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Absprunggelände Waldhof

Bundeswehrsoldaten springen mit dem Fallschirm aus einer C-160 Transall.

Absprunggelände Waldhof

Haben wir etwas vergessen?

Sie können an diese Stelle alle Aspekte und Problemstellungen eingeben, die sich einem der anderen Bereiche nicht zuordnen lassen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir konkreten Fragen nicht nicht beantworten können.

Wir sind dankbar für alle Hinweise, die wir bei der Errichtung des Absetzgeländes berücksichtigen können.

Achtung: Die Kommentierung wurde am Montag, 28. März 2022, 9 Uhr, geschlossen.

Kommentare : zu Haben wir etwas vergessen?

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2. Kommentarvon :Bürgerinitiative Waldhof

Fragen unserer Bürgereinnen und Bürger

Sehr geehrte Damen und Herren,

uns erreiche von unserer Bürgerschaft sehr viele Fragen und Meinungen zu diesem Thema. Da leider nicht alle Zugang zu den Onlinemedien und damit Zugang zum Bürgerportal haben stellen wir diese Fragen hier gesammelt zur Verfügung.

Hier die Fragen und Meinungen

die Landesregierung BW setzt sich für eine

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

uns erreiche von unserer Bürgerschaft sehr viele Fragen und Meinungen zu diesem Thema. Da leider nicht alle Zugang zu den Onlinemedien und damit Zugang zum Bürgerportal haben stellen wir diese Fragen hier gesammelt zur Verfügung.

 

Hier die Fragen und Meinungen

die Landesregierung BW setzt sich für eine Reduzierung von Flächenverbrauch ein und hat das als Politisches Ziel formuliert.

Frage an SM Dr. Florian Stegmann, wie er das mit dem geplanten KSK- Absprunggelände in Einklang bringen möchte.

 

Die momentane aktuelle politische Lage zeigt deutlich auf, dass die Ukraine als Getreideproduzent für dieses Jahr ausfallen wird.

Frage an SM Dr. Florian Stegmann, ob man es sich als Bundesrepublik Deutschland leisten kann, die Versorgungssicherheit Deutschlands aufzugeben, indem man wertvolles Ackerland für ein KSK- Absprunggelände aufgibt.

 

Statement

Ein KSK- Absprunggelände macht dort Sinn, wo auf vorhandene Infrastruktur zurückgegriffen werden kann und die Eingriffe in die Natur nicht zu gravierend sind. Z.B. ehm. Militärgelände in Münsingen.

 

 

Sperrung der Kreisstraßen:

werden die Kreisstraßen an 120 Tagen gesperrt dann ist das für mich einen Umweg von 3 Km je Fahrstrecke also bei 4 Fahrten (Kinderbetreuung) ca. 12 km je Tag. Zusammengerechnet 1440 km. Bei einem Kostenfaktor von ca. 0,55 € je km entsteht mir ein Nachteil durch diesen Militärstandort von 792,00 €. Wer bezahlt mir diesen Schaden?

Durch diesen unsinnigen Umweg werden von mir jährlich ca. 240 Kg C0² zusätzlich emittiert. Wie wollen Sie diese zusätzlichen CO² Emissionen kompensieren?

 

Nahrungsmittelknappheit:

Heute schon finden sie ins Supermärkten leere Regale insbesondere Mehl ist Mangelware. Wie will die Bundes- oder Landesregierung die Ernährung der Bevölkerung sicherstellen wenn immer mehr hochwertige Landwirtschaftliche Anbaufläche vernichtet wird und Lieferketten (Import) dramatisch wegbrechen?

 

Lärmemission:

Lärm ist gesundheitsschädlich und belastet die Bürgerinnen und Bürger zunehmend.

Von diesem Gesichtspunkt her sind alle Lärmemissionen zusammen zu betrachten und nicht nicht nur die Geltungsbereiche einzelner Grenzwerte separat. Als alle Emissionen, Beeinträchtigungen und Belastungen Die unsere Bürgerinnen und Bürger zu tragen haben. Wie hoch werden also die Lärmbelastungen insgesamt?

 

CO² Emission:

Viele Gemeinden rund um das geplante KSK Absetz- und Übungsgelände sind schon überdurchschnittlich durch hohen Durchgangsverkehr belastet, Nun kommen weitere Belastungen durch CO² Emissionen der eingesetzten Fluggeräte hinzu wie wirkt sich diese im Gesamten auf die Umwelt und Gesundheit der Menschen in dieser Region aus?

 

Regionale Produktion:

Eine regionale Lebensmittelproduktion kann durch keine noch so sicher geglaubten Lieferketten ersetzt werden. Das müssen wir leider durch den Ukraine-Krieg leidvoll erfahren. Hier erwarten wir von den Politikern und Strategen eine weitsichtige Planung von mit Sicherheit notwendigen Übungsgelände für Bundeswehr und KSK – aber dabei sollten keine hochwertigen Ackerflächen vernichtet werden.

Welche Gebiete können also von Seiten der Bundeswehr unter Betrachtung von diesem Gesichtspunkt alternativ als Übungsgebiet herangezogen werden.

 

Regionale Belastung:(Zementwerk, Schieferabbau, Verkehrslärm, Infrastruktur, etc)

in unserer Region wird die Bevölkerung in der Nähe der geplanten KSK Absetz- und Übungsgelände bereits von sehr vielen Emissionen, Beeinträchtigungen und Unzulänglichkeiten belastet.

