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Coronavirus

Was lernen wir aus der Corona-Pandemie?

Wir sehen ein Bedürfnis, über die aktuelle Lage politisch zu debattieren. Dafür bieten wir Ihnen auf dieser Seite ein Forum. „Was können Politik und Gesellschaft aus der Corona-Pandemie lernen?“, so lautet die einleitende und auch ein wenig hoffnungsfrohe Frage. Bitte beachten Sie, dass wir hier keine konkreten Fragen beantworten können. Wir sind aber sehr interessiert an Ihren Meinungen und Ratschlägen. Ihre Beiträge werten wir tagesaktuell aus und bringen sie in die Landespolitik ein. Das Forum ist für unbestimmte Zeit geöffnet.

Anregung und Inspiration für die Diskussion

Als Anregung und Inspiration für die Diskussion sammeln wir für Sie hier interessante Beiträge zur aktuellen Situation:

Neue Zürcher Zeitung: Schwere globale Pandemien treten etwa alle 100 Jahre auf – die Ausbreitung des Coronavirus gehört noch nicht dazu (Michael Rasch, 6. April 2020)

Sudwestrunkfunk (SWR2 Forum): Was lehren uns die Pandemien der Vergangenheit? (30. März 2020)

Passauer Neue Presse: Die Corona-Rückwärts-Prognose. Wie wir uns wundern werden, wenn die Krise vorbei ist (Matthias Horx, 24. März 2020)

Neue Zürcher Zeitung (NZZ): In der Corona-Krise stellen wir die Weichen für die Zukunft (23. März 2020)

Medium: Der Hammer und der Tanz (Christina Mueller, 21. März 2020)

Facebook-Seite von Staatsrätin Gisela Erler

Bitte stellen Sie hier keine Anfragen. Wenn Sie Fragen haben, lesen Sie sich bitte das Informationsangebot der Landesregierung durch.

Kommentare

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Kommentare : zu Lernen aus Corona-Pandemie

16. Kommentarvon :Ohne Name

Gemeinsam für eine bessere Zukunft

Mit 24 Jahren und frisch examiniert nach 5 Jahren Jura Studium ist es für mich erschreckend zu sehen, wie drastisch unsere Grundrechte aufgrund von Verordnungen eingeschränkt werden, die keine ausreichend bestimmte Gesetzesgrundlage in Parlamentsgesetzen haben. Das Risiko eines Zusammenbruchs des Gesundheitssystems und die Gefahr der tatsächlichen

Mit 24 Jahren und frisch examiniert nach 5 Jahren Jura Studium ist es für mich erschreckend zu sehen, wie drastisch unsere Grundrechte aufgrund von Verordnungen eingeschränkt werden, die keine ausreichend bestimmte Gesetzesgrundlage in Parlamentsgesetzen haben.

Das Risiko eines Zusammenbruchs des Gesundheitssystems und die Gefahr der tatsächlichen Erkrankung der Bevölkerung sind von PolitikerInnenn in höchster Abwägungsbereitschaft zu meistern. Der Balanceakt besteht darin, verhältnismäßige, das heißt, geeignete, erforderliche und angemessene Mittel zu finden, die Bundesrepublik zu einem lebenswerten Raum für alle BürgerInnen zu machen.

Mein Vertrauen in die von mir gewählten Abgeordneten schwindet.
Bundestagsabgeordnete, die bei dem Streit um die Frage, ob die "epidemische Lage nationaler Tragweite" aufgehoben werden soll, um die Verordnungsgesetzgebung einzudämmen und den Bundestag nicht weiter zu entmachten, nicht einmal klären, was konkret eine epidemische Lage nationaler Tragweite bedeutet und ob diese vorliegt, haben ihr Mandat missverstanden. Abgeordnete können sich nicht zurücklehnen und der Exekutive endlos die Möglichkeit überlassen, Grundrechte allein durch Verordnungen einzuschränken.

Während die Abgeordneten ihr Mandat völlig missachten, stellt sich die Exekutive über das Verhältnismäßigkeitsprinzip und postuliert zB das Tragen von Masken in einem Restaurant auf dem Weg zur Toilette für geeignet. Angesichts der Tatsache, dass ein Besucher fünf Stunden ohne Maske an seinem Platz sitzen kann, erscheint mir das ebenso absurd, wie das Maske Tragen auf leeren Gängen, an Bahn- oder Bushaltestellen. Ein eigenständiges Denken, bzw. eine eigenständige Abwägung der BürgerInnen im Einzelfall wird ihnen wiederum nicht zugetraut, vielmehr wird ihnen eine Geldbuße iHv 50 € für Missachtung der Maskenregelungen auferlegt.

