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Sanierung Opernhaus Stuttgart

Das Opernhaus in Stuttgart (Foto: © dpa)

Sanierung Opernhaus Stuttgart

Weitere Anregungen

Sie konnten den Themenbereich „Weitere Anregungen“ bis zum 16. Januar 2020, 17 Uhr, kommentieren.

Kommentare : zu Weitere Anregungen

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21. Kommentarvon :ohne Name 8650

Opernhaussanierung

Die Wand wegen der Kreuzbuehne zu verschieben finde ich wegen des Denkmalschutzes nicht gut. Ausserdem steigert es die Kosten. Ist da nicht die Möglichkeit einer kleineren Sonderausfuehrung der Kreuzbuehne möglich oder eine andere mögliche digitale bewegliche Buehne? Da waeren dann die Abfolge der Schritte nur anders? Wir haben doch so

Die Wand wegen der Kreuzbuehne zu verschieben finde ich wegen des Denkmalschutzes nicht gut.

Ausserdem steigert es die Kosten.

Ist da nicht die Möglichkeit einer

kleineren Sonderausfuehrung der Kreuzbuehne möglich oder

eine andere mögliche digitale

bewegliche Buehne? Da waeren

dann die Abfolge der Schritte nur anders? Wir haben doch so gute

Ingenieure!

20. Kommentarvon :ohne Name 8649

Sanierung Opernhaus Stuttgart

Überschrift "Opernsanierung" greift zu kurz. Notwendig ist, städtebauliche Ideen für die Gestaltung des gesamten Areals zwischen B 14 und Königstrasse zu entwickeln, unter Einbeziehung von Oper, Staatstheater und Unterer Königstrasse. Sanierung des Opernhauses ist ein "Muss", Einbau einer Kreuzbühne ist kein Muss! Vor Eingriff in die Statik des

Überschrift "Opernsanierung" greift zu kurz. Notwendig ist, städtebauliche Ideen für die Gestaltung des gesamten Areals zwischen B 14 und Königstrasse zu entwickeln, unter Einbeziehung von Oper, Staatstheater und Unterer Königstrasse. Sanierung des Opernhauses ist ein "Muss", Einbau einer Kreuzbühne ist kein Muss! Vor Eingriff in die Statik des Littmann-Baus haben mehrere international renommierte Architekten dringend gewarnt; auch die Kostenrisiken seien erfahrungsgemäß nicht abschätzbar.

Unser Wunsch: Zuerst sollte ein Gesamtkonzept für das Kulturquartier unter Einbeziehung stadtplanerischer Aspekte entwickelt werden.

Gleichzeitig könnte die Planung für die Sanierung des Littmann-Baus in

seiner jetzigen Gestalt beginnen, gemeinsam mit Planungen für einen Interimsstandort.

 

Adelheid und Wolfram Busch

19. Kommentarvon :Christine Heizmann-Kerres

Sanierung und Erweiterung der Württembergischen Staatstheater

Der Internetauftritt ist akribisch mit dem Ziel gemacht, die gewünschte Lösung unter allen Umständen positiv zu verkaufen. Für Laien zu komplex, für Fachleute irritierend. Wo sind die Experten bei Stadt und Land, die den Mut haben, der Politik plausibel aufzuzeigen, dass von diesem Projekt durch seine zahlreichen Risiken abzuraten ist? Hier

 

Der Internetauftritt ist akribisch mit dem Ziel gemacht, die gewünschte Lösung unter allen Umständen positiv zu verkaufen. Für Laien zu komplex, für Fachleute irritierend. Wo sind die Experten bei Stadt und Land, die den Mut haben, der Politik plausibel aufzuzeigen, dass von diesem Projekt durch seine zahlreichen Risiken abzuraten ist? Hier verstrickt man sich in einem Wirrwarr von für und wider. Ein richtiger Lösungsansatz hat aber immer die Eigenschaft, dass das Bauprojekt einfacher wird, beim Einbau der Kreuzbühne in den Littmann-Bau aber wird es, durch bereits jetzt zahlreich erkannte Probleme immer komplizierter und unübersichtlicher.

 

Kreuzbühne

Die Kosten, nach heutigem Kostenstand, mit 20–24 Mio € zu nennen, ist schöngerechnet. Real ist der Bühnenturm für die neue Kreuzbühne ein totaler Neubau unter erschwerten Bedingungen: Die Fassaden müssen erhalten und erhöht werden, die innere Konstruktion muss abgebrochen werden. Durch neue Wände und Decken müssen, Erdbebenzone 1, die bestehenden Fundamente in Abschnitten unterfangen und verstärkt werden, nicht zu vergessen der Abbruch der Haupttragwand und deren Verschieben um 2.50 m, wenn das überhaupt ausreicht, in Richtung Landtag. Damit nicht genug, muss durch den Einbau der Kreuzbühne auch der Pavillon, ein Kleinod des Pritzgerpreisträgers Gottfried Böhm, zwingend abgebrochen werden. Neben der großen Veränderung des Littmann-Baus und damit dem Entfall des Denkmalschutzes, ein weiterer unwiederbringicher Verlust! Ehrlich gerechnet liegen die Baukosten im Bereich von 150 Mio €.