Dies sind insbesondere die Lärm und Umweltbelastungen durch das Zementwerk in Dotternhausen (Lärmemission der Seilbahn, Emission von Schadstoffen durch die Zementherstellung, Landschaftsverbrauch durch Schieferabbau, usw). Wurde das bei der Planung des KSK Absetz- und Übungsgeländes mit berücksichtigt und wenn ja mit welcher Begründung sind diese zusätzlichen Belastungen ihrer Meinung nach zu vertraten?

 

Durch einen Katastrophale Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs sind quasi alle Pendler um an Ihren Arbeitsplatz zu kommen auf ein eigenes Auto angewiesen.

Straßensperrungen an 120 Tagen im Jahr bedeuten wesentlich höheren Zeitaufwand für alle, in Verbindung mit längeren Strecken und damit höheren Benzin bzw. Diesel- Kosten. Dies führt wiederum zu einer unverhältnismäßigem Hohen Mehrbelastung der gesamten Bevölkerung.

Wie wollen Sie diese Mehrbelastung kompensieren?

 

 

 

Durch das neue Übungsgelände wird viel Umwelt zerstört (Flora und Fauna). Nach unserer Ansicht widerspricht diese in vielen Dingen dem BNatSchG (§1 Ziele des Naturschutzes...)in welcher Form wurde oder wird dies überhaupt geprüft?

 

Laut den vorliegenden Informationen ist geplant keine asphaltierten Flächen und Tower zu schaffen. Welche Garantien soll es hierfür überhaupt geben? In einem Lesebrief an den Schwabo eines Bürger aus Meßstetten wurde davor gewarnt, dass auch in Meßstetten solche Aussagen immer wieder getätigt wurden und dann nie eingehalten

 

In Geislingen wird eine 30 Zone eingerichtet wegen Lärmschutz. Im Gegenzug hierzu wird eine Lärmbelastung durch Fluglärm als "akzeptabel" von den Behörden eingestuft. Der nächtliche Helikopter-Einsatz am 14.3.22 hat jedoch genau das Gegenteil bewiesen. Wie passt so was zusammen?

 

es ist absolut nicht nachvollziehbar, dass man nicht auf bestehende Ressourcen wie Meßstetten zurückgreift. Dies würde sicherlich nicht nur der Zerstörung der Umwelt, die massive finanzielle Schwierigkeiten für Agrarbetriebe vorbeugen sondern auch viele Steuergelder einsparen. Die Aussagen, dass dies   wegen Schießübungen auf dem vorhandenen Bundeswehrgelände nicht möglich sei, sind doch aufgrund der Geländegröße eher ein Scheinargument. Bei richtiger Planung sollte eine Umsetzung dort sicherlich möglich sein. Warum wird dies nicht wirklich ins Auge gefasst?

 

Die Landes- und Bundesregierung redet immer über Klimaziele und Erhalt der Natur (arten und Insektenschutz). Warum wird dies dann nicht auch umgesetzt?

 

Es wird davon geredet, dass evtl. Radwege verlegt und Straßen tw zumindest zeitweise gesperrt werden. Unabhängigkeit dass auch hier wieder Steuergelder für das Verlegen von erst vor ein paar Jahren erbaute Radwege verschwendet wird, besteht eine goldene Gefahr kleine Gemeinden Täbingen, Dautmergen etc. noch mehr vom öffentlichen Leben abzuschneiden. Auch würde hier der sowieso schlecht ausgebauten öffentliche Nahverkehr nochmals darunter leiden. Würde es nicht mehr Sinn machen die sonst verschwendeten Steuergelder dann für den Ausbau des schlechten öffentlichen Nahverkehrs zu nützen?

 

 

Welche "Notfallpläne" bestehen falls der aktive Widerstand das Übungsgelände am Waldorf verhindern kann?

 

Uns interessiert

- aus welchen Gründen die ganzen Truppenübungsplätze in Baden-Württemberg nicht für dieses Vorhaben genutzt werden,

- wohin soll der gesamte Verkehr der betroffenen Straßen umgeleitet werden,

 

 

- Wurde im Vorfeld geprüft, ob das Absprunggelände auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen oder dem Truppenübungsplatz Heuberg errichtet werden kann?

Auf beiden Arealen wäre genügend Platz  für ein Absprunggelände.

Der Truppenübungsplatz Heuberg besteht nicht nur aus Schießbahnen, wo scharf geschossen wird und auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen wird gar nicht 

mehr geschossen. Ein Großteil dieses Geländes ist noch im Eigentum des Bundes (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) und es wäre meiner Ansicht nach viel sinnvoller einen Teil dieses

Gebietes als Absprunggebiet wieder zu reaktivieren. Dort gibt es eh fast nur sehr steinigen Boden und keinen so nahrhaften Boden wie am Waldhof, der dringend für die Landwirtschaft gebraucht wird.

Der Flughafen Stuttgart wäre ebenfalls viel näher als vom Waldhof aus.

 

- Haben sich die Verantwortlichen jemals Gedanken gemacht, dass durch so ein Absprunggelände eventuell Existenzen zerstört werden, wenn die Hühner auf den Höfen durch den Fluglärm nicht mehr legen?

Beide Höfe haben viel investiert um dem Umdenken in der Bevölkerung und den Interessen der grünen Regierung gerecht zu werden.

