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Luftreinhaltung Reutlingen

Verkehrsverlagerung und -vermeidung

Dieser Bereich enthält Maßnahmen, die Verkehr vermeiden oder verlagern sollen.

Verkehrsvermeidung hat das Ziel, mit weniger motorisiertem Verkehr, z.B. gemessen an der Anzahl der Autofahrten, den gleichen oder ähnlichen verkehrlichen Nutzen zu stiften. Ein Mittel hierzu ist z.B. „die Stadt der kurzen Wege“, aber auch die Bündelung von Verkehren im Güterverkehr.

Verkehrsverlagerung zielt darauf ab, Fahrten vom Auto auf umweltfreundlichere Verkehrsträger, wie Rad und Bus, oder auf weniger sensible Straßen zu verlagern. Dies wird im Personenverkehr über eine Angebotsverbesserung im ÖPNV, im Rad- und Fußverkehr und/oder über eine Verringerung der Attraktivität der Autonutzung erreicht. Verkehrsvermeidung und -verlagerung unterstützen sich oft gegenseitig.

Steckbriefe Verkehrsverlagerung und -vermeidung (PDF)

Legende Bewertungsstufen (PDF)

Klicken Sie auf die einzelnen Bereiche, um weitere Informationen zu erhalten.

Hinweis:

Im Rahmen der Planungen des Stadtbuskonzepts der Stadt Reutlingen und der Regional-Stadtbahn Neckar-Alb haben bereits umfangreiche Öffentlichkeitsbeteiligungen stattgefunden und werden zu gegebener Zeit stattfinden.

Aus diesem Grund werden zu diesen Maßnahmen an dieser Stelle keine Kommentierungen zu diesen Themen berücksichtigt. 

Diese Maßnahmen haben aber dennoch Einfluss auf die Luftqualität in Reutlingen, weshalb sie im Fachgutachten bewertet wurden und hier dargestellt werden.

Sie konnten Ihre Meinung bis zum 22. März 2017 mitteilen.

Kommentare : zu Verkehrsverlagerung und -vermeidung

Die Kommentierungsphase ist beendet. Vielen Dank für Ihre Kommentare!

9. Kommentarvon :ohne Name 4060

ÖPNV Pendlerkosten

Prinzipiell sollte Überregional über die ÖPNV-Preise diskutiert werden. Viele Berufspendler mit Arbeitsstelle im Großraum Stuttgart fahren durch und von Reutlingen zur Arbeit. Dabei sitzt in 90% der Fälle eine Person im Auto. Dies führt auch in Reutlingen zu einer immensen (Umwelt-)Belastung. Die Kosten für Hin- und Rückfahrt von RT nach S betragen

Prinzipiell sollte Überregional über die ÖPNV-Preise diskutiert werden. Viele Berufspendler mit Arbeitsstelle im Großraum Stuttgart fahren durch und von Reutlingen zur Arbeit. Dabei sitzt in 90% der Fälle eine Person im Auto. Dies führt auch in Reutlingen zu einer immensen (Umwelt-)Belastung. Die Kosten für Hin- und Rückfahrt von RT nach S betragen mit der DB über 25€. Das ist für sehr viele Leute nicht wirtschaftlich, weshalb sie sich lieber allein ins Auto setzen. Ein Metropolverbund bzw. die Ausweitung des VVS nach RT-Tü wäre hierzu eine erste Möglichkeit die ÖPNV-Kosten zu reduzieren

8. Kommentarvon :ohne Name 4059

Innenstadt für Parksuchverkehr sperren

Warum sollte es denn, abgesehen von ein paar alten Stadträten, die dieses jahrelang blockieren, es nicht möglich sein, wie in anderen Großstädten auch, die Innenstadt ausschließlich den Anwohnern und Lieferanten zugänglich zu machen? Dies würde sicherlich zur besseren Luft beitragen und viel Ärger vermeiden, da das stundenlange mühselige

Warum sollte es denn, abgesehen von ein paar alten Stadträten, die dieses jahrelang blockieren, es nicht möglich sein, wie in anderen Großstädten auch, die Innenstadt ausschließlich den Anwohnern und Lieferanten zugänglich zu machen? Dies würde sicherlich zur besseren Luft beitragen und viel Ärger vermeiden, da das stundenlange mühselige herumgequäle, auf der Suche nach einem Parkplatz, direkt vor seinem Lieblingsgeschäft, durch die enge Innenstadt vermieden werden könnte.

