Nichtraucherschutzgesetz

Neuartiger Tabak-Konsum

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Eine Frau befestigt einen „Rauchen-Verboten“-Aufkleber an einer Scheibe (Bild: © dpa).
  • Differenzierte Betrachtung: Elektro-Konsum versus Verbrennung
  • Schutz der Dampfer vor Rauchern
  • Rauchfreie Produkte weniger, aber trotzdem schädlich (Studienlage noch gering)

Ergänzungen durch die Online-Beteiligung

  • Titel: Neuartiger/Anderer Tabak-Konsum
  • Ausweitung der Definition des Rauchbegriffs
  • E-Zigaretten auf Rezept?
  • Generelles Verkaufsverbot
  • Auswirkungen von Einwegprodukten auf Umwelt
  • Umgang mit Cannabis
  • Positivliste für Aromen

Kommentare

Sie konnten den Themenbereich bis zum 16. August 2024 kommentieren. Vielen Dank für Ihre Kommentare!

42. Kommentar von :ohne Name 130987

Nichtraucherschutzgesetz, kein Totalverbot

Wenn man sich mit dem gesagten näher auseinander setzt und nicht die Aussagen verdreht, merkt man, dass ich nicht davon gesprochen habe, dass beim Kochen die erhitzten Aromastoffe in irgendeine Lunge "geschossen" werden. Dies ist gleichzusetzen mit dem Passivdampfen, also das "an der selben Bushaltestelle steht jemand der dampft und man nimmt den […]

Wenn man sich mit dem gesagten näher auseinander setzt und nicht die Aussagen verdreht, merkt man, dass ich nicht davon gesprochen habe, dass beim Kochen die erhitzten Aromastoffe in irgendeine Lunge "geschossen" werden. Dies ist gleichzusetzen mit dem Passivdampfen, also das "an der selben Bushaltestelle steht jemand der dampft und man nimmt den Geruch war".

Oder wie es der Vorredner formuliert hat "Das sind Stoffe, die in und vor den Schulen, in Parks, Einkaufsstraßen, Gastronomieaußenbereichen, Bushaltestellen, Bahngleisen vor den Eingängen von Supermärkten, Krankenhäusern usw. usf. konsumiert werden und womit unsere Kinder und wir Tag für Tag zzgl. Zum Tabakrauch eingenebelt werden." Dies wird den "Nicht-Dampfern" auch nicht in die Lunge "geschossen".

Wenn ich in einem Restaurant bin, kann ich aus der Küche auch die Aromen nach dem Verdampfen aus der Pfanne wahrnehmen. Beim Asiaten mit dem Wok auf 250°C oder Italiener mit 400 °C Steinofen sogar noch mehr.

Da Sucralose ein Lebensmittelzusatzstoff (E955), z. B. in Soßen und Fischkonserven und kann dadurch leicht in solchen Restaurants werden.

 

Ja, es ist richtig dass es nicht identisch ist, die ganze Aufzählung der Liste ist aber auch nicht die Zusammensetzung einer einzelnen Flüssigkeit. Hier wurden auch verschiedene Flüssigkeiten zusammengefasst. Wenn man nicht in einem Dampfshop steht, wo seit Wochen kein Luftaustausch stattfand, wird man auch nicht alle dieser Stoffe auf einmal einatmen.

 

Aber nochmal: Es geht hier um das "Nichtraucherschutzgesetz" und nicht um generelles Verbot von irgendetwas, nur weil man vermutet es sei nicht gesund. Ein Nachweis dieser Schädlichkeit fehlt zudem noch immer.

 

bzgl. Philip Morris: Ich beziehe mich hier ausdrücklich nur auf die E-Zigaretten mit dem Liquid (Vapes), nicht die Tabakerhitzer. Oben in diesem Thema steht "Rauchfreie Produkte weniger, aber trotzdem schädlich (Studienlage noch gering)". Meine Korrelation zwischen PM und Tabakerhitzern basiert nur auf der Annahme, dass diese Produkte mit "Rauchfrei" gemeint sein könnten.