 

- Haben sich die Verantwortlichen Gedanken gemacht was für enorme Kosten erwachsen mit der geplanten Start- und Landebahn ?(verlegen von Radwegen, Feldwegen, eventuell Straßen, Auffüllen vom Gelände > dieses ist in dem Bereich nicht geradlinig sondern fällt ab)

 

- Wie kann eine grüne Regierung so einem Vorhaben in der heutigen Zeit überhaupt zustimmen, wodurch über viele Jahrzehnte genutzter Boden einfach kaputtgemacht wird. Doch nicht nur der fruchtbare Boden

wird asphaltiert auch die Jagd und ein von allen umliegenden Gemeinden genutztes Freizeitgebiet wird kaputtgemacht? (die derzeitigen Verbindungs- Wald- und Feldwege werden sehr stark zum wandern, joggen, radfahren... genutzt)

 

- Haben sich die Verantwortlichen auch schon mal Gedanken gemacht das Waldhofareal in anderer Weise zu erhalten und zu rekultivieren, um dieses sinnvoll weiter zu nutzen? Es kann doch nicht sein, dass

die mitregierenden Grünen so ein Vorhaben für sinnvoll und gut erachten und dabei tagtäglich guten Gewissens in den Spiegel schauen können.

Da fehlen einem einfach die weiteren Worte.

 

Warum sollen fruchtbarste Böden für so ein Projekt geopfert werden, Bäume gefällt Wasserturm abgerissen, Straße gesperrt. Fluglärm sind auch Hubschrauber geplant. Da ich mit Leib und Seele Gärtner bin wäre ich zutiefst enttäuscht und die Kompetenz der Entscheidungsträgern müsste ich in Zweifel ziehen.

 

Welche Fakten machen aus Sicht von Bundeswehr und Staatsministerium die Neuanlage eines

Militärflughafens auf dem Gelände des Waldhofs zwingend erforderlich, obwohl es Luftlinie in

nur 18 km Entfernung den 4700 ha großen Truppenübungsplatz Heuberg (Meßstetten, Stetten a.

kalten Markt) gibt, weiterhin den stillgelegten, aber durchaus zu reaktivierenden Truppenübungs-

platz bei Münsingen, der auch noch näher am Militärflughafen Stuttgart liegt, den Flughafen

Degerloch, die Flughäfen in Freudenstadt, Musbach, Wächtersberg und Eutingen, die näher an

Calw liegen als der Waldhof?

Welche Fakten machen diese Neuanlage und damit die Zerstörung von Natur, bestem

Ackerland und archäologischen Funden zwingend erforderlich?

 

Um den Flughafen wird im Umkreis von 4000 m ein beschränkter Bauschutzbereich

notwendig, der die Gemeinden Geislingen, Isingen, Rosenfeld, Täbingen Erzingen,

Dormettingen, Dotternhausen massiv betreffen würde und die Gemeinden Leidringen, Binsdorf,

Erlaheim, Balingen-Endingen, Balingen Stadt in Randgebieten.

Was bedeutet dies für die betroffenen Gemeinden und vor allem auch für die in unmittelbarer

Nähe zum Waldhofgelände liegenden Höfe?

Konkret werden hier Existenzen vernichtet, da Tiere nicht während des Flugbetriebes draußen

gehalten werden können und die Bewohner nur mit Ohrenschützern vor dem Haus sein können,

Gebäude massiv an Wert verlieren.

 

Bezüglich der zu erwartenden Lärmbelastung konnte man bisher der Presse entnehmen, es

erwarte die Bürger ein „leises Brummen“ in einer Stärke von ca. 45 dB.

Dieser Wert bezieht sich wohl auf die den Flugplatz nur überfliegende Trans – all Maschine,

die dort aufgrund ihrer Größe nicht landen kann.

Liegt bereits eine Lärmemissionsuntersuchung vor, die die tatsächliche Lärmbelastung für die

Menschen, Wild – und Nutztiere bei Start, Landung und Überflug durch die folgenden zum

Einsatz kommenden Flugzeugtypen auflistet?:

Pilatus PC – 6 PZL M 28 Skytruck Bell-Boeing CV-22 Osprey

Cessna 208 Shorts C-23 Sherpa Shorts Skyvan

Hubschrauber Sikorsky CH 53

Wenn ja, wie hoch sind die tatsächlichen Werte, denn das Gebiet liegt höher als die

umliegenden Gemeinden, die Schallwellen können sich also ungebremst ausbreiten?

 

Anschlussfrage

a) Wie viele Starts und Landungen wird es im Schnitt an Übungstagen geben und in welchem

zeitlichen Rahmen?

b) In welcher Flughöhe werden die Fallschirmspringer abgesetzt werden?

c) Bis um welche Uhrzeit wird bei Nachtübungen geflogen werden?

 

Die Landebahn wird vermutlich in Nord – Südrichtung verlaufen. Die Fallschirmspringer

müssen jedoch gegen den Wind abspringen. Die Hauptwindrichtung ist beim Waldhof

Ost – West.

Wie groß wird der Radius sein, den die Maschinen fliegen müssen, um die richtige Flughöhe

und Flugrichtung zu erreichen, d.h. welche Orte werden auch in niedriger Flughöhe direkt

überflogen werden und damit besonders betroffen sein?

 

Für die Landebahn werden erhebliche Erdbewegungen notwendig werden.

Wurde bereits eine Baugrunduntersuchung durchgeführt, die auch die in der Erde

befindlichen archäologischen Funde berücksichtigt?

 

Nach der Abtragung von 30 – 60 cm Oberboden wird die Landebahn voraussichtlich durch

Massenausgleich vor Ort erstellt werden.

