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Wasserstoff-Roadmap

Ein Mann hält in Stuttgart den Zapfhahn einer Wasserstofftankstelle an den Stutzen eines Wasserstoffautos. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)

Technologie

Weiterentwicklung der Wirtschaft

Um die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie zu forcieren, müssen die baden-württembergischen Zulieferer und Komponentenhersteller, aber auch die Marktführer in der Automobilwirtschaft unterstützt werden. Hierfür sollten die Bemühungen für eine Industrialisierung der Brennstoffzellenproduktion sowie der Elektrolyseurherstellung für den Industriestandort Baden-Württemberg verstärkt werden. Dabei sollten künftige Bedarfe für Technologieexporte ermittelt werden. Zusätzlich sollten die Potenziale Baden-Württembergs genutzt werden, um die Wasserstofftankherstellung voranzutreiben. Als wichtiger Industriestandort sind außerdem Kernkomponenten (zum Beispiel Membran, Katalysatorschicht, Bipolarplatte) sowie unter anderem kryogene Speicher weiterzuentwickeln und innovativ zu fördern. Darüber hinaus sollten funktionierende und zukunftsfähige Geschäftsmodelle entwickelt werden. Dafür müssen Kosten reduziert und die Langlebigkeit und Verlässlichkeit der Produkte weiter verbessert werden. Welche weiteren Bereiche sollten in den Blick genommen werden? Welche Geschäftsmodelle sind möglich und wo liegen mögliche Hürden?

Sie konnten bis zum 5. August 2020, 17 Uhr, an der Online-Kommentierung teilnehmen.

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Kommentare : zur Wasserstoff-Roadmap BW: Weiterentwicklung der Wirtschaft

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2. Kommentarvon :Ulf Groos

Zulieferer

Derzeit scheint die baden-württembergische Zulieferindustrie die Entwicklung voranzutreiben, während die OEMs sich deutlich schwerer tun. Dementsprechend sollten sich die Mittel jetzt zunächst auf die Zulieferer und ihre Absatzmärkte konzentrieren. Gleichzeitig muss aber zumindest Daimler in Bezug auf die BZ-LKW-Entwicklung gestützt werden,

Derzeit scheint die baden-württembergische Zulieferindustrie die Entwicklung voranzutreiben, während die OEMs sich deutlich schwerer tun. Dementsprechend sollten sich die Mittel jetzt zunächst auf die Zulieferer und ihre Absatzmärkte konzentrieren. Gleichzeitig muss aber zumindest Daimler in Bezug auf die BZ-LKW-Entwicklung gestützt werden, vorrangig durch den Aufbau einer entsprechenden Tankstellen-Infrastruktur. Außerdem sollte der in BW starke Maschinen- und Anlagenbau gefördert werden, damit er seine Weltmarktstellung auch zukünftig halten kann.

1. Kommentarvon :Dietmar Fechter / Promess GmbH
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