 

BVTE - Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse

BfTG - Bündnis für Tabakfreien Genuss

BVRA - Bundesverband Rauchfreie Alternative e.V.

Sie sind wirklich der Meinung, dass Philip Morris solche Studien subventioniert, aus denen hervorgeht, dass deren neue Produkte (IQOS) erwiesenermaßen schädlicher sind als andere? Gibt es für diese Behauptung verlässliche Quellen?

"Unsere Studienergebnisse: Unsere neuen Produkte sind weniger schädlich als die Alten. Von Konkurrenzprodukten können wir das leider nicht so sagen, da kein Nachweis der Schädlichkeit zu erbringen war."

Wow - geniales Marketing.

 

Es ging mir nur darum, dass ein großes Unternehmen nichts gesichert negatives über Konkurrenzprodukte vermelden kann und sich daher auf den Konjunktiv mit Vermutungen beschränken muss.

Mir persönlich ist es aber auch egal, was sie glauben und was nicht.

Faktenlage ist aber etwas anderes. Würde man sich nur auf gesicherte Fakten berufen, gäbe es gar keine Diskussionsgrundlage

29. Kommentar von :EGAU

Landesnichtraucherschutzgesetz

Das Landesnichtraucherschutzgesetz ist ein Arbeitnehmerschutzgesetz. Es ist aber nunmal so, dass der Arbeitnehmeranteil an Rauchern in der Gastronomie sehr hoch ist. Der Schutzzweck läuft deshalb weitestgehend ins Leere. Mit Einführung des LNrSchG war der Aufschrei groß, es wurde damals argumentiert es hätte nichts mit Speisen zu tun es sei ein […]

Das Landesnichtraucherschutzgesetz ist ein Arbeitnehmerschutzgesetz. Es ist aber nunmal so, dass der Arbeitnehmeranteil an Rauchern in der Gastronomie sehr hoch ist. Der Schutzzweck läuft deshalb weitestgehend ins Leere. Mit Einführung des LNrSchG war der Aufschrei groß, es wurde damals argumentiert es hätte nichts mit Speisen zu tun es sei ein Arbeitnehmerschutzgesetz. Mit der Eckkneipenregelung gab es dann auf einmal doch Einschränkungen bei den Speisen, was im Nachgang aufgeweicht, aber nicht aufgehoben wurde. Dies war damals weder Wirt, noch Bürger zu vermitteln. Eine Raucherkneipe wird von einem bestimmten Personenkreis aufgesucht und hat oftmals einen kulturellen und sozialen Charakter. Mit einer Verschärfung des LnRSchG erreichen wir lediglich ein Sterben von Kulturstätten und weitere Arbeitslose, sowie weitere Leerstände in Städten und Ortschaften. Wenn der Schutz bzw. die Gefahr tatsächlich so hoch anzusiedeln ist, dann muss Rauchen generell verboten werden. Ich möchte an dieser Stelle anführen, dass ich Nichtraucher bin. Damals war ich von Behördenseite an forderster Front. Einen bestimmten Schutz zu schaffen halte ich für legitim, sofern er kontrollierbar ist und nicht der Amtsschimmel wiehert. Ansonsten setze ich auf die Mündigkeit des Einzelnen.

 

35. Kommentar von :ohne Name 102378

Der Kampf um die Lufthoheit kostet uns alle und wir können uns das nicht mehr leisten

Kann sich wer vorstellen was das ist? nicotine benzoate,2-Isopropyl-N,2,3-trimethylbutyramide,2-Ethyl-3-hydroxy-4H-pyran-4-on, Acetin, Milchsäure, N-Ethyl-2-isopropyl-5-methylcyclohexane carboxamide, yl-(E)-cinnamate, ethyl-trans-cinnamate, Vanillin, (R)-p-Mentha-1,8-dien, 3-hydroxy-2-methyl-4-pyrone, Nicotine lactate, 1-phenylethyl acetate, […]

