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Themenlandkarte

Schule und Kinderbetreuung

Welchen Einfluss hatte die Corona-Pandemie auf die Schulen und die Kinderbetreuung? Welche Themenbereiche und Aspekte fallen Ihnen dazu ein, die betrachtet werden könnten?

  • Bedeutung für das öffentliche Leben
  • Benachteiligte Kinder
  • Digitales Lernen
  • „Generation Corona“
  • Homeschooling
  • Infrastruktur (Gebäude und IT)

Kommentare : zu Schule und Kinderbetreuung

Die Kommentierungsphase ist beendet. Vielen Dank für Ihre Kommentare!

33. Kommentarvon :Rolf W

Schulkonzept Corona

Es ist für wache und aufmerksame Bürger nicht nachvollziehbar, weshalb für unsere Schulen nach 8 Monaten noch immer keinerlei Konzept vorliegt, das über eine Maskenpflicht hinausgeht. So wenig Phantasie und Verantwortungsbewußtsein gibt es in sonst keinem gesellschaftlichen Bereich unseres Landes. Überall werden Hygienekonzepte gefordert und

Es ist für wache und aufmerksame Bürger nicht nachvollziehbar, weshalb für unsere Schulen nach 8 Monaten noch immer keinerlei Konzept vorliegt, das über eine Maskenpflicht hinausgeht. So wenig Phantasie und Verantwortungsbewußtsein gibt es in sonst keinem gesellschaftlichen Bereich unseres Landes. Überall werden Hygienekonzepte gefordert und konkrete Maßnahmen zum Infektionsschutz umgesetzt nur nicht für unsere Schüler und Lehrer. So werden wir nicht von den hohen Infektionsfällen herunterkommen.

Eben hat sich die BW-Kultusministerin erneut gegen eine Teilung der Klassen und damit gegen den Schutz der Schüler und Lehrer ausgesprochen. So viel Ignoranz und Leugnen jeglicher Empfehlungen von RKI, Forschungsergebnissen, Infektiologen und selbst der Bundesregierung kann nur durch die Bürger bei den Landtagswahlen im kommenden Jahr entsprechend quittiert werden.

32. Kommentarvon :ohne Name 13527

Schule und Kinderbetreuung

Die bisherigen Kommentare zeigen sehr deutlich, dass es für Schulen in Corona-Zeiten bis jetzt absolut kein Konzept gibt. Die Kommentare zeigen aber auch, dass Eltern und Lehrkräfte absolut viele und gute Ideen einbringen, die leider boykottiert werden. SchülerInnen hätten ganz bestimmt auch sehr gute Ideen für Lösungen - immerhin sind sie in

Die bisherigen Kommentare zeigen sehr deutlich, dass es für Schulen in Corona-Zeiten bis jetzt absolut kein Konzept gibt.

 

Die Kommentare zeigen aber auch, dass Eltern und Lehrkräfte absolut viele und gute Ideen einbringen, die leider boykottiert werden.

SchülerInnen hätten ganz bestimmt auch sehr gute Ideen für Lösungen - immerhin sind sie in erster Linie Betroffene.

Auch die Lösungsvorschläge von Großeltern wären von entscheidendem Interesse.

 

Es wäre zeitlich ganz dringend, ein Gremium zu diesem Thema ins Leben zu rufen - bestehend aus allen Betroffenen - gern auch mit Vertretern des Schulamts und des Schulrechts sowie Vertreterinnen von IHK und GW, um auch die Interessen von berufstätigen Eltern miteinzubeziehen.

 

Politik benötigt unbedingt kompetente Empfehlungen, um entsprechende Rahmenbedingungen liefern zu können!

