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Nachbarschaft

Während eines Lockdowns steigt die Hilfsbereitschaft der Menschen an. Die Gesellschaft rückt zusammen. Ein schweren Schlag hat die Freizügigkeit erfahren: Plötzlich waren eigentlich offene Grenzen wieder zu. Nachbarn, die sich lange Zeit nah waren, waren plötzlich getrennt. Hat die Nachbarschaft zwischen Menschen wie zwischen Regionen und Ländern gelitten oder geht sie auch gestärkt hervor? Welche Aspekte halten Sie für wichtig und diskussionswürdig?

  • Hilfsbereitschaft versus Distanz
  • Nachbarschaft an der Grenze von Baden-Württemberg
  • Grenzschließungen

Kommentare : zu Nachbarschaft

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2. Kommentarvon :Übermorgen

Austauschprogramme, Partnerschulen etc.

Durch den Wegfall von außerschulischen Lernorten seit dem Frühjahr und anscheinend für mindestens 1 weiteres Jahr und durch den Wegfall von Austauschprogrammen dürfte die Distanz für Schüler*innen immens wachsen. Die jahrelang mühevoll aufgebauten Netzwerke von Vereinen, Schulen usw. werden bestenfalls an Bedeutung verlieren, schlimmstenfalls

Durch den Wegfall von außerschulischen Lernorten seit dem Frühjahr und anscheinend für mindestens 1 weiteres Jahr und durch den Wegfall von Austauschprogrammen dürfte die Distanz für Schüler*innen immens wachsen.

Die jahrelang mühevoll aufgebauten Netzwerke von Vereinen, Schulen usw. werden bestenfalls an Bedeutung verlieren, schlimmstenfalls ganz einschlafen.

Von der Bedeutung für das Fremdsprachenlernen ganz abgesehen:

Sie waren besonders im Hinblick auf Frankreich ein wichtiger Baustein für gegenseitiges Verständnis also Friedenserziehung und damit für die geschichtliche und politische Bildung von Kindern und Jugendlichen unverzichtbar.

Auch die Begegnungen mit Nachbarländern im Breitensport und deren wertvoller Effekt fallen bereits lange und noch auf unbestimmte Zeit aus.

 

Welche Ideen und Perspektiven gibt es dafür? Wären nicht wenigstens im Sommer solche Begegnungen möglich?

1. Kommentarvon :ohne Name 12474

Grenzschließungen

Ich wohne an der Grenze zur Schweiz. Dort sind die Coronazahlen ein Vielfaches dessen, was wir auf deutscher Seite haben (am Mittwoch waren in der Schweiz 1/3 der Tests positiv!). Ich kann nicht nachvollziehen, dass in den "Grenzkantonen" der Schweiz Lebende sich zu Einkaufs- und Vergnügungszwecken bis zu 24 Stunden bei uns aufhalten dürfen und

Ich wohne an der Grenze zur Schweiz. Dort sind die Coronazahlen ein Vielfaches dessen, was wir auf deutscher Seite haben (am Mittwoch waren in der Schweiz 1/3 der Tests positiv!).

Ich kann nicht nachvollziehen, dass in den "Grenzkantonen" der Schweiz Lebende sich zu Einkaufs- und Vergnügungszwecken bis zu 24 Stunden bei uns aufhalten dürfen und Deutsche sich sogar bis zu 48 Stunden dort, ohne dass dies Quarantänemaßnahmen nach sich zieht.

Meiner Ansicht nach sollte der Grenzübertritt bei so weit auseinander klaffenden Coronazahlen nur für berufliche und familiäre Zwecke gestattet sein, um die Menschen vor Ansteckungen zu schützen.

Auch sollte der Grenzübertritt auf wirklich an der Grenze liegende Gebiete beschränkt werden, das Appenzell z.B. liegt gar nicht an der Grenze.

An der Grenze sollte Gesundheit wichtiger sein als die Interessen des Einzelhandels.