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Coronavirus

Was lernen wir aus der Corona-Pandemie?

Wir sehen ein Bedürfnis, über die aktuelle Lage politisch zu debattieren. Dafür bieten wir Ihnen auf dieser Seite ein Forum. „Was können Politik und Gesellschaft aus der Corona-Pandemie lernen?“, so lautet die einleitende und auch ein wenig hoffnungsfrohe Frage. Bitte beachten Sie, dass wir hier keine konkreten Fragen beantworten können. Wir sind aber sehr interessiert an Ihren Meinungen und Ratschlägen. Ihre Beiträge werten wir tagesaktuell aus und bringen sie in die Landespolitik ein. Das Forum war bis zum 31. Januar 2022 geöffnet.

Wenn Sie Fragen haben, lesen Sie sich bitte das Informationsangebot der Landesregierung durch. Zusätzlich können Sie sich mithilfe des Corona-Chatbots COREY sowie den Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung informieren.

Kommentare : zu Lernen aus Corona-Pandemie

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64. Kommentarvon :ohne Name 28993
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63. Kommentarvon :ohne Name 3803

Menschenmassen verboten?

Das zweite was ich nicht verstehe: Hochschulen mit mehreren tausend Studierenden ohne feste Gruppen dürfen offen bleiben, aber jeglicher soziale Ausgleich wird verboten oder erheblich erschwert. Wenn die Impfung nicht wirkt, dann dürfen Hochschulen auch mit 2G nicht offen bleiben. Vor allem wenn Geimpfte und Genesene asymptomatisch sind. Im

Das zweite was ich nicht verstehe:

Hochschulen mit mehreren tausend Studierenden ohne feste Gruppen dürfen offen bleiben, aber jeglicher soziale Ausgleich wird verboten oder erheblich erschwert. Wenn die Impfung nicht wirkt, dann dürfen Hochschulen auch mit 2G nicht offen bleiben. Vor allem wenn Geimpfte und Genesene asymptomatisch sind.

 

Im Gegensatz zu Schülern, bin ich der Meinung, können Studierende ihre Vorlesungen auch online hören. Labortätigkeiten und Abschlussarbeiten sind dann als einziges vor Ort an den Hochschulen zu machen. Bei Prüfungen haben sich online Prüfungen oder Hausarbeiten bewährt.

 

Da muss die Landesregierung in Zukunft besser priorisieren. Welche Gruppe von Studierenden können HomeOffice machen und welche nicht? Wie kann man die Studierende den zusätzlichen Stress bestmöglich entgegen kommen (Regelstudienzeitverlängerung?).

Müssen alle Studierende an der Hochschule sein oder lassen sich Veranstaltungen auch Hybrid oder Online abhalten?

 

Aus epidemiologischer Sicht dürften offene Hochschulen vergleichbar sein mit Weihnachtsmärkte. Beides sind eine große Ansammlung von Menschen mit wechselnden Kontakten und sind beide asymptomatisch. Daher verstehe ich nicht, warum Hochschulen noch offen sind….

62. Kommentarvon :ohne Name 3803

Aus der Pandemie lernen?

Irgendwie kommt es mir nicht so vor, dass die Regierung etwas aus zwei Jahren Pandemie gelernt hat: - Alle Corona Regeln werden spontan erstellt. Teilweise widersprechen sich die Regeln (vollständig immunisierte mit Genesenemnachweis und geboosterte werden unterschiedlich behandelt. Sinn?) Auch ist der Schutz vor Hospitalisierung weiterhin bei

Irgendwie kommt es mir nicht so vor, dass die Regierung etwas aus zwei Jahren Pandemie gelernt hat:

- Alle Corona Regeln werden spontan erstellt. Teilweise widersprechen sich die Regeln (vollständig immunisierte mit Genesenemnachweis und geboosterte werden unterschiedlich behandelt. Sinn?) Auch ist der Schutz vor Hospitalisierung weiterhin bei über 90% (Vgl. RKI Wochenbericht vom 16.12.21). Warum werden bei jeder Maßnahme vor allem die Geimpften bestraft? Das muss aufhören! Ansonsten wird diese Pandemie nie mehr aufhören….