Für ungeeignet halte ich ferne eine Sperrstunde, die das "ungefährliche Bier" von 19-23 Uhr erlaubt, das "gefährlichen Bier" ab 23 Uhr jedoch untersagt. Der Mensch ist ein soziales Lebewesen und wird auch nach 23 Uhr nicht aufhören, Kontakt zu anderen zu suchen. Es ist für die Einhaltung der Abstandsregelungen erfolgreicher, den sozialen Kontakt in Räumen wie Restaurants unter Wahrung der Abstands- und Hygiene Standards zu ermöglichen. Das Aussperren der BürgerInnen vermag in dieser Hinsicht keinen Erfolg versprechen und ist dazu insbesondere für die Berufsfreiheit der GastronomiebetreiberInnen einschneidend. Verhältnismäßigkeit erfordert sinnvolle Maßnahmen.

Diese Maßnahmen wirken jedoch wie blinder Aktionismus und der Befriedigung ängstlicher WählerInnen.

 

Der Föderalismus führt zwar zu einem Flickenteppich, und zu unsinnig auseinanderfallenden Corona-Maßnahmen (insofern sei auf die Sperrstunde hingewiesen, die von Bundesländern - wie etwa Hamburg und Baden-Württemberg - eingeführt wird, während sie Berliner Gerichte bereits gekippt haben), bietet dem Einzelnen jedoch auf demokratischer Ebene hoffentlich mehr Mitsprache, als dies auf Bundesebene möglich ist. Das Land Baden-Württemberg kann mit gutem Beispiel vorangehen und sich mit Meinungen befassen, die nicht unter die "Drosten-Linie" fallen, um (überhaupt) eine Debatte in den Landtag zu bringen, die das Meinungsspektrum der Gesellschaft wiederspiegelt.

Auf der Suche nach der Frage, was wir besser machen können, wendet sich mein Blick zum einen nach Schweden. Dort wird auf die Isolierung von Risikogruppen und auf leicht umzusetzende, weniger eingreifende Maßnahmen gesetzt, um unter den gegebenen Umständen lebenswert miteinander leben zu können. In Schweden kam es bisher nicht zu einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems.

Einen anderen Weg hat China angetreten. China hat das komplette Land abgeriegelt und seine Bürger mehr oder weniger eingesperrt und durch effiziente Datennachverfolgung dafür gesorgt, dass das Corona Virus sich nicht weiter verbreitet. In China hat sich die Wirtschaft von den Folgen der Krise erholt. Dort führen die Menschen ein (abgesehen von den krassen Überwachungs- und Datenerfassungsmaßnahmen) normales Leben.

 

In Deutschland nehme ich Folgendes wahr: Unsere Gesellschaft ändert sich im Moment drastisch. Masken tragen, Abstand halten und das Einhalten von Hygiene Maßnahmen gilt als solidarisch. Ich selbst möchte mich solidarisch verhalten und meinen Beitrag leisten. Jedoch habe ich Angst vor einer Gesellschaft, in der jeder Angst vor dem Nächsten hat, eine Umarmung verschmäht wird und das Lächeln eines Fremden niemals ankommt. Solidarität ist das unbedingte Zusammenhalten aufgrund gleicher Anschauungen und Ziele. Wir stehen solidarisch unter den Werten des Grundgesetzes. Solidarische Maßnahmen sollten unsere gesellschaftlichen Werte aufrecht erhalten. Dazu müssen die Maßnahmen verhältnismäßig sein.

 

Lasst uns miteinander Leben und lasst uns verhältnismäßige, die Pandemie effizient eindämmende Maßnahmen ergreifen.

Der schwedische Weg zeigt einen auf langfristige Sicht lebenswerten Umgang mit der Pandemie.

China hat bewiesen, dass die Strategie des absoluten Lockdowns Erfolg haben kann.

Sofern lediglich eine Gemeinde derartige Maßnahmen ergreift, ist damit niemandem geholfen, vielmehr sind die Grundrechte der Betroffenen unnötig eingeschränkt. Lockdown Maßnahmen sind allein auf europarechtlicher Ebene sinnvoll.

