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Umfrage

Ziele des Gesetzes: Klima- und Ressourcenschutz

Eine zentrale Zielsetzung des Gesetzes ist der Klima- und Ressourcenschutz. Das Verbrennen der begrenzten Vorräte an fossilen Energieträgern zur Beheizung von Gebäuden führt aus ökologischer und ökonomischer Sicht in eine Sackgasse. Die Verminderung des Wärmeenergiebedarfs sowie die langfristige Umstellung der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien bleibt die einzig vernünftige Alternative.

Der CO2-Ausstoß soll nach den Zielen der EU und der Bundesregierung innerhalb der nächsten gut 35 Jahre um 80-95 % gegenüber dem Jahr 1990 gemindert werden. Das Land Baden-Württemberg will mit dem kürzlich vorgelegten Entwurf für ein Klimaschutzgesetz und einem Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept bis zum Jahr 2050 seine CO2-Emissionen gegenüber 1990 um 90 % reduzieren.

Dies bedeutet, dass Gebäude im Jahr 2050 mit viel weniger Energie auskommen müssen und dass diese Energie aus erneuerbaren Quellen statt aus fossilen Brennstoffen stammt. Tatsächlich ist jedoch der Wärmebedarf bei Wohngebäuden in Baden-Württemberg in den letzten 20 Jahren um etwa 14 % angestiegen. Die erzielten Einsparungen durch Gebäudesanierungen wurden durch einen beträchtlichen Zuwachs an Wohnfläche im Land mehr als kompensiert.

Für die Zukunft muss es darum gehen, den Wärmeenergiebedarf deutlich, d.h. um ca. 60 % zu reduzieren und gleichzeitig den Umstieg auf erneuerbare Energien in der Wärmeversorgung voran zu treiben. Der Anteil erneuerbarer Energien soll dabei von heute etwa 10% auf rd. 90 % in 2050 steigen. Nur so kann es gelingen, die Ziele im Klima- und Ressourcenschutz zu erreichen.

Kampagne der Landesregierung: „50-80-90“
Infografik „Szenario Wärmeversorgung“

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Die Ziele der Landesregierung zum Klima- und Ressourcenschutz im Wärmesektor halte ich für...

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Kommentare zu: zu Die Ziele der Landesregierung zum Klima- und Ressourcenschutz im Wärmesektor halte ich für...

49. Kommentarvon :ohne Name 662

Ehrgeizigere Ziele stecken!

...zu lasch! Bei der Verringerung von Treibhausgasemissionen könnten ehrgeizigere Ziele angestrebt werden. Der Anteil der erneuerbaren Energien könnte auf weitaus mehr als 15 % gesteigert werden.

48. Kommentarvon :Peter Leukhardt

Erneuerbare Energien Gesetz ungeeignet

Halte den neuen Ansatz für ungeeignet: -weil die Ungereimtheiten des bisherigen Gesetztes nicht ausgeräumt sondern noch verschärft wurden. - Weil die gravierenden Bedenken aus dem Erfahrungsbericht überhaupt nicht in dem Entwurf berücksichtigt werden - weil die bisher schon bemängelte Akzeptanz in der Bevölkerung durch die gravierenden Mängel

Halte den neuen Ansatz für ungeeignet:

-weil die Ungereimtheiten des bisherigen Gesetztes nicht ausgeräumt sondern noch verschärft wurden.

- Weil die gravierenden Bedenken aus dem Erfahrungsbericht überhaupt nicht in dem Entwurf berücksichtigt werden

- weil die bisher schon bemängelte Akzeptanz in der Bevölkerung durch die gravierenden Mängel im Gesetz noch weiter verschlechtert anstatt verbessert wird.

 

Beispiele:

Im Erfahrungsbericht wird die Akzeptanz bemängelt und es werden verschiedene Erfüllungsoptionen sehr kritisch gesehen.

- Es ist einsichtig, daß z.B. eine Heizung mit festem Brennmaterial (Holz) eine Erfüllung als erneuerbare Energie zu 100% darstellt.