Dies bedeutet, Wälle werden eingeebnet, „Täler“ aufgeschüttet, d.h. archäologische Funde aus

der Zeit von 7000 v.Chr. bis 300 n.Chr. müssen vorher gesichtet werden oder gehen unrettbar

verloren.

Wurde bereits mit dem Landesdenkmalamt gesprochen?

Auch die Verlegung der Hochspannungsleitung unter die Erde betrifft archäologische Funde.

 

Beim Bau der Landebahn wird ein größerer oder kleinerer Eingriff in die bestehenden

Waldflächen notwendig werden, ebenso wie Hecken und die bestehende Allee entlang des

Radweges gerodet werden müssten.

D.h. es wird neben der Vernichtung besten Ackerlandes auch ein massiver Eingriff in

die Natur, Tier – und Pflanzenwelt in Kauf genommen.

Der Kerosinausstoß der Flugzeuge hat weitere schwere Folgen für die Umwelt insbesondere

Boden-, Wasser – und Luftverschmutzung.

 

D.h. auch die Landwirte, die ihre Ackerflächen nicht verlieren, müssen mit einer höheren

Belastung ihrer Böden rechnen.

Dies alles erfolgt in einem Gebiet, das durch das Zementwerk Holcim in Dotternhausen

bereits enorm belastet ist.

In diesem Gebiet leben viele Greifvögel, Schwarzstörche ebenso wie Schwarzspechte

und Feldwachteln wurden bereits gesichtet.

Wie soll dieser werden Eingriff in die Natur – und Umwelt ausgeglichen werden?

Wie sollen Mensch, Tier, Ackerflächen und Grundwasser geschützt werden?

 

Die Kreisstraßen werden während des Betriebes gesperrt oder dauerhaft verlegt

werden müssen, was den massiven Eingriff in weitere Ackerflächen zur Folge hätte.

Felder, die an das Militärgelände angrenzen, können während der Übungszeiten nicht

genutzt werden.

Landwirte müssen u.U. 20 km Umweg zu ihren Feldern fahren, denn geübt werden soll nur

bei schönem Wetter und genau dann werden Landwirte ihre Felder bestellen müssen und

Erholungssuchende das Naherholungsgebiet nutzen wollen.

Wie oft und wie lange werden die Kreisstraßen an Übungstagen gesperrt werden müssen?

Welche Umleitungen sind vorgesehen?

 

Bis jetzt wurden noch keine Aussagen zur Nutzung des Geländes durch die US – Streitkräfte

gemacht, außer dass sie das Gelände an 60 Tagen nutzen werden.

Wie sehen die Übungszeiten bei den amerikanischen Streitkräften aus, welche Flugzeuge und

Hubschrauber kommen zum Einsatz?

Welche Lärm – und Umweltbelastungen sind zu erwarten.

Kommentar vom Moderator

Antwort des Staatsministeriums

Sehr geehrte Bürgerinitative Waldhof,

vielen Dank für den Fragenkatalog, der deutlich zeigt, dass Sie sich mit den vielen Dimensionen des Vorhabens auseinandergesetzt haben. Angesichts des Umfangs Ihrer Fragen schlagen wir ein Gespräch vor.

Zudem werden wir die Informationen auf dem Beteiligungsportal ausbauen, sobald uns neue, belastbare

Sehr geehrte Bürgerinitative Waldhof,

vielen Dank für den Fragenkatalog, der deutlich zeigt, dass Sie sich mit den vielen Dimensionen des Vorhabens auseinandergesetzt haben. Angesichts des Umfangs Ihrer Fragen schlagen wir ein Gespräch vor.

Zudem werden wir die Informationen auf dem Beteiligungsportal ausbauen, sobald uns neue, belastbare Informationen vorliegen. Wir haben die Themenlandkarte um Ihre aufgeworfenen Punkte ergänzt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Staatsministerium

1. Kommentarvon :ohne Name 33265

Auswirkungen für Reitbetriebe

Es fehlt der Aspekt welche Auswirkungen eine solche große Anlage auf umliegende Reitbetriebe hat. In Waldhof hat es mehrere Betriebe die davon betroffen sein dürften ....

- Direkte Einbußen bei den Einnahmen durch Attraktivitätsverlust von Freizeiteinrichtungen wie Reitbetriebe etc.

- Immobilienwertverlust für ländl. geprägte Betriebe, die auf

Es fehlt der Aspekt welche Auswirkungen eine solche große Anlage auf umliegende Reitbetriebe hat. In Waldhof hat es mehrere Betriebe die davon betroffen sein dürften ....

 

- Direkte Einbußen bei den Einnahmen durch Attraktivitätsverlust von Freizeiteinrichtungen wie Reitbetriebe etc.

- Immobilienwertverlust für ländl. geprägte Betriebe, die auf eine unberührte Natur angewiesen sind. Reitbetrieb als Freizeit- und Naherholungsmöglichkeit.

- Probleme bei der Pferdehaltung bei Überflügen von nur 400m, bzw. im Einzelfall sogar nur 200m. Überflughöhe bei Lande/Startflug für den einzelnen Reitbetrieb nicht einmal bekannt. Gutachten diesbezüglich.

Kommentar vom Moderator

Antwort des Staatsministeriums

Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,

wir haben die Begriffe „Tourismus“ und „Reitbetriebe“ aufgenommen. Wir gehen aufgrund der bisherigen Erfahrungen davon aus, dass der Reitbetrieb nicht beeinträchtigt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Staatsministerium

5. Kommentarvon :Bürgerinitiative Waldhof

Weitere Fragen die von unseren Bürgern und Bürgerinnen an uns zur Weiterleitung herangetragen worden sind:

Es interessiert u.a.