Wir können beweisen, dass Europa noch mehr ist, als eine Vereinigung von Euro-Staaten. Sofern tiefgreifende Maßnahmen wie ein strikter Lockdown angeordnet werden, ist dies selbstverständlich nur durch Maßnahmen der dazu ermächtigten Stellen möglich. Eine europaweite Koordination sollte jedoch möglich sein. Schafft es ganz Europa für zwei Wochen gleichzeitig zuhause zu bleiben, sollte dies Erfolg versprechend sein, die Pandemie langfristig einzudämmen.

Halbgare Maßnahmen, wie sie momentan in Baden-Württemberg bestehen, sind unverhältnismäßig. Ein Ende steigender positiv Getesteter kann bei fortschreitend weiterer Testung angesichts der Rückläufigkeit der Zahlen und der Falsch Positiven niemals erfolgen.

Ich möchte dazu anregen, unter Einhaltung der Kompetenzen, europaweit einheitliche Maßnahmen zu ergreifen. Dies erfordert zudem eine Unterstützung der Gesundheitsämter, die die tatsächlich Erkrankten erfolgreich nachverfolgen können und so eine weitere Ausbreitung gezielt verhindern können. Was China geschafft hat, muss auch unter Einhaltung deutschen Datenschutzes und innerhalb der Grenzen des Grundgesetzes möglich sein können.

Wir stehen gemeinsam und solidarisch zusammen. Jedoch verpufft diese Bereitschaft der BürgerInnen ins Leere, sofern PolitikerInnen nicht anfangen, effiziente Maßnahmen zu ergreifen.

 

Ich bin die Tochter einer Ärztin und eines Anwalts und hoffe selbst einmal Kinder großzuziehen. Sofern Kinder mit Maske im Klassenzimmer sitzen müssen (was bei langfristigem Tragen der akuten Konzentrationsfähigkeit nicht förderlich ist und langfristig Gehirnschäden verursachen kann) und sich wegen der geöffneten Fenster zudecken müssen oder gar überhaupt nicht in die Schule gehen, keine normale pubertär übermütige und von sozialen Events geprägte Jugend erleben können, um als Menschen durch erlebte Erfahrungen zu wachsen, ist Familienplanung, jedenfalls für mich, keine Selbstverständlichkeit mehr.


 

Ich bin schockiert, dass nur so wenige Menschen diese Plattform bisher genutzt haben. Da in den Medien von DemonstratantInnen, die von der aktuell gefahrenen Linie abweichende Meinungen kundtun, wenn überhaupt nur im Zusammenhang mit VerschwärungstheoretikerInnen und Rechtsradikalen berichtet wird, hoffe ich hier meine Stimme laut machen zu können.

 

15. Kommentarvon :Ohne Name

Unwissend zurück in den Kitaregelbetrieb

Die letzten Wochen wurden dominiert von der Diskussion über Lockerungen, weil sich einige in ihren Rechten eingeschränkt fühlen. Was aber ist mit denen, die sich der Gefahr bewusst sind? Wir kennen diese Krankheit noch kaum. Wo bitte erfahre ich, wie ich meine Kinder schützen kann? Müssen die Kinder wieder in die Kita oder Schule, auch wenn sie

Die letzten Wochen wurden dominiert von der Diskussion über Lockerungen, weil sich einige in ihren Rechten eingeschränkt fühlen. Was aber ist mit denen, die sich der Gefahr bewusst sind? Wir kennen diese Krankheit noch kaum. Wo bitte erfahre ich, wie ich meine Kinder schützen kann? Müssen die Kinder wieder in die Kita oder Schule, auch wenn sie nicht zur Risikogruppe zählen? Schließlich wissen wir noch so gut wie nichts über die Folgen der Krankheit. Ein Vorschlag: Beendet endlich diese völlig missverstandene "Emanzipation", nach der Frauen mit Kindern auch noch arbeiten müssen, um nicht als von gestern zu gelten! Ein Grundeinkommen für Mütter würde zu finanzieller Unabhängigkeit der Frauen führen und gleichzeitig eine Wertschätzung ihrer Arbeit als Mutter, Köchin, Putzfrauen, Erzieherin usw bedeuten. Nicht zuletzt sind es die Mütter, die mit unseren Kindern den Fortbestand unserer Gesellschaft und unseres Rentensystems sichern! Nicht die Belange der Wirtschaft sondern die der Familien sollten zählen! Nehmt den Frauen endlich diese unsägliche Doppelbelastung, zwei Fulltimejobs machen zu müssen: Beruf und Kinder plus Haushalt!