Kann sich wer vorstellen was das ist?

nicotine benzoate,2-Isopropyl-N,2,3-trimethylbutyramide,2-Ethyl-3-hydroxy-4H-pyran-4-on, Acetin, Milchsäure, N-Ethyl-2-isopropyl-5-methylcyclohexane carboxamide, yl-(E)-cinnamate, ethyl-trans-cinnamate, Vanillin, (R)-p-Mentha-1,8-dien, 3-hydroxy-2-methyl-4-pyrone, Nicotine lactate, 1-phenylethyl acetate, Ethylbutyrat, trans-hex-3-en-1-on, Isopentylacetat, Hexylacetat, gamma-Decalactone, Malonether, 4-(4-Hydroxyphenyl)-2-butanon, Maltol, Methylanthranilat, cis-3-Hexen-1-yl acetate, (E)-4-Methyl-2-(pent-1-enyl)-1,3-dioxolan, Linalool; 3,7-Dimethyl-1,6-octadien-3-ol, 2-Isopropyl-N,2,3-trimethylbutyramid, Benzylbenzoat, Triacetin, Propansäure, Allylhexanoat, Zimtsäuremethylester, Erdbeeraldehyd, Allylcyclohexylpropionat, Citronellol, D-Limonen, Ethylmaltol, Anthranilsäuremethylester, Ethylpropionat, beta-Pinen, Neral, Carvon, L-Menthon, Ethylbutyrat, 2-Isopropyl-N,2,3-trimethylbutyramid (Cooling Agent WS23), Pyridine 3-[(2S)-1-methyl-2-pyrrolidinyl)]benzoat, Ethylacetat; Essigsäureethylester, Benzylbenzoat; Benzoesäurebenzylester, beta-Damaskon, Zimtalkohol, Allyl-3-cyclohexylpropionat, 2,6-Dimethylhept-5-enal

Das sind Stoffe, die in und vor den Schulen, in Parks, Einkaufsstraßen, Gastronomieaußenbereichen, Bushaltestellen, Bahngleisen vor den Eingängen von Supermärkten, Krankenhäusern usw. usf. konsumiert werden und womit unsere Kinder und wir Tag für Tag zzgl. Zum Tabakrauch eingenebelt werden. Diese tollen e-Zigaretten werden vermaktet unter verharmlosend klingenden Produktbezeichnungen wie Blue Razz Lemonade, Pink Lemonade, Watermelon Ice, Strawberry Ice, elfergy Ice (energy), elfstorm Ice, Spearmint, Cola Cherry Ice, Citrus Sunrise, Sour Red, Triple Berry, Pineapple Ice, Tropical Island, Apple Peach, Blueberry Sour Raspberry, Pineapple Mango Orange, Cotton Candy Ice, Cherry Cola, Kiwi Passionfruit Guava. Hort sich gut an und gar nicht gefährlich, man will möglichst selbst mal testen, oder? Man könnte fast meinen der Maledivenurlaub wäre jetzt 24/7 für uns alle leistbar. Während die Chinesen diesen Unfug aus Kinderschutzgründen verboten haben, und auch der Marktführer elf Bar in UK zumindest findet gewisser Geschmacksirrsinn sei kinderaffin und seine Sortimentstiefe infolge von politischem Druck geschmälert hat, findet der elf Bar Produkt Manager, dass gilt für Deutschland nicht. Diese Produkte sind für Kinder und Jugendliche the hottest shit wie aus der Studie der DAK hervorgeht, vgl. hierzu. .

www.dak.de/presse/bundesthemen/kinder-jugendgesundheit/e-zigarette-ist-bei-schulkindern-einstiegsdroge-nummer-eins-fuer-nikotinsucht-_48748

Deswegen rege ich an die DAK zu den Impulsgebenden einzuladen. Diese möchte doch bitte eine Kostenfolgenabschätzung aufsummieren, die mit einem Erhalt des Status Quo einhergeht, insoweit e-Zigaretten nicht im LNRