hier benehmen müssen, damit sie bleiben dürfen – natürlich ohne ihre Kultur oder ihre religiösen Hintergründe aufgeben zu müssen.

• … dass nicht immer die immerwährende, schnelle Information von allem und jedem durch die Medien sinnvoll und gut ist! Meiner Meinung nach sollte auch die Medienlandschaft sich hinterfragen und sich eine ethische, moralische Zielsetzung geben, nicht alles immer nur wirtschaftlichen Interessen unterzuordnen.

Die ständigen Talkshows mit immer den gleichen Akteuren und Aussagen, die ständigen Interviews mit Virologen, der StIKo, des Ethikrats und mit den bereitwilligen Politikern, die für ein bisschen fragwürdige Aufmerksamkeit sich zu jedwedem Thema äußern müssen, sehr gerne dabei immer schön kontrovers … Wer braucht das? Das schürt Ängste, Unsicherheiten und führt zu immer mehr Chaos!

Viele Politiker ärgern sich über die zunehmende Politikverdrossenheit. Dann sollten Sie sich vielleicht mal weigern, ein 5. Interview über die gleichen Fragen wie schon vor einer Woche zu führen!

• … dass nicht höher, schneller, weiter die beste Devise ist!!!

Das kristallisiert sich für mich aus allem heraus!

Wir sollten dahin kommen, dass Fortschritt gut ist und sein muss, sein kann, aber nicht um jeden Preis! Es gibt Gott-sei-Dank schon einige gute Anfänge, einige Firmen, die nicht sofort das nächste neue Handy herausbringen müssen, egal wie es hergestellt wird (beispielsweise Shiftphone) oder Banken, die nicht mit allem handeln müssen, egal wie moralisch verwerflich das eventuell ist (siehe GLS Bank). Das sollte die Regel werden, nicht die Ausnahme. Und wenn Politik etwas Gutes tun möchte, dann sollte sie solche Beispiele fördern und unterstützen!

Gerade wir in Baden-Württemberg haben so viele schlaue „Käpsele“! Setzen wir doch unser Wissen für das Gute ein und hungern nicht immer nur nach noch mehr Geld und noch mehr Statussymbolen!

Das ist meine Meinung.

70. Kommentarvon :Stefanie

Willkür oder Vorsicht

Was lernen wir aus Corona? Wenn uns unsere Regeln nicht gefallen, dann ändern wir sie einfach. Ich hatte die Corona-Verordnung so verstanden, dass sie vorwiegend unsere Gesundheit schützen, sowie die Krankenhäuser vor Überlastung schützen soll (oder warum ist man im November von der Inzidenz als Richtwert für Maßnahmen abgerückt?). Nachdem nun

Was lernen wir aus Corona? Wenn uns unsere Regeln nicht gefallen, dann ändern wir sie einfach.

 

Ich hatte die Corona-Verordnung so verstanden, dass sie vorwiegend unsere Gesundheit schützen, sowie die Krankenhäuser vor Überlastung schützen soll (oder warum ist man im November von der Inzidenz als Richtwert für Maßnahmen abgerückt?). Nachdem nun jedoch die Auslastung der Intensivbetten seit Tagen sinkt und die Omikron-Variante sich zwar stark vermehrt, jedoch nicht im gleichen Maße zu Krankenhauseinweisungen führt, ist mir der heutige Beschluss ein Rätsel. Diese Politik spielt der rechten Szene geradezu in die Hände, weil sie keinerlei Logik mehr folgt, sondern vielmehr den Eindruck der Willkür vermittelt. Dass bei hoher Inzidenz ein Diskotheken Besuch gefährlich ist, leuchtet mir ein. Wieso es jedoch gefährlicher ist eine Handtasche als ein Kilo Mehl zu kaufen nicht. Ich würde mir mehr Logik und Fakten und weniger Angst in den Diskussionen wünschen.

Außerdem hoffe ich, dass die Branchen, die immer noch (nun einfach mit Variante begründet und ohne Kennziffern) stark eingeschränkt werden nun ihre Stimme erheben.

Es ist schade, was derzeit in unserer Gesellschaft geschieht und mein Demokratieverständnis wird jeden Tag aufs Neue auf die Probe gestellt.

69. Kommentarvon :ohne Name 29947

Corona Verordnung

Zuerst muss ich sagen dass ich selbst geboostert bin. Deswegen auch kein Gegner von der aktuellen Impfpolitik, eher ein Befürworteter. Leider hier endet meine Zustimmung zu der aktuellen Zustand. Warum? Weil hier keine Fakten bevorzugt werden sonder nur Chaos und Panik gemacht wird. Impfpflicht? Demos? Sicherheit? Belastung des Systems?

Zuerst muss ich sagen dass ich selbst geboostert bin. Deswegen auch kein Gegner von der aktuellen Impfpolitik, eher ein Befürworteter.

 

Leider hier endet meine Zustimmung zu der aktuellen Zustand. Warum? Weil hier keine Fakten bevorzugt werden sonder nur Chaos und Panik gemacht wird. Impfpflicht? Demos? Sicherheit? Belastung des Systems?

