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Luftreinhalteplanung für Stuttgart

Autos fahren an der Feinstaubmessstation „Am Neckartor“ in Stuttgart vorbei. (Foto: Lino Mirgeler/dpa)

Wichtige Fragen, Themen und Aspekte

Themen rund um den Luftreinhalteplan

Wir haben Themen und Aspekte identifiziert, die in der Diskussion um Verkehrsbeschränkungen wichtig sind. Sie konnten neue Aspekte einbringen oder Fragen stellen.

Am 8. Mai 2017 begann die förmliche Anhörung zur 3. Fortschreibung des Luftreinhalteplans Stuttgart. Neben dem förmlichen Verfahren hatten Sie hier auf dem Beteiligungsportal die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben. Grundlage hierfür sind die nachfolgenden Themenfelder:

Übersicht über die relevanten Themen (PDF) (Aktualisierung: neue Themenlandkarte ab 21.4.2017)

Wenn Sie unten auf die Themenfelder klicken, sehen Sie, welche Aspekte mit dem jeweiligen Thema verbunden sind. Sie konnten über die Kommentarfunktion Ihre Themen, Ideen und Bedürfnisse einbringen und ergänzen. Die betroffenen Behörden lesen diese Kommentare. Bitte beachten Sie die Netiquette. Nach Ende der Kommentierungsphase wurden die Kommentare ausgewertet. Mögliche Schwerpunkte der Kommentare können dann erkannt werden. Entlang dieser Schwerpunkte hat das Verkehrsministerium gebündelt auf dem Beteiligungsportal geantwortet.

Bitte beachten Sie: Stellungnahmen zum Luftreinhalteplan mussten im Rahmen des förmlichen Verfahrens erfolgen. Die Kommentierung an dieser Stelle erfüllte diesen Zweck nicht!

Sie konnten auf die folgenden Themen klicken und uns Ihre Meinung mitteilen. Wenn Ihnen Themen fehlen, dann teilen Sie uns diese bitte weiter unten mit. Sie müssen sich als Nutzerin oder Nutzer registrieren, um kommentieren zu können. (Aktualisierung 7. April 2017: neues Thema „Wirtschaftsstandort“)

Sie konnten sich bis zum 26. April 2017 online in den unten stehenden Bereichen beteiligen.

Kommentare : zu „Themen rund um den Luftreinhalteplan“

Die Kommentierungsphase ist beendet. Vielen Dank für Ihre Kommentare!

15. Kommentarvon :ohne Name

Standort der Messstation Neckarstraße

Zur Korrekten Darstellung der tatsächlich vorhandenen Mengen an Luftschadstoffen an der Messstation Neckarstraße ist es erforderlich die Messstation umzusetzen oder das Gebäude hinter der Messanlage zu entfernen.

14. Kommentarvon :ohne Name 4249
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13. Kommentarvon :ohne Name 4237

So wird es nicht gehen!!

Ist es nicht so, dass die meisten Dienstleistungsfahrzeuge mit Diesel fahren? Eben weil schon immer das Dieselfahrzeug als sparsam und umweltfreundlich proklamiert wurde? Mal abgesehen davon, dass man die Privat-PKW nicht so einfach aussperren kann (Eingriff in die Persönlichkeitsrechte?), wird man die o. angesprochenen Fahrzeuge erst recht nicht

Ist es nicht so, dass die meisten Dienstleistungsfahrzeuge mit Diesel fahren? Eben weil schon immer das Dieselfahrzeug als sparsam und umweltfreundlich proklamiert wurde? Mal abgesehen davon, dass man die Privat-PKW nicht so einfach aussperren kann (Eingriff in die Persönlichkeitsrechte?), wird man die o. angesprochenen Fahrzeuge erst recht nicht aus der Stadt verbannen können! Beispiele gefällig, ohne Anspruch auf Vollständigkeit? Busse, Krankenwagen, Feuerwehr, THW, Zulieferer jeder Art mit ihren 40-Tonnern (oder wer will auf Frischprodukte verzichten), Apothekenzulieferer, Handelsvertreter, Post, Taxis. glaubt man ernsthaft, man könne an über 60 Tagen im Jahr alle Taxifahrten verbieten? 1-2 Tage pro Woche nicht fahren zu dürfen, das würde nicht nur manchem Taxiunternehmen die Existenz kosten. Und dann kann ein Fahrverbot auch mal mehrere Tage hintereinander andauern! Wie könnte ohne die Dienstleister die Versorgung sichergestellt werden?Es müssten also Sondergenehmigungen her. Und die logische Konsequenz? Wenn alle notwendigen Sondergenehmigungen erteilt würden, wäre das Fahrverbot insgesamt obsolet! Also erst die Voraussetzungen schaffen, dann Verbote aussprechen. Und damit kein Missverständnis aufkommt: Selbstverständlich muss schnellstmöglich dafür gesorgt werden, die Schadstoffe aus der Stadt zu verbannen!

12. Kommentarvon :ohne Name 4235

Nur weniger Verkehr kann weniger Feinstaub erzeugen

Mit optimierten Ampeln, Mooswand, Straßenspülungen kann man vielleicht punktuelle Verbesseeungen erreichen - zukunftsfähig ist das nicht. Autos sind immer größer, ihre Zahl steigt schneller als die der Einwohner, und trotzdem befördern sie fast immer eine Person. Und es geht nicht nur um feinstaub, sondern auch um NOx, CO2, Lärm, Staus und

Mit optimierten Ampeln, Mooswand, Straßenspülungen kann man vielleicht punktuelle Verbesseeungen erreichen - zukunftsfähig ist das nicht. Autos sind immer größer, ihre Zahl steigt schneller als die der Einwohner, und trotzdem befördern sie fast immer eine Person. Und es geht nicht nur um feinstaub, sondern auch um NOx, CO2, Lärm, Staus und Unfälle.Wir brauchen mittelfristig Maßnahmen, die den Individualverkehr mit klassischen Fahrzeugen - Fünfsitzer mit Verbrennungsmotor - drastisch einschränkt. Maßnahmen gibt es viele: Tempolimits, Citymaut, weniger große Parkplätze und mehr solche für Kleinfahrzeuge und Elektrische, Ausbau ÖPNV, Ausbau Rad und Fußverkehr, Fahrverbote für Diesel ohne Euro-6, Effektive Verbannung von Diesel ohne Partikelfilter, Abschaffen oder ökologischer Umbau der Pendlerpauschale. Und langfristig: die richtige Stadplanung - siehe Konzepte von Jan Gehl in Kopenhagen, Melbourne, New York, Moskau...

 

11. Kommentarvon :ohne Name 4221

Feinstaubmessanlage am Neckartor

Der Standort der Feinstaubmessanlage am Neckartor, verstößt in vielen Punkten gegen die EU-Richtlinien zur Aufstellung von Messanlagen in Europa. Laut diesen Richtlinien muss die Messanlage im Umfeld freistehen. Sie darf nicht von umliegenden Häusern oder Bäumen stehen, weil sonst die Messergebnisse eklatant verfälscht werden. Es erstaunt doch

Der Standort der Feinstaubmessanlage am Neckartor, verstößt in vielen Punkten gegen die EU-Richtlinien zur Aufstellung von Messanlagen in Europa.

Laut diesen Richtlinien muss die Messanlage im Umfeld freistehen.

Sie darf nicht von umliegenden Häusern oder Bäumen stehen, weil sonst die Messergebnisse eklatant verfälscht werden.

Es erstaunt doch sehr, dass die Stadt Stuttgart gegen eklatant gegen diese EU-Richtlinie verstößt und es im Stuttgarter Gemeinderat Parteien gibt, die sich vehement wehren diesen Missstand endlich zu korrigieren.

Das muss sich in Zukunft ändern

10. Kommentarvon :ohne Name 4208

Mehr Home-Office

Eine Möglichkeit, den Verkehr im Stadtgebiet und damit die Feinstaubbelastung zu veringern, würde sich ergeben, wenn Stuttgarter Arbeitgeber ihren Angestellten mehr Home-Office-Optionen (besonders an Feinstaubalarm-Tagen) ermöglichen würden. Der Staat sollte hierbei mit gutem Beispiel voran gehen und seinen Angestellten hierbei nicht unnötige und

Eine Möglichkeit, den Verkehr im Stadtgebiet und damit die Feinstaubbelastung zu veringern, würde sich ergeben, wenn Stuttgarter Arbeitgeber ihren Angestellten mehr Home-Office-Optionen (besonders an Feinstaubalarm-Tagen) ermöglichen würden. Der Staat sollte hierbei mit gutem Beispiel voran gehen und seinen Angestellten hierbei nicht unnötige und kontraproduktive Hürden in den Weg stellen. (Als Mitarbeiter der größten deutschen Bundesbehörde spreche ich aus eigener Erfahrung.)

