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Ausbau von Windkraft und Photovoltaik

Ein Monteur befestigt Solarpanele auf einem Dach.

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Forderungen und Vorschläge

Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien gibt es den Vorschlag, den Ausbau nach bestimmten Vorgaben (zum Beispiel Gemeindegröße) zwischen Regionen und Kommunen zu verteilen. Dies führt immer wieder zu Verteilungskonflikten und Gerechtigkeitsdebatten.

  • Andere Standort (Küste)
  • Verteilung Standorte nach Gemeindegröße

Haben wir Forderungen und Vorschläge vergessen?

Sie konnten bis zum 30. September 2022, 17 Uhr, kommentieren.

Kommentare : zu Forderungen und Vorschlägen

8. Kommentarvon :Leo

erneuerbare Energie

1.) Ich habe eine PV Anlage auf dem Dach, mit der ich im Sommer !! meinen Tagesbedarf an Energie decke und den Rest in meine Batterie lade. Mit dem restlichen Strom erzeuge ich mein Brauchwasser über einen Elektroheizstab. Leider wird meine PV Anlage bei 70% der Leistung gedrosselt. Warum sollte ich nun um 7ct meinen Strom ins Netz einspeisen,

1.)

Ich habe eine PV Anlage auf dem Dach, mit der ich im Sommer !! meinen Tagesbedarf an Energie decke und den Rest in meine Batterie lade. Mit dem restlichen Strom erzeuge ich mein Brauchwasser über einen Elektroheizstab.

Leider wird meine PV Anlage bei 70% der Leistung gedrosselt.

Warum sollte ich nun um 7ct meinen Strom ins Netz einspeisen, wenn andere Einspeiser über 50 ct bekommen ?

 

2.)

Wenn Windkrafträder geplant werden, sollten die Bürger beteiligt werden.

Es gibt immer Ärger, wenn sich einer die Taschen füllt und die anderen das bezahlen müssen und den Lärm haben.

 

5. Kommentarvon :scaremind

Das "kleinere Übel"

Ich nehme gerne in Kauf, Windräder in der Nähe stehen zu haben, sofern dafür sehr viel schädlichere andere Kraftwerke abgeschaltet werden können. Im Moment ist es meiner Meinung nach am Wichtigsten, Energiespeicher zur Überbrückung voran zu bringen.

1. Kommentarvon :ohne Name 37228

Windkraft - bitte lesen - vielen Dank

Wir haben solch ein schönes Land und sie wollen es in eine Industrielandschaft verwandeln. Fördern sie Photovoltaik Anlagen, Dächer hat es genug. Betreiben sie die Atomkraftwerke weiter, diese sind sicher und sauber! Wir haben ganz andere Sicherheitsstandards wie in Tschernobyl und einen Tsunami wie in Japan wird es hier im Inland nicht geben.

Wir haben solch ein schönes Land und sie wollen es in eine Industrielandschaft verwandeln. Fördern sie Photovoltaik Anlagen, Dächer hat es genug.

 

Betreiben sie die Atomkraftwerke weiter, diese sind sicher und sauber! Wir haben ganz andere Sicherheitsstandards wie in Tschernobyl und einen Tsunami wie in Japan wird es hier im Inland nicht geben.

 

Hören sie bitte auf, den Menschen die Windkraftanlagen vor ihre Häuser zu stellen. Der von den Anlagen ausgehende Infra-und Ultraschall ist nicht mal im Ansatz ausreichend erforscht. Der Mensch wird dadurch geschädigt.

 

Zudem sterben Vögel durch die Flügel der Windräder. Das Thema Insektensterben durch Windräder sollte man auch näher betrachten.

Und zu allem Überfluss sollen die Windräder in vielen Gebieten in den Wald gestellt werden, wofür unzählige Hektar Wald gerodet werden müssen. Zudem erfolgt eine weitläufige Bodenverdichtung. Der Wald ist ein sehr empfindliches Ökosystem! Um ein Windrad zu betreiben sind nicht unerhebliche Mengen Kühlmittel, Öl und Fette notwendig. Es wird nicht zu vermeiden sein, dass diese auch in den Waldboden versickern.