31. Kommentarvon :Rumpelpumpel2020

Schule und Lernen in Zeiten von Corona

Guten Abend zusammen, als Vater von 2 Töchtern am Gymnasium bekomme ich gerade täglich mit, wie der Schulunterricht und das Lernen unter Corona funktioniert. Ich habe den Eindruck, dass die Lehrer angehalten sind die Kinder mit Hausaufgaben und Tests praktisch rund um die Uhr voll zu stopfen. Möglicherweise haben manche Schulleiter / Lehrer

Guten Abend zusammen,

als Vater von 2 Töchtern am Gymnasium bekomme ich gerade täglich mit, wie der Schulunterricht und das Lernen unter Corona funktioniert. Ich habe den Eindruck, dass die Lehrer angehalten sind die Kinder mit Hausaufgaben und Tests praktisch rund um die Uhr voll zu stopfen. Möglicherweise haben manche Schulleiter / Lehrer panische Angst vor dem Vorwurf sie seien nicht engagiert genug und die Kinder würden nicht genug lernen. Dabei wurde meines Erachtens vollkommen das gesunde Maß verloren. Mittlerweile ist es so, dass meine Kinder nicht einmal mehr in den Ferien Ihre Freizeit haben. Dabei kommt mir eine, in meinen Augen elementare, Fragestellung viel zu kurz. In welcher Welt wollen wir in Zukunft leben und welche Fähigkeiten und Kompetenzen werden künftige Erwachsenen benötigen? Ist es nachhaltig in Zeiten von Google und Smartphones die Kinder immernoch zum bulimischem Lernen zu trainieren? Was macht dies mit dem Charakter unserer Kinder wenn diese nicht mehr die Kapazität haben sich mit Hobbies, Freunden und der eigenen Langeweile auseinander zu setzen? Wäre diese Zeit nicht eigentlich die Möglichkeit sich über solche Fragestellungen klar zu werden? Sollten wir nicht einfach sagen: "Dies ist eine sehr besondere Zeit und wir verbringen diese auf eine besondere Art und Weise" Wir schauen wie wir unsere Menschlichkeit, Mitgefühl und Kreativität auf das nächste Level heben und dadurch gestärkt mit einem neugewachsenen "Wir-Gefühl" aus dieser besonderen Zeit erwachen? Ich wünsche mir viel mehr Freiräume für unsere Kinder um deren und unser riesiges Potenial an echter Lösungskompetenz zu stärken.

 

30. Kommentarvon :CNG-Fan

Günstiges Lüftungskonzept

Das in folgendem Link von der Max-Planck-Gesellschaft entwickelte Lüftungskonzept sollte schnellstmöglich in allen Schulen umgesetzt werden: https://www.mpg.de/15962809/corona-lueftung-aerosole-luft Das können die Klassen / Kurse sogar in Eigenarbeit installieren und lernen so noch praktisches handwerkliches Arbeiten, was im Leben immer

Das in folgendem Link von der Max-Planck-Gesellschaft entwickelte Lüftungskonzept sollte schnellstmöglich in allen Schulen umgesetzt werden:

www.mpg.de/15962809/corona-lueftung-aerosole-luft

 

Das können die Klassen / Kurse sogar in Eigenarbeit installieren und lernen so noch praktisches handwerkliches Arbeiten, was im Leben immer nützlich ist.

29. Kommentarvon :Rosapur

Lernzeit

Durch die Pandemie ist im Frühjahr nahezu das gesamte 2. Halbjahr des Schuljahres 2019/2020 verloren. Trotz Regelbetrieb fällt weiterhin sehr viel Unterricht aus! Mutiert damit das BW-G8 zum Corona-G7? Wie wirkt sich dies auf die G8-Gymnasiasten aus? Wird der Lehrplan durchStreichung auf ein Kern-Curiculum zu sehr entkernt? Was bedeutet das für

Durch die Pandemie ist im Frühjahr nahezu das gesamte 2. Halbjahr des Schuljahres 2019/2020 verloren. Trotz Regelbetrieb fällt weiterhin sehr viel Unterricht aus! Mutiert damit das BW-G8 zum Corona-G7? Wie wirkt sich dies auf die G8-Gymnasiasten aus? Wird der Lehrplan durchStreichung auf ein Kern-Curiculum zu sehr entkernt? Was bedeutet das für die künftigen G8-Abi-Jahrgänge in 3,4,5 Jahren? Wie wirkt es sich auf die Note (—> Numerus Clausus!) und insbesondere die Studierfähigkeit aus? Wie kann man jetzt und hier drohenden Qualitätsverlusten gegensteuern? ( Maßnahmenkatalog) Diesen wichtigen Punkt bitte ich, nicht zu vergessen bzw zu ergänzen. Auch hinsichtlich sozialer Folgen für die Schülerinnen und Schüler. DANKE

28. Kommentarvon :ohne Name 13490

Benachteiligte Kinder

Mir macht es große Sorgen, dass die Einschulungsuntersuchungen, welche die Gesundheitsämter normalerweise durchführen, in den meisten Landkreisen gestrichen wurden.

