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Themenlandkarte

Was haben wir vergessen?

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Kommentare : zu Was haben wir vergessen?

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44. Kommentarvon :ohne Name 12977

Breitensport zur Prävention

Ich hoffe, dass ab 01.12. wieder Vereinssport vor Ort möglich sein wird.. Die Folgen durch mangelnde Bewegung sind langfristig unermesslich.. Viele von uns sitzen derzeit nur im Homeoffice, es fehlt schon der Weg zur Arbeit.. Bei rein sitzender Tätigkeit ist es jedoch unerlässlich einen Ausgleich zu schaffen.. Nach Feierabend ist es dunkel draußen,

Ich hoffe, dass ab 01.12. wieder Vereinssport vor Ort möglich sein wird.. Die Folgen durch mangelnde Bewegung sind langfristig unermesslich.. Viele von uns sitzen derzeit nur im Homeoffice, es fehlt schon der Weg zur Arbeit.. Bei rein sitzender Tätigkeit ist es jedoch unerlässlich einen Ausgleich zu schaffen.. Nach Feierabend ist es dunkel draußen, so dass auch kaum die Möglichkeit besteht, z. B. zu joggen. Außerdem sorgt der Sport in der Gruppe für soziale Kontakte, die für die seelische Gesundheit lebensnotwendig sind!!! Auch die Jugendlichen brauchen dringend einen Ausgleich zu ihrer Studium von zu Hause.

43. Kommentarvon :ohne Name 12968

Fitness und körperliche Gesundheit sind systemrelevant

Fitness-Training ist keine reine Freizeit-Beschäftigung sondern dient der Gesundheit und der Gesunderhaltung bzw. Prävention. In den Fitness-Studios, die ich kenne, wurde in den vergangenen Monaten sehr genau auf Abstand und Hygiene geachtet. Es wurden sogar spezielle Luftfilter angeschafft. Wenn man beruflich viel sitzen muss, was durch die

Fitness-Training ist keine reine Freizeit-Beschäftigung sondern dient der Gesundheit und der Gesunderhaltung bzw. Prävention.

In den Fitness-Studios, die ich kenne, wurde in den vergangenen Monaten sehr genau auf Abstand und Hygiene geachtet. Es wurden sogar spezielle Luftfilter angeschafft.

Wenn man beruflich viel sitzen muss, was durch die Arbeit im Home-Office noch mehr wurde, ist eine Ausgleich oft zwingend. Dieser lässt sich auch nicht mit Gymnastik oder Laufen erzielen.

Hier sind spezielle Geräte notwendig, welche ein gezieltes Training mit Gewichten ermöglichen.

Als Beispiel biete ich meinen Fall an. Bis zum neuen Lockdown den ganzen Rücken bestens im Griff, nach 10 Tagen wieder starke Schmerzen, die mit gezieltem Training schnell behebbar wären.

Fitness-Studios dienen damit der Gesundhait und sind aus meiner Sicht sehr systemrelevant.

 

42. Kommentarvon :ohne Name 12929

Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne

Sehr geehrte Damen und Herren, es ist sehr hilfreich, daß diese Verordnung in ihrer amtlichen Fassung sofort und leicht zu finden ist - aber: In der "Behörden-deutschen" Fassung leider ohne juristischen Beistand nur schwer zu verstehen. Wäre es ggf. eine Idee, derartige Schriftstücke zukünftig parallel zur original Fassung auch in

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

es ist sehr hilfreich, daß diese Verordnung in ihrer amtlichen Fassung sofort und leicht zu finden ist - aber: In der "Behörden-deutschen" Fassung leider ohne juristischen Beistand nur schwer zu verstehen.

Wäre es ggf. eine Idee, derartige Schriftstücke zukünftig parallel zur original Fassung auch in abgespeckter, vereinfachter Form zur Verfügung zu stellen, in welcher mit einfachen Worten, kurzen Sätzen und vielleicht sogar ein paar Fallbeispielen dem geneigten Leser erklärt wird, wie er sich genau zu verhalten hat?

 

Im Falle dieser Verordnung bleiben nach Lesen so viele Fragen offen, telefonische Rückfragen wurden mir bislang von jeweils verschiedenen Gesprächspartnern ebenso verschieden beantwortet - die korrekte Deutung scheint somit auch intern nicht ganz unproblematisch zu sein...

 

mfG

Jens Püschel

Geislingen

41. Kommentarvon :Waldluchs

Menschen mit psychischen Erkrankungen

Ich bin selbst an Depressionen erkrankt und habe erfahren müssen, wie die stationäre Behandlung dieser Erkrankung dem Pandemieschutz untergeordnet wird. Ich war im März in einer psychosomatischen Klinik, als dort zunächst immer mehr Einschränkungen der Behandlung eingeführt werden und schließlich die Klinik ganz geschlossen werden musste. Von März

Ich bin selbst an Depressionen erkrankt und habe erfahren müssen, wie die stationäre Behandlung dieser Erkrankung dem Pandemieschutz untergeordnet wird. Ich war im März in einer psychosomatischen Klinik, als dort zunächst immer mehr Einschränkungen der Behandlung eingeführt werden und schließlich die Klinik ganz geschlossen werden musste. Von März bis September bewarb ich mich um einen neuen Termin und konnte im September schließlich in eine andere Klinik, allerdings gab es auch dort gravierende Einschränkungen in der Therapie, viele wichtige Therapieangebote fanden nicht statt, auch die Zahl der Gruppentherapien war eingeschränkt, da nur große Räume zur Einhaltung der Abstandsvorschriften verwendet werden durften.