 

Erster Fakt: Indien ist in Vorreiter im Bezug Omikron Variante. Weniger als erwartet ist die aktuelle Belastung der Kliniken.

 

Zweiter Fakt: Bremen ist der erste Land wo die Infektionen nach der Explosion zurückgehen. Klar, man kann sagen, dass ist ein Wochenende-Thematik ist. Mathematisch ist der 7-Tage Durchschnitt davon unabhängig.

 

Dritter Fakt: unsere Regierung verlängert die Alarmstuffe II ohne ein Grund. Sicher ist die Omikron Variante infektiöser. Sicher ist sie auch harmloser. Und sicher ist mathematisch auch den Produkt zu betrachten. Also 3-4x infektiöser, 4x harmloser bringt uns auf die gleiche Zahl oder niedriger. Was ist liebe Politiker so schwierig zu verstehen??? www.deutschlandfunk.de/omikron-neue-coronavirus-variante-b-1-1-529-100.html

 

Und noch mehr Fakten: die Kliniken und das Personal sind an der Grenze. Viele Selbstständige sehen kein Licht mehr. Unser Gesellschaft kann nicht mehr nachvollziehen was unsere Politik will.

 

Also meine _persönliche_ Prognose: in 2 Woche sehen wir dass die Zahlen deutlich nach unten gehen und das ganze Alarm war eine Blase. Es ist wie immer eine 3 Monaten Gausskurve die nach 6 Wochen wieder zurückgeht. Was leider nicht verstanden worden ist:

 

Aufgabe 1 - für die Politik: schaffe eine bessere Medizinische-Infrastruktur für Corona Viren: d.h. in Klartext spezielle & getrennte Kliniken für Corona Patienten. Mehr Intensiven Betten und Personal (ja, diese Zahl was unter "COVID-19-Fälle aktuell auf Intensivstation" erhöhen.Was habt ihr bis heute gemacht? NICHTS!

 

Aufgabe 2 - für uns alle: versuch die Kontakte auf das notwendigsten zu beschränken und dann uns zu schützen (Impfung, Maske, Abstand). So dass wir diese Zahl "COVID-19-Fälle aktuell auf Intensivstation" oder die verbundene "Neuinfektionen" reduzieren. Was haben wir bis heute gemacht? Über 70% geimpft, über 33% geboostert. Ein wenig, aber noch Luft nach oben.

 

Wir treffen uns dann in die Mitte und finden ein Weg raus aus diesem Mist.

 

Es ist einfach eine Vorgabe zu publizieren oder ein Protest einzulegen. Leider all das bringt uns nicht weiter. Macht eure Aufgaben!!!! Politik und Gesellschaft. Sonst wird es nicht besser. Nur chaotischer. Wer mir nicht glauben möchte soll versuchen ein Sinn in der Corona Vorordnung zu finden. Jetzt bin ich mein Senf los und wünsche euch alle eine gute Entwicklung der Lage.

68. Kommentarvon :ohne Name 29936

Lernen ist gut

ich liebe lernen und die Coronapandemie hat verstärkt gezeigt, dass die Menschen dumm sind und noch viel zu lernen haben

 

wie yoda schon sagte: Du noch viel zu lernen hast, mein junger Padawan

 

Zum Beispiel war mir davor nicht klar, dass Menschen treffen immer ein Risiko darstellt, weil alle krank seien könnten.

 

67. Kommentarvon :ohne Name 29917

Bitte an die eigenen Regeln halten - oder diese frühzeitig anpassen

Am 24. November 2021 hat die Landesregierung eine Stufenregelung mit entsprechenden Grenzwerten eingeführt. Aktuell (09.01.2022) gilt weiterhin Alarmstufe II, obwohl seit zwei Tagen die beiden relevanten Werte für diese Stufe unterschritten werden. Auf der Website des Landes finde ich hierzu keine Begründung oder sonstige Informationen.

Am 24. November 2021 hat die Landesregierung eine Stufenregelung mit entsprechenden Grenzwerten eingeführt.

 

Aktuell (09.01.2022) gilt weiterhin Alarmstufe II, obwohl seit zwei Tagen die beiden relevanten Werte für diese Stufe unterschritten werden.

Auf der Website des Landes finde ich hierzu keine Begründung oder sonstige Informationen.

 

Ich bin weder Impfgegner noch Corona-Leugner, sondern bin geimpft und geboostert, und halte entsprechende Maßnahmen und Regeln zur Bekämpfung der Pandemie, die ggf. auch flexibel an das Geschehen angepasst werden, für undbedingt erforderlich.

 

Ich finde es aber ein verheerendes Signal, wenn man eigene Regeln zunächst kommentarlos übergeht, und vermutlich dann irgendwann nachträglich ändert.

Das untergräbt die eigene Glaubwürdigkeit und somit auch die Akzeptanz.

