Alle Ministerien des Landes Baden-Württemberg

Themenlandkarte

Zeitenwende und Neustart

Die Pandemie hat viele verändert, was vielleicht noch Jahre gebraucht hätte. Die Frage ist, wird uns diese Erfahrung in Zukunft stärker leiten? Machen wir nach der Pandemie so weiter wie vor der Pandemie? Wo sehen Sie auf langer Sicht Veränderungen, neue Bedürfnisse und verändertes Verhalten?

  • Krise als Chance
  • Neustart für kritische Themen
  • Wirtschaftswunder-Zeit
  • Digitalisierung
  • Lebensmittel
  • Natur
  • Mehr Nachhaltigkeit?
  • Tierwohl
  • Wie starten wir in die post-Corona-Zeit? (Analogie Oktoberfest)

Kommentare : zu Zeitenwende und Neustart

Die Kommentierungsphase ist beendet. Vielen Dank für Ihre Kommentare!

3. Kommentarvon :sumo20

Neustart in eine bessere Zukunft statt zurück zur alten Normalität

Oft wurde er genannt: der Brennglas-Effekt der Corona Pandemie. Bereits lange bestehende Missstände werden durch die Pandemie verstärkt und führen zu teilweise unerträglichen Zuständen. Einige Beispiele dafür sind: Medizinische Versorgung und Pflege: - Personalmangel und Unterbezahlung in den Pflegeberufen - Profitabilitätszwang der

Oft wurde er genannt: der Brennglas-Effekt der Corona Pandemie. Bereits lange bestehende Missstände werden durch die Pandemie verstärkt und führen zu teilweise unerträglichen Zuständen. Einige Beispiele dafür sind:

 

Medizinische Versorgung und Pflege:

- Personalmangel und Unterbezahlung in den Pflegeberufen

- Profitabilitätszwang der Krankenhäuser

- Landärztemangel

- Langzeitschichten der Klinikärzte

 

Digitalisierung:

- Fehlende oder nicht ausreichende Breitbandversorgung

 

Schulen und Bildung:

- Überfüllte Schulbusse

- Zu große Klassen

- Zu wenig Lehrer

- Unzureichende digitale Infrastruktur und Kompetenz

 

Es gibt sicher noch viele weitere Beispiele. In diesen Bereichen dürfen wir uns nicht mit einer Rückkehr zur alten Normalität zufrieden geben, sondern müssen einen Neustart in eine bessere Zukunft anstreben.

2. Kommentarvon :F. Arnold

Gesundheitswesen und Soziales Jahr

Oft wird von Ignoranz derer Menschen gesprochen, die die aktuelle Pandemie verharmlosen oder Entscheidungen der Politik hinterfragen. Sie werden als Corona-Leugner bezeichnet und abgestempelt. Dabei handelt es sich hierbei nicht nur um Randgruppen, sondern auch in der Mitte der Gesellschaft gibt es immer mehr Menschen die zweifeln. Warum ist dies

Oft wird von Ignoranz derer Menschen gesprochen, die die aktuelle Pandemie verharmlosen oder Entscheidungen der Politik hinterfragen. Sie werden als Corona-Leugner bezeichnet und abgestempelt. Dabei handelt es sich hierbei nicht nur um Randgruppen, sondern auch in der Mitte der Gesellschaft gibt es immer mehr Menschen die zweifeln. Warum ist dies so? Ein Grund könnte sein, dass Maßnahmen der Politik nicht auf einer bestehenden Grundlage (Wer steckt sich wo an?) getroffen werden oder Gesundheitsämter erst zwei Tage vor Ende der Quarantäne einen Bescheid verschicken. Es könnte aber auch daran liegen, dass viele Menschein einfach nicht wissen, was in Pflegeheimen und Krankenhäusern geleistet werden muss.

 

Wir sollten uns daher die Frage stellen, was wir tun können, um diese Menschen für die Zukunft zu sensibilisieren.

 

Aus meiner Sicht ist ein entscheidender Punkt, dass sich leider sehr viele Menschen nicht in die Lage von Pflegerinnen und Pflegern oder Ärztinnen und Ärzten versetzen können. Viele haben noch nie ein Pflegeheim betreten oder einen längeren Aufenthalt im Krankenhaus verbringen müssen. Ein verpflichtendes Soziales Jahr im Gesundheitswesen könnte einen großen Beitrag dazu leisten, dass man einen Blick für diesen sensiblen Bereich erhält. Ich bin mir sicher, dass viele, die früher Ihren Zivildienst in einer entsprechenden Einrichtung abgeleistet haben, sich dieser Tage daran zurückerinnen und ganz gut verstehen können, dass man diesen Bereich nicht überlasten darf.

1. Kommentarvon :Martin Rebbe

Krise als Chance

Keine Frage Corona ist nicht schön, aber es lohnt finde ich ein Blick auf die Zeit danach. Weitermachen wie bisher oder diesen Schnitt nutzen um unsere Zukunft enkeltauglich zu machen. Viele Menschen fallen zur Zeit oft auf altbewährtes zurück. Also z.B. mit dem Auto fahren, weil man im Zug die Sorge hat, dass es dort Maskenmuffel gibt. Oder lang

Keine Frage Corona ist nicht schön, aber es lohnt finde ich ein Blick auf die Zeit danach. Weitermachen wie bisher oder diesen Schnitt nutzen um unsere Zukunft enkeltauglich zu machen.

Viele Menschen fallen zur Zeit oft auf altbewährtes zurück. Also z.B. mit dem Auto fahren, weil man im Zug die Sorge hat, dass es dort Maskenmuffel gibt. Oder lang haltbare Lebensmittel (Produktion irgendwo), weil man nur kurz in ein Geschäft möchte und nicht viele Kontakte will.

Vielleicht kriegen wir die Kurve und stärken in der NachCoronazeit die örtliche nachhaltige Lebensmittelproduktion, den ÖPNV um nicht die alten Muster beizubehalten.

Vielleicht machen wir uns auch Gedanken darüber die Natur weniger auszubeuten und so über das Näherrücken der Menschen an Natur es solchen Viren leichter zu machen auf den Menschen "überzuspringen".

Da sind wir dann auch beim Thema Klimawandel, also z.B. der lokalen, dezentralen Energieproduktion mit der wir dann auch das örtliche Handwerk stützen können.