Absolut nicht nachvollziehbar ist, dass eine Holz-Zentralheizung als Erfüllungsalternative angesehen wird aber ein Grundofen nicht. Schon im bisherigen Gesetz gelten Grundöfen nur dann als Erfüllungsalternative wenn sie fest mit dem Haus verbunden sind. Ein nicht ortsfest eingebauter Grundofen wird nicht anerkannt. Das ist natürlich absoluter Quatsch und man braucht sich nicht über mangelnde Akzeptanz ob solcher Beurteilungen wundern.

Es ist auch nicht nachvollziehbar, dass Holz-Einzelraumfeuerungen keine Erfüllung bringen sollen. Sie sind anerkanntermaßen die effektivste Wärmeerzeugung weil nahezu alle Energie des erneuerbaren Energieträgers an den Raum abgegeben wird (Strahlung, Konvektion, keine Umwälzpumpe, kein Aufheizen von Rohren und Wänden, keine Zastzenergie wie bei der Herstellung der Holz Pellets).

Es kann auch nicht sein, dass z.B. ein Kachelofen nur dann anerkannt wird wenn z.B. ein Wasseer Wärmetauscher eingebaut und er an eine Zentralheizung angeschlossen wird.

Strenggenommen müssen alle Grundöfen, egal ob Kachelkamin, Kachelofen oder Kaminofen als

Alternative anerkannt werden. Alles andere kann in der Bevölkerung niemals auf Akzeptanz sondern auf Ablehnung stoßen weil es offensichtlich nicht dem Zweck, erneuerbare Energien sinnvoll einzusetzen sondern anderen ideologischen oder politischen Interessen dient.

- Im bisherigen Gesetz gab es die Möglichkeit des Entfalls der Nutzungspflicht wegen technischer

Schwierigkeiten oder Unmöglichkeit. .

z.B. für den Fall, dass ein bestehendes Gebäude ausschließlich ein nach Norden orientiertes Dach hat.

Diese Möglichkeit des Entfalls soll es nun nicht mehr geben. In den meisten Fällen ist die Möglichkeit ,erneuerbare Energien einzusetzen dann auch nicht gegeben. (fehlende Wärmeträger für Wärmepumpen wegen kleiner Grundstücksgrößen. Keine Möglichkeit der Lagerung von Pellets aus räumichen Gründen. Bioöl und Biaogas werden in dem Erfahrungbericht ebenfalls sehr kritisch gesehen.)

Welche Alternative bleibt einem Hausbesitzer in einem derartigen Fall?

In vielen Fällen bliebe hier die Möglichkeit über Kaminofen oder einfache Kachelofen erneuerbare Energien einzusetzen. Wenn man heute in einem Reihenhaus ca. 2000qbm Gas im Jahr verbraucht, dann genügt eigentlich schon 1 Raummeter Holz mit einem Äquivalent von 200qbm Gas /Raummeter Holz um eine geforderte Erneuerbare Energie zu verwenden.

Anstatt diese Möglichkeiten zu nutzen sollen nun auch diese Alternativen entfallen und Haushalte mit nachteiligen Dachformen sollen zu unrentablen oder uneffektiven Alternativen gezwungen werden.

Offensichtlich geht es wohl weniger darum, verstärkt erneuerbare Energien bei technisch vernünftiger Machbarkeit einzusetzen sondern darum, dubiose %-Ziele zu erfüllen oder wenigstens in einem Gesetzestext vorweisen zu können.

Die beschriebenen nicht einsichtigen Verhinderungshürden werden von der Bevölkerung auch zunehmend als "Grüne" Gängelei und Bevormundung erkannt.

Der vorgeschlagene Gesetzentwurf ist daher überhaupt kein Mittel um Akzeptanz und einen Mitmacheffekt zu erzeugen sondern er erzeugt eher Ablehnung und Frustration weil es keinen erkennbaren Ansatz gibt, schon die im bisherigen Gesetz enthaltenen Ungereimtheiten und Behinderungen zu entfernen, sie werden im Gegensatz sogar noch verschlimmert.

- Gänzlich unberücksichtigt bleibt die Tatsache, dass nicht unterschieden wird wie viel Heizenergie pro Person oder pro Haushalt überhaupt verbraucht wird. Es werden alle über einen Kamm geschoren.