- Exit Strategien aus der Pandemie müssen geplant und zielgerichtet umgesetzt werden! Aktuell glaubt die Bevölkerung, es gibt keine Strategie und die Normalität mit allen Freiheiten wird diesem Jahrzehnt nicht mehr kommen.

- Bei der Impfpflicht darf nur eine Auffrischung der Impfung erfolgen, wenn die Hospitalisierungsschutz nachlässt. Alle 6 Monate boostern ist absolut unrealistisch. Vor allem war die Impfung zum Schutz vor Hospitalisierung und Tod entwickelt worden. Das macht der Impfstoff ausgezeichnet. Symptomatische Infektionen ohne Hospitalisierung waren damit nie gemeint. Der Übertragungsschutz war ein netter Nebeneffekt. Wieso will man mit einer Intramuskulären Immunisierung eine Krankheit verhindern sich zu übertragen, wenn diese Krankheit über die Schleimhäute übertragen wird? Falscher Wirkort! Die Impfpflicht oder die Corona Maßnahmen müssen das bleiben was sie sind: Verhindern der Überlastung des Gesundheitssystem, vor allem der Intensivstationen. Dazu benötigen diese Abteilungen generell mehr Personal und mehr Ärzte. Leider wäre das im gesamten Gesundheitssystem hilfreich. Die Impfung macht auch ohne boostern das was sie soll: Schutz vor Hospitalisierung und Tod.

- Erforschung und Behandlung/Impfung gegen Long-COVID. Das wird die Post-Corona-Welle. Schützt der Impfstoff davor? Was ist die Ursache von Long-COVID? Das muss schnellstens erforscht werden und Impfstoffe oder Medikamente die auch vor Long-COVID schützen, müssen entwickelt werden oder ihre Wirksamkeit geprüft werden. Ansonsten steht der Staat nach Corona wieder blöd da….

-Handeln auf Sicht ist weder zielführend noch nachhaltig. Mit Nutzung der Simulationen und Anpassen der Gesetze mithilfe der dort simulierten Grenzwerte hätten viele unnötige Kurzschluss Änderungen an den Gesetzen verhindert werden können. Das ist allgemein ein Problem von Deutschland: Alle fahren auf Sicht und Bremsen erst, wenn man die Hauswand hinter dem Nebel sieht. Da ist es leider schon wieder zu spät. Das muss sich langfristig ändern!

- Die Digitalisierung wird nicht als Staatsaufgabe mit dem nötigen Willen durchgesetzt. Da helfen nur Gesetze und Zwang innerhalb des Staates. HomeOffice sollte Standard werden.

- Digitalisierung im Bildungssystem und Hochschulen wird als Lehrmethode nur bei äußerem Zwang angewendet oder existiert nur selten, weil die Digitalisierung verschlafen wurde. Hybride Veranstaltungen existieren nur (!) während der Pandemie. In Zukunft wird Remote Arbeiten aber immer wichtiger. Nach der Pandemie wird von diesen erlernten Lehrmethoden nichts mehr angewendet, weil dem Lehrpersonal weder Zeit noch das nötige Werkzeug gegeben wird. Auch entsprechende interne Weiterbildungen müssten verpflichtend sein, damit die Digitalisierung auf Dauer bestand hat und die Vorteile der Digitalisierung zur Geltung kommen.

- Testergebnisse werden teilweise manuell weitergeben. Eine automatische Übermittlung ohne menschliches zu tun zum RKI ist anscheinend nicht möglich. Ansonsten gäbe es über den Jahreswechsel keinen blinden Fleck und die Betroffenen würden automatisch einen Hinweis erhalten inklusive der benannten Kontaktpersonen. Das kann man größtenteils automatisieren…

 

Eigentlich müsste die Digitalisierung und die Automatisierung von Prozessen innerhalb des Staates als Verfassungsziel festgeschrieben werden und die Mitarbeiter/Beamte durch verpflichtende Schulungen auf ihre Tätigkeit (Verwaltung/Lehre/Ausbildung) regelmäßig weitergebildet werden. Besonders digitale Lehrmethoden, Selbsttest und deren Programmierung müssten regelmäßig nachgeschult werden. Auch benötigen alle Betroffene Zeit und entsprechendes Werkzeug (Programme und IT-Support), um diese Aufgaben zu meistern.

