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Teilhabechancen für Kinder

Mehrere Kinder stehen nebeneinander in einem Kindergarten. (Bild: © Christian Charisius/dpa)

Teilhabe

Weitere Anregungen

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Kommentare : Kinder- und Jugendstudie: Weitere Anregungen

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3. Kommentarvon :ohne Name 11342

Bezahlbarer Wohnraum

Viele Kinder und Jugendliche leben gemeinsam mit ihren Familien auf beengtem Wohnraum. Es müsste mehr Sozialwohnungen geben, die bezahlbar sind, damit jedes Kind und jede/r Jugendliche ein eigenes Zimmer hat. Nur wenn das Kind oder der/die Jugendliche einen Rückzugsraum hat, kann er/sie sich frei entfalten. Zudem ist es dringend notwendig

Viele Kinder und Jugendliche leben gemeinsam mit ihren Familien auf beengtem Wohnraum. Es müsste mehr Sozialwohnungen geben, die bezahlbar sind, damit jedes Kind und jede/r Jugendliche ein eigenes Zimmer hat. Nur wenn das Kind oder der/die Jugendliche einen Rückzugsraum hat, kann er/sie sich frei entfalten. Zudem ist es dringend notwendig ausreichend Platz für einen Schreibtisch zu haben, um auch zuhause lernen zu können.

1. Kommentarvon :ohne Name 10579

Schuldenlasten von Kommunen werden im sozialen Bereich abgespart...

Die Überschuldung von Kommunen, Gemeinden und Städten wird versucht damit zu kompensieren, dass vor allem in Bereichen gespart wird die zunächst keine unmittelbare Auswirkungen erkennen lassen: Das Sozialsystem und fehlende Angebote für Kinder und Jugendliche, sowie fehlende Systeme für eine Jugend- und kindgerechte Mitbestimmung. Hier müsste es

Die Überschuldung von Kommunen, Gemeinden und Städten wird versucht damit zu kompensieren, dass vor allem in Bereichen gespart wird die zunächst keine unmittelbare Auswirkungen erkennen lassen: Das Sozialsystem und fehlende Angebote für Kinder und Jugendliche, sowie fehlende Systeme für eine Jugend- und kindgerechte Mitbestimmung.

 

Hier müsste es mehr Anreize und Förderprogramme geben, damit Kommunen die Kriterien im SGB VIII auch erfüllen (können), denn die Auswirkung von Angebotsdefiziten sind schon jetzt im Bezug auf einen Fachkräftemangel besonders im länglichen Raum eindeutig erkennbar.

 

Kinder und Jugendliche brauchen Menschen die sich Zeit nehmen können und gemeinsam mit Ihnen gestalten, ganzheitlich fördern, schrauben, spielen, werken, Nachhilfe ermöglichen und zwar Flächendeckend und nicht nur in den Städten, die das Programmangebot ebenso häufig extrem eingeschränkt haben. Es braucht mehr Pädagogen im außerschulischen Bereichen, die das Angebotsvakuum ausgleichen können.

 

Vor allem der ländliche Raum leidet meinem Empfinden nach unter den massiven Sparmaßnahmen vieler Kirchen, die ihr ganzheitliches konfessionsoffenen Jugendprogramm aufgrund von Sparmaßnahmen/Einbruch der Kirchensteuer zum Opfer gefallen sind. Gleichzeitig ist immer seltener ein Elternteil zu Hause verfügbar, da beide Elternteile 100% arbeiten (müssen) und vor Ort auch nicht als Ehrenamtliche für Betreuungsangebote zur Verfügung stehen können.

 

Wir stehen heute einer Situation gegenüber (vor allem im ländlichen Raum) wo Kinder (ohne ÖPNV-Verbindungen, da auch hier gespart wird) buchstäblich vollständig allein gelassen sind und gar niemand mehr da ist - auch nicht in der Nähe. Zwar kann das Internet und die Beschäftigung mit Spielen "Zocken" vieles kompensieren und es haben sich die Vielfalt der Kommunikationsmöglichkeiten verbessert - allerdings sind die digitalen Angebote keine Ersatz für eine ganzheitliche Förderung, um ein Kinder- und jugendgerechtes Angebot zu machen um damit soziale oder lebenspraktische Fähigkeiten oder Berufsfachkompetenzen zu erwerben und viele Kompetenzen auszuprägen, was im Berufsalltag und im Leben nach der Schule zwingend erforderlich ist!

