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Luftreinhaltung Reutlingen

Verkehrsverlagerung und -vermeidung

Dieser Bereich enthält Maßnahmen, die Verkehr vermeiden oder verlagern sollen.

Verkehrsvermeidung hat das Ziel, mit weniger motorisiertem Verkehr, z.B. gemessen an der Anzahl der Autofahrten, den gleichen oder ähnlichen verkehrlichen Nutzen zu stiften. Ein Mittel hierzu ist z.B. „die Stadt der kurzen Wege“, aber auch die Bündelung von Verkehren im Güterverkehr.

Verkehrsverlagerung zielt darauf ab, Fahrten vom Auto auf umweltfreundlichere Verkehrsträger, wie Rad und Bus, oder auf weniger sensible Straßen zu verlagern. Dies wird im Personenverkehr über eine Angebotsverbesserung im ÖPNV, im Rad- und Fußverkehr und/oder über eine Verringerung der Attraktivität der Autonutzung erreicht. Verkehrsvermeidung und -verlagerung unterstützen sich oft gegenseitig.

Steckbriefe Verkehrsverlagerung und -vermeidung (PDF)

Legende Bewertungsstufen (PDF)

Klicken Sie auf die einzelnen Bereiche, um weitere Informationen zu erhalten.

Hinweis:

Im Rahmen der Planungen des Stadtbuskonzepts der Stadt Reutlingen und der Regional-Stadtbahn Neckar-Alb haben bereits umfangreiche Öffentlichkeitsbeteiligungen stattgefunden und werden zu gegebener Zeit stattfinden.

Aus diesem Grund werden zu diesen Maßnahmen an dieser Stelle keine Kommentierungen zu diesen Themen berücksichtigt. 

Diese Maßnahmen haben aber dennoch Einfluss auf die Luftqualität in Reutlingen, weshalb sie im Fachgutachten bewertet wurden und hier dargestellt werden.

Sie konnten Ihre Meinung bis zum 22. März 2017 mitteilen.

Kommentare : zu Verkehrsverlagerung und -vermeidung

Die Kommentierungsphase ist beendet. Vielen Dank für Ihre Kommentare!

19. Kommentarvon :ohne Name 4085

Öffentlicher Nahverkehr

Dieser gehört dringend ausgebaut! Es sollte für Busse separate Spuren geschaffen werden, auch Ausserorts (Bsp: RT-Lichtenstein) um Busse von den Staus auszunehmen. Das erhöht die Attraktivität und erleichtert den \"Umstieg\" vom Auto auf Öffentliche. Volle Busse ermöglichen günstigere Preise!Einsatz von Kleinbussen wenn keine Stosszeiten sind:

Dieser gehört dringend ausgebaut! Es sollte für Busse separate Spuren geschaffen werden, auch Ausserorts (Bsp: RT-Lichtenstein) um Busse von den Staus auszunehmen. Das erhöht die Attraktivität und erleichtert den \"Umstieg\" vom Auto auf Öffentliche. Volle Busse ermöglichen günstigere Preise!Einsatz von Kleinbussen wenn keine Stosszeiten sind: Erhebliche Reduktion des Ausstosses! Nachts für 5 Personen einen Zieharmonika-Bus fahren zu lassen ist absoluter Nonsense! Ein acht- oder 12 Sitzer tuts genauso und braucht 1/3 der Energie!

18. Kommentarvon :ohne Name 4083

Kostenlose Fahrradmitnahme

...in Bus und Bahn würde bestimmt viele animieren früh mit dem Rad im Bus auf Arbeit und zum Feierabend umweltschonend unterwegs zu sein. Vorbild könnte z.B. der VMS/Chemnitz sein.

 

(natürlich nur im Rahmen vorhandener Kapazität und mit Vorrang von Rollatoren/Rollstühlen/Kinderwagen)

 

17. Kommentarvon :ohne Name 4081

Förderung Fußverkehr

Autoverkehrsfreundliche Ampelschaltung: Dies ist seit Jahrzehnten der Starrsinn in Reutlingen. Nicht einmal die Existenz der Markthalle war ein Grund die Achse Wilhelmstraße - Obere Wässere für Fußgänger attraktiver zu gestalten! Auch die ehemalige Ordnungsamtschefin wegzumobben war nur ein Vorwand für Ursachen und Anschuldigungen...verbessert

Autoverkehrsfreundliche Ampelschaltung: Dies ist seit Jahrzehnten der Starrsinn in Reutlingen.

Nicht einmal die Existenz der Markthalle war ein Grund die Achse Wilhelmstraße - Obere Wässere für Fußgänger attraktiver zu gestalten! Auch die ehemalige Ordnungsamtschefin wegzumobben war nur ein Vorwand für Ursachen und Anschuldigungen...verbessert hat sich nichts

 

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16. Kommentarvon :ohne Name 4081

Buslinien Innen-Stadtverkehr

-sehr unattraktives Ringsystem, da nicht bedarfsgerecht: ein Großteil des Stadtbereiches ist mit ÖPNV nicht erreichbar

-Rhythmus von 20-30 min zu groß, da ich sogar zu Fuß schneller zwischen Arbeitsamt und Bahnhof bin!!! und mit Pkw natürlich auch schneller

15. Kommentarvon :ohne Name 4077

ÖPNV günstiger machen, T60 statt T50!

