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Nachbarschaftsgespräche

Nachbarschaftsgespräche!

Das Logo der Nachbarschaftsgespräche.

Mit dem Förderprogramm „Nachbarschaftsgespräche“ soll die nachhaltige Entwicklung von Stadtteilen, Quartieren und Ortschaften im Sinne eines kulturellen, sozialen, inklusiven und generationenübergreifenden Miteinanders unterstützt werden. Für die Gespräche werden die Menschen im Rahmen aufsuchender Bürgerbeteiligung an Orte geladen, zu denen sie einen Bezug haben. 

Digitalisierung, bezahlbarer Wohnraum, Klimaschutz, Mobilität oder das Leben in und mit einer Pandemie: Viele Themen stellen Kommunen und ihre Bürgerinnen und Bürger vor große Herausforderungen. All diese Themen betreffen die Menschen in ihrem Alltag, in ihren Stadtteilen, Ortschaften, Quartieren und Nachbarschaften. Um die Suche nach gemeinsamen Antworten und Lösungen zu unterstützen, hat das Land Baden-Württemberg das Förderprogramm „Nachbarschaftsgespräche“ entwickelt.

Das Programm bietet zivilgesellschaftlichen Initiativen mit und ohne eingetragener Rechtsform in Baden-Württemberg die Möglichkeit, zu verschiedenen Themen des täglichen Miteinanders Nachbarschaftsgespräche durchzuführen. Die Themen dieser Gespräche sind frei wählbar und ergeben sich aus den Bedarfen der Nachbarschaft. Durch die Zusammenarbeit zwischen den Menschen vor Ort soll im Rahmen der Gespräche ein Austausch darüber stattfinden, wie gesellschaftliche Herausforderungen und das Miteinander nachhaltig gestaltet werden können. Gleichzeitig sollen auch Konzepte mit Maßnahmen zur Umsetzung erarbeitet werden.

Zusammenarbeit von zivilgesellschaftlichen Initiativen und Kommunen

Ein wichtiger Bestandteil des Förderprogramms ist, dass die Nachbarschaftsgespräche an Orten stattfinden, zu denen die betroffenen Menschen einen Bezug haben und die sich gut für einen solchen Dialog eignen. In den Städten Pforzheim, Mannheim und Freiburg hat das Land in einer ersten Pilotphase beispielhaft solch eine aufsuchende Bürgerbeteiligung in ausgewählten Stadtteilen durchgeführt. Auf Basis dieser sehr guten Erfahrungen wurde dann das Förderprogramm „Nachbarschaftsgespräche“ entwickelt.  Ein Baustein des Programms ist, dass zivilgesellschaftliche Partner eine zentrale Rolle übernehmen und die Kommune oder den Landkreis bei der Entwicklung und Durchführung des Nachbarschaftsgesprächs unterstützen. So können durch die Zusammenarbeit zwischen den Menschen vor Ort, zivilgesellschaftlichen Strukturen und der Kommune bestmögliche Lösungen entstehen.

Bis zu 6.000 Euro pro Gespräch

Antragsberechtigt sind zivilgesellschaftliche Initiativen mit und ohne eingetragener Rechtsform in Baden-Württemberg, die Dialogformate zu Alltagsthemen in kleinen Sozialräumen wie Quartieren, Stadtteilen und Ortschaften durchführen wollen. Pro Nachbarschaftsgespräch können bis zu 6.000 Euro für Sachkosten abgerechnet werden. Diese Mittel können zur Durchführung der Nachbarschaftsgespräche sowie zur Umsetzung von Maßnahmen ausgegeben werden, die im Rahmen der Gespräche erarbeitet werden. Eine Bewerbung zur Aufnahme in das Förderprogramm ist fortlaufend möglich.

Ansprechpartnerinnen

Cindy Hopfensitz
Initiative Allianz für Beteiligung e.V.
Telefon: 0711 / 218 2910 - 04
Cindy.Hopfensitz@afb.bwl.de

Susann Schäfer
Stabsstelle der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung
Telefon: 0711 / 2153 547
susann.schaefer@stm.bwl.de

Weiterführende Informationen

Allianz für Beteiligung: Förderprogramm Nachbarschaftsgespräche

Nachbarschaftsgespräche Flyer (PDF)

Youtube-Kanal der Allianz für Beteiligung: Dokumentation Förderprogramm "Nachbarschaftsgespräche“

: Förderprogramme kombinieren

„Gut beraten!“, QUARTIERSUIMPULSE, die Nachbarschaftsgespräche und der Beteiligungstaler können kombiniert werden. Über das Wie und worauf Sie dabei achten müssen, klärt der Förderbaukasten der Allianz für Beteiligung auf. Mehr