7. Kommentarvon :ohne Name 4057

Bereich Breitertstraße / Silberburgstraße / Karlstraße

Die Breitertstraße wird als Durchgangsstraße insbesondere in den frühen Morgen- und auch in den Abendstunden stark vom Arbeitsverkehr genutzt. Hier kann so gut wie kein Orts-Nahverkehr erkannt werden. Die Breitertstraße dient als reine schnelle Durchfahrtsstrecke zwischen Südbahnhof und dem Nordraum. Spätestens mit Eröffnung des Tunnels sollte

Die Breitertstraße wird als Durchgangsstraße insbesondere in den frühen Morgen- und auch in den Abendstunden stark vom Arbeitsverkehr genutzt. Hier kann so gut wie kein Orts-Nahverkehr erkannt werden. Die Breitertstraße dient als reine schnelle Durchfahrtsstrecke zwischen Südbahnhof und dem Nordraum.

Spätestens mit Eröffnung des Tunnels sollte die Breitertstraße maximal als Einbahnstraße noch genutzt werden dürfen, wobei die Fahrtrichtung zur Karlstraße gesperrt werden sollte. Hierdurch wird der Verkehr durch die Oststadt deutlich abgebremst, da es derzeit leichter ist zur Karlstraße auszufahren als umgekehrt.

6. Kommentarvon :ohne Name 4056

Verlagerung / Beruhigung Verkehr Ost- und Innenstadt

Stuttgart West, z.B. die Reihnsburgstrasse hatte das selbe Problem wie z.B. Bismarckstrasse, Kaiserstrasse und Gartenstrasse. Geradlinige Verkehrsführung ohne Hindernisse sind ideal um durch die Stadt ab zu kürzen ohne Zeiteinbußen. Damit werden Verkehrskonzepte bzw. Umgehungsstraßen außer Kraft gesetzt. Abhilfe: durch die Umplanung von Parkplätze

Stuttgart West, z.B. die Reihnsburgstrasse hatte das selbe Problem wie z.B. Bismarckstrasse, Kaiserstrasse und Gartenstrasse. Geradlinige Verkehrsführung ohne Hindernisse sind ideal um durch die Stadt ab zu kürzen ohne Zeiteinbußen. Damit werden Verkehrskonzepte bzw. Umgehungsstraßen außer Kraft gesetzt. Abhilfe: durch die Umplanung von Parkplätze längs der Fahrtrichtung in 45Grad versetzte Parkplätze versetzt mal rechts mal lings, zwingt Autofahrer in Schlangenlinien langsam durch die Stadt zu fahren. Mit Bauminseln und Zebrastreifen, wird der Effekt verstärkt. Folge, der Verkehr verlagert sich auf flüssigere Straßen wie z.B. den zukünftigen Scheibengipfeltunnel um die Stadt. Dies wird natürlich auf Dauer nur funktionieren, wenn der Zubringer Schebengipfel Nord über Rommelsbach RIchtung B27 auch umgesetzt wird.

5. Kommentarvon :ohne Name 4054

Lederstraße

Ich wohne in Sichtweite der Lederstraße, etwa 50 Meter vom Messgerät entfernt. Auffällig ist für mich der tägliche Anwohnerparkplatz-Suchverkehr in der Kanzleistraße/Klosterstraße. Oft fährt man als Anwohner eine halbe Stunde im Kreis bis man einen Parkplatz gefunden hat. Warum es in diesem Bereich überhaupt noch öffentliche Parkplätze gibt (mit

Ich wohne in Sichtweite der Lederstraße, etwa 50 Meter vom Messgerät entfernt. Auffällig ist für mich der tägliche Anwohnerparkplatz-Suchverkehr in der Kanzleistraße/Klosterstraße. Oft fährt man als Anwohner eine halbe Stunde im Kreis bis man einen Parkplatz gefunden hat. Warum es in diesem Bereich überhaupt noch öffentliche Parkplätze gibt (mit Parkschein), ist mir nicht klar, da es im Lederstraßenparkhaus ja genug Parkplätze in unmittelbarer Innenstadtnähe für Auswärtige gibt und die Anwohner auf die Anwohnerparkplätze angewiesen sind. Das ist täglich völlig unnötiger Verkehr.