Verbote erteilen oder Beschränkungen aussprechen sind nicht der richtige Weg, um Menschen zum Umdenken zu bewegen. Es müssen pragmatische und günstige Alternativen bereitstehen. Der ÖPNV muss wesentlich günstiger gestaltet werden, es muss eine integrative Lösung geschaffen werden, die es Verkehrsteilnehmern kinderleicht ermöglicht, vom Auto auf

Verbote erteilen oder Beschränkungen aussprechen sind nicht der richtige Weg, um Menschen zum Umdenken zu bewegen. Es müssen pragmatische und günstige Alternativen bereitstehen.

 

Der ÖPNV muss wesentlich günstiger gestaltet werden, es muss eine integrative Lösung geschaffen werden, die es Verkehrsteilnehmern kinderleicht ermöglicht, vom Auto auf die Bahn / Bus umzusteigen => ausreichend viele P+R Parkplätze an wichtigen Stellen in der Stadt + sehr kostengünstig.

 

Tempo 60 trägt zu einem verbesserten Verkehrsfluss bei und sollte im Stadtgebiet weiter ausgebaut werden. Grüne Ampelphasen unterstreichen dieses Ziel => weniger Abgase, weniger Lärm. Tempo 50 ist klar abzulehnen, da aus Sicherheitsgründen nicht notwendig.

14. Kommentarvon :ohne Name 4076

Verkehrsvermeidung in der Innenstadt

Statt des " Cityliners", der den Verkehr in der Innenstadt nicht entlastet, sondern nur noch zusätzlich Platz beansprucht, sollten mehr park and ride-Plätze mit regelmäßig pendelnden kleineren Bussen angefahren werden und in die Stadt pendeln, das gleiche gilt für die etwas von der Innenstadt entfernt liegenden Parkhäuser, Beisp. "hinter`m

Statt des " Cityliners", der den Verkehr in der Innenstadt nicht entlastet, sondern nur noch zusätzlich Platz beansprucht, sollten mehr park and ride-Plätze mit regelmäßig pendelnden kleineren Bussen angefahren werden und in die Stadt pendeln, das gleiche gilt für die etwas von der Innenstadt entfernt liegenden Parkhäuser, Beisp. "hinter`m Bahnhof" und "bei der Christuskirche". Die Bustickets sind zu teuer. Busse sollten häufiger fahren, der Einsatz der riesigen Gelenkbusse zu jeder Tageszeit ist bestimmt nicht wirtschaftlich.

Fahrradfahren muss gefördert werden, darf nicht länger lebensgefährlich sein. Sichere Radwege, sichere Überwege, auch für Fußgänger (Steg am TÜ Tor).

Die Wilhelmstraße als Radstraße halte ich nicht für gut. Parallel zu dieser sollten die Metzgerstraße und die kleine Straße, die parallel zur Lederstraße am Listgymnasium vorbeiführt, von Parkplätzen befreit werden und dafür als Fußgänger und Fahrradstraße umgestaltet werden. Bedenken Sie, dass e-bikes für die Stadt zu schnell sind. Der normale Radfahrer darf nicht "unter die Räder kommen".

Der ausufernde Paketlieferverkehr muss kanalisiert werden!

13. Kommentarvon :ohne Name 4061

Öffentlicher Nahverkehr zu teuer

Die jährliche Verteuerung der Monatskarten für den Stadtverkehr fördert nicht gerade die Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel.

Es ist (sogar für 1 Person) billiger mit dem Auto nach Reutlingen zu fahren.

Der ÖPNV gehört dringend gefördert, Parkmöglichkeiten außerhalb und gebührenfreies Umsteigen auf Bus sollte möglich sein.

12. Kommentarvon :ohne Name 4072

Schadstoffreduzierung

In Reutlingen darf außerhalb der Innenstadt kostenlos und an sehr problematischen Stellen geparkt werden. Konkret meine ich hier z. B. eine wichtige Verkehrsachse wie die Ringelbachstraße. Noch konkreter: Zwischen dem Supermarkt "Rewe" und dem Altersheim/ Flüchtlingsunterkunft parken stellenweise auf beiden Seiten Fahrzeuge. Dies führt dazu,

 

In Reutlingen darf außerhalb der Innenstadt kostenlos und an sehr problematischen Stellen geparkt werden. Konkret meine ich hier z. B. eine wichtige Verkehrsachse wie die Ringelbachstraße.

Noch konkreter:

Zwischen dem Supermarkt "Rewe" und dem Altersheim/ Flüchtlingsunterkunft parken stellenweise auf beiden Seiten Fahrzeuge. Dies führt dazu, dass an diesen Stellen der fließende Verkehr abbremsen muss - einschließlich der Radfahrer - und dann wieder anfahren muss.