Wer schon heute in einem Reihenhaus mit ca. 2000 qbm Gas pro Jahr auskommt, hat nur ein bescheidenes Einsparpotenzial an Heizenergie im Vergleich zu einer Familie die in einem großen luxuriösen, freistehenden Einfamilienhaus wohnt. Er hat aber daher auch nur einen wirtschaftlichen Einspareffekt von vielleicht 200€ im Jahr. Ein derartiger Haushalt wird aber genauso zu Investitionen in erneuerbare Energien verdonnert wie ein Haushalt mit hohem Energiebedarf. Hier gibt es leider keinen Unterscheidungsansatz z.B. Über den Verbrauch von Primärenergie pro Kopf oder pro Haushalt. Wer heute schon energetisch sparsam wirtschaftet oder schon investiert hat wird doppelt bestraft weil er nun noch weitere Investitionen tätigen muss. Eine % -Regelung allein ist daher ungeeignet und führt zu ungerechten Belastungen

Ich hoffe nun sehr, dass durch eine Revision des Entwurfes entsprechende Ungereimtheiten beseitigen werden.

P. Leukhardt

 

47. Kommentarvon :Bernd Geisen

Ziele nicht ambitioniert genug!

Perspektivisch ist die Höhe der Nutzungspflicht zu niedrig angesetzt, angesichts des Modernisierungsstaus, der sich hinsichtlich zahlreicher alter Heizungen abzeichnet. Es ist zu befürchten, dass mit einer Nutzungspflicht, die bequem durch Wärmebeisteuerung zum vorhandenen Heizsystem erfolgen kann, eine grundsätzliche Erneuerungswelle der alten

Perspektivisch ist die Höhe der Nutzungspflicht zu niedrig angesetzt,

angesichts des Modernisierungsstaus, der sich hinsichtlich zahlreicher alter Heizungen abzeichnet. Es ist zu befürchten, dass mit einer Nutzungspflicht, die bequem durch Wärmebeisteuerung zum vorhandenen Heizsystem erfolgen kann, eine grundsätzliche Erneuerungswelle der alten Heizanlagen ausbleiben wird. Perspektivisch sind diese

Zielmarken jedoch nicht ausreichend, um eine in vielen Fällen ökonomisch, ökologisch sowie

technisch sinnvolle Vollversorgung mit erneuerbaren Energien für die Wärmeversorgung anzustreben.

Es wird daher vorgeschlagen, dass die Landesregierung ein Signal setzen sollte, das mögliche

Erhöhungen, die über die zitierten 30 Prozent Nutzungspflicht hinausgehen, möglich sind und

perspektivisch angestrebt werden.

Eine perspektivische Erhöhung des Nutzungspflichtanteils auf mehr als 30 % sollte durch das Gesetz

angedeutet und ermöglicht werden.

46. Kommentarvon :beobachter

Eneuerbare Energien im Wohnungsbau

Die vorgesehenen Maßnahmen können aus meiner Sicht nur als teilweise richtig akzeptiert werden. Es ist nicht nachvollziehbar, warum beispielsweise die Verwendung von Bio-Heizöl nicht mehr akzeptiert werden soll, wenn dieses aus nachgewiesen nachhaltiger Bewirtschaftung stammt. Ebenso deutlich zu kurz springen sehr viele Energiemaßnahmen, die mit

Die vorgesehenen Maßnahmen können aus meiner Sicht nur als teilweise richtig akzeptiert werden. Es ist nicht nachvollziehbar, warum beispielsweise die Verwendung von Bio-Heizöl nicht mehr akzeptiert werden soll, wenn dieses aus nachgewiesen nachhaltiger Bewirtschaftung stammt.

Ebenso deutlich zu kurz springen sehr viele Energiemaßnahmen, die mit erheblichen Baumaßnahmen an den Gebäuden verbunden werden. In allen Fällen wird keine "Lebenszyklusbetrachtung" durchgeführt, sondern vielmehr wird lediglich stichpunktartig der Energieverbrauch eines Gebäudes vor bzw. nach einer Maßnahme betrachtet. Außer Acht bleiben bei dieser Betrachtung die teilweise erheblichen und in einigen Bereichen sogar extrem umweltgefährdenden Einflüsse bei der Erzeugung, Produktion, Transport und Installation von Energiespareinrichtungen.

