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Sanierung Opernhaus Stuttgart

Das Opernhaus in Stuttgart (Foto: © dpa)

Sanierung Opernhaus Stuttgart

Weitere Anregungen

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Kommentare : zu Weitere Anregungen

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11. Kommentarvon :ohne Name 8625

Aufbruch!

Schluss mit einseitigen Favorisierungen fachlich nur zweifelhaft belegter Vorgehensweisen! Engagement von interessierten Bürgern klug einbinden und dann zukunftsweisende Entscheidungen treffen, nicht kurzfristig opportun.

10. Kommentarvon :ohne Name 8619

Wenn Intendanten die Abrissbirne entdecken

Inszenierungen beginnen mit dem äußeren Auftritt. Mit dem Auftritt eines wohl einzigartigen Denkmals - dem Littmann Bau. Wenn Intendanten die Abrissbirne auf der Bühne einsetzen und alles kurz und klein schlagen, könnte das Kunst von Weltrang sein. Wenn Intendanten jedoch international bekannte und preisgekrönte Architektur (Böhm-Pavillon -

Inszenierungen beginnen mit dem äußeren Auftritt. Mit dem Auftritt eines wohl einzigartigen Denkmals - dem Littmann Bau.

Wenn Intendanten die Abrissbirne auf der Bühne einsetzen und alles kurz und klein schlagen, könnte das Kunst von Weltrang sein.

Wenn Intendanten jedoch international bekannte und preisgekrönte Architektur (Böhm-Pavillon - ein einzigartiges Kunstwerk) im Rahmen der Sanierung des Opernhauses schleifen wollen, dann haben sie die Abrissbirne eindeutig missbraucht.

Wir freuen uns jedes Mal, zum Erlebnis eines Opernabends selbverständlich auch die Pause in der Kunstszene der Pavillons zu nutzen.

Dass uns dieser noch lange erhalten bleibt.

 

9. Kommentarvon :ohne Name 8607

Opernsanierung

Natürlich muss die Oper saniert werden, aber bitte ohne dass die äussere Gestalt verändert wird. Die Oper ist äußerlich ein so wunderschönes Gebäude , so harmonisch in ihren Proportionen ,dass jede äusserliche Veränderung nur schaden würde. Es. gibt auch ohne Kreuzbühne genug Verwendung für den Bau : z.B. für Ballett, weniger anspruchsvolle Opern

Natürlich muss die Oper saniert werden, aber bitte ohne dass die äussere Gestalt verändert wird. Die Oper ist äußerlich ein so wunderschönes Gebäude , so harmonisch in ihren Proportionen ,dass jede äusserliche Veränderung nur schaden würde. Es. gibt auch ohne Kreuzbühne genug Verwendung für den Bau : z.B. für Ballett, weniger anspruchsvolle Opern in der Bühnenausstattung, Lesungen ect. Zusätzlich wäre für die reiche Landeshauptstadt Stuttgart ein zusätzlicher Neubau einer Oper mit allen heute möglichen technischen Finessen sicher kein zu grosser Luxus. Dieser Neubau sollte zudem im Kulturviertel gebaut werden ( Grundstück Katharinenstift, Königstrasse 1- ?, gegenüber Stadt-Palais). Es würde dem schönen Ambiente um den Eckensee ein weiteres Kleinod bescheren

8. Kommentarvon :ohne Name 8620

Weitere Anregungen

Denkmalschutz wird offenbar politisch opportunistisch benutzt: KK-Stift als Denkmal (§2 DSchG) ist unantastbar; die höherrangigen Denkmäler von besonderer Bedeutung (§12 DSchG) Littmann-Bau, Böhm-Pavillion, Verbindungsbau zum Schauspielhaus dürfen beseitigt bzw. empfindlich beschädigt werden. Wenn schon Verstoß gegen den Denkmalschutz. so Opfern

Denkmalschutz wird offenbar politisch opportunistisch benutzt:

KK-Stift als Denkmal (§2 DSchG) ist unantastbar; die höherrangigen Denkmäler von besonderer Bedeutung (§12 DSchG) Littmann-Bau, Böhm-Pavillion, Verbindungsbau zum Schauspielhaus dürfen beseitigt bzw. empfindlich beschädigt werden. Wenn schon Verstoß gegen den Denkmalschutz. so Opfern des KK-Stifts für einen großen städtebaulichen

Wurf am Gebhard-Müller-Platz (Vorschläge liegen vor ! )

 

Nach den vorgelegten Dokumenten ("Option Zuckerfabrik") will die LH Stuttgart nun doch die Sanierung der Oper mit einer Verbesserung des

Städtebaus im Oberen Schlossgarten verbinden und zwar durch eine Verlagerung von 10.000 qm an den Standort Zuckerfabrik. Dazu fehlen

jede Detaillierung, Kostenabschätzung/Anpassung "Raumscharfe Kalkulation", Stellungnahme von Staatstheatern und Land.

