Alle Ministerien des Landes Baden-Württemberg

Absprunggelände

Was ist zwischen Haiterbach und Nagold geplant?

Das Absetzgelände in der Visualisierung. (Bild: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung)

Das Absetzgelände der Bundeswehr auf den Gemarkungen Renningen und Malmsheim soll aufgegeben werden. Als Ersatzgelände ist der Segelflugplatz Haiterbach-Nagold angedacht.

Auf den Gemarkungen Renningen und Malmsheim finden seit Jahrzehnten Fallschirm-Übungssprünge sowie Übungen zum Absetzen von Lasten aus Flugzeugen durch das in Calw stationierte Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr und US-Streitkräfte statt. Das Absprunggelände Renningen-Malmsheim muss jedoch in den nächsten Jahren aufgegeben werden, damit die Firma Robert Bosch GmbH das 2015 eröffnete Forschungs- und Entwicklungszentrum mit 1.700 Arbeitsplätzen weiter ausbauen kann. Zur Ansiedlung des Forschungs- und Entwicklungszentrums hat die Robert Bosch GmbH Ende 2010 die für militärische Zwecke entbehrliche nördliche und südliche Fläche des Geländes der Bundeswehr erworben. Die mittlere Fläche wird derzeit noch militärisch genutzt. Damit sie entsprechend der vertraglichen Vereinbarungen ebenfalls von der Robert Bosch GmbH genutzt werden kann, benötigt die Bundeswehr ein geeignetes Ersatzgelände. Bund und Land suchen daher für die Bundeswehr seit Jahren nach einem Ersatzgelände. Dieses Gelände muss die gleichen tatsächlichen und rechtlichen Nutzungsmöglichkeiten wie der bestehende Fluglandeplatz aufweisen. Es soll in zumutbarer Entfernung vom Bundeswehr-Standort Calw liegen.

Die Suche nach einer Ersatzfläche gestaltete sich sehr langwierig. Die infrage kommenden Flächen wurden von einer gemeinsamen Arbeitsgruppe des Bundes und des Landes überprüft. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist der Segelflugplatz zwischen Haiterbach und Nagold die geeignetste Fläche.

Hier finden Sie umfassende Informationen zu den Planungen des Vorhabens: