Die Ganztagesschule mag durchaus für Familien sinnvoll sein. Aber NICHT für alle.
Daher muss es als Wahlmöglichkeit bleiben !
17.
Kommentar von :Visible9376
Freiwilliges Angebot bevorzugt
Die Einführung eines Ganztagsangebot in Dornstadt ist ein hevorragender Schritt zur Stärkung des Bildungscampus und ein tolles Angebot für die Schulkinder und Familien.Damit die individuelle Gestaltung der Woche und Betreuung aber in der Verantwortung der Eltern bleiben kann, plädiere ich für ein freiwilliges Angebot. Bislang habe ich nur einen […]
Die Einführung eines Ganztagsangebot in Dornstadt ist ein hevorragender Schritt zur Stärkung des Bildungscampus und ein tolles Angebot für die Schulkinder und Familien. Damit die individuelle Gestaltung der Woche und Betreuung aber in der Verantwortung der Eltern bleiben kann, plädiere ich für ein freiwilliges Angebot. Bislang habe ich nur einen Grund für die verpflichtende Ganztagesschule vernommen: Personalplanung.
Die Verpflichtung sollte nicht nur für eine einfache Planung auf Schulseite eingeführt werden. Im Vordergrund steht die Flexibilität der Familien, Freizeit und persönlichen Rahmenbedingungen. Der Planungshorizont eines Jahres sollte m.E. ausreichen.
Die Freiwilligkeit entlastet auch die räumliche Knappheit und bietet dem Land die Möglichkeit, über die nächsten Jahre Investionen zu tätigen und das Angebot schrittweise aufzubauen.
16.
Kommentar von :PAN
Ja zum Angebot, Nein zum Zwang
Ergänzung statt Verpflichtung: Das Ganztagsangebot ist eine wichtige Unterstützung für berufstätige Eltern, muss aber ein rein freiwilliges, flexibles Angebot bleiben.
Sinnvolle Balance am Nachmittag: Erweiterte Betreuung ist sinnvoll, sofern der Nachmittag primär für freies Spiel, Bewegung und Erholung statt für weiteren Leistungsdruck genutzt […]
Ergänzung statt Verpflichtung: Das Ganztagsangebot ist eine wichtige Unterstützung für berufstätige Eltern, muss aber ein rein freiwilliges, flexibles Angebot bleiben.
Sinnvolle Balance am Nachmittag: Erweiterte Betreuung ist sinnvoll, sofern der Nachmittag primär für freies Spiel, Bewegung und Erholung statt für weiteren Leistungsdruck genutzt wird.
Entlastung beim Lernen: Die Schule sollte den Nachmittag nutzen, um den Hausaufgabenaufwand spürbar zu reduzieren, damit der Feierabend zu Hause ganz der Familie gehört.
Wahlfreiheit bei der Verpflegung: Das gemeinsame Schulessen ist ein gutes Angebot, es muss aber für Eltern freiwillig bleiben. Mitgebrachtes Essen von zu Hause muss eine gleichwertige Option sein.
Öffnung für das Umfeld: Ganztagsangebote sollten Kooperationen mit lokalen Sportvereinen und Musikschulen beinhalten, damit Kinder trotz längerer Schulzeiten im Wohnort verankert bleiben.
15.
Kommentar von :AN
Wahlfreiheit bei der Verpflegung
Wahlfreiheit bei der Verpflegung: Familien müssen selbst entscheiden dürfen, ob Kinder am Schulessen teilnehmen oder mitgebrachte Verpflegung von zu Hause nutzen. Ein Zwang zum institutionellen Mittagessen greift zu stark in die familiäre Selbstbestimmung ein.
14.
Kommentar von :Erschreckend
Freie Wahl !
Ich finde diese Entwicklung mittlerweile zutiefst erschreckend! Wo sind wir als Gesellschaft eigentlich angekommen, wenn wir ernsthaft darüber diskutieren, Kinder verpflichtend den Großteil ihres Tages in schulischen Einrichtungen verbringen zu lassen?
Wann haben wir angefangen, das System über die Bedürfnisse unserer Kinder zu stellen?
Kinder sind […]
Ich finde diese Entwicklung mittlerweile zutiefst erschreckend! Wo sind wir als Gesellschaft eigentlich angekommen, wenn wir ernsthaft darüber diskutieren, Kinder verpflichtend den Großteil ihres Tages in schulischen Einrichtungen verbringen zu lassen?
Wann haben wir angefangen, das System über die Bedürfnisse unserer Kinder zu stellen?
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, die möglichst früh lernen müssen, acht Stunden am Tag zu funktionieren, stillzusitzen, sich unterzuordnen und fremdbestimmen zu lassen!
Wir sprechen hier von KINDHEIT! Von einer unwiederbringlichen Lebensphase, in der Kinder ihre Persönlichkeit entwickeln, ihre eigenen Interessen entdecken, Bindungen aufbauen und lernen, wer sie eigentlich sind.
Kinder besitzen von Natur aus eine unglaubliche intrinsische Motivation. Sie WOLLEN lernen! Nicht, weil jemand es ihnen vorschreibt, sondern weil sie neugierig sind, forschen, hinterfragen, ausprobieren und ihre Umwelt begreifen möchten. Warum schaffen wir immer mehr Strukturen, in denen genau dieser natürliche Entdeckungsdrang Gefahr läuft, durch Leistungsdruck, Anpassung und Fremdbestimmung verdrängt zu werden?
Und was ist mit der GESUNDHEIT? Mit stundenlangem Sitzen, Bewegungsmangel, Reizüberflutung, fehlenden Rückzugsmöglichkeiten und einem Nervensystem, das irgendwann schlichtweg überfordert ist? Kinder brauchen Bewegung, Natur, Ruhe, freies Spiel und unverplante Zeit. Das sind keine Luxusbedürfnisse, sondern elementare Grundlagen einer gesunden Entwicklung!
Und über die zunehmende Fremdbetreuung müssen wir endlich auch sprechen!
Warum wird es immer selbstverständlicher, dass Kinder immer mehr Zeit außerhalb ihrer Familien verbringen sollen? Warum wird gemeinsame Familienzeit zunehmend zu etwas, das nur noch am Abend und am Wochenende stattfindet?
Familie ist nicht irgendeine Randerscheinung im Leben eines Kindes! Sie ist für viele Kinder der wichtigste Ort für Bindung, Geborgenheit, Orientierung, Wertevermittlung und emotionale Sicherheit.
Wir reden ständig davon, Kinder zu fördern, während wir gleichzeitig riskieren, ihnen immer mehr von dem zu nehmen, was sie emotional trägt: Zeit mit ihren Familien!
Und ja, auch das Thema MOBBING gehört auf den Tisch! Für Kinder, die bereits unter Ausgrenzung, Gruppendruck oder Mobbing leiden, kann ein verpflichtend verlängerter Schultag bedeuten, noch mehr Stunden in genau dem Umfeld verbringen zu müssen, das sie belastet. Wo bleibt hier der Schutz dieser Kinder? Wo bleibt ihr Recht auf Rückzug und Erholung?
Nicht jedes Kind ist gleich belastbar. Nicht jedes Kind fühlt sich in großen Gruppen wohl. Nicht jedes Kind kann stundenlange Fremdbetreuung gleichermaßen gut bewältigen. Und nicht jedes Kind hat dieselben emotionalen, sozialen oder körperlichen Bedürfnisse!
Was mich aber am meisten erschüttert, ist die gesellschaftliche Richtung dahinter: Immer mehr Institutionalisierung, immer weniger familiäre Selbstbestimmung.
Wir sollten Familien stärken, statt ihren gemeinsamen Alltag immer weiter durch institutionelle Vorgaben bestimmen zu lassen. Wir sollten Eltern ermöglichen, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, anstatt lange Betreuungszeiten zunehmend zur gesellschaftlichen Normalität zu erklären.
Welche Werte wollen wir unseren Kindern eigentlich mitgeben? Freiheit? Selbstbestimmung? Individualität? Eigenverantwortung? Oder dass sie sich möglichst früh daran gewöhnen, ihre eigenen Bedürfnisse einem vorgegebenen System unterzuordnen?
Ich respektiere jede Familie, die eine Ganztagsbetreuung benötigt oder sich bewusst dafür entscheidet. Aber aus einem Angebot eine Verpflichtung zu machen, ist für mich eine vollkommen andere Dimension!
Eltern müssen selbst entscheiden dürfen, wie sie Familie leben und welche Betreuungsform den Bedürfnissen ihrer Kinder entspricht.
Unsere Kinder gehören nicht dem System. Und ihre Kindheit ist keine Ressource, über die beliebig verfügt werden darf!
Eine Gesellschaft sollte sich nicht daran messen, wie früh und wie lange sie Kinder institutionell betreuen kann, sondern daran, wie gut sie deren körperliche, emotionale und seelische Entwicklung schützt.
Kindheit ist kein Trainingslager für eine Leistungsgesellschaft. Familie ist kein Auslaufmodell. Und Fremdbetreuung darf niemals zur pauschalen Pflicht werden!
Denn eines bekommen unsere Kinder niemals zurück: die Jahre ihrer Kindheit.
13.
Kommentar von :VT
Pro Wahlmöglichkeit
Wir haben keinen Bedarf an einer GT-Betreuung. Wir möchten dringlich das Wahrecht haben! Es erschließt sich mir nicht, warum ich in meinem Fall kein Wahlrecht hätte.
12.
Kommentar von :ohne Name 141475
Wahlmöglichkeit sollte gegeben sein!
Wir sprechen uns ebenfalls klar für eine Wahlmöglichkeit aus!
11.
Kommentar von :JNML
Verpflichtung
Ich finde eine Verpflichtung dahingehend schwierig, dass jedes Kind individuell ist und hier durch ein Wahlmodell besser auf diese Individualität eingegangen werden. Nicht jede Familie braucht auch eine Ganztagsbetreuung zwingend.
10.
Kommentar von :LiMe
Betreuung vs. Verpflichtung
Gute Ganztagsangebote können für viele Kinder sehr sinnvoll sein. Daraus folgt aber nicht automatisch, dass jedes Kind verpflichtet sein sollte, daran teilzunehmen.
9.
Kommentar von :LiMe
Individuelle Bedürfnisse
Ein verbindliches Modell behandelt zunächst alle Kinder gleich, obwohl Kinder sehr unterschiedlich sind.Ein Kind kann beispielsweise:- gerne bis 16 Uhr in der Schule bleiben,- ein anderes braucht bereits nach dem Unterricht Ruhe,- ein drittes möchte lieber zum Sportverein,- ein viertes braucht Zeit für Geschwister oder GroßelternEine freiwillige […]
Ein verbindliches Modell behandelt zunächst alle Kinder gleich, obwohl Kinder sehr unterschiedlich sind.
Ein Kind kann beispielsweise:
- gerne bis 16 Uhr in der Schule bleiben,
- ein anderes braucht bereits nach dem Unterricht Ruhe,
- ein drittes möchte lieber zum Sportverein,
- ein viertes braucht Zeit für Geschwister oder Großeltern
Eine freiwillige Ganztagsbetreuung kann diese Unterschiede besser berücksichtigen.
Immer auf dem neuesten Stand
Abonnieren Sie den Beteiligungsportal-Newsletter.
Um unsere Webseite für Sie optimal gestalten und verbessern zu können, verwenden wir Cookies.
Kommentare
Zum Kommentieren müssen Sie sich anmelden beziehungsweise zunächst registrieren.
Sie können den Themenbereich bis zum 18. Oktober 2026 kommentieren.
Wahlmöglichkeit
Die Ganztagesschule mag durchaus für Familien sinnvoll sein. Aber NICHT für alle.
Daher muss es als Wahlmöglichkeit bleiben !
Freiwilliges Angebot bevorzugt
Die Einführung eines Ganztagsangebot in Dornstadt ist ein hevorragender Schritt zur Stärkung des Bildungscampus und ein tolles Angebot für die Schulkinder und Familien.
Damit die individuelle Gestaltung der Woche und Betreuung aber in der Verantwortung der Eltern bleiben kann, plädiere ich für ein freiwilliges Angebot. Bislang habe ich nur einen Grund für die verpflichtende Ganztagesschule vernommen: Personalplanung.
Die Verpflichtung sollte nicht nur für eine einfache Planung auf Schulseite eingeführt werden. Im Vordergrund steht die Flexibilität der Familien, Freizeit und persönlichen Rahmenbedingungen. Der Planungshorizont eines Jahres sollte m.E. ausreichen.
Die Freiwilligkeit entlastet auch die räumliche Knappheit und bietet dem Land die Möglichkeit, über die nächsten Jahre Investionen zu tätigen und das Angebot schrittweise aufzubauen.
Ja zum Angebot, Nein zum Zwang
Ergänzung statt Verpflichtung: Das Ganztagsangebot ist eine wichtige Unterstützung für berufstätige Eltern, muss aber ein rein freiwilliges, flexibles Angebot bleiben.
Sinnvolle Balance am Nachmittag: Erweiterte Betreuung ist sinnvoll, sofern der Nachmittag primär für freies Spiel, Bewegung und Erholung statt für weiteren Leistungsdruck genutzt wird.
Entlastung beim Lernen: Die Schule sollte den Nachmittag nutzen, um den Hausaufgabenaufwand spürbar zu reduzieren, damit der Feierabend zu Hause ganz der Familie gehört.
Wahlfreiheit bei der Verpflegung: Das gemeinsame Schulessen ist ein gutes Angebot, es muss aber für Eltern freiwillig bleiben. Mitgebrachtes Essen von zu Hause muss eine gleichwertige Option sein.
Öffnung für das Umfeld: Ganztagsangebote sollten Kooperationen mit lokalen Sportvereinen und Musikschulen beinhalten, damit Kinder trotz längerer Schulzeiten im Wohnort verankert bleiben.
Wahlfreiheit bei der Verpflegung
Wahlfreiheit bei der Verpflegung: Familien müssen selbst entscheiden dürfen, ob Kinder am Schulessen teilnehmen oder mitgebrachte Verpflegung von zu Hause nutzen. Ein Zwang zum institutionellen Mittagessen greift zu stark in die familiäre Selbstbestimmung ein.
Freie Wahl !
Ich finde diese Entwicklung mittlerweile zutiefst erschreckend! Wo sind wir als Gesellschaft eigentlich angekommen, wenn wir ernsthaft darüber diskutieren, Kinder verpflichtend den Großteil ihres Tages in schulischen Einrichtungen verbringen zu lassen?
Wann haben wir angefangen, das System über die Bedürfnisse unserer Kinder zu stellen?
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, die möglichst früh lernen müssen, acht Stunden am Tag zu funktionieren, stillzusitzen, sich unterzuordnen und fremdbestimmen zu lassen!
Wir sprechen hier von KINDHEIT! Von einer unwiederbringlichen Lebensphase, in der Kinder ihre Persönlichkeit entwickeln, ihre eigenen Interessen entdecken, Bindungen aufbauen und lernen, wer sie eigentlich sind.
Kinder besitzen von Natur aus eine unglaubliche intrinsische Motivation. Sie WOLLEN lernen! Nicht, weil jemand es ihnen vorschreibt, sondern weil sie neugierig sind, forschen, hinterfragen, ausprobieren und ihre Umwelt begreifen möchten. Warum schaffen wir immer mehr Strukturen, in denen genau dieser natürliche Entdeckungsdrang Gefahr läuft, durch Leistungsdruck, Anpassung und Fremdbestimmung verdrängt zu werden?
Und was ist mit der GESUNDHEIT? Mit stundenlangem Sitzen, Bewegungsmangel, Reizüberflutung, fehlenden Rückzugsmöglichkeiten und einem Nervensystem, das irgendwann schlichtweg überfordert ist? Kinder brauchen Bewegung, Natur, Ruhe, freies Spiel und unverplante Zeit. Das sind keine Luxusbedürfnisse, sondern elementare Grundlagen einer gesunden Entwicklung!
Und über die zunehmende Fremdbetreuung müssen wir endlich auch sprechen!
Warum wird es immer selbstverständlicher, dass Kinder immer mehr Zeit außerhalb ihrer Familien verbringen sollen? Warum wird gemeinsame Familienzeit zunehmend zu etwas, das nur noch am Abend und am Wochenende stattfindet?
Familie ist nicht irgendeine Randerscheinung im Leben eines Kindes! Sie ist für viele Kinder der wichtigste Ort für Bindung, Geborgenheit, Orientierung, Wertevermittlung und emotionale Sicherheit.