Geradezu unüberlegt muss in diesem Zusammenhang die Verpflichtung zur Durchführung entsprechender Maßnahmen genannt werden, selbst vom Energieberater die Anbringung einer Solarthermieanlage als nicht Zielführend eingestuft wird (z.B. wegen ungeeigneter Dachausrichtung).

Als erheblichen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte (Unverletzlichkeit des Eigentums und der Privatsphäre) muss darüber hinaus das vorgesehene Betretetungsrecht des Grundstücks/Gebäudes angesehen werden. Dies ist selbst den Vollzugsorganen des Staates nur auf der Grundlage richterlicher Erlaubnis gegeben. Eine Regierung, die sich zumindest mit einer Partei dem Schutz der Bürgerrechte verschrieben hat, sollte hier in der Abwägung zu einem anderen Ergebnis kommen. Sollte dieser Punkt im Gesetz umgesetzt werden, bleibt nur zu hoffen, dass das Bundesverfassungsgericht solchen Eingriffen in die Privatsphäre die notwendigen Grenzen aufzeigt!

45. Kommentarvon :ohne Name 639

EWärmeG BW

Das Gesetzesvorhaben ist als Ganzes abzulehnen, da es von politischer Regelungswut und Bevormundung der Bürger getragen wird. Alle Bürger haben ein Interesse daran Energie zu sparen und Ressourcen zu erhalten. Deswegen braucht man keinen Zwang eines Gesetzes, sondern neutrale Beratung durch unabhängige Fachleute. Der Gesetzesreigen mit

Das Gesetzesvorhaben ist als Ganzes abzulehnen, da es von politischer Regelungswut und Bevormundung der Bürger getragen wird. Alle Bürger haben ein Interesse daran Energie zu sparen und Ressourcen zu erhalten. Deswegen braucht man keinen Zwang eines Gesetzes, sondern neutrale Beratung durch unabhängige Fachleute.

Der Gesetzesreigen mit Kostenverlagerung auf die Bürger wird, wie bei der Fotovoltaik-Förderung, nahtlos fortgesetzt und es wird nicht darnach gefragt, ob sich die Betroffenen die Erfüllung der Maßnahmen leisten können oder wollen.

Die Propaganda der Politiker zur Verbesserung der Altersversorgung Wohneigentum zu schaffen um im Alter mietfrei wohnen zu können wird konterkariert durch gesetzliche Vorschriften zu Zwangsinvestitionen.

Der Effekt des mietfreien Wohnens im Alter ist unbestreitbar ( solange dieser noch nicht besteuert wird). Er beruht aber fast ausschließlich darauf, dass man im Alter eben nicht investiert und den Erben oder Käufern dies überlässt, sofern diese nach Erbschafts- und Grunderwerbssteuern noch Geld genug dazu haben, was besonders bei Käufern selten der Fall sein dürfte.

Es verwundert auch sehr, dass Sie zur Anweisung und Kontrolle der durchzuführenden Maßnahmen zusätzliches Personal beschäftigen müssen, wo Sie doch gerade den Landeshaushalt durch Sparmaßnahmen bei den Personalausgaben in Ordnung bringen wollen. Oder sollen gar die behördlichen Tätigkeiten und Kontrollen bei der Gesetzesumsetzung auch noch durch Bearbeitungsgebühren von den „Investoren“ getragen werden? Sollen die“ reichen“ Hausbesitzer gar dafür bezahlen, dass eine Amtsperson, die das behördliche Betretungsrecht ausübt, auf seinem Grundstück herumschnüffelt?

Es wird höchste Zeit, dass sich die Politiker einmal klar machen, was sie mit ihrer Regelungswut in unserer freiheitlichen Demokratie anrichten:

Wir befinden uns auf dem besten Weg in eine Verwaltungsdiktatur!