9. Kommentarvon :ohne Name 4203

EURO 4/5/6 Benziner / Diesel - welche Aussagekraft haben EURO-Normen überhaupt noch auf entstehende Umwelteinflüße?

Solange keine Abgasmessungen unter reelen Verkehrsbedingungen für Autos durchgeführt werden, bringen Fahrverbote für Diesel nur Unmut in der Bevölkerung und keinen wirklich nachvollziehbaren Mehrwert für die Umwelt. Hier wird ein politisches (zugegebener europäisches oder bundesweite) Versagen der Verkehrsminister in der Schaffung ausreichender

Solange keine Abgasmessungen unter reelen Verkehrsbedingungen für Autos durchgeführt werden, bringen Fahrverbote für Diesel nur Unmut in der Bevölkerung und keinen wirklich nachvollziehbaren Mehrwert für die Umwelt. Hier wird ein politisches (zugegebener europäisches oder bundesweite) Versagen der Verkehrsminister in der Schaffung ausreichender Umweltvorschriften EURO 4/5/6 zum Schutz der Bevölkerung auf den Bürger verlagert. Wenn man in der aktuell unklaren Situation Dieselfahrzeuge bestraft, wird man zwar ggf. eine Verbesserung der Luftsituation sehen, ABER: ggf. werden weiterhin dreckigere Autos (sowohl Diesel als auch Benziner) auf den Straßen fahren und man hätte noch bessere Ergebnisse erzielen können, wenn man sich nicht an EURO-Normen und den generellen Verdammnis des Diesel angeschlossen hätte, sondern an Realwerten. Da wäre ich dann als Besitzer meines Diesel EURO-5 plus Autos für welchen es aktuell vom Hersteller keine Nachrüstung auf EURO 6 angeboten wird auch bereit in jeglicher Lebenslage mein Auto stehen zu lassen. Daher klären Sie das Thema doch erst einmal mit der Automobilindustrie bevor Sie dem Bürger Auflagen machen, welche diesem in meinen Augen vorschreiben was er zu tun hat. Zumal schließen Sie doch erst ihre ganzen Baustellen ab (S21, Tunnel Rosensteinpark etc.) und messen dann bei reduziertem und besser fließendem Verkehr nochmal nach...würde mich wundern, wenn das nichts bringt zumal 80% des Feinstaubes vom Bremsen-/Reifenabrieb kommt. Das mag vielleicht nur indirekten Einfluß auf NOx Ausstöße haben, aber schauen Sie doch mal demnächst auf ihre Verbrauchsanzeige bei Stop&Go und bei freier Fahrt. Sie werden erstaunt sein, wie wenig Kraftstoff ihr Auto bei freier Fahrt benötigt. Und wenn Sie unter aktuell unklarer Lage wegen drohender Klagen einigen von uns das Autofahren verbieten wollen oder müssen, überlegen Sie nochmal wie Sie es gerechter machen können und jeder mal sein Auto stehen lassen muss. Und der EU würde ich viele Grüße aus Stuttgart und Glückwünsche zum Versagen ausreichender Abgasvorschriften zukommen lassen mit der Bitte dies für künftige Fahrzeuggenerationen sinnvoll zu ändern und auf keinen Fall einen Geldscheck ausstellen...im Gegenteil streben Sie doch selbst eine Klage gegen die EU an und machen Sie sie für die dicke Luft in Stuttgart mitverantwortlich.

8. Kommentarvon :Cornelius Oette

Aktion Bäume für Stuttgart

Baumpatenschaften für neue (Obst)Bäume in Stuttgart!!!

7. Kommentarvon :ohne Name 3215

Verkehr Situation in und um Stuttgart

1. Vorbild Hannover: der Verkehr muss raus aus der Stadt, also werden die Fahrspuren elektronisch so geregelt, dass 3 Spuren aus der Stadt am Feierabend heraus führen und nur 1 Spur stadteinwärts. 2. Fussgängerampeln an der Hauptstätter Strasse abschaffen, bzw. Rotphasen deutlich verlängern, es kann nicht sein, dass 8 Fahrspuren wegen 1

1. Vorbild Hannover: der Verkehr muss raus aus der Stadt, also werden die Fahrspuren elektronisch so geregelt, dass 3 Spuren aus der Stadt am Feierabend heraus führen und nur 1 Spur stadteinwärts.

2. Fussgängerampeln an der Hauptstätter Strasse abschaffen, bzw. Rotphasen deutlich verlängern, es kann nicht sein, dass 8 Fahrspuren wegen 1 Fussgänger stehenbleiben müssen.

3. City Maut, 6,- €/Tag. Gleichzeitig kostenloses Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln während der Stosszeiten von 5-9 Uhr und von 16-20 Uhr. Die eingenommenen Gelder der City Maut fließen 1:1 an die VVS etc.

4. Einführung der blauen Plakette.

5. Tagesbaustellen rund um das Stuttgarter Kreuz deutlich verringern, man muss nicht ständig 3cm Gras mähen oder Strassen kehren und kilometerlange Staus produzieren.

6. Durch Sichtschutz auf Mittelleitplanken werden Auffahrunfälle auf Gegenfahrbahnen wegen Gaffer und sensationslustige Handyfotografen deutlich reduziert.

7. Ausbau der B 295 und B 464 zwischen Anschlussstelle Leonberg-West und Böblingen-Hulb zur Autobahn. Sämtlicher Verkehr zwischen Karlsruhe und Singen sowie Würzburg und Singen müsste nicht mehr über das Stuttgarter Kreuz, Platz wäre genug.

6. Kommentarvon :ohne Name 4178

Mögliches Fahrverbot für Diesel Euro 5 ab 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,meine Partnerin hat sich vor 2 Jahren einen Polo 1,2 TDI Bluemotion BJ 10-2012 gekauft. Er hat die Effizienzklasse A+ und einen kombinierten Verbrauch von 3,4 Liter/100 km und einen CO2-Ausstoß von 89 g komb. Kaufentscheidung waren die Umweltkriterien. Am Tag der Erstzulassung war Euro 5 der höchste Standard. Nun soll

Sehr geehrte Damen und Herren,meine Partnerin hat sich vor 2 Jahren einen Polo 1,2 TDI Bluemotion BJ 10-2012 gekauft. Er hat die Effizienzklasse A+ und einen kombinierten Verbrauch von 3,4 Liter/100 km und einen CO2-Ausstoß von 89 g komb. Kaufentscheidung waren die Umweltkriterien. Am Tag der Erstzulassung war Euro 5 der höchste Standard. Nun soll diesem Fahrzeug ab 2018 an Tagen mit Feinstaubalarm die Einfahrt nach Stuttgart verboten werden. Die Euro 6 Fahrzeuge haben nach meinem Kenntnisstand eine Harnstoffeinspritzung um den NOx-Ausstoß zu reduzieren und Euro 6 zu erreichen. Diese Reinigungsstufe wird aber nach meinen Informationen unter ca. 15 Grad C abgeschaltet, da ab diesen Temperaturen Salze auskristallisieren. Die meisten Feinstaubalarme sind aber nach meinem Kenntnisstand an kühleren Tagen. Es darf also ein großer SUV mit 10 Liter Verbrauch und mehr einfahren und funktioniert nicht sauberer als die älteren Euro 5 Fahrzeuge. Auch eine Nachrüstung von Euro 5 auf Euro 6 (falls technisch möglich!) wäre an kälteren Tagen ohne Nutzen. Lediglich die neueren LkW mit einer Begleitheizung des Systems mit erwärmtem Kühlwasser wären sauber genug. Können Sie mit meiner Schilderung verstehen, dass für das angedrohte Einfahrverbot kaum Vertändnis bei den Dieselfahrern aufgebracht werden kann?

Das Ministerium für Verkehr in Stuttgart

Kontakt : Ministerium für Verkehr

Bürgerreferent:
Herr Marcus Krenz

  • Wichtig!

Hinweis

Bitte beachten Sie, dass Stellungnahmen zum Luftreinhalteplan im Rahmen des förmlichen Verfahrens erfolgen mussten. Die Kommentierung an dieser Stelle erfüllte diesen Zweck nicht, sondern diente der Vorbereitung und öffentlichen Debatte am 6. Mai 2017. Das förmliche Verfahren begann am 8. Mai 2017.