- Die EDV aller Behörden und staatlichen Organisationen müssen regelmäßig die Aktualität ihrer EDV (Hardware und Software) prüfen, um sicherzustellen das die EDV funktioniert und zeiteffizientes Arbeiten ermöglicht wird. Wenn das starten von Programmen zu lange dauert, dann wird die Akzeptanz der Digitalisierung und der Sinn der Beschleunigung der Arbeit ins absurde geführt. Sparen an der IT ist der falsche Weg. Maximal weil man Lizenzen spart durch Open Source/Open Hardware wäre eine Möglichkeit Geld zu sparen. Aber dann müssten innerhalb der Behörden jemand Zeit und wissen haben regelmäßig diese Software und Hardware weiterzuentwickeln und an die lokalen Bedürfnisse weiterzuentwickeln. Am besten als behördenüberhreifendes Repository.

 

Ich denke da gibt es noch einiges mehr, aber da sind Sachen die mir immer wieder besonders ins Auge springen…

61. Kommentarvon :ohne Name 3803
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60. Kommentarvon :ohne Name 3803
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59. Kommentarvon :ohne Name 29098

Digitales Dilettantentum!

Wie soll der Prüfende bei den komplexen fachlichen und terminlichen Regeln halbwegs rechtssicher die QR-Codes verifizieren? Und die Betonung liegt hier auf RECHTSSICHER! Würden auf Behördenseite weniger juristisch vorgebildeten digitalen Naivlinge sondern der eine oder andere IT-Fachmann agieren, so hätte man schon lange in den einschlägigen Apps

Wie soll der Prüfende bei den komplexen fachlichen und terminlichen Regeln halbwegs rechtssicher die QR-Codes verifizieren? Und die Betonung liegt hier auf RECHTSSICHER! Würden auf Behördenseite weniger juristisch vorgebildeten digitalen Naivlinge sondern der eine oder andere IT-Fachmann agieren, so hätte man schon lange in den einschlägigen Apps eine entsprechende Regelbasis hinterlegen können. Für halb Europa geht sowas in der CoronaWarnApp - warum nicht in "The Länd"?

58. Kommentarvon :ohne Name 28964

lernen aus der Corona Pandemie bei schulischen Veranstaltungen

Wir lernen aus der Pandemie, dass leider immer noch in vielen Bereichen nach dem Gießkannen Prinzip Verbote und Streichungen erteilt werden. Die außerschulischen Veranstaltungen werden bis zum 31.01.2022 ausgesetzt. Warum können keine Einzelentscheidungen getroffen werden. Abhängig vom Infektionsgeschehen und der Veranstaltung. Eine Skimentoren

Wir lernen aus der Pandemie, dass leider immer noch in vielen Bereichen nach dem Gießkannen Prinzip Verbote und Streichungen erteilt werden. Die außerschulischen Veranstaltungen werden bis zum 31.01.2022 ausgesetzt. Warum können keine Einzelentscheidungen getroffen werden. Abhängig vom Infektionsgeschehen und der Veranstaltung. Eine Skimentoren Ausbildung kann nur im Winter stattfinden. Die meisten Teilnehmer sind sicherlich bereit sich im Vorfeld mehrfach zu testen. Ein Großteil der Veranstaltung findet an der frischen Luft statt. Die Gruppe ist für 3 Tage wie in einer Blase für sich. Durch regelmäßige Testungen im Vorfeld einer Veranstaltung würden sich für viele geplante Veranstaltungen Lösungen finden, diese stattfinden zu lassen. Die Jugendlichen sind immer noch in großem Maße leidtragende. Individuelle Entscheidungsmöglichkeiten sind wünschenswert und auch möglich!

57. Kommentarvon :ohne Name 28993

Hotspotverfügungen 3G, 2G, plus ohne und wieder mit tausend Ausnahmen…wer soll da noch durchblicken?

Liebe Regierende, ja was haben Sie und auch wir aus der Corona-Pandemie bisher gelernt? Das neue Jahr 2022 muß besser werden, noch hoffe ich, aber habe den Glauben an unsere Volksvertreter nach bald über 2 Jahren Erleben mit allen ergriffenen Maßnahmen (teils sinnvoll, andere bereiten einem nur noch Kopfschütteln) mit und um Corona, fast

Liebe Regierende,

ja was haben Sie und auch wir aus der Corona-Pandemie bisher gelernt?