 

Die jetzt schon hohe Anzahl an Windrädern nimmt eine nicht unerhebliche Menge Wind aus der Atmosphäre. Weniger Wind bedeutet weniger Regen! Dürren sind jetzt schon in Bereichen mit vielen Windrädern zu beobachten. Das Thema muss dringend weiter erforscht werden!

 

Wir haben jetzt schon an die 50% regenerative Energien in BW und müssen diese bei wenig Verbrauch billig ins Ausland verkaufen. Zudem müssen bei Dunkelflaute immer herkömmliche Kraftwerke vorgehalten werden.

 

Schauen sie bitte auf die vielen Bürgerinitiativen im gesamten Land. Hören sie sich diese Menschen an und ignorieren sie diese bitte nicht!

 

Danke für ihre Aufmerksamkeit

4. Kommentarvon :ohne Name 37248

Abschaltung Windräder

Es macht wenig Sinn die Kapazitäten der erneuerbaren Energie weiter auszubauen wenn der erzeugte Strom nicht in das Netz eingespeist werden kann. Wenn am Wochenende die Sonne scheint, dann werden die Windräder in meiner Nähe gestoppt. Vermutlich wird dann der Strom mit Gas, Öl, Kohle oder Atomkraft erzeugt. Solange dies nicht besser geregelt ist,

Es macht wenig Sinn die Kapazitäten der erneuerbaren Energie weiter auszubauen wenn der erzeugte Strom nicht in das Netz eingespeist werden kann. Wenn am Wochenende die Sonne scheint, dann werden die Windräder in meiner Nähe gestoppt. Vermutlich wird dann der Strom mit Gas, Öl, Kohle oder Atomkraft erzeugt. Solange dies nicht besser geregelt ist, bringt auch ein beschleunigter Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung nichts.

17. Kommentarvon :ohne Name 39002

Fotovoltaikanlagen Freiflächen und Gebäudenutzung

Im Hinblick auf die vielen ungenutzten Gebäudedächer brauchen wir keine Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für die Fotovoltaik. Diese sind für die Erzeugung von Lebensmitteln viel zu wichtig. Genutzt werden können im Freien z.B. Straßenbegleitgrün (Lärmschutzwälle, usw.). Zielführend wäre es auch, geeignete Dachflächen verpflichtend zu

Im Hinblick auf die vielen ungenutzten Gebäudedächer brauchen wir keine Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für die Fotovoltaik. Diese sind für die Erzeugung von Lebensmitteln viel zu wichtig.

 

Genutzt werden können im Freien z.B. Straßenbegleitgrün (Lärmschutzwälle, usw.).

 

Zielführend wäre es auch, geeignete Dachflächen verpflichtend zu nutzen. Wir würden viel schneller voran kommen, wenn Energieunternehmen gegen Entschädigung der Eigentümer Zugriff auf Dächer bekommen würden. In diesem Fällen würde sich auch Fragen wie Mieterstrom, Zustimmung in Wohnungseigentümergemeinschaften, usw. erübrigen. Mit der Verpflichtung bei Dachsanierungen Fotovoltaikanlagen zu installieren, werden doch eher sinnvolle Sanierungen aufgeschoben. Das hat man bei den Heizungssanierungen bereits erlebt.

 

Alternativ wäre es auch denkbar, dass die Grundversorger geeignete Dächer anpachten müssen, wenn diese für Fotovoltaik geeignet sind. Die Eigentümer kämen dann aus der Investitionsverpflichtung heraus.

 

Und letztendlich müssen die Anlagen auf dem Markt überhaupt verfügbar sein, damit sie installiert werden können.

18. Kommentarvon :M. Bauer

Ungenutzte Dachflächen

Ich könnte auf mindestens 4 Objekten PV-Anlagen auf den Dächern errichten, wenn nicht das vermaledeite "Mieter-Strommodell" wäre. Der bürokratische Aufwand dafür ist der Todestoß für dies komplizierte Machwerk.