 

Die Unterschreitung der Grenzwerte war schon seit einiger Zeit absehbar, und eine Änderung der Regelungen vor Unterschreitung der Grenzwerte (z.B. mit Verweis auf Omikron) wäre für mich auch nachvollziehbar gewesen. Aber so bin ich ein weiteres Mal sehr frustriert über den Umgang der Landesregierung mit den eigenen Regeln zur Pandemiebekämpfung

66. Kommentarvon :ohne Name 28993

Intransparenz, veraltete Begründungen und Erläuterungen führen nur noch zu Frust

Sehr geehrte Bürgerreferenten und Landesregierung, ich nehme Sie gern beim Wort und habe die Hoffnung noch nicht ganz verloren, daß Sie auch das einhalten, was Sie hier uns mitteilen: „Wir sind aber sehr interessiert an Ihren Meinungen und Ratschlägen. Ihre Beiträge werten wir tagesaktuell aus und bringen sie in die Landespolitik ein.“ Ich und

Sehr geehrte Bürgerreferenten und Landesregierung,

ich nehme Sie gern beim Wort und habe die Hoffnung noch nicht ganz verloren, daß Sie auch das einhalten, was Sie hier uns mitteilen:

„Wir sind aber sehr interessiert an Ihren Meinungen und Ratschlägen. Ihre Beiträge werten wir tagesaktuell aus und bringen sie in die Landespolitik ein.“

Ich und sehr viele ebenfalls Betroffene der Hautpflegebranche können als seit bald über 2 Jahren in ihrer beruflichen Tätigkeit sehr stark eingeschränkte Selbständige mit einem zusätzlichen über 6 monatigen Berufsausübungsverbot bei Ihren Erläuterungen nur noch den Kopf schütteln und die Begründungen ernsthaft anzweifeln:

wir Hautpflegeexperten unterstützen aktiv Menschen bei ihrer Gesunderhaltung und Pflege ihrer problembehaftenden Haut, die nicht den Hautkrankheiten (Hautarzt) unterliegen, diese Menschen leiden körperlich als auch psychisch sehr darunter und benötigen die regelmäßige mindestens monatliche Behandlung und fachmännische Unterstützung.

Die Gesunderhaltung der gesamten menschlichen Haut, für die WIR Kosmetiker/ innen uns aktiv einsetzen, zählt ebenfalls zu den Grundbedürfnissen und gehört auch zur Körperhygiene der Bevölkerung, das wurde jedoch von Ihnen bisher nicht berücksichtigt!

Für Sie zählen die Kopfhaut und deren Anhangsgebilde (Haare) zu den Grundbedürfnissen der Körperhygiene (Friseuren und Barbershops).

Wozu gehört dann bitte Ihrer Meinung nach die gesamte Haut des Menschen, eine der wichtigsten Organe des Menschen überhaupt?

Ist sie Ihrer Meinung nach NICHT pflegebedürftig genug, um von Ihnen zu den Grundbedürfnissen der Körperhygiene als essentiell eingestuft zu werden?

Sie wurden von unterschiedlichsten Kosmetikverbänden mehrfach darauf aufmerksam gemacht, was wir tun, warum reagieren Sie nicht auf ihre Schreiben?

Warum wollen Sie uns und unsere Arbeit seit bald über 2 Jahren nicht anerkennen und ernst nehmen?

Sie möchten mir zu verstehen geben, daß Ihre Begründung zur Corona-Verordnung Erläuterungen zu den einzelnen Regelungen beinhalten würden…

Ihre Ausführungen könnten dabei helfen, die Handlungsweise der Landesregierung zu verstehen…

www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Coronainfos/211123_Begruendung_zur_dritten_AenderungsVO_zur_11.CoronaVO.pdf

Seite 30

Hieraus 2 Auszüge:

Friseure und Barbershops:

!? „Nicht hiervon erfasst werden z.B. die Bartpflege, Peelings, Augenbrauenkorrektur (face-to-face-Behandlung). !?

Die vorgenannten Friseurdienstleistungen zählen zu den Grundbedürfnissen der Körperhygiene der Bevölkerung.“

!? „Dies rechtfertigt daher auch eine andere Behandlung im Vergleich zu Nagelstudios (vgl. Beschluss VGH BW vom 16.06.2020 – 1 S 1356/20), bei denen zwar eine face-to-face-Behandlung vermieden werden könnte, die jedoch nicht als absolut zwingendes Grundbedürfnis zu klassifizieren sind.“ !?

 

=> Die Gesunderhaltung der GESAMTEN menschlichen Haut, für die wir Kosmetiker/ innen uns aktiv einsetzen, zählt ebenfalls zu den Grundbedürfnissen und gehört essentiell zur Körperhygiene der Bevölkerung! Ihr Vergleich bezieht sich auf einen !über 18 Monate alten! Beschluss und wurde seitdem nicht mehr aktualisiert, er bezieht sich nur auf Nagelstudios und nicht auf Kosmetikstudios, daher ist eine Rechtfertigung einer Andersbehandlung nicht zu erkennen

65. Kommentarvon :ohne Name 28993
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