Die kalendarische Verteilung der zu erwartenden Übungstage: Bundeswehr und US Army

Die jeweilige Übungsdauer pro Tag bzw. die maximale Übungsdauer pro Tag

Die maximale Anzahl von Fluggeräten pro Übungstag unterteilt nach Fluggerät und Flughöhe/Fluglärm

Die maximale Anzahl an Übungstagen

Eine genaue Aufteilung der

Es interessiert u.a.

 

Die kalendarische Verteilung der zu erwartenden Übungstage: Bundeswehr und US Army

 

Die jeweilige Übungsdauer pro Tag bzw. die maximale Übungsdauer pro Tag

 

Die maximale Anzahl von Fluggeräten pro Übungstag unterteilt nach Fluggerät und Flughöhe/Fluglärm

 

Die maximale Anzahl an Übungstagen

 

Eine genaue Aufteilung der der Übungstage auf verschiedene Zeitfenster: z.B. x Tage im Januar vormittags von 10:00 – 13:00 Uhr;  x Tage im Januar abends zwischen 21:00 – 24:00 Uhr, etc.

 

An wie vielen Tagen und in welchen Monaten sind mehrfache Übungen (z.B. durch US Army und Bundeswehr) zu erwarten

 

An wie vielen Übungstagen wird aus welchen Fluggeräten und aus welcher Flughöhe abgesprungen

 

Wie genau erfolgt der Ab-/Weitertransport der Soldaten während/nach einer solchen Absprungübung

 

Zu welchen Uhrzeiten

 

Mit welchen Transportmitteln

 

Falls in der Luft: in welchen Flughöhen und wie sind die Flugrouten; ganz konkret: wie hoch würden die Flieger/Hubschrauber dann über Geislingen, Isingen, Rosenfeld, Haigerloch sein

 

Welche Flugrouten werden genommen:

von der Bundeswehr

von der US Army

 

Welche Kreisstraßen werden während des Übungsbetriebs gesperrt

 

Mit welcher Vorankündigungszeit geschieht eine Straßensperrung

 

Was genau passiert, wenn sie die US Army und/oder die Bundeswehr einmalig oder mehrfach nicht an die erklärten Flugrouten/-zeiten/-tage hält

 

Ist es zu erwarten, dass die Fluggeräte über der Region auch Sprit/Kerosin ablassen (ähnlich von Flugzeugen bei verfrühten Landungen)

 

Welche geländebaulichen Maßnahmen sind denn ganz konkret denkbar?

 

 

Stehen den betroffenen Gemeinden irgendwelche finanziellen Förderungen ins Haus wenn dieses Projekt verwirklich wird? Wenn ja in in welcher Höhe ca.?

 

Fragenkatalog zur lnformationsveranstaltung am 22.03.22 in der Schlossparkhalle

 

Warum wird das Absetzgelände nicht auf dem Truppenübungsplatz Heuberg realisiert?

 

ln Meßstetten ist die lnfrastruktur vorhanden, es muss lediglich 1,% des Geländes vom Truppenübungsplatz genutzt werden. Es muss keine landw. Ackerfläche aus der Produktion genommen werden.

 

Sind die Planungen von 2O17 heute noch vertretbar?

 

lst es - ganz besonders aufgrund der momentanen Situation (Krieg, erhöhte Rohstoffpreise, Lebensmittelversorgung) - vertretbar, landw. Flächen durch erhebliche Baumaßnahmen aus der Produktion zu nehmen/zu vernichten?

 

Zwei moderne Hühnerhaltungsbetriebe haben viel in Tierwohl investiert. Bei 120 Übungstagen haben wir Bedenken unseren Tierwohlstandard aufrecht zu erhalten. Wie kann

von ihrer Seite aus gewährleistet werden, dass bei Flugbetrieb die Hühnerhaltung nicht negativ beeinträchtigt wird? Wie wird der finanzielle und der lmage-Schaden ausgeglichen

bzw. ersetzt?

 

Wie wird die Straßensperrung genau aussehen?

 

Welche Umleitungsstrecken sind bei Sperrung vorgesehen?

Wenn eine Verlegung der Kreisstraße nötig ist, wie wird die Straße verlegt? Über welche Flächen?

 

Es sind bereits versch. Gutachten von lmmobilienwertminderungen bei

Flugbetrieb/militärischem Flugbetrieb vorhanden. Wie wird die lmmobilienwertminderung aufgrund diesem Militärflugplatz/Absetzgelände entschädigt?

 

Stehen den betroffenen Gemeinden irgendwelche finanziellen Förderungen zu, wenn dieses Projekt verwirklicht wird? Wenn ja, in welcher Höhe?

Warum kann nicht auf eine bestehende militärische Anlage z. B. Münsingen zurückgegriffen werden?

Dieser ehemalige Truppenübungsplatz ist in unmittelbarer Nähe des Stuttgarter Flughafens, außerdem ist der Platz auch gut von Calw zu erreichen. Dies würde Einsparungen von Ressourcen, Zeit, Flugbenzin und Einsatz von Fahrzeugen und damit eine deutliche Kosteneinsparung bedeuten.

 

Welche Fakten machen diese Neuanlage und damit die Zerstörung von Natur, bestem Ackerland und archäologischen Kulturdenkmalen zwingend erforderlich?