Wahre Emanzipation heißt, nicht finanziell vom Partner abhängig zu sein und wählen zu können, ob man arbeiten will trotz Familie. Ein Grundeinkommen für Mütter würde diese finanzielle Unabhängigkeit sichern und den Frauen ermöglichen, selbst zu wählen!

13. Kommentarvon :Ohne Name

Zu guter letzt.

Die Lockerungen sind noch nicht einmal drei Tage alt und schon bekommt man mit dem Fall Coesfeld eine leise Ahnung davon, dass man es Rbeitgebern nicht überlassen darf zu entscheiden, ob vorerkrankte Arbeitnehmer aus der freien Wirtschaft an ihrem Arbeitsplatz erscheinen können oder besser zu Hause arbeiten sollten. Da könnte man es zukünftig

Die Lockerungen sind noch nicht einmal drei Tage alt und schon bekommt man mit dem Fall Coesfeld eine leise Ahnung davon, dass man es Rbeitgebern nicht überlassen darf zu entscheiden, ob vorerkrankte Arbeitnehmer aus der freien Wirtschaft an ihrem Arbeitsplatz erscheinen können oder besser zu Hause arbeiten sollten. Da könnte man es zukünftig genausogut auch gleich den Arbeitgebern überlassen zu entscheiden, ob ein Arbeitnehmer z. B. Mit einer Tumorerkrankung, der dringend operiert werden muss, am Arbeitsplatz zu erscheinen hat oder nicht. Genauso, wie es unter Menschen verantwortlich und unverantwortlich handelnde gibt, gibt es diese auch unter Arbeitgebern, denn schließlich werden Unternehmen von Menschen geführt. Solange es keinen Impfstoff gibt, kann die Präsenzpflicht für vorerkrankte Arbeitnehmer das Todesurteil bedeuten. Da nützen auch Masken nichts weil sie entweder nicht schützen, oder bestimmte Vorerkrankungen es überhaupt nicht erlauben, Masken zu tragen, insbesondere ei Arbeitnehmern mit Lungenvorerkrankungen, weil diese nach wenigen Minuten unter Masken keine Luft mehr bekommen. Da könnte man Lungenvorerkrankten genausogut gleich eine Plastiktüte über den Kopf stülpen. Der Fall Coesfeld in NRW und auch der zeitgleich Fall am Flughafen Karlsruhe in BA. - Wű., bei dem man nicht "bedacht" hat, dass die einreisenden Leute zunächst in zweiwöchige Quarantäne müssen, was man angesichts der Berichterstattung nicht nicht zur Kenntnis nehmen konnte, gibt eine Vorahnung davon, was das bedeutet, wenn vorerkrankten Arbeitnehmern kein gesetzlicher Schutz gewährt wird. Im Fall Coesfeld hat das alleinige Vertrauen darauf, dass alle Arbeitgeber schon verantwortlich genug handeln werden, dazu geführt, dass nun die jüngst beschlossenen Lockerungen für den gesamten Landkreis Coesfeld verschoben wurden. Angesichts der politischen Ignoranz in Bezug auf vorerkrankte Arbeitnehmer, die bei mir als Betroffene inzwischen die Frage aufkeimen lässt, ob dahinter das Kalkül steckt, sich auf diese Weise der hinderlichen kranken Bevölkerungsteile zu entledigen, oder ob das die sind, von denen ein baden-württembergischer Politiker gesprochen hat, die, die zugunsten aller über die angeblich unvermeidliche Klinge springen müssen, kann ich nur noch sagen: Herzlichen Glückwunsch! Zur Ankunft des hausgemachten Bumerangs.