 

Das neue Jahr 2022 muß besser werden, noch hoffe ich, aber habe den Glauben an unsere Volksvertreter nach bald über 2 Jahren Erleben mit allen ergriffenen Maßnahmen (teils sinnvoll, andere bereiten einem nur noch Kopfschütteln) mit und um Corona, fast verloren,

 

Man fragt sich als Betroffene seit 2020 tatsächlich und zu Recht, auf wen Sie hören, sich beraten lassen, worauf Ihre Maßnahmen fußen?

 

Der Lobbyismus ist spürbar, für Sie eingestufte nicht relevante Branchen, ohne deren Arbeitsfeld richtig zu kennen, müssen „bluten“, die anderen dürfen weiterhin …!?

 

Die Regierung hat sich zu lange nur mit dem Wahlkampf befasst und hat im Sommer und Herbst 2021 meiner Meinung nach zu viele kostbare Monate verstreichen lassen, dabei wären diese so wichtig gewesen, um sie sinnvoll für sinnmachende Maßnahmen gegen Corona zu nutzen.

 

Sie hat gefühlt nichts an den Vorkehrungen für die drohende nächste 4. Welle getan, obwohl Virologen und das RKI im Frühling 2021 daraufhin hingewiesen hatten, daß genau das passiert, wie es hier seit Ende Oktober 2021 vorherrscht!

 

Anstatt schon im Sommer 2021 sich auf die generelle 3G-Regel für ALLE Bürger und zwar OHNE Ausnahme zu entscheiden ( Impfzentren hatten genügend Impfstoff für alle, Testzentren waren aufgebaut etc), schießt man erst ab November mit teils wieder nicht nachvollziehbaren Maßnahmen und gefühlt tausend Ausnahmen für immer dieselben Branchen (Lobbyismus?) von heute auf morgen heraus!?

 

Es werden Maßnahmen ergriffen, die sich jährlich wiederholen und immer wieder nur dieselben Branchen betreffen (gleicht dem Ipp-Dipp-Dell-Weg-Spiel), die nicht als tatsächliche Hotspots ausgemacht werden konnten.

 

Dafür von Anfang an mit einem gesunden Menschenverstand NICHT nachvollziehbar verschont gebliebene HOTSPOTS ohne 3G oder gar 2G-Regel:

• religiöse Veranstaltungen…

• Medizinische und therapeutische Praxen und Einrichtungen…

nicht zu fassen! = die Kassenärztliche Vereinigung verbietet!? den Arztpraxen Maßnahmen wie 3G umsetzen zu dürfen!?

• Supermärkte und Einkaufszentren und viele plötzlich zu den „systemrelevanten“ Bereichen gehörende wie Bauhäuser, Blumengeschäfte etc.

 

Die zwingenden Kontrollen der Kontrollen in 2021 der verpflichtenden Überprüfung vor dem Einlass von Geimpft, Genesen, Getestet findet weiterhin gefühlt kaum statt, es kann jeder machen, was er will, drohende Bußgelder werden hier nicht ausgesprochen.

 

Kommt doch wieder ein halbherziger Lockdown auf dieselben Branchen zu, die durch Zwangsmaßnahmen monatelang extreme Umsatzeinbußen erleiden mußten, entweder schon aufgeben mußten oder kurz davor sind?

 

56. Kommentarvon :ohne Name 28993

Bürgerreferenten telefonisch nicht erreichbar, meine Emails bisher unbeantwortet: warum Verschärfungen der Coronamaßnahmen auf 2G plus NUR für Kosmetikstudios, NICHT für Barbershops mit sehr hohem Übertragungsrisiko (Rasuren, Haarentfernungen u. Gesichtsb

Sehr geehrte Damen und Herren, leider habe ich weder auf meine Email vom 25.11.2021 noch auf diese Email vom 03.12.2021 eine Antwort erhalten, zudem nicht einmal mehr eine automatische Antwort kommt, daß die Email bei Ihnen tatsächlich angekommen ist. Warum werden wir Kosmetikstudios in BaWü seit dem 15.11.2021 schon wieder sehr benachteiligt

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

leider habe ich weder auf meine Email vom 25.11.2021 noch auf diese Email vom 03.12.2021 eine Antwort erhalten, zudem nicht einmal mehr eine automatische Antwort kommt, daß die Email bei Ihnen tatsächlich angekommen ist.