Meiner Meinung nach sollte man sich bei der Behandlung von psychischen Erkrankungen eine „offene Flanke“ leisten, also Infektionen in Kauf nehmen, um potentiell lebensbedrohliche Erkrankungen zu behandeln.

Ich fühle mich tatsächlich als „Kollateralschaden“!

40. Kommentarvon :ohne Name 12923

Akzeptanz der Politik zum Thema Corona

Woran scheitert gerade die Akzeptanz in der Bevölkerung zum Thema Corona? Und die gibts gerade zur Genüge.....Besorgte Bürger oder betroffene Bürger (Z. B. Hotel und Gastronomiebetreiber) müssen angehört werden und bestmögliche Lösungen angestrebt werden ohne Schließungen....aber dazu muss man diese Leute erst mit ins Boot holen und sie nicht

Woran scheitert gerade die Akzeptanz in der Bevölkerung zum Thema Corona? Und die gibts gerade zur Genüge.....Besorgte Bürger oder betroffene Bürger (Z. B. Hotel und Gastronomiebetreiber) müssen angehört werden und bestmögliche Lösungen angestrebt werden ohne Schließungen....aber dazu muss man diese Leute erst mit ins Boot holen und sie nicht übergehen....zu Wort kommen sie erst wenn die Maßnahmen schon beschlossen sind....und die Maßnahmen müssen verhältnismäßig sein...überstürzte Maßnahmen zum Beherbergungsverbot, Schließungen von Bars und Gastronomie, Veranstaltungen unter Einhaltung von Hygieneregeln dienen nicht der Akzeptanz und das Vertrauen in die Politiker.

39. Kommentarvon :ohne Name 12923

Schwerer Eingriff in die Gesundheitsvorsorge

Wer kann das verstehen? Gerade in einer Pandemie ist es unerlässlich sich zu bewegen und Sport zu treiben...um sich gesund und fit zu halten... und das Immunsystem zu stärken...Kinder können ihren Vereinssport nicht mehr ausführen...selbst betroffen...sitzen jetzt zuhause schauen Netflix und Co. und futtern aus Frust das Essen in sich rein...oder

Wer kann das verstehen? Gerade in einer Pandemie ist es unerlässlich sich zu bewegen und Sport zu treiben...um sich gesund und fit zu halten... und das Immunsystem zu stärken...Kinder können ihren Vereinssport nicht mehr ausführen...selbst betroffen...sitzen jetzt zuhause schauen Netflix und Co. und futtern aus Frust das Essen in sich rein...oder der Vater der in Rente ist und sich dreimal pro Woche im Fitnesstudio an den Geräten fit hält, oder die Menschen die eine sitzende Tätigkeit bei der Arbeit haben und sich abends im Fitnesstudio fit halten wollen gegen Rückenleiden oder Gelenkschmerzen...bitte liebe Politiker wo ist da die Sinnhaftigkeit die erschließt sich mir null würde mich auch über eine Antwort sehr freuen

38. Kommentarvon :ohne Name 12923

Emotionale Langzeitfolgen

Vereinsamung alleinstehender Personen- Singles, Menschen in schwerer Not (Trauer und Verlust eines Menschen oder Trennung), Zunahme von schwierigen Lebenssituationen Und psychischen Belastungen innerhalb Beziehungen und Ehen, Menschen in Altersheimen die isoliert werden durch stark eingegrenzte Besuchszeiten , Zunahme von Depressionen, Ängste vor

Vereinsamung alleinstehender Personen- Singles, Menschen in schwerer Not (Trauer und Verlust eines Menschen oder Trennung), Zunahme von schwierigen Lebenssituationen Und psychischen Belastungen innerhalb Beziehungen und Ehen, Menschen in Altersheimen die isoliert werden durch stark eingegrenzte Besuchszeiten , Zunahme von Depressionen, Ängste vor Arbeitslosigkeit, Kinder brauchen andere Kinder um sich sozial weiterzuentwickeln, Digitalisierung - verursacht Sozial-emotionale Schäden, leere Hörsaale, leere Schulen - kein persönlicher Kontakt des Kennenlernens oder des persönlichen Austausches möglich

37. Kommentarvon :ohne Name 12876

Zusammenarbeit von Verwaltung und Vereinen

Die Zusammenarbeit von Verwaltung und Vereinen funktionierte vor der Pandemie je nach Gemeinde/Stadt mal gut mal weniger. Die besondere Stellung und den Nutzen die Vereine für die Gemeinschaft, für alle Bürgerinnen und Bürgern bringen, wurde mal mehr mal weniger erkannt und entsprechend wurden diese unterstützt oder eben auch nicht. Während der

Die Zusammenarbeit von Verwaltung und Vereinen funktionierte vor der Pandemie je nach Gemeinde/Stadt mal gut mal weniger.

Die besondere Stellung und den Nutzen die Vereine für die Gemeinschaft, für alle Bürgerinnen und Bürgern bringen, wurde mal mehr mal weniger erkannt und entsprechend wurden diese unterstützt oder eben auch nicht.

Während der Pandemie hat sich das ganze noch deutlich verstärkt. Es gibt Städte und Gemeinden die ihre Vereine aktuell hervorragend unterstützen und ermöglichen was vertretbar erscheint. Andere, zu denen ich leider auch meine Kommune zähle, nehmen ihre Verantwortung war, in dem sie möglichst alles ablehnen und verbietet. Ich fühle mich als Bürger und insbesondere als Vereinsfunktionär von meiner Kommune im Stich gelassen, ja verraten. Wenn jedes Ordnungsamt und jeder Bürgermeister "sein eigenes Anti-Coronasüppchen" kocht, das die örtlichen Vereine dann "auslöffeln" müssen , ist das eine absolute Katastrophe. Zumal man links und rechts der Stadtgrenze sieht, dass es auch anders gehen kann.

Es Bedarf dringendst einer landesweit einheitlichen Kultur des "Wohlwollens, des guten Willens und des Unterstützens" der Vereine durch die Städte und Gemeinden!! Wie dies erreicht werden kann, gilt es zu diskutieren und schnell auf den Weg zu bringen bevor in einzelenen Städten und Gemeinden die Vereinsverantwortlichen der Reihe nach kapitulieren.

 

36. Kommentarvon :ohne Name 12875

Bürgerforum hier: Coronavirus

Als erstes ein großes Lob für die Einrichtung dieses Forums. Es gibt zwei Themenbereiche von denen ich selbst betroffen bin und von denen ich mir wünsche, dass Sie mehr Beachtung finden würden. Senioren: es wird vieles im Bereich Pflegeheime unternommen. Der große Teil der Senioren wird jedoch von Angehörigen zuhause gepflegt und die

Als erstes ein großes Lob für die Einrichtung dieses Forums.

Es gibt zwei Themenbereiche von denen ich selbst betroffen bin und von denen ich mir wünsche, dass Sie mehr Beachtung finden würden.

 

Senioren: es wird vieles im Bereich Pflegeheime unternommen. Der große Teil der Senioren wird jedoch von Angehörigen zuhause gepflegt und die Verantwortung hat sich vervielfacht. Hier wünsche ich mir mehr Unterstützung für die zu Pflegenden als auch für die Pflegenden. Z.B.

Coronaschnelltest für zuhause.

 

Soloselbständige: ich arbeite als freiberufliche Dozentin und Coach u.a. In der beruflichen Bildung. Seit Beginn der Pandemie, also März, habe ich etwa zwei Drittel weniger Umsatz. Da ich in meinem Büro zuhause und ansonsten vor Ort bei meinen Auftraggebern arbeite, entstehen wenig Kosten. Was mir weggebrochen ist, ist mein Einkommen. Trotz vielfältiger Hilfen falle ich komplett durch das Corona-Hilfsnetz.

Danke fürs Lesen und Ihre Zeit.

 

35. Kommentarvon :Frank Drossart

Die Coronakrise als visionäres Lernfeld

Ich glaube, dass die Coronakrise eine große Chance beinhaltet. Sie fordert uns dazu auf, wirklich zukunftsfähige Arten des Kommunizierens und Handelns zu entwickeln, um in zukünftigen Krisen früher vom Managen zum kreativ visionären Handeln zu kommen. Kreativ visionäres Handeln entsteht aus einer gemeinsamen Vision von Menschen, die tief in den

Ich glaube, dass die Coronakrise eine große Chance beinhaltet.

Sie fordert uns dazu auf, wirklich zukunftsfähige Arten des Kommunizierens und Handelns zu entwickeln, um in zukünftigen Krisen früher vom Managen zum kreativ visionären Handeln zu kommen.

Kreativ visionäres Handeln entsteht aus einer gemeinsamen Vision von Menschen, die tief in den Herzen und dem Bewusstsein dieser Menschen wurzelt. Damit sich diese visionären Gedanken, Bilder und Gefühle offen formulieren können, braucht es Kommunikationsräume, die einen vertrauensvollen, offenen und sicheren Umgang miteinander gewährleisten. Es ist paradox, weil uns Corona zu entzweien scheint: Doch werden wir meiner Ansicht nach keine andere Wahl haben, als wesentlich tiefer zusammen zu stehen als wir das bisher getan haben. Vielleicht ist die Maske das Symbol für die Maskerade die wir schon oft betrieben haben.

Uns in und an Hand der zukünftigen Krisen weiterzuentwickeln ist, besser noch, jetzt schon damit zu beginnen ist eine Aufgabe, die weit über die Politik hinausgeht. Aber die Politik kann Impulse geben und visionäre Foren ermöglichen.

Herzlichen Gruß und für uns alle gute Tage, Frank Drossart