Außerdem steht man ganztägig an vielen Ampeln in Reutlingen - die grüne Welle funktioniert eben nur, wenn keine Fußgänger über die Straße möchten - also eigentlich nie. Prima unter diesem Aspekt sind natürlich Stege und Unterführungen.

Auf Dauer sehe ich eine Umgestaltung der Lederstraße/ Karlstraße auf jeweils eine Fahrspur in Kombination mit einem Park-and-Ride-Konzept, das ein gebührenfreies Parken außerhalb der Stadt gewährleistet und mittels Stadtbahn/Cityliner alle paar Minuten Anschluss zur Innenstadt bietet. Tempolimit wäre für die Anwohner lärmtechnisch toll, vielleicht würde aber auch schon jetzt das ein oder andere Blitzgerät helfen - 50 oder 60 fährt hier keiner, wenn mal frei ist, vor allem nachts nicht.

4. Kommentarvon :ohne Name 4053

ÖPNV

Solange niemand die Verbesserungsvorschläge der aktiven ÖPNV-Nutzer ernst nimmt, werden auch keine neuen Fahrgäste hinzukommen.

3. Kommentarvon :ohne Name 4052

Gibt es auch sinnvolle Lösungen?

Warum hat es keine Konzepte die wirklich etwas bringen? Ich lese hier die Wirksamkeit, leicht positiv oder mittel. Wo sind die Lösungen mit hohe Wirksamkeit? Klar, man muss irgendwo anfangen, damit was passiert, aber wir brauchen eine Lösung und keine Verschiebung der Probleme in die Zukunft. City-Maut, na danke, wer Geld hat wird weiterhin mit

Warum hat es keine Konzepte die wirklich etwas bringen?

Ich lese hier die Wirksamkeit, leicht positiv oder mittel. Wo sind die Lösungen mit hohe Wirksamkeit?

Klar, man muss irgendwo anfangen, damit was passiert, aber wir brauchen eine Lösung und keine Verschiebung der Probleme in die Zukunft. City-Maut, na danke, wer Geld hat wird weiterhin mit seinem dicken Schlitten durch die Stadt fahren und der kleine Bürger bleibt auf der Strecke. LKW`s aus der Stadt verbannen und nur Lieferverkehr frei geben, wäre mal was, aber wer soll das kontrollieren? CarSharing etc. dazu sind viele Städte viel zu klein.

Lebe schon länger in Reutlingen und was mir über die Jahre aufgefallen ist, auch in den Teilorten der Stadt, der Verkehr hat enorm zugenommen. Von Jahr zu Jahr kommen immer mehr Autos und LKW`s hinzu.

Ob ich die Fahrzeuge mit 60, 50 oder 30 km/h durchfahren lassen, Abgase werden trotzdem in die Luft geblasen und in 10 Jahren sind es wieder mehr Fahrzeuge, sollen wir die dann mir 10 km/h fahren lassen?

Solange Benziner und Diesel in den Massen fahren, wird sich nicht viel ändern. Wir müssen bei der Autoindustrie anfangen und endlich Wasserstoff-Fahrzeuge auf den Weg bringen. Elektrofahrzeuge sind ein Anfang, aber nicht die Lösung, da wir uns mit den Akkus noch größere Probleme schaffen.

 

2. Kommentarvon :ohne Name 4044

T 60 nicht reduzieren

Reduzierung von 60 auf 50 hindert den Verkehrsfluss, führt zu Stauungen gleich mehr Schadstoffausstoss.

 

Dafür sorgen, dass Verkehr flüssig bleibt. Tempo 30 prüfen ob nicht Tempo 40 sinnvoller, so wie in Tübingen

1. Kommentarvon :Blumenkind

Stadtbuskonzept

Ist bei der Einführung des Stadtbuskonzeptes auch an die Einführung von Kurzstrecken-Tickets gedacht?