2. Kommentarvon :ohne Name 10579

Pädagogische Programme zum Thema: Natur und Technik

Die Friday for Future Bewegung hat es nicht nur in die Köpfe von Kindern und Jugendlichen gehämmert: Wir benötigen ein radikaleres Umdenken und Handeln um die Ressourcen unserer Erde für nachfolgende Generationen nicht heute schon aufzubrauchen oder irreparabel zu zerstören. Dazu ist noch viel Grundlagenforschung, konkrete und spielerische

Die Friday for Future Bewegung hat es nicht nur in die Köpfe von Kindern und Jugendlichen gehämmert: Wir benötigen ein radikaleres Umdenken und Handeln um die Ressourcen unserer Erde für nachfolgende Generationen nicht heute schon aufzubrauchen oder irreparabel zu zerstören.

 

Dazu ist noch viel Grundlagenforschung, konkrete und spielerische Maßnahmen notwendig, die geeignetere ökologische Voraussetzungen schaffen können. Als zentrale Herausforderung sehe ich dafür die geeignete Lernräume zu öffnen, die vor allem auch außerhalb der Schule das Unternehmertum als pädagogische Projekte fördern und konkrete Projekte ermöglichen, die den Naturschutz, Artenvielfalt, erneuerbare Energien, Waldschutz, Waldnutzen, Biodiversität und Ökologie ins Zentrum des Wirkens stellen und (Jugend-)Projekte, die Forderungen der Jugend auch konkret werden lassen - sei es auch nur in Ansätzen.

 

Ob spielerisch oder ganz konkret (Solarzellenanlage bauen, Förderung ökologischer Tourismusprojekte oder Dienstleistungen, ökologisches Bauwesen ohne Flächenverbrauch, sparsame und umweltfreundliche Mobilität, Windenergieprojekte, ökologischere Landwirtschaftsprojekte, neue Energiespeicheranlagen,...) dafür braucht es im schulischen aber vor allem im außerschulischen Bereich (vor allem im ländlichen Raum) neue vollfinanzierte Angebote, die Personal, Honorarkräfte und Projekte in Anlehnung an die Forderungen der FFF Bewegung auch Umsetzungsmöglichkeiten eröffnen und zwar zuerst auch für das Klientel, das an uns Erwachsene die Forderungen für mehr Umwelt- und Klimaschutz gestellt hat.

 

Ich sehe hier zwar wichtige Ansätze von einzelnen Stiftungen, aber weder im Rundfunk irgendwelche "best practise" beispiele noch in der Förderkultur dafür geeignete Umsetzungsmöglichkeiten und Ansätze, dass dafür naturschutzbasierende (und ggf. auch wirtschaftnahe) Jugendprogramme auf die Beine gestellt werden könnten.

 

Hier braucht es dringend eine politische Antwort, vor allem von einer grünen Landesregierung!

4. Kommentarvon :HinDan01

Inklusion stärken

Wenn BW wirklich für die Stärkung der Teilhabe garantieren will, dann muss erstmal die Inklusion gewährleistet werden, durch eine Beschulung der Lehrkräfte an den Schulen, um auch auf Kinder mit Beeinträchtigungen vorbereitet zu sein. Wenn es um sich Migrantenkinder handelt, dann müssen ihn erst unsere Sprache, Kultur etc. vermittelt werden, damit

Wenn BW wirklich für die Stärkung der Teilhabe garantieren will, dann muss erstmal die Inklusion gewährleistet werden, durch eine Beschulung der Lehrkräfte an den Schulen, um auch auf Kinder mit Beeinträchtigungen vorbereitet zu sein.

Wenn es um sich Migrantenkinder handelt, dann müssen ihn erst unsere Sprache, Kultur etc. vermittelt werden, damit sie eine wesentliche Grundlage haben.

5. Kommentarvon :HinDan01

Inklusion stärken

Wenn BW wirklich für die Stärkung der Teilhabe garantieren will, dann muss erstmal die Inklusion gewährleistet werden, durch eine Beschulung der Lehrkräfte an den Schulen, um auch auf Kinder mit Beeinträchtigungen vorbereitet zu sein. Wenn es um sich Migrantenkinder handelt, dann müssen ihn erst unsere Sprache, Kultur etc. vermittelt werden, damit

Wenn BW wirklich für die Stärkung der Teilhabe garantieren will, dann muss erstmal die Inklusion gewährleistet werden, durch eine Beschulung der Lehrkräfte an den Schulen, um auch auf Kinder mit Beeinträchtigungen vorbereitet zu sein.

Wenn es um sich Migrantenkinder handelt, dann müssen ihn erst unsere Sprache, Kultur etc. vermittelt werden, damit sie eine wesentliche Grundlage haben.

6. Kommentarvon :ohne Name 11432

Kinder beteiligen

Kinder zu ihren Belangen beteiligen. Meinungen erfragen, ernst nehmen, gemeinsam diskutieren, umsetzen, nach Alternativen suchen.

Werden Kinder beteiligt, schafft dies Akzeptanz.

Es gibt viele weitere Gründe, warum Beteiligung wichtig und sinnvoll ist!

Beteiligung als Recht ernstnehmen.