Überflüssige Gesetze erzwingen neue überflüssige Gesetze:

Noch ist nicht abzusehen wie sich die neueTrinkwasserverordnung auf Mietkosten auswirkt, erfolgt schon eine Ergänzung durch Rauchmeldervorschrift und Ölltankrevision kleiner Anlagen , alles mit gebührenpflichtigen, wiederkehrenden Vorortkontrollen durch autorisiertes Personal.

Diese Vorschriften erzwingen geradezu einen Mietkostenanstieg der wiederum ein Mietkosten-Begrenzungsgesetz erzwingt.

Ebenso wird das Fotovoltaik-Förderungs-Gesetz wegen seines ständig verursachenden Strompreisanstiegs in Kürze ein Gesetz zur Bezuschussung der Stromverbrauchskosten sozial schwacher Haushalte erzwingen,.. usw.

MfG

W.Otto L. am 14.07.2013

 

44. Kommentarvon :Christa P

Zu allgemein

Die Belange von Altimmobilienbesitzern werden zu wenig berücksichtigt. Die Renovierungs- bzw. Sanierungskosten dürfen den Gebäudewert nicht annähernd erreichen. Trotz massiven Investitionen kann ich aus einem alten Haus nicht annährnd den Standard eines neuen Hauses erhalten. Daher sollten es für ganz alte Immobilien Sonderregelungen

Die Belange von Altimmobilienbesitzern werden zu wenig berücksichtigt. Die Renovierungs- bzw. Sanierungskosten dürfen den Gebäudewert nicht annähernd erreichen. Trotz massiven Investitionen kann ich aus einem alten Haus nicht annährnd den Standard eines neuen Hauses erhalten. Daher sollten es für ganz alte Immobilien Sonderregelungen geben.

Unsere Situation: Baujahr ca. 1880, nicht unterkellert, altes landwirtschaftliches Gebäude. Auf Grund von Lage (Mischgebiet) und Bebauungsbeschränkungen der Stadt nahezu unverkäuflich. Jeder Cent wäre verloren.

42. Kommentarvon :ohne Name 634

Zielsetzung des Umweltschutzes wird durch neues EWärmeG nicht erreicht

Als Hausbesitzer sowohl eines eigengenutzten sowie zweier vermieteter Häuser aus den 60-er Jahren sind wir bestrebt, die Energieeffizienz unserer Immobilien zu verbessern. So haben wir in den letzten Jahren bereits einige entsprechende Maßnahmen durchgeführt. Weitere Maßnahmen sind angedacht. Sollten allerdings die geplanten Änderungen des

Als Hausbesitzer sowohl eines eigengenutzten sowie zweier vermieteter Häuser aus den 60-er Jahren sind wir bestrebt, die Energieeffizienz unserer Immobilien zu verbessern. So haben wir in den letzten Jahren bereits einige entsprechende Maßnahmen durchgeführt. Weitere Maßnahmen sind angedacht.

 

Sollten allerdings die geplanten Änderungen des EWärmeG beschlossen werden, werden wir von unseren Plänen Abstand nehmen, da wir uns diese dann dafür vorbehalten müssen, falls ein Heizungsaustausch notwendig wird.

 

So wie uns geht es auch anderen Hausbesitzern. Auch diese werden keine Energiesparmaßnahmen durchführen, weil sie wissen, dass sie im Falle des Heizungsaustausches noch einmal 15 % durch erneuerbare Energien einsparen müssen, was naturgemäß immer schwieriger und damit auch kostenintensiver wird, je mehr Maßnahmen bereits zuvor getätigt wurden und dann nicht mehr möglich sind. Es ist einfach so, dass auch bei größtmöglicher Anstrengung und Investition ein Altbau letztendlich doch nie ein Neubau wird.

 

Bei den geplanten Änderungen handelt es sich somit um ein "Energiesparverhinderungsgesetz". Sinnvoller ist es, Hauseigentümer durch entsprechende Förderungen bei Energiesparmaßnahmen zu unterstützen wie es bereits durch die Förderungen durch die KFW-Bank geschieht.