12. Kommentarvon :Ohne Name

Corona und was DAS aus uns macht

Wie es der Zufall so will, lese ich gerade das Buch "Worauf wir uns verlassen wollen", geschrieben von Winfried Kretschmann im Jahre 2018, also noch gar nicht so alt. Es geht ihm darin vor allem um seine Idee und Ansicht eines, auf die Zukunft ausgerichteten Konservatismus. Das Buch hat mich sehr interessiert und ich teile auch zu 90 % das, was

Wie es der Zufall so will, lese ich gerade das Buch

"Worauf wir uns verlassen wollen", geschrieben von Winfried Kretschmann im Jahre 2018, also noch gar nicht so alt.

Es geht ihm darin vor allem um seine Idee und Ansicht eines, auf die Zukunft ausgerichteten Konservatismus. Das Buch hat mich sehr interessiert und ich teile auch zu 90 % das, was Herr Kretschmann hier schreibt.

Allerdings steht es in manchen Dingen und Aussagen in grassem Gegensatz zu den Aktionen, die gerade in unserer Gesellschaft abgehen.

Er schreibt auf Seite 56: "Der Staat, der freiheitlich bleiben will, kann und darf den Menschen keinen Sinn aufzwingen. Stattdessen sieht er es als seine Aufgabe, einen >>Leerraum>zu denken, zu glauben, zu hoffen und zu handeln, wie es ihm sein inneres Gewissen eingibt

11. Kommentarvon :Ohne Name

Vorerkrankte Arbeitnehmer

Vor 10 Tagen habe ich noch an diesen Staat und ihre humanistische Gesellschaft geglaubt. Heute bin ich nur noch fassungslos über einen Staat, der im Zuge von Lockerungen über einen gesetzlichen Schutz von vorerkrankten Arbeitnehmern (insbesondere aus der freien Wirtschaft) kein einziges Wort verliert und über Menschen in dieser Gesellschaft, die

Vor 10 Tagen habe ich noch an diesen Staat und ihre humanistische Gesellschaft geglaubt. Heute bin ich nur noch fassungslos über einen Staat, der im Zuge von Lockerungen über einen gesetzlichen Schutz von vorerkrankten Arbeitnehmern (insbesondere aus der freien Wirtschaft) kein einziges Wort verliert und über Menschen in dieser Gesellschaft, die vorerkrankten Arbeitnehmern einen entsprechenden Schutz nicht zugestehen wollen. Ich bin fassungslos darüber, dass der Fact Sheet, den Public Health, ein Zusammenschluss von ca. 25 wissenschaftichen Fachverbänden veröffentlicht hat, dem die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin einstimmig zustimmt, und sich vor allem an die politischen Entscheidungsträger wendet, einfach ignoriert wird. Auch der paritätische Wohlfahrtsverband hat auf die Brisanz dieses Themas hingewiesen. Und trotzdem passiert: Genau Nichts. Wenn die einen auf gut Glück von einer Brücke springen wollen, so mögen sie die Freiheit bekommen, dies zu tun. Es kann aber nicht sein, dass anderen das Recht verweigert wird, nicht mitzuspringen. Wenn angesichts der heute verkündeten und weiter angestrebten Lockerungen jetzt bei diesem Thema nichts getan wird, führt dies den shut down ad absurdum, denn wie lautete nochmal die Begründung dafür? Ich meine, mich erinnern zu können, dass es aus allen Kanälen hieß: Um die Risikogruppen zu schützen, das sind aber verdammt nochmal nicht nur Menschen jenseits der 80. Hoffentlich hat man auch daran gedacht, dass

vorerkrankte Arbeitnehmer auch Angehörige haben, die, wenn dieses Experiment - und nichts anderes ist dies - schief läuft, Rechenschaft verlangen werden, bestenfalls über eine lebenslang eingetretene Arbeitsunfähigkeit wegen eines Schadens, der auf einen schon vorhandenen Schaden draufsattelt, schlimmstenfalls über einen Tod, der ohne Weiteres hätte vermieden werden können durch geeignete Gesetzgebung für Arbeitnehmer mit Vorerkrankungen.

10. Kommentarvon :Ohne Name

In der Krise sind nicht die Lockerungsmaßnahmen rechtfertigungsbedürftig, sondern die Aufrechterhaltung von Beschränkungen der Grundrechte.