Wir reden ständig davon, Kinder zu fördern, während wir gleichzeitig riskieren, ihnen immer mehr von dem zu nehmen, was sie emotional trägt: Zeit mit ihren Familien!
Und ja, auch das Thema MOBBING gehört auf den Tisch! Für Kinder, die bereits unter Ausgrenzung, Gruppendruck oder Mobbing leiden, kann ein verpflichtend verlängerter Schultag bedeuten, noch mehr Stunden in genau dem Umfeld verbringen zu müssen, das sie belastet. Wo bleibt hier der Schutz dieser Kinder? Wo bleibt ihr Recht auf Rückzug und Erholung?
Nicht jedes Kind ist gleich belastbar. Nicht jedes Kind fühlt sich in großen Gruppen wohl. Nicht jedes Kind kann stundenlange Fremdbetreuung gleichermaßen gut bewältigen. Und nicht jedes Kind hat dieselben emotionalen, sozialen oder körperlichen Bedürfnisse!
Was mich aber am meisten erschüttert, ist die gesellschaftliche Richtung dahinter: Immer mehr Institutionalisierung, immer weniger familiäre Selbstbestimmung.
Wir sollten Familien stärken, statt ihren gemeinsamen Alltag immer weiter durch institutionelle Vorgaben bestimmen zu lassen. Wir sollten Eltern ermöglichen, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, anstatt lange Betreuungszeiten zunehmend zur gesellschaftlichen Normalität zu erklären.
Welche Werte wollen wir unseren Kindern eigentlich mitgeben? Freiheit? Selbstbestimmung? Individualität? Eigenverantwortung? Oder dass sie sich möglichst früh daran gewöhnen, ihre eigenen Bedürfnisse einem vorgegebenen System unterzuordnen?
Ich respektiere jede Familie, die eine Ganztagsbetreuung benötigt oder sich bewusst dafür entscheidet. Aber aus einem Angebot eine Verpflichtung zu machen, ist für mich eine vollkommen andere Dimension!
Eltern müssen selbst entscheiden dürfen, wie sie Familie leben und welche Betreuungsform den Bedürfnissen ihrer Kinder entspricht.
Unsere Kinder gehören nicht dem System. Und ihre Kindheit ist keine Ressource, über die beliebig verfügt werden darf!
Eine Gesellschaft sollte sich nicht daran messen, wie früh und wie lange sie Kinder institutionell betreuen kann, sondern daran, wie gut sie deren körperliche, emotionale und seelische Entwicklung schützt.
Kindheit ist kein Trainingslager für eine Leistungsgesellschaft. Familie ist kein Auslaufmodell. Und Fremdbetreuung darf niemals zur pauschalen Pflicht werden!
Denn eines bekommen unsere Kinder niemals zurück: die Jahre ihrer Kindheit.
Pro Wahlmöglichkeit
Wir haben keinen Bedarf an einer GT-Betreuung. Wir möchten dringlich das Wahrecht haben! Es erschließt sich mir nicht, warum ich in meinem Fall kein Wahlrecht hätte.
Wahlmöglichkeit sollte gegeben sein!
Wir sprechen uns ebenfalls klar für eine Wahlmöglichkeit aus!
Verpflichtung
Ich finde eine Verpflichtung dahingehend schwierig, dass jedes Kind individuell ist und hier durch ein Wahlmodell besser auf diese Individualität eingegangen werden. Nicht jede Familie braucht auch eine Ganztagsbetreuung zwingend.
Betreuung vs. Verpflichtung
Gute Ganztagsangebote können für viele Kinder sehr sinnvoll sein. Daraus folgt aber nicht automatisch, dass jedes Kind verpflichtet sein sollte, daran teilzunehmen.
Individuelle Bedürfnisse
Ein verbindliches Modell behandelt zunächst alle Kinder gleich, obwohl Kinder sehr unterschiedlich sind.
Ein Kind kann beispielsweise:
- gerne bis 16 Uhr in der Schule bleiben,
- ein anderes braucht bereits nach dem Unterricht Ruhe,
- ein drittes möchte lieber zum Sportverein,
- ein viertes braucht Zeit für Geschwister oder Großeltern
Eine freiwillige Ganztagsbetreuung kann diese Unterschiede besser berücksichtigen.