41. Kommentarvon :jutta.schwenger@web.de

Verschärfung des EWärmeG

die 10 % Wärme durch erneuerbare Energie sollte nicht verschärft werden, da somit ein Vertrauensschutz für das bereits Investierte nicht gegeben ist, in dem Bioheizöl als Nutzung entfallen soll. Begründung: Vor drei Jahren habe ich meine Heizanlage aus diesem Grund erneuert(Brennwertkessel 10 % Bio-Öl). Wenn ich gewusst hätte, dass dieses Invest

die 10 % Wärme durch erneuerbare Energie sollte nicht verschärft werden, da somit ein Vertrauensschutz für das bereits Investierte nicht gegeben ist, in dem Bioheizöl als Nutzung entfallen soll.

Begründung:

Vor drei Jahren habe ich meine Heizanlage aus diesem Grund erneuert(Brennwertkessel 10 % Bio-Öl). Wenn ich gewusst hätte, dass dieses Invest ohne Bestand ist, hätte ich nicht in eine neue Anlage investiert, da die alte Heizung (20 Jahre) noch funktionierte. Eine Solarthermieanlage ist nicht zielführend. Ein Betretungsrecht in das Gebäude verstößt gegen das Privatrecht. Wird hier in BW das Gesetz derart verschärft und und weiter in das Privatrecht eingegriffen, überlege ich mir von BW wegzuziehen, in Bundesländern, die weniger gebieterisch vorgehen. Zudem soll nahe meines Hauses, ca 500 m entfernt ein Vorranggebiet für Windkraft kommen, das viel zu nah ist und unter anderem eine Stromtrasse mit 350 KV nahe meinem Wohnort vorbeiführen und das in einem Landschaftschutzgebiet. Mit dieser Art der zwangsweisen Durchführung, ohne die Bürger zu beteiligen, kann man nur aus dem Land flüchten.

Jutta Schwenger

40. Kommentarvon :andreas.zober@gmx.de

falsch

Klima-und Ressourcenschutz sind prinzipiell sinnvoll.Bürger sind auch bereit,ihren Beitrag zu leisten. Allerdings müssen die Maßnahmen verständlich,(technisch) umsetzbar sowie bezahlbar sein. In diesem Zusammenhang halte ich die neuen Eckpunkte der Landesregierung für absolut falsch. Sie sind offenbar am "grünen Tisch" von Theoretikern fern jeder

Klima-und Ressourcenschutz sind prinzipiell sinnvoll.Bürger sind auch bereit,ihren Beitrag zu leisten. Allerdings müssen die Maßnahmen verständlich,(technisch) umsetzbar sowie bezahlbar sein. In diesem Zusammenhang halte ich die neuen Eckpunkte der Landesregierung für absolut falsch. Sie sind offenbar am "grünen Tisch" von Theoretikern fern jeder Realität entstanden und somit massiv bürgerunfreundlich und vor allem für die o.g. Ziele kontraproduktiv. Es ist schon bemerkenswert, dass sechs aktuell von mir befragte Fachbetriebe unisono die neuen Eckpunkte negativ bewerten. Besonders unakzeptabel und bedenklich ist weiter die Art und Weise in der die Landesregierung in meine persönliche Entscheidungsfreiheit bezüglich meines Eigentumes eingreift und mir quasi diktiert, welche Kosten und Risiken (z.B.Brandverhalten von Dämmaterial, Schimmelbildung durch langfristig verändertes Raumklima) ich einzugehen habe. Deshalb ein klares "NEIN" zu den neuen Eckpunkten, die einer Bestrafung gleichkommen. In der Konsequenz werde ich die geplante Anschaffung eines Brennwertkessels zurückstellen und unsere alte heizanlage solange betreiben bis sie auseinanderfällt. Diesen Kommentar hätte ich gern an das Ende nach Frage 17 gestellt. Das ist aber durch die Konstruktion dieser Befragung, die ab Frage 8 "hängt" und nicht weiterführbar ist leider nicht möglich. Deshalb hier ein abschließender Hinweis: Das Vorgehen der BW Landesregierung wird die Politikverdrossenheit weiter befördern.

38. Kommentarvon :ohne Name 613

Mietshaus

ich bin in der gleichen Situation .Wir unterstützen diesen Kommentar voll und ganz . Verkaufen dann hat man damit am wenigsten Ärger .

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