Vielfältige Bussgeldkataloge erlassen, das kann unsere Landesregierung. Sie hat auch wie unsere Nachbarn, die Bayern, einen genauen Fahrplan – allerdings so der Ministerpräsident – ohne Daten..und « es ist natürlich nicht konkret, was ich sage, dass soll es aber auch nicht sein « so weiter der Ministerpräsident. Ich widerspreche Ihnen, doch genau

Vielfältige Bussgeldkataloge erlassen, das kann unsere Landesregierung. Sie hat auch wie unsere Nachbarn, die Bayern, einen genauen Fahrplan – allerdings so der Ministerpräsident – ohne Daten..und « es ist natürlich nicht konkret, was ich sage, dass soll es aber auch nicht sein « so weiter der Ministerpräsident. Ich widerspreche Ihnen, doch genau so muss es sein, schaffen Sie endlich Vertrauen und konkrete Perspektiven für Familien mit Kindern und Unternehmen. Mein Vertrauen haben Sie verspielt, die Abstimmung mit anderen Ländern und der Bundeskanzlerin ist sicherlich erforderlich, aber Abstimmung mit anderen ist keine Strategie und keine Rechtfertigung für die Einschränkung von Grundrechten. Nehmen Sie den ehemaligen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts ernst, nicht die Lockerung, die Einschränkung muss gerechtfertigt werden. Beginnen Sie endlich, die Stellungnahmen des Ethikrates und der Leopoldina ernst zu nehmen und umzusetzen. Schaffen Sie die Steuerungsinstrumente um unser Leben mit dem Virus zu ermöglichen. Schaffen Sie die Grundlagen für breite Tests um Muster und Ausbreitung des Virus zu erkennen. Stärken Sie die Eigenverantwortung, der verordnete Corona-Bürokratismus im Land richtet steigenden Schaden an.

9. Kommentarvon :Ohne Name
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8. Kommentarvon :Ohne Name

Verhältnismäßigkeit der Freizeiteinschränkungen

Man fragt sich in BaWü derzeit, warum Sportarten wie Tennis und Golf weiterhin nicht ausgeübt werden dürfen. Ist man hierzulande zu unbeweglich, zu träge für detaillierte Auseinandersetzung mit dem gesunden Menschenverstand? Was um Himmels Willen macht Individualsport gefährlicher für eine Ansteckung wie das Treffen mit Bekannten im öffentlichen

Man fragt sich in BaWü derzeit, warum Sportarten wie Tennis und Golf weiterhin nicht ausgeübt werden dürfen. Ist man hierzulande zu unbeweglich, zu träge für detaillierte Auseinandersetzung mit dem gesunden Menschenverstand? Was um Himmels Willen macht Individualsport gefährlicher für eine Ansteckung wie das Treffen mit Bekannten im öffentlichen Raum bei gegeben/vorgegebenen Auflagen? Hier werden nach meiner Überzeugung Vereins- und Unternehmensexistenzen unnötig auf’s Spiel gesetzt! Und übrigens auch die Gesundheit derjenigen, für die „ihr“ Sport wichtige Prävention oder Therapie darstellt. Vielleicht mögen die einen oder anderen der verantwortlichen Herrschaften ja die Sportarten (Tennis und Golf) nicht, da diesen immer noch fälschlicherweise ein Privilegierten-Sport-Ruf vorauseilt? Ich bin mal gespannt, wann wir hier in BaWü endlich grünes Licht erhalten, um mehr für unsere Gesundheit in Körper und Geist zu tun!

7. Kommentarvon :Ohne Name

Verhältnismäßigkeit der Freiheitseinschränkung

Ich bin jetzt 72 Jahre und konnte mir nicht vorstellen, dass meine Grundrechte so willkürlich wie derzeit eingeschränkt werden. In vielen Bundesländer ist Golf problemlos möglich. Man hat zum Vordermann mindestens 100-150 m Abstand zu halten, der Kontakt zu anderen kann vermieden und die ganzen Hygienevorschriften können problemlos eingehalten

Ich bin jetzt 72 Jahre und konnte mir nicht vorstellen, dass meine Grundrechte so willkürlich wie derzeit eingeschränkt werden. In vielen Bundesländer ist Golf problemlos möglich. Man hat zum Vordermann mindestens 100-150 m Abstand zu halten, der Kontakt zu anderen kann vermieden und die ganzen Hygienevorschriften können problemlos eingehalten werden. für mich als Schwerbehinderten ist das auch Stück Reha und Entspannung. Trotzdem bleibt das Verbot ohne jeden Sinn und Nutzen. Da packt einem die blanke Wut. What dare you???