Kinder mit Förderbedarf deren Eltern nicht in der Lage sind diesen zu erkennen oder zu organisieren werden einen schweren Start in der Schule haben.

27. Kommentarvon :Stefan Berndt (dienstlich)

Auswirkungen auf Personal

Mir kommt zu kurz, dass die Interessen der Schulsozialarbeiter/innen, Lehrer/innen; Erzieher/innen und/oder Betreuer/innen bislang nur wenig Beachtung finden - immerhin mutet man diesem Personenkreis (der auch Familie hat) zu, sich am Arbeitsplatz zumindest einem erhöhten Infektionsrisiko auszusetzen. Dabei geht es mir nicht um ein Privileg für

Mir kommt zu kurz, dass die Interessen der Schulsozialarbeiter/innen, Lehrer/innen; Erzieher/innen und/oder Betreuer/innen bislang nur wenig Beachtung finden - immerhin mutet man diesem Personenkreis (der auch Familie hat) zu, sich am Arbeitsplatz zumindest einem erhöhten Infektionsrisiko auszusetzen.

 

Dabei geht es mir nicht um ein Privileg für die Menschen, die den Arbeitsplatz Schule gewählt haben, sondern um die Anerkennung.

 

26. Kommentarvon :ohne Name 13327

Benachteiligung von Kindern durch Schulschließungen

Große Sorgen mache ich mir um die weitere Schullaufbahn der Kinder, die während des Lockdowns im Frühling gerade erst in der ersten Klasse waren. Ihnen fehlen teilweise die wichtigsten und grundlegensten Dinge, wie Lesekompetenz, Erwerb der Schreibschrift, sicheres Grundrechnen oder ähnliches. Sollten nochmals die Schulen geschlossen werden, werden

Große Sorgen mache ich mir um die weitere Schullaufbahn der Kinder, die während des Lockdowns im Frühling gerade erst in der ersten Klasse waren. Ihnen fehlen teilweise die wichtigsten und grundlegensten Dinge, wie Lesekompetenz, Erwerb der Schreibschrift, sicheres Grundrechnen oder ähnliches. Sollten nochmals die Schulen geschlossen werden, werden die Lücken noch größer werden.

Denn in dem Alter ist es zuhause einfach oft nur schwierig bis unmöglich als Eltern diese Dinge beizubringen, auch da die Kinder das Lernen noch nicht gewohnt sind.

Sollte es nochmal zu einem Lockdown mit Schulschließungen oder reduziertem Unterricht im 14-Tage-Rhythmus kommen, sollte ernsthaft darüber nachgedacht werden, statt dem Homeschooling, für alle Kinder verbindlich eine Wiederholung der Klassenstufe anzustreben, damit die Chancen für alle, unabhängig vom Elternhaus oder verpasstem Schulstoff, wieder gleich liegen.

25. Kommentarvon :ohne Name 13047

Schulbegleitung sollen uneingeschränkt Familien entlasten in dieser Zeit.

Vollumfängliche Unterstützung nötig,

statt Bürokratie, Bedenken bezüglich Aufsichtspflicht etc.

 

24. Kommentarvon :ohne Name 13047

Schwerbehinderte Kinder mit hohem Betreuungs -und Pflegeaufwand. Wie können Familien entlastet werden z.B. bei Schulschließungen, bzw. Unterrichtskürzungen in der Ganztagsschule?

Verbindliche Notbetreuung an der Schule ist für diese Kinder nötig, um das 2. Milieu zu erhalten, die Kinder vor Vereinsamung zu schützen und die Familien zu entlasten