 

Nach Aussage von Intendant Schoner am 15.12.19 im Schauspielhaus reduziert der Einbau eine Kreuzbühne die Schließtage des Opernhauses. Diese Aussage steht in auffälligem Kontrast zur nur gut 70%-igen Auslastung der Opernaufführungen und der von den Staatstheatern überhaupt noch nicht untersuchten Frage, in welchem Maß sich die Anzahl der Vorstellungen durch diese Baumaßnahme erhöhen wird.

 

 

7. Kommentarvon :ohne Name 8595

Gegen eine Politik des Blankoschecks

Laut Studie Vermögen und Bau des Landes BaWü wird „Mit der raumscharfen Studie der Flächenbedarf der WST unter Berücksichtigung der maximalen Ausnutzung der städtebaulichen Parameter knapp nachgewiesen. Die Studie zeigt jedoch auch, dass • nach aktueller Erkenntnis im Wettbewerb räumlich und städtebaulich keinerlei Spielraum für

Laut Studie Vermögen und Bau des Landes BaWü wird

„Mit der raumscharfen Studie der Flächenbedarf der WST unter Berücksichtigung der maximalen Ausnutzung der städtebaulichen Parameter knapp nachgewiesen.

 

Die Studie zeigt jedoch auch, dass

 

• nach aktueller Erkenntnis im Wettbewerb räumlich und städtebaulich keinerlei Spielraum für Optimierungspotential der Gestaltung und betrieblichen Organisation bleibt

• es je nach Technikkonzept zu erheblichen Flächenmehrungen kommen kann

• keinerlei Reserveflächen verfügbar sind und ein hohes Risiko besteht, dass der Wettbewerb ein unzureichendes Ergebnis ergibt, da die notwendigen Flächen nicht in ausreichendem Maß berücksichtigt oder die städtebaulichen Parameter nicht eingehalten werden.

 

Unabhängig davon bestehen bislang nicht verifizierte Risiken und Abhängigkeiten bei Baugrund/Geologie, Gründung, Denkmalschutz, Baustellen-Logistik und Baustelleneinrichtung, S21 oder Verkehrsbauwerken“, so die Studie des Landes.

 

Was zeigt diese Studie wirklich? Sie zeigt die Sackgasse, in die der OB die Stadt bislang manövriert hat - ohne ernsthaft Alternativen zuzulassen.

Kann das gut gehen mit einer Studie, die derzeit schon das Potential hat für eine Kostensteigerung auf 1,5 Milliarden €?

Und die den preisgekrönten Böhm Pavillon einfach abreißt?

Die für über eine Milliarde € keinerlei Mehrwert schafft in der Stadtentwicklung?

Die die Potentiale zur Entwicklung des öffentlichen Raums – den neuen Eingang (Ausgang Staatsgalerie) ins Kulturquartier der Stadt unberücksichtigt lässt?

 

Ich meine, der Preis ist deutlich zu hoch und wird die Gesellschaft erneut spalten. Wir sollten die Synergien nutzen, die in der Öffentlichkeit diskutiert werden.

 

6. Kommentarvon :Enzo

Raum für mehr

Die Aussagen der Staatstheater zu den Kosten werden u.a. damit gerechtfertigt, dass damit nur Mindestmaß an Flächenanforderungen gemäß Arbeitsstättenrichtlinien und baulichen Vorschriften umgesetzt werden und bereits viele Flächenoptimierungen vorgenommen wurden. Damit gesteht aus meiner Sicht die Gefahr, dass kaum Raum zur freien Entfaltung oder

Die Aussagen der Staatstheater zu den Kosten werden u.a. damit gerechtfertigt, dass damit nur Mindestmaß an Flächenanforderungen gemäß Arbeitsstättenrichtlinien und baulichen Vorschriften umgesetzt werden und bereits viele Flächenoptimierungen vorgenommen wurden.

Damit gesteht aus meiner Sicht die Gefahr, dass kaum Raum zur freien Entfaltung oder öffentliche Nutzung vorgesehen wird. Es sollte daher bei der Planung eine große Fläche zur freien Verfügung berücksichtigt werden, der nach Bedarf ausgebaut. Das öffentlich zugängliche Foyer müsste z.B. auch Möglichkeit schaffen, dass z.B. dass Teile von Kulissen aufgebaut und benutzt werden. oder öffentliche Probe dort möglich sind.