Damit geht die Chance für PV-Anlagen auf zig hunderttausend Dächern verloren

2. Kommentarvon :ohne Name 37234

wer mehr verbraucht muss auch mehr Einschränkungen hinnehmen

Wenn Kommunen und deren Betriebe besonders hohe Energiemengen verbrauchen, und sei es auch nur aufgrund ihrer Kommunengröße, dann sollten hier auch die Verpflichtungen geschaffen werden, dass diese Kommunen und ihre Bürger auch mehr Einschränkungen erdulden müssen, wenn es z.B. um Abstandsflächen zu Energieerzeugungsanlagen wie Windkraft oder PV

Wenn Kommunen und deren Betriebe besonders hohe Energiemengen verbrauchen, und sei es auch nur aufgrund ihrer Kommunengröße, dann sollten hier auch die Verpflichtungen geschaffen werden, dass diese Kommunen und ihre Bürger auch mehr Einschränkungen erdulden müssen, wenn es z.B. um Abstandsflächen zu Energieerzeugungsanlagen wie Windkraft oder PV geht, da es nicht sein darf, dass die einen besonders hohe Leistungen und Attraktivität für ihre Bürger anbieten können, während die Energieanlangen dann auf dem "flachen" eh schon unterentwickelten Land errichtet werden sollen. Ganz nebenbei würde das "Verursacherprinzip" auch noch dazu führen, dass sich Leitungsverluste durch lange Übertragungswege reduzieren ließen.

11. Kommentarvon :ohne Name 37815

Flächen auf öffentlichen Gebäuden

Die Dachflächen öffentlicher Gebäude sollten vorrangig genutzt werden -> keine weitere Flächenversiegelung, Schutz vor Vandalismus.

3. Kommentarvon :ohne Name 37239

neues Kriterium

Guten Tag, so wie es bei Windenergie nur Sinn macht an windreichen Standorten zu bauen und bei Solar nur dort wo kein Schatten ist, ist die Nahrungsmittelerzeugung auch im Hinblick der Klimaerwärmung und der steigenden Zahl an Dürretagen in Zukunft nur noch dort sinnvoll wo gute Ackerböden sind. Deswegen vordere ich diese Böden zu schützen und

Guten Tag,

 

so wie es bei Windenergie nur Sinn macht an windreichen Standorten zu bauen und bei Solar nur dort wo kein Schatten ist, ist die Nahrungsmittelerzeugung auch im Hinblick der Klimaerwärmung und der steigenden Zahl an Dürretagen in Zukunft nur noch dort sinnvoll wo gute Ackerböden sind. Deswegen vordere ich diese Böden zu schützen und Solaranlagen aber auch Gewerbegebiete/Wohnbebauung usw nur dort anzusiedeln wo der Boden diese voraussetzungen nicht erfüllt. Meiner meinung nach sollten Böden besser 50 Bodenpunkten ausschließlich der Nahrungsmittelversorgung/ sicherheit in Zukunft vorbehalten bleiben.

Leider Ist guter Ackerboden am schlechtesten geschützt und wurde in den letzten Jahren hemmungslos zerstört.

16. Kommentarvon :KoKilgus

Windkraftausbau im Ländle

Die vielfältige Kakophonie "pro&contra" muss dringend beendet werden. Kürzere Genehmigungsverfahren haben sich alleine an der Windhöffigkeit und Wirtschaftlichkeit einer Investition zu richten. Und wo kein Wind stetig und ausreichend vorhanden ist, macht halt ein Windrad auch keinen Sinn. Und: Messungen (z.B. auf der Buocher Höhe) vorzunehmen,

Die vielfältige Kakophonie "pro&contra" muss dringend beendet werden.

Kürzere Genehmigungsverfahren haben sich alleine an der Windhöffigkeit und Wirtschaftlichkeit einer Investition zu richten. Und wo kein Wind stetig und ausreichend vorhanden ist, macht halt ein Windrad auch keinen Sinn.

 

Und: Messungen (z.B. auf der Buocher Höhe) vorzunehmen, wo seit über 4 Jahren einschlägige Praxiswerte der von der EnBW betriebenen drei Windräder auf dem "Goldboden" vorliegen, scheinen mir nur Verzögerungstaktik zu sein - 10 km Distanz zur anderen Seite des Remstals (bei vergleichbarer Höhenlage & Thermik) werden ziemlich sicher keine wesentlich anderen Ertragswerte ergeben.