 

Wie sehen die Flugstrecken aus, welche Ortschaften sind betroffen und bei welchen Windrichtungen? ( Hauptwindrichtung ca. 235 Grad)?

 

Wer entschädigt die Ernteketten bei Verzögerung durch die Straßensperrung bzw. Umleitung?

Dürfen Flächen während der Absprungtage bewirtschaftet werden? Wie wird entschädigt (Erntetermin)?

 

Durch einen katastrophalen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs sind alle Pendler, um an ihren Arbeitsplatz zu kommen, auf ein eigenes Auto angewiesen. Straßensperrungen an 120 Tagen im Jahr bedeuten einen wesentlich höheren Zeitaufwand für alle. In Verbindung mit

längeren Strecken und damit höheren Benzin- bzw. Dieselkosten. Dies führt wiederum zu einer unverhältnismäßig hohen Mehrbelastung der gesamten Bevölkerung. Wie soll diese Mehrbelastung kompensiert werden?

 

Wie wurden alle Emissionen in ihrer Gesamtheit für die Standortauswahl (Waldhof) berücksichtigt?

lst hier geprüft, ob die Mehrbelastung, die durch den Flugplatz entsteht, den umliegenden Gemeinden noch zusätzlich zugemutet werden kann? Gibt es hierzu ein Gutachten?

Emissionen durch Zementherstellung (Holcim), Lärm und Co2-Emissionen durch jetzt schon extrem hohe Verkehrsbelastung, Landverlustd urch Schieferabbau?

 

Wie sieht ein genauer Tagesablauf eines KSK- bzw. US-Army-Flugtages aus. Wie oft fliegen sie? Dauer? Zeiten? Beginn? Nachtübungen? Wo erfährt man wann es stattfindet?

 

Warum muss die Start-/Landebahn 1.000 m lang sein? lst sie genau 1.000 m lang?

 

lst nur an den Sprungtagen das Gelände genutzt oder finden noch weitere Aktionen statt (militärischer Tiefflug/Abseilübungen etc.)?

 

Was passiert, wenn keine Übungen stattfinden? Wird der Platz als privates Fluggelände genutzt? Wenn ja, mit welchen Maschinen und wie oft? Oder wird das generell und dauerhaft verboten?

Kommentar vom Moderator

Antwort des Staatsministeriums

Sehr geehrte Bürgerinitiative Waldhof,

vielen Dank für Ihre Fragen und Hinweise. Wir haben sie in unsere Themenlandkarte aufgenommen. Auf viele der von Ihnen aufgeworfenen Fragen finden Sie die Antworten bereits in den Häufig gestellten Fragen. Sofern Sie dort nicht fündig werden, stehen uns die Informationen zum jetzigen Zeitpunkt selbst noch

Sehr geehrte Bürgerinitiative Waldhof,

vielen Dank für Ihre Fragen und Hinweise. Wir haben sie in unsere Themenlandkarte aufgenommen. Auf viele der von Ihnen aufgeworfenen Fragen finden Sie die Antworten bereits in den Häufig gestellten Fragen. Sofern Sie dort nicht fündig werden, stehen uns die Informationen zum jetzigen Zeitpunkt selbst noch nicht zur Verfügung. Sobald uns neue, belastbare Informationen vorliegen, werden wir diese veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Staatsministerium

11. Kommentarvon :ohne Name 33259

Übungsbetrieb

Wo werden die Flugzeuge stationiert?

Wo werden diese am Flugtag betankt?

Sind die Übungstage für jedermann im Vorfeld ersichtlich?

Mit ungefährer Übungszeit und -dauer?

Ein A400M kann auf 1000m unbefestigtem Boden landen. Wenn er das kann, wird das sicher auch geprobt.

Wo gehen die Soldaten auf die Toilette?

Wie viele Soldaten nehmen im

Wo werden die Flugzeuge stationiert?

Wo werden diese am Flugtag betankt?

Sind die Übungstage für jedermann im Vorfeld ersichtlich?

Mit ungefährer Übungszeit und -dauer?

Ein A400M kann auf 1000m unbefestigtem Boden landen. Wenn er das kann, wird das sicher auch geprobt.

Wo gehen die Soldaten auf die Toilette?

Wie viele Soldaten nehmen im Schnitt an einer Übung teil?

 

Kommentar vom Moderator

Antwort des Staatsministeriums

Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,

es werden keine Flugzeuge vor Ort stationiert. Die Flugzeuge starten betankt. Ist bei kleineren Flugzeugen eine Betankung vor Ort gegebenenfalls erforderlich, sind die gesetzlichen Schutzauflagen und sonstige Vorschriften zu berücksichtigen. Solche Betankungen werden in Absprache mit dem zuständigen

Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,

es werden keine Flugzeuge vor Ort stationiert. Die Flugzeuge starten betankt. Ist bei kleineren Flugzeugen eine Betankung vor Ort gegebenenfalls erforderlich, sind die gesetzlichen Schutzauflagen und sonstige Vorschriften zu berücksichtigen. Solche Betankungen werden in Absprache mit dem zuständigen Landratsamt geplant und ausgeführt. Die Bundeswehr hat keine Sonderrechte. So muss beispielsweise der Wasserschutz gewährleistet werden. (Quelle: https://beteiligungsportal.baden-wuerttemberg.de/de/informieren/projekte-und-berichte/ksk-absprunggelaende/weiterfuehrende-informationen/militaerische-nutzung/)

Der A400M wird auf dem Gelände nicht landen. Die Graspiste wird nur eine Traglast von etwa 20 Tonnen haben.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Staatsministerium

12. Kommentarvon :ohne Name 33259

Landwirtschaft und Verkeh

Die Landwirte in Täbingen, Dautmergen und Dormettingen bringen Ihr Getreide in der Erntezeit nach Heiligenzimmern in die Mühle. Der Weg dorthin führt am Gelände vorbei. Wenn nun jede Fuhre um 1 Stunde verzögert wird, so sind dies erhebliche Kosten die entstehen. Erntemaschinen müssen warten, mehr Fuhrwerkzeuge werden benötigt, ...