Wichtig wäre auch, dass der Böhm-Pavillion als Denkmal der letzten Sanierung erhalten bleibt - vielleicht, als Teil eines haushohen öffentlich zugänglichen Foyerraum (Elbphilharmonie hat es auch über viele Etagen hinbekommen)

5. Kommentarvon :ohne Name 8599

Oper Stuttgart

Leider treffen bei dieser Diskussion - nicht ganz untypisch für Stuttgart - die Phantasielosen auf die Erbsenzähler. Die Phantasielosen sitzen - ebenfalls nicht ganz überraschend - in der Verwaltung. Sie wollen am Littmann-Bau "herumwerkeln" und während der Bauzeit allen Ernstes eine Interimsoper im Bereich des inneren Nordbahnhofs errichten.

Leider treffen bei dieser Diskussion - nicht ganz untypisch für Stuttgart - die Phantasielosen auf die Erbsenzähler.

 

Die Phantasielosen sitzen - ebenfalls nicht ganz überraschend - in der Verwaltung. Sie wollen am Littmann-Bau "herumwerkeln" und während der Bauzeit allen Ernstes eine Interimsoper im Bereich des inneren Nordbahnhofs errichten. Das kostet dann eben, was es kostet. Schwung, Vision, Wurf? Fehlanzeige!

 

Die (nicht nur autochthon schwäbischen) Erbsenzähler hingegen schauen nur aufs Geld. Sie sind sich nicht einmal für das Argument zu schade, eine Oper sei nur etwas für einen kleinen elitären Teil der Bevölkerung (weshalb man dafür auch nicht im großen Stil öffentliche Mittel einsetzen dürfe). Dass kultureller Glanz ein Standort- und Wirtschaftsfaktor ersten Ranges ist - unbekannt!

 

Vielleicht sollte man in Sachen Phantasie noch einmal etwas nachlegen, auch wenn man sich jahrelang in ein Konzept hineingeplant hat und jetzt meint, nicht mehr davon wegzukommen. Denn klar ist: Das Konzept der Verwaltung erscheint keineswegs alternativlos. Eigentlich müssten "wir" das besser können. Es ist ja auch nicht etwa so, dass keine Alternativvorschläge, über die zu diskutieren sich lohnte, auf dem Tisch lägen. Und wenn das Konzept überzeugender wäre - würde dann nicht vielleicht auch der eine oder andere Erbsenzähler verstummen?

 

Dass am Ende das phantasielose Konzept unter dem Murren der Erbsenzähler durchgedrückt wird, erscheint nicht als die beste Lösung für Stuttgart und seine Oper.

 

4. Kommentarvon :Hartmut Steeb

Finanzierung

Das Opernhaus wird nur von einer kleinen Schicht der Bevölkerung in Anspruch genommen, meist aus der "Oberschicht", bei denen das Geld wenig Rolle spielt. Die Kosten sollten deshalb über die Eintrittspreise und nicht aus den Steuereinnahmen finanziert werden. Und wenn die Kunst dann nicht mehr gekauft werden, kann das Theater auch schließen.

3. Kommentarvon :ohne Name 8594

Sanierung Oper

Es sieht ja alles danach aus, dass auch in diesem Fall die Bürgerbeteiligung nur ein Alibi ist, da Entscheidungen schon gefällt sind. Es ist mir ein Rätsel dass es auch mit den Grünen, die ich gewählt habe, und OB Kuhn kein Gesamtkonzept für die Kulturmeile gibt. Auch scheinen diverse Vorschläge ignoriert zu werden zu einem alternativen

Es sieht ja alles danach aus, dass auch in diesem Fall die Bürgerbeteiligung nur ein Alibi ist, da Entscheidungen schon gefällt sind. Es ist mir ein Rätsel dass es auch mit den Grünen, die ich gewählt habe, und OB Kuhn kein Gesamtkonzept für die Kulturmeile gibt. Auch scheinen diverse Vorschläge ignoriert zu werden zu einem alternativen Interimsbaus an Stelle des nach modernen Maßstäben schulisch völlig untauglichen Katharina Stifts, die Verlegung der Schule in ein modernes Gebäude schräg gegenüber am Wagenburgtunnel und eine Sanierung der alten Oper in kleinerem Maßstab. Kein Wunder dass sich das renommierte Büro Herzog deMeuron nicht an der Ausschreibung der B 14 beteiligen will, da bei OB Kuhn und den Grünen in der Stadtverwaltung keinerlei Vision oder Interesse an kreativen Lösungen für ein Gesamtkonzept vorhanden ist sein scheint

2. Kommentarvon :ohne Name 8591

Opernhaus

Nun gibt es eine Idee für den Littmannbau. Aber gibt es auch eine Idee für Stuttgart? Für eine Milliarde muss doch für die Stadt als Ganzes ein Mehrwert entstehen. Wo ist der Mehrwert für Stuttgart als ganzes versteckt?