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ZUSAMMENLEBEN – ABER WIE?

Nachbarschaftsgespräche!

Mit dem Förderprogramm „Nachbarschaftsgespräche“ soll die nachhaltige Entwicklung von Stadtteilen, Quartieren und Ortschaften im Sinne eines kulturellen, sozialen, inklusiven und generationenübergreifenden Miteinanders unterstützt werden. Für die Gespräche werden die Menschen im Rahmen aufsuchender Bürgerbeteiligung an Orte geladen, zu denen sie einen Bezug haben. 

Integration, bezahlbarer Wohnraum, generationsübergreifendes Miteinander: Viele Themen stellen Kommunen und ihre Bürgerinnen und Bürger vor große Herausforderungen. All diese Themen betreffen die Menschen in ihrem Alltag, in ihren Stadtteilen, Ortschaften, Quartieren und Nachbarschaften. Um die Suche nach gemeinsamen Antworten und Lösungen zu unterstützen, hat das Land Baden-Württemberg das Förderprogramm „Nachbarschaftsgespräche“  entwickelt.

Das Programm bietet Städten, Gemeinden und Landkreisen in Baden-Württemberg die Möglichkeit, mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu verschiedenen Themen Nachbarschaftsgespräche durchzuführen. Inhaltlich steht dabei insbesondere die nachhaltige Entwicklung von Stadtteilen, Quartieren und Ortschaften im Sinne eines kulturellen, sozialen, inklusiven und generationenübergreifenden Miteinanders im Vordergrund. Im Rahmen der Gespräche soll ein Austausch darüber stattfinden, wie dieses Miteinander gestaltet werden kann. Gleichzeitig sollen auch Konzepte mit Maßnahmen zur Umsetzung erarbeitet werden.

Kommunen werden von Partnern unterstützt

Ein wichtiger Bestandteil des Förderprogramms ist, dass die Nachbarschaftsgespräche an Orten stattfinden, zu denen die betroffenen Menschen einen Bezug haben und die sich gut für einen solchen Dialog eignen. In den Städten Pforzheim, Mannheim und Freiburg hat das Land in einer ersten Pilotphase beispielhaft solch eine aufsuchende Bürgerbeteiligung in ausgewählten Stadtteilen durchgeführt. Auf Basis dieser sehr guten Erfahrungen wurde dann das Förderprogramm „Nachbarschaftsgespräche entwickelt“.  Ein Baustein des Programms ist, dass zivilgesellschaftliche Partner eine zentrale Rolle übernehmen und die Kommune oder den Landkreis bei der Entwicklung und Durchführung des Nachbarschaftsgesprächs unterstützen.

Bis zu 15.000 Euro pro Gespräch

Antragsberechtigt sind Kommunen und Landkreise in Baden-Württemberg, die mit Maßnahmen der aufsuchenden Beteiligung Nachbarschaftsgespräche in kleinen Sozialräumen durchführen möchten. Sie können sich mehrfach mit bis zu drei unterschiedlichen Stadtteilen/ Quartieren bewerben. Pro Nachbarschaftsgespräch können bis zu 15.000 Euro abgerechnet werden. Diese Mittel sind aufzuteilen in Beratungskosten zur Konzepterarbeitung sowie Sachkosten zur Durchführung. Eine Bewerbung zur Aufnahme in das Förderprogramm ist fortlaufend möglich.

Ansprechpartner

Cindy Hopfensitz
Initiative Allianz für Beteiligung e.V.
Telefon: 0711 - 335 000 74
Cindy.Hopfensitz@afb.bwl.de

Susann Schäfer
Stabsstelle der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung
Telefon: 0711 / 2153 547
susann.schaefer@stm.bwl.de

Weiterführende Informationen

Allianz für Beteiligung: Förderprogramm Nachbarschaftsgespräche

Allianz für Beteiligung: Nachbarschaftsgespräche Flyer (PDF)

: Förderprogramme kombinieren

„Gut beraten!“, QUARTIERSUIMPULSE, die Nachbarschaftsgespräche und der Beteiligungstaler können kombiniert werden. Über das Wie und worauf Sie dabei achten müssen, klärt der Förderbaukasten der Allianz für Beteiligung auf. Mehr