Kommentar vom Moderator

Antwort des Staatsministeriums

Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,

derzeit wird geprüft, ob und inwiefern die Kreisstraßen gesperrt oder verlegt werden müssen. Die Ergebnisse dieser Prüfung sind abzuwarten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Staatsministerium

7. Kommentarvon :Oliver Schmid

Auswahl der am häufigsten an die Stadtverwaltung Geislingen formulierten Fragen

Nachfolgend eine Auswahl der Fragen, die mir gegenüber in den vergangenen Tagen am häufigsten formuliert wurden:

- Welche Beeinträchtigungen gehen von den Flugzeugen und den Hubschraubern aus? Welche Lärmbelästigung erwartet die Bürgerinnen und Bürger konkret – nicht nur im Tagesdurchschnitt, sondern im Moment des Überfluges?

- Welche

Nachfolgend eine Auswahl der Fragen, die mir gegenüber in den vergangenen Tagen am häufigsten formuliert wurden:

 

- Welche Beeinträchtigungen gehen von den Flugzeugen und den Hubschraubern aus? Welche Lärmbelästigung erwartet die Bürgerinnen und Bürger konkret – nicht nur im Tagesdurchschnitt, sondern im Moment des Überfluges?

- Welche Auswirkungen hat das Absprunggelände auf unseren bisherigen, erfolgreichen Weg als Klimastadt Geislingen? Können wir beispielsweise noch Windenergieanlagen auf unserer Gemarkung planen?

- Inwiefern ist die Nutzung der Kreisstraßen an Sprungtagen möglich oder müssen die Verkehrswege abgesperrt oder verlegt werden?

- Wie sieht die landwirtschaftliche und jagdliche Nutzung des Häsenbühls künftig aus, und wie gedenkt das Land, mit den unmittelbar an das Absprunggelände angrenzenden Anliegern und Höfen umzugehen?

- Und die am häufigsten mir gegenüber formulierte Frage: Wieso der Häsenbühl mit seinen wertvollen Böden ausgewählt wurde, wo doch in naher Umgebung vermeintlich geeignete Fluggelände und Liegenschaften des Bundes gegeben sind?

- Wieso wurde nicht unmittelbar mit der Bekanntgabe der Projektplanung ein bürgerschaftlicher Prozess entsprechend des Leitbildes des Landes durchgeführt, verbunden mit dem Ziel, sich mit den kritischen Fragen zielorientiert auseinanderzusetzen und zusammen mit der Bürgerschaft abzuwägen, ob es besser geeignete Flächen gibt. Wieso wurde hier von den Leitlinien des Landes abgewichen, siehe stm.baden-wuerttemberg.de/de/themen/buergerbeteiligung/

Kommentar vom Moderator

Antwort des Staatsministeriums

Sehr geehrter Herr Schmid,

alle angesprochenen Themen sind in der Themenlandkarte oder werden noch aufgenommen, wie zum Beispiel Windkraftanlagen. Auch bezüglich der Standort-Auswahl werden wir den Suchlauf darstellen. Beteiligung ist nur möglich, wenn es Handlungsalternativen gibt. Da alle anderen Standorte schlechter dastehen als die

Sehr geehrter Herr Schmid,

alle angesprochenen Themen sind in der Themenlandkarte oder werden noch aufgenommen, wie zum Beispiel Windkraftanlagen. Auch bezüglich der Standort-Auswahl werden wir den Suchlauf darstellen. Beteiligung ist nur möglich, wenn es Handlungsalternativen gibt. Da alle anderen Standorte schlechter dastehen als die Staatsdomäne Waldhof, gibt es hier keine Handlungsoptionen. Wir klären aber gerne über den Suchlauf auf.

Bei der Überflugdemonstration am 27. April 2022 konnte man sich einen persönlichen Eindruck der zu erwartenden Lautstärke eines Überflugs des A400M machen.

Derzeit wird geprüft, ob und inwiefern die Kreisstraßen gesperrt oder verlegt werden müssen. Die Ergebnisse dieser Prüfung sind abzuwarten.

Die Landesregierung ist sich der Interessen der Landwirtinnen und Landwirte bewusst. Im Falle des Waldhofs ist eine Abwägungsentscheidung zwischen den sich widerstreitenden Interessen zu treffen. Es wird geprüft, ob eine gewisse landwirtschaftliche Co-Nutzung möglich sein wird. Wir danken dem Bundesministerium der Verteidigung für diese konstruktive Haltung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Staatsministerium

15. Kommentarvon :ohne Name 33428

Wohnort

An den Staatsminister Stegmann, in Ihrer gestrigen Ausführung sagten Sie mehrfach....Man soll seine eigenen Belange hintenanstellen. Nun Frage ich Sie direkt:

Würden Sie dies als angrenzender Bewohner wollen um hier mit Ihrer Familie zu wohnen und hätten Sie nicht auch Angst um Ihre Existenz ?

