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Bundeswehr
  • 11.03.2017

Land unterstützt Bundeswehr bei Suche nach Absprunggelände

  • Verbots- und Hinweisschilder am Rande des Flugplatzes in Renningen-Malmsheim (Foto: dpa)

Das Land unterstützt die Bundeswehr bei der Suche nach einem neuen Absprunggelände, weil die bisherige Fläche in Renningen-Malmsheim durch den Neubau des Forschungszentrums der Firma Bosch zukünftig nicht mehr zur Verfügung steht. Der Segelflugplatz Haiterbach-Nagold wurde als geeignetes Ersatzgelände identifiziert.

„Für das Absprunggelände der Bundeswehr in Renningen-Malmsheim muss eine Ersatzfläche gesucht werden, da das bisherige Gelände durch den Neubau des Forschungszentrums der Firma Bosch zukünftig nicht mehr zur Verfügung steht“, sagte Staatsrätin Gisela Erler. Grundlage für das Engagement des Landes sei ein Vertrag aus dem Jahr 2010 zwischen der Firma Bosch, der Bundeswehr und dem Land Baden-Württemberg. Darin hat sich das Land aufgrund der weitreichenden infrastrukturellen Folgen verpflichtet, für den Standort Baden-Württemberg bei der Suche nach einem Ersatzgelände unterstützend tätig zu werden.

Segelflugplatz Haiterbach-Nagold als geeignetes Ersatzgelände identifiziert

„Es wurden jahrelange Überprüfungen in Betracht kommender Gelände durchgeführt“, sagte Staatsminister Klaus-Peter Murawski. Kriterien seien dabei beispielsweise die Nähe zum Standort des Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr in Calw, die Länge der Landebahn, Hochspannungsleitungen rund um die Flächen sowie Belange des Naturschutzes gewesen. Demnach sei der Segelflugplatz Haiterbach-Nagold als das am besten geeignete Grundstück für ein Ersatzgelände identifiziert worden. „Damit ist allerdings noch keine Entscheidung gefällt“, so Murawski. Vielmehr erarbeite der Bund in den nächsten Monaten einen Genehmigungsantrag und bringe diesen bei der zuständigen Genehmigungsbehörde des Bundes in ein ordnungsgemäßes Antragsverfahren ein. Insbesondere werden ab jetzt die erforderlichen fachrechtlichen Gutachten erstellt. „Das eigentliche Genehmigungsverfahren wird also frühestens in einigen Monaten eröffnet. Das Land wird diesen Genehmigungsprozess auf Bundesebene konstruktiv begleiten“, betonte der Staatsminister.

Öffentlichkeit frühzeitig über Pläne informieren

„Ziel der Landesregierung und ihrer beiden Partner ist es, die Öffentlichkeit möglichst frühzeitig über die Pläne zu informieren, obwohl noch nicht alles vollständig geklärt ist“, betonte die Staatsrätin. Das Staatsministerium habe am Donnerstag (9. März 2017) erste Informationsgespräche mit dem Flugsportverein Nagold, den Eigentümern und Pächtern der betroffenen Grundstücke am Segelflugplatz Haiterbach-Nagold sowie politischen Vertretern der Städte Nagold und Haiterbach geführt. „Gemeinsam mit den Kommunen wird es auch noch eine Informationsveranstaltung für alle Interessierten geben“, so die Staatsrätin. „Zahlreiche inhaltliche Punkte bedürfen einer weiteren Konkretisierung. Dazu gehören etwa die genaue Kartierung des geplanten Absprunggeländes sowie eine detaillierte und auf die örtlichen Verhältnisse abgestimmte Analyse der Lärmauswirkungen durch das Umweltbundesamt. Über den Fortgang des Verfahrens werden wir zudem auf dem Beteiligungsportal des Landes kontinuierlich informieren.“

„Für alle Beteiligten ist es eine große und anspruchsvolle Aufgabe allen Interessen gerecht zu werden. Wir möchten den hiesigen Industrie- und Forschungsstandort durch die Einrichtung des weltweiten Forschungszentrums der Firma Bosch auf dem bisherigen Gelände der Bundeswehr in Renningen-Malmsheim sichern. Wir möchten zudem die Arbeitsplätze der Bundeswehr am Standort Calw erhalten. Denn in unsicher werdenden Zeiten muss es für das Kommando Spezialkräfte möglich sein, im erforderlichen Umfang zu üben, um damit einen Beitrag zu unser aller Sicherheit zu leisten“, betonte der Staatsminister.

Beteiligungsportal: Ersatzgelände der Bundeswehr für den Flugplatz Renningen-Malmsheim


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