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Vorlage der Grundschul- empfehlung

Eine Lehrerin erklärt einem Schüler eine Aufgabe (Bild: © Ministerium für Kultus, Jugend und Sport BW).

Grundschulempfehlung

Schule

Verbindliche Vorlage der Grundschulempfehlung

Durch die Änderung des Schulgesetzes (§ 5 Abs. 2) wird eine gesetzliche Grundlage für die verpflichtende Vorlage der Grundschulempfehlung durch die Erziehungsberechtigten bei der aufnehmenden weiterführenden Schule aufgenommen. Dabei wird die Autonomie der Erziehungsberechtigten bei der Entscheidung über die weiterführende Schule nicht angetastet und förmlich klargestellt.

Die Empfehlung der Grundschule, welche weiterführende Schulart die Schülerin oder der Schüler aus pädagogisch-fachlicher Sicht besuchen soll, muss bisher der aufnehmenden Schule nicht vorgelegt werden. Durch die zukünftige Vorlage der Grundschulempfehlungen und die Lernstandserhebungen kann die aufnehmende Schule frühzeitig, schon zu Beginn des neuen Schuljahres, die erforderlichen organisatorischen und auch pädagogischen Entscheidungen treffen, um Kinder mit und ohne entsprechende Grundschulempfehlung von Anfang an zielgerichtet zu fördern. Damit wird dem Aspekt der Bildungsgerechtigkeit entsprochen und die Qualität des Bildungssystems wird in diesem Zuge weiter gestärkt.

Sie konnten den Gesetzentwurf bis zum 3. Januar 2017, 17 Uhr, kommentieren.

Gesetzentwurf: Änderung des Schulgesetzes für Baden-Württemberg (PDF)

Grundschulempfehlung soll verbindlich vorgelegt werden

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Kommentare zu „Grundschulempfehlung”

    • 10.
    • von ohne Name 3541
    • 02.01.2017 13:46

    Entscheidung der Eltern - Entscheidung der Schule

    Es ist sicher gut und richtig, dass die Grundschulempfehlung bei der weiterführenden Schule vorgelegt wird und auf dieser Grundlage weitere Beratungsgespräche möglich sind. Dies verbessert sicherlich die Schullaufbahnentwicklung am Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule. Ein Lehrer hat im Bereich des Lernens einen guten Blick [...] Mehr

    • 9.
    • von ohne Name 3532
    • 01.01.2017 02:27

    Nein zur Grundschulempfehlung! Ja zur GMS !

    Kinder werden falsch eingeschätzt, sie entwickeln sich bis 15 J ständig ich würde die Gemeinschafts-schule als Favorit sehen ,da dort nicht Druck aufgebaut wird sondern länger zusammen gelernt wird, bis man sieht welchen Niveau einem liegt: Z.b M oder E Niveau und man lernt ohne Ängste. Die Empfehlung bringt zu viele Ängste bei Kindern und [...] Mehr

    • 8.
    • von Siegfried Jung
    • 30.12.2016 20:55

    Mehr Bildungsqualität gibt es nicht zum Nulltarif

    In der Begründung zu diesem Gesetzentwurf heißt es, dass die Änderung keine finanziellen Auswirkungen haben wird. Mehr Bildungsqualität und mehr Bildungsgerechtigkeit durch die zielgerichtete und passgenaue Förderung aller Kinder (mit und ohne entsprechende Grundschulempfehlung) in der gleichen Schulart wird aber nicht zum Nulltarif zu leisten [...] Mehr

    • 7.
    • von ohne Name 3517
    • 28.12.2016 18:45

    Schubladendenken wird gestärkt

    Die Grundschulempfehlung basiert auf letztlich schlaglichtartigen Eindrücken, die LehrerInnen durch ihre ganz persönlichen Filter laufen lassen, um dann ein Urteil über ein Kinder zu fällen, welches seinen gesamten weiteren Lebensweg bestimmt. Entwicklungspotenziale und ein perspektivischer Blick können und werden in diesem Prozess kaum [...] Mehr

    • 6.
    • von ohne Name 3514
    • 28.12.2016 08:59

    Falsch

    Die Grundschulempfehlung ist eine Einschätzung eines Grundschullehrers, der nichts darüber weiß, wie ein Kind in Zukunft lernen wird, sondern nur weiß, wie es in der Vergangenheit gelernt hat. In diese Bewertung fließt aber nicht ein, wie das Kind auf den/die Lehrer_in reagiert hat, wie stark der Einfluss der Schule, des Umfelds, des Lehrers auf [...] Mehr

    • 5.
    • von ohne Name 3502
    • 26.12.2016 13:00

    das ist ein Rückschritt ohne Grundlage

    Auch bisher waren schon die Ergebnisse der Grundschulempfehlung absolut nicht zuverlässig. Und die individuelle Förderung von Kindern kann auch ohne diese Grundschulempfehlung erfolgen, dazu müsste jeder Lehrer in der Lage sein, sich ein eigenes Bild von den Fähigkeiten des Kindes zu machen.Das Elternrecht wird angeblich nicht beeinträchtigt - und [...] Mehr

    • 4.
    • von Herbert Huber
    • 23.12.2016 12:20

    Berufsschullehrerverband zur Grundschulempfehlung

    Sehr geehrte Damen und Herren, der Berufsschullehrerverband B.-W. (BLV) begrüßt grundsätzlich die vorgeschlagene Schulgesetzänderung. Der aufnehmenden Schule (Klassenstufe 5) wieder die Grundschulempfehlung der abgebenden Schule vorzulegen, halten wir im Interesse des Kindes und der weiterführenden Schule nachdrücklich für [...] Mehr

    • 3.
    • von matthias@kohn-groetzingen.de
    • 23.12.2016 09:23

    Blödsinn

    Es ist absoluter Blödsinn, weiterhin keine verbindliche Grundschulempfehlung zu haben! Auf den weiterführenden Schulen sind mind. 30% der Schüler mit der zu erbringenden Leistung überfordert - und das hängt NICHT am zu behandelnden Stoff der jeweiligen Schulart und Klassenstufe, sonder schlicht an der falschen Wahl durch den [...] Mehr

    • 2.
    • von ohne Name 3313
    • 09.12.2016 10:53

    Richtige Richtung - aber wurde an die Konsequenzen gedacht?

    Grundsätzlich halte ich dieses Gesetz für einen wichtigen Schritt hin zu mehr Qualität im Bildungswesen. Aus eigener Erfahrung taten sich Schüler und Schülerinnen ohne Gymnasialempfehlung schwer in dieser Schulart. Nicht nur ihre Leistungen waren schlecht, auch hatten sie mit sozialer Zurückweisung zu kämpfen und fielen unter diesem gesammelten [...] Mehr

    • 1.
    • von Ohne Name
    • 09.12.2016 09:52

    Dieser Kommentar wurde durch den Nutzer gelöscht.


 

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