 

Warum werden wir Kosmetikstudios in BaWü seit dem 15.11.2021 schon wieder sehr benachteiligt eingestuft (2G plus) gegenüber Barbershops und Friseuren (weiterhin 3G plus)?

Eine Anpassung wurde bisher NICHT unternommen, warum nicht?

 

Telefonisch hatte ich bereits mehrere Mitarbeiterinnen erreichen können, die versucht haben, mich an Sie, die Bürgerreferenten / innen, durchzustellen, die Chance Sie telefonisch zu kontaktieren ist gleich Null, das ist sehr schade.

 

Ich bitte Sie um eine schnellstmögliche, einleuchtende und nachvollziehbare Antwort, vielen Dank!

 

Man kann leider in den Medien bisher immer noch keine geplanten und verschärften Coronamaßnahmen auf sinnvolle 2G plus für Friseure und vor allem für Barbershops (bis heute noch 3G plus), in denen an mehreren Kunden gleichzeitig sowohl Rasuren, Haarentfernungen als auch Gesichtsbehandlungen durchgeführt werden, die keinen Mundnasenschutz! tragen und keinen Schnelltestnachweis! erbringen müssen (außer Ungeimpfte PCR-Test), weder etwas hören noch lesen.

 

Kosmetikstudios müssen Maßnahmen wie 2G plus seit dem 15.11.2021 umsetzen und ertragen (Verhältnis 1:1 in einem gut gelüfteten Raum!)

 

Warum verhindert man das sehr hohe Virus-Übertragungsrisiko dort nicht, wo sich mehrere Kunden ohne Mundnasenschutz plus Personal gleichzeitig in einem schlecht gelüfteten und geschlossenen Raum aufhalten?

 

Das ist mit einem gesunden Menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar, warum ausgerechnet Barbershops und vor allem mit welcher Begründung immer noch von dringenden verschärften Maßnahmen auf 2G plus ausgenommen werden?

55. Kommentarvon :ohne Name 28986

Ausnahmen v. d. Testpflicht

Wenn nun neben den Geboosterten (was vielleicht noch akzeptabel gewesen wäre) auch Genesene und Geimpfte bis zu 6 Monate nach der Immunisierung von der 2G+ Testpflicht ausgenommen werden, sind wir faktisch ja wieder bei 2G. Super sicher, da fühlen sich die Gäste wohl - wenn sie denn kommen, unter solchen Bedingungen. Außerdem stellt sich die

Wenn nun neben den Geboosterten (was vielleicht noch akzeptabel gewesen wäre) auch Genesene und Geimpfte bis zu 6 Monate nach der Immunisierung von der 2G+ Testpflicht ausgenommen werden, sind wir faktisch ja wieder bei 2G. Super sicher, da fühlen sich die Gäste wohl - wenn sie denn kommen, unter solchen Bedingungen.

Außerdem stellt sich die Frage, wie das dann nachgewiesen, bzw. kontrolliert werden soll. Bei den Genesenen funktioniert das ja noch, da das Zertifikat eh nur 6 Monate gültig ist. Im Gegensatz hierzu, ist das Impfzertifikat momentan (noch) 12 Monate gültig. Das heißt, derzeit geben das die Corona-Warn-App und die Covpass-Check-App gar nicht her, solche Fälle digital zu prüfen - was ja Pflicht ist. Außer man stattet die Türsteher mit Taschenrechnern aus, um das Bestehen einer Testpflicht auszurechnen. Das ist doch nicht praxistauglich, und auch epidemiologisch nicht zu begründen, da es massenhaft Infektionen unter (auch erst vor 3-4 Monaten) geimpften Personen gibt. Ob diese Regelung nicht eher wegen nichtausreichender Testinfrastruktur, Überlastung der Teststellen und den damit verbundenen Kosten getroffen wurde? Oder wegen dem großen Aufschrei einiger Geimpfter, die sich nach der Impfung die große Freiheit erhofft haben?

Ich hätte ein „echtes“ 2G+ besser gefunden. Wegen mir auch Einlass für alle Getesteten, egal welcher Immunstatus. Ein getesteter Ungeimpfter ist mir da schon lieber, als ein unentdeckter infizierter Geimpfter. Bleib ich halt daheim. So ist mir das zu riskant.