 

Warum gibt es keine günstigere Lösung?

Und es gibt sie doch! Siehe Ideenworkshop Aufbruch Stuttgart Plan B, Gebhard Müller-Platz, vom November 2018.

Alle teilnehmenden Architekten empfahlen einen Neubau für die Oper und warnten vor dem Einbau einer Kreuzbühne in den Littmann-Bau. Damit könnte dann auch das „Interim“ ein voll zu nutzender Kulturbau sein. Stadt und Land wären gut beraten endlich einen renommierten Architekten mit einem Planungsgutachten und dessen Kosten entsprechen Plan B für das Baugrundstück Gebhard-Müller-Platz zu beauf-tragen. Und sollte es 100.000 € kosten, was ist das angesichts über einer Milliarde Euro.

 

Wäre ein neues Opernhaus nicht günstiger?

Natürlich wäre es das. Wenn allerdings für einen Neubau ein erst ab 2028 bebaubares Grundstück auf dem Gelände S21 als Vergleich herangezogen wird, dann passt das zwar zum gewollten Ergebnis, stellt aber keine saubere Alternative und damit Entscheidungshilfe dar. Ein Neubau im Bereich des Kulturquartiers auf dem o. g. Baugrundstück ist natürlich günstiger, da er gegenüber dem Littmann-Bau keine unabsehbaren Risiken berücksichtigen muss!

 

Warum kein neues Konzerthaus als Ausweichspielstätte

Wo eine Vision, da auch eine Lösung. Es sollte dann eben ein Neubau sein, für das eine Kreuzbühne ein Gewinn ist, also ein Neubau, der auch von der Oper als moderne Spielstätte genutzt werden kann Und, dass der Littmann-Bau danach nicht als Konzerthaus genutzt werden kann, und sogar für weitere schon oft genannte Funktionen nutzbar wäre, ist aufgrund gemessener Nachhallzeiten wohl doch nicht auszuschließen.

 

Wo soll der Spielbetrieb während der Sanierung stattfinden?

Die Sanierung des Littmann-Baus erfolgt entsprechend Plan B nach Bezug des Neubaus in seiner unmittelbaren Nähe auf dem Grundstück Gebhard-Müller-Platz. Der genannte komplizierte und komplexe Umzug in das C1- Areal an den Wagenhallen wäre dann obsolet, keine Module wären erforderlich, die auch nur vielleicht wieder verwendet oder verkauft werden können dann für Stuttgart nicht auch gebrauchte? Von weltweiten Transporten sollte in Zeiten der Klimakrise und der Feinstaubalarme doch besser abgesehen werden.

 

Fazit

Nach dem von Vermögen und Bau im November in der Sitzung des Verwaltungsrates vorgelegten Umsetzungskonzeptes zur Sanierung und Erweiterung der Württembergischen Staatstheater und der darin enthaltenen „Raumscharfen Studie“ muss man zum Schluss kommen, dass der Einbau der Kreuzbühne in den Littmann-Bau noch weitere bisher nicht benennbare Risiken beinhaltet, wie auch in Flächenmehrungen.

Jeder private Bauherr käme zum Ergebnis, dass dieses Konzept nicht weiter verfolgt werden darf und auch Stadt und Land, als öffentliche Bauherren, müssten zu dieser Einsicht kommen.

 

 

 

 

 

18. Kommentarvon :ohne Name 8647

Opernsanierung Stuttgart

S C H O C K S C H W E R E N O T ... Die Opernsanierung mit Ihren Kosten und den Eingriffen in die historische Bausubstanz lässt Zweifel an den aktuellen Plänen der Verantwortlichen aufkommen: In Anbetracht der vielen Nullen im Budget müssen die Inhalte doch erneut erwogen werden. Das Versetzen von Fassadenteilen der Oper und der Abbruch des

S C H O C K S C H W E R E N O T ... Die Opernsanierung mit Ihren Kosten und den Eingriffen in die historische Bausubstanz lässt Zweifel an den aktuellen Plänen der Verantwortlichen aufkommen: In Anbetracht der vielen Nullen im Budget müssen die Inhalte doch erneut erwogen werden.