Bei jedem Bremsvorgang kommt es zu Abrieb und bei jedem Anfahren aus dem Stand werden die Verbrennungsprodukte unnötigerweise emittiert. Dies geschieht in den Phasen des Berufsverkehrs minütlich - am Morgen so etwa 200 Mal - und abends wieder. Man sollte das hochrechnen: So geben am Tag etwa 500 Fahrzeuge (nur das erste Fahrzeug gerechnet) - bei 2 Fahrzeugen etwa 1000 Fahrzeuge völlig unnötigerweise aus dem Stand wieder "Gas" für die Beschleunigung.

Mein Beispiel bezieht sich auf die Ringelbachstr. insbesondere Höhe Gebäude Nr. 47, 49

Es gibt in Reutlingen mehrere Stellen, die diese Besonderheit aufweisen.

Manchmal frage ich mich, ob diese Stellen bewusst so gelassen werden, damit der Verkehrsfluss gestört und so letztendlich erreicht werden soll, dass die dann genervten Fahrer - falls irgend möglich - auf den ÖPNV / Rad umsteigen. Also quasi eine Erziehungsmaßnahme. Ich hoffe nicht, dass dieser fatale Gedanke eine Rolle spielt. Ganz nebenbei würde man so den Stadtbus, die vielen kleine Pflegedienstautos, Handwerkerfahrzeuge, Taxi, Polizei, Rettungsfahrzeuge .... auch ausbremsen - und die Radfahrer auch!

Im Ernst: Kann man nicht solche Stellen mit einem Halteverbot belegen - wenigstens auf einer Straßenseite?

Dies Maßnahme wäre sofort wirksam - Einsparpotential an CO2 und Stickoxiden + Abbriebpartikel auf viele Jahre gerechnet: ganz schön viel! Warum warten?

 

Echte Verkehrslenkung Richtung ÖPNV und Rad schafft man besser durch attraktive Angebote - die kleinen erkennbaren Verbessserungen im Radnetz sind z. B. ein Schritt in die richtige Richtung!

 

 

11. Kommentarvon :ohne Name 4071

Förderung Radverkehr

Als sinnvollste Maßnahme überhaupt in Sachen Luftreinhaltung halte ich die Förderung von Mobilitätsformen, bei denen gar nichts emittiert wird, also: Fuß- bzw. Radverkehr. Vielleicht sollte man einfach mal mit einer solchen Maßnahme beginnen. Bisher werden nur Wortkreationen (z.B. e-Bike City) erzeugt. Das ist wahrscheinlich billiger und

Als sinnvollste Maßnahme überhaupt in Sachen Luftreinhaltung halte ich die Förderung von Mobilitätsformen, bei denen gar nichts emittiert wird, also: Fuß- bzw. Radverkehr.

Vielleicht sollte man einfach mal mit einer solchen Maßnahme beginnen.

Bisher werden nur Wortkreationen (z.B. e-Bike City) erzeugt. Das ist wahrscheinlich billiger und einfacher aber als Beginn sehe ich dies nicht an.

Tatsache ist, daß das Radwegenetz in RT als Netz schlicht nicht existiert. Statt dessen existiert ein Stückwerk von kurzen Radstreckchen mit hohem Gefährdungspotential. Aber wenigstens e-Bike City sind wir schon mal.

Meine Frau und ich unternehmen grundsätzlich alle Fahrten in die Innenstadt und die nähere Umgebung mit dem Rad. Ohne jede Ausnahme (Obwohl wir auch mit dem Auto / ÖPNV fahren könnten).

Allerdings sind wir beide unabhängig voneinander alleine in der letzten Woche beinahe überfahren worden und ich lag auch schon auf der Straße vor einem Auto.

 

10. Kommentarvon :ohne Name 4061

Förderung des Verkehrsflusses

Die Luft wird nicht besser, wenn man die Autos möglichst lange in der Stadt/in den Vororten hält: - durch Abbau der Bushaltebuchten (was in Reutlingen und Vororten in den letzten Jahren praktiziert wurde) gibt es hinter jedem Bus eine Schlange, teilweise mit Warte-Minuten, weil der Bus auf seine Abfahrtszeit wartet - durch Reduzierung der

Die Luft wird nicht besser, wenn man die Autos möglichst lange in der Stadt/in den Vororten hält:

- durch Abbau der Bushaltebuchten (was in Reutlingen und Vororten in den letzten Jahren praktiziert wurde) gibt es hinter jedem Bus eine Schlange, teilweise mit Warte-Minuten, weil der Bus auf seine Abfahrtszeit wartet

- durch Reduzierung der Tempolimits (60 auf 50 bzw. 50 auf 30) und Verengung der Straßen entsteht nicht weniger Verkehr, sondern Staus und dadurch mehr Schadstoffausstoß

- es gibt keine Grüne Welle durch Reutlingen