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Methodenwahl

Methodenwahl

Verschiedene Methoden für unterschiedliche Ausgangssituationen

  • Diskussionen auf dem Kongress für Beteiligung (Bild: © Mario Wezel)

Welche Methode der Bürgerbeteiligung im jeweiligen Fall bzw. in der jeweiligen Projektphase die richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab. Wichtige Kriterien für die Methodenwahl sind die Ziele, die Sie mit der Bürgerbeteiligung verfolgen, sowie der Grad der Beteiligung, den Sie im Hinblick auf diese Ziele, aber auch in Bezug auf die Interessen der Bürgerinnen und Bürger als geeignet erachten. Hinsichtlich dieser beiden Aspekte sind die verschiedenen Beteiligungsmethoden unterschiedlich gut geeignet.

In einem Beteiligungsprozess ist es ggf. angezeigt, mehrere Methoden nacheinander anzuwenden oder zu kombinieren. Beispielsweise kann es sich im Anschluss an eine Bürgerbefragung anbieten, zu erkannten Problemlagen Lösungsvorschläge in Arbeitsgruppen zu entwickeln.

Eine Zuordnung möglicher Methoden zu den entsprechenden Dimensionen können Sie der folgenden Abbildung entnehmen.

Mittels Informationsmaßnahmen schaffen Sie Transparenz, während sich die interessierte Öffentlichkeit anhand dieser Maßnahmen eine Meinung bilden kann. Darauf aufbauend wird eine intensivere Einbeziehung der Öffentlichkeit erreicht, indem die Bürgerinnen und Bürger sich bei Befragungen und Konsultationen artikulieren können. Im Rahmen von Foren und Arbeitsgruppen erhält die Öffentlichkeit die Möglichkeit zum Dialog untereinander bzw. mit der Verwaltung. In Foren werden kreative Ideen und Vorschläge entwickelt, auf die Verwaltung und Politik später aufbauen können. Der Schwerpunkt der Arbeitsgruppen liegt auf der aktiven Mitgestaltung von Vorhaben. Die Bürgerinnen und Bürger arbeiten darin zum Beispiel aktiv an Problemlösungen mit und übernehmen so Eigenverantwortung.


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Gisela Erler

Staatsrätin für Zivilgesellschaft

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