Das Versetzen von Fassadenteilen der Oper und der Abbruch des Böhm-Pavillons verlangt nach Erörterung von anderen Lösungsvorschlägen.

Wird hier nicht am Ende eine charmante alte Dame zur Triathletin aufgemotzt?

 

Aus Sicht der Politik scheint über dem Thema Opernsanierung der Begriff "alternativlos" zu schweben.

 

Jedoch: es gibt immer Alternativen. Deren Prüfung erscheint notwendig und geboten.

 

Auch eine Befragung der Stuttgarter Bürger sollten die Politiker nicht scheuen, sind sie doch von Ihren Plänen derart überzeugt.

 

Arno Schone,

Stuttgart

17. Kommentarvon :ohne Name 8645

Interimsstandort

Ein Stadnort vor den Wagenhallen für eine Nutzungsdauer von ca. 5 Jahren für 107 Mio. € ist untragbar. Den Mitarbeitern Ihrer untersuchenden Ämtern mangelt es schlicht weg an Phantasie. Große Probleme können nur mit viel Phantasie gelöst werden. Ihr Minsterium hätte den Auftrag mit der Auflage ein Interimsstandort mit einer dauerhaften

Ein Stadnort vor den Wagenhallen für eine Nutzungsdauer von ca. 5 Jahren für 107 Mio. € ist untragbar. Den Mitarbeitern Ihrer untersuchenden Ämtern mangelt es schlicht weg an Phantasie. Große Probleme können nur mit viel Phantasie gelöst werden. Ihr Minsterium hätte den Auftrag mit der Auflage ein Interimsstandort mit einer dauerhaften Nachnutzuung verbinden müssen.

107Mio.€/5= €21,4 p.a.

Im Städtebauauschuß war die Rede von 40Mio€

Die Leitern des Vereins Wagenhallen sprach von 107Mio€

Eine so hohe Investition für nur 5 Jahre ist unhaltbar.

Es geht anders.

Der ideale Standort für eine nachhaltige Interimsoper wäre der Straßburger Platz. Erst ab dem Jahr 2024 zu haben.

Den Mitarbeitern der Oper sind die Sanierungsprobleme nicht seit gestern bekannt.

Warum JETZT, unbedingt JETZT?

Wenn es unbedingt jetzt sein muss, schlage ich den Interimsstandort auf dem ehemaligen Paketpostamt vor.

Dort ist der idealer Ort für eine Neckarphilharmonie.

In der Planung soll die Interimsoper im Gebäude berücksichtigt werden.

Nach der Opernsanierung soll dort nur die Philharmonieker einziehen.

Ich kann hier Ihnen leider keine Bilder mitschicken, verweise auf meine an die Ministern geschickte Mail vom 23.11.2019 und einen früher verschickten A4 großen Brief.

Der unendliche Vorteil liegt nicht allein in der nachhaltige Nutzung, nein der bedeutende Vorteil liegt auch in der Zeit.

Sie können morgen mit der Planung und mit dem Bau beginnen.

Die Eigentümerin DHL kann beim Kaufpreis der Stadt Stuttgart entgenkommen, wenn sie den Postverteiler im Haus weiterhin nutzen kann. Für die Philharmonie und DHL gäbe es gnügend Platz. Stadt Stuttgart ist noch nicht Eigentümerin dieser Immobilie.

Man bräuchte das Gebäude nicht mehr abzureissen, es stünde lediglich ein ergänzender Umbau an. Es können riesege CO² mängen eingespart werden.

Die Erreichbarkeit vom Schwanenplatz, von der Norbahnhofstraße und vom Hbf ist durch autonome Fahrzeuge möglich. Im Haus gäbe es Stellplätze für mindestens 1 400 Fahrzeuge. Die Tiefgarage ist schon vorhanden.

 

 

 

16. Kommentarvon :Ks

Negieren von Risiken

In der Präsentation von Vermögen und Bau BW ist auf Seite 10 eine Fülle von Risiken und Schwachstellen der Planung aufgezeigt, die von den Entscheidungsträgern anscheinend geflissentlich übergangen werden.

Warum wird so wenig auf die eigene Fachverwaltung gehört???

15. Kommentarvon :Ks

Verfahren Bürgerbeteiligung; fehlendes Gesamtkonzept für Kulturquartier

Eine online-Beteiligung über einen relativ kurzen Zeitraum von 4 Wochen, die kurz vor Weihnachten freigeschaltet wird und dann über Feiertage und Ferienzeit hinweg läuft, kann eigentlich nicht auf große Resonanz stoßen. Eine öffentliche Information über die Existenz dieses Portals blieb aus und der Eindruck entsteht, das Verfahren dient als

Eine online-Beteiligung über einen relativ kurzen Zeitraum von 4 Wochen, die kurz vor Weihnachten freigeschaltet wird und dann über Feiertage und Ferienzeit hinweg läuft, kann eigentlich nicht auf große Resonanz stoßen. Eine öffentliche Information über die Existenz dieses Portals blieb aus und der Eindruck entsteht, das Verfahren dient als Alibifunktion für die 'Politik des Gehörtwerdens'.