An Professor Börger:

Sie sagten die Landschaft

An den Staatsminister Stegmann, in Ihrer gestrigen Ausführung sagten Sie mehrfach....Man soll seine eigenen Belange hintenanstellen. Nun Frage ich Sie direkt:

Würden Sie dies als angrenzender Bewohner wollen um hier mit Ihrer Familie zu wohnen und hätten Sie nicht auch Angst um Ihre Existenz ?

 

An Professor Börger:

Sie sagten die Landschaft beim Waldhof sei schön und gefalle Ihnen. Möchten Sie hier mit Ihrer Familie Urlaub verbringen, wenn Sie in unmittelbarer Nähe das Absetzgelände hätten?

Kommentar vom Moderator

Antwort des Staatsministeriums

Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,

wir haben den Punkt „Tourismus“ aufgenommen. Im Hinblick auf das Absetzgelände ist derselbe Nutzungsumfang wie in Renningen-Malmsheim zu erwarten. Aus den Erfahrungen dort ist nicht zu erwarten, dass es zu unzumutbaren Belastungen oder Existenzgefährdungen kommen wird. Sollte es wider Erwarten doch zu

Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,

wir haben den Punkt „Tourismus“ aufgenommen. Im Hinblick auf das Absetzgelände ist derselbe Nutzungsumfang wie in Renningen-Malmsheim zu erwarten. Aus den Erfahrungen dort ist nicht zu erwarten, dass es zu unzumutbaren Belastungen oder Existenzgefährdungen kommen wird. Sollte es wider Erwarten doch zu derartigen Auswirkungen kommen, so wird sich das Land dieser Verantwortung stellen. Zunächst muss die konkrete Prüfung und Planung für das Vorhaben abgeschlossen werden.

Vielen Dank für Ihren Hinweis.

Ihr Staatsministerium

16. Kommentarvon :ohne Name 33428

Rettungsdienst

Wie wird der schnelle Rettungsweg für die Bewohner in Leidringen und Täbingen gewährleistet, wenn die Kreisstraßen gesperrt sind?

Kommentar vom Moderator

Antwort des Staatsministeriums

Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,

wir haben die Themenlandkarte ergänzt um „Durchfahrt Rettungswagen bei Sperrung“. Derzeit wird geprüft, ob und inwiefern die Kreisstraßen verlegt werden müssen. Die Ergebnisse dieser Prüfung sind abzuwarten.

Vielen Dank für Ihren Hinweis.

Ihr Staatsministerium

14. Kommentarvon :ohne Name 33428

Fluglärm

Gibt es ein Datenblatt über die Lautstärke des Rettungshubschrauber Christoph 11?

Der Christoph 11 ist mit der neusten Technik ausgestatten und trotzdem wird dieser über einen weiten Luftweg vernommen.

Sie sagen, dass der Lärm der KSK uns nicht beeinflusst, weil lt. Datenblatt er nur 68 db hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die

Gibt es ein Datenblatt über die Lautstärke des Rettungshubschrauber Christoph 11?

Der Christoph 11 ist mit der neusten Technik ausgestatten und trotzdem wird dieser über einen weiten Luftweg vernommen.

 

Sie sagen, dass der Lärm der KSK uns nicht beeinflusst, weil lt. Datenblatt er nur 68 db hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Fluggefährte der Bundeswehr und US-Army leiser sind.

Lärm macht krank! Diesen Lärm brauchen wir an diesem Standort nicht noch zusätzlich zum Holcim.

 

 

Kommentar vom Moderator

Antwort des Staatsministeriums

Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,

bei der Überflugdemonstration am 27. April 2022 konnte man sich einen persönlichen Eindruck der zu erwartenden Lautstärke eines Überflugs des A400M machen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Staatsministerium

3. Kommentarvon :ohne Name 33315

Kompensation

2 Hauptvorteile des Lebens auf dem Land -Ruhe und Natur- werden elementar beeinträchtigt, wohin gegen es dafür keinerlei Vorteile bietet. Der bisherige Standort profitiert gleich mehrfach: mehr Arbeitsplätze, Steuern, Ruhe

Welche Kompensation sind geplant? Können davon Vorteile generiert werden die die Nachteile überwiegen.

Kommentar vom Moderator

Antwort des Staatsministeriums

Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,

der Eingriff in die Natur wird ausgeglichen, soweit dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Bisher gibt es noch keine Entscheidungen über Kompensationsleistungen. Im Zusammenhang mit dem Vorhaben lassen sich auch positive Entwicklungsmöglichkeiten für die Region diskutieren. Vorstellungen hierzu können

Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,

der Eingriff in die Natur wird ausgeglichen, soweit dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Bisher gibt es noch keine Entscheidungen über Kompensationsleistungen. Im Zusammenhang mit dem Vorhaben lassen sich auch positive Entwicklungsmöglichkeiten für die Region diskutieren. Vorstellungen hierzu können insbesondere die Gemeinden und der Landkreis sowie deren Einwohnerinnen und Einwohner entwickeln.

Bei der Überflugdemonstration am 27. April 2022 konnte man sich einen persönlichen Eindruck der zu erwartenden Lautstärke eines Überflugs des A400M machen, der nach Auskunft des KSK das lauteste eingesetzte Flugmuster ist. Unsere bisherigen Erkenntnisse lassen nicht darauf schließen, dass es zu wesentlichen Einbußen kommen wird. Sollten unzumutbare Einbußen wider Erwarten doch eintreten, wird sich das Land auch dieser Verantwortung stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Staatsministerium