 

 

Neben der Opernsanierung stehen in der Landeshauptstadt weitere wichtige Unterbringungsfragen an: Konzerthaus, Lindenmuseum, Filmhaus etc.. und städtebauliche Lösungen für die Integration des neuen Bahnhofs, Verbesserungen an der B 14 / Konrad-Adenauer-Str. und das Rosensteinquartier Leider ist es ein großes Manko der Stadtverwaltung, dass diese Probleme immer als Einzelfälle betrachtet und Einzellösungen gesucht werden. Nach wie vor fehlen Konzepte und Masterpläne, die eine visionäre Stadtentwicklung vermitteln und die Schwerpunkte der Stadt aufzeigen. Das Kulturquartier erfährt durch diese enorme Investition von mehr als 1 Mrd. Euro in die Opernsanierung keinerlei Mehrwert. Eine enorme Vergrößerung des Kulissengebäudes an diesem Standort wäre eine städtebauliche Katastrophe. Auf der gegenüberliegenden Seite überlässt man LB-BW-Immolilien die Vermarktung von Königstr. 1-3, eines der prominentesten Grundstücke der Stadt, das für einen architektonisch herausragenden Neubau prädestiniert wäre als Gegenüber zum neuen Hauptbahnhof, als Eingang zu Königstraße, Schlossgarten und Kulturquartier.

Kommentar vom Moderator

Antwort des Staatsministeriums

Sehr geehrter Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,

zu den Zeitabläufen und der folgenden Bürgerbeteiligung verweisen wir auf den Themenbereich Gehörtwerden und insbesondere die Antwort auf Kommentar 12.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Staatsministerium

14. Kommentarvon :ohne Name 8641

Opernsanierung

Die Fokussierung auf das Opernhaus verstellt den Blick für die städtebaulichen Chancen eines umfassenden Konzeptes für Oper & Konzerthaus & Campus für das Katherinenstift. Schade um die >1 Mrd €.

13. Kommentarvon :ohne Name 8638

Musiktheater der Zukunft

Bevor man sich an die Sanierung des Opernhauses macht, sollte man sich die Frage stellen, wie wir uns ein Musiktheater der Zukunft vorstellen. Welche Musik soll hier erklingen? Will man immer nur den üblichen, männlich dominierten Werkekanon (Mozart, Verdi, Wagner, Strauss und ein bisschen Prokofiew) spielen oder einen Ort schaffen, an dem - neben

Bevor man sich an die Sanierung des Opernhauses macht, sollte man sich die Frage stellen, wie wir uns ein Musiktheater der Zukunft vorstellen. Welche Musik soll hier erklingen? Will man immer nur den üblichen, männlich dominierten Werkekanon (Mozart, Verdi, Wagner, Strauss und ein bisschen Prokofiew) spielen oder einen Ort schaffen, an dem - neben der Pflege der Tradition - auch und vor allem eine Auseinandersetzung mit der Musik der Gegenwart stattfindet. Ein Musiktheater, das demokratisch ist und unsere Gesellschaft widerspiegelt, in dem vielen künstlerische Stimmen zu Wort kommen, die sich mit den wirklich brennenden Themen unserer Zeit auseinandersetzen. Das ist gegenwärtig leider nicht der Fall. Ein Repräsentationsbau, der zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung vor 100 Jahren eigentlich schon eine veralterte Ästhetik widerspiegelte, scheint mir dafür absolut ungeeignet zu sein. Also wenn man schon so viel Geld in die Hand nimmt für die Kunst - und das ist ja ganz unbestritten bitter nötig - dann bitte erst mal eine Vision vom Musiktheater der Zukunft entwickeln! Denn ein Opernhaus, das museal geworden ist und kein Ort der lebendigen Auseinandersetzung mit der Gegenwart mehr ist, will niemand.

12. Kommentarvon :Fahrbach

Warum soll ich mich beteiligen?

Die kurze Zeitspanne, die das Portal den Bürgern gibt, zeigt doch, dass hier keine echte Beteiligung erwartet und gewünscht ist. Warum wird das Beteiligungsportal nicht besser bekannt gemacht?

Die grundlegenden Entscheidungen sind doch schon ohne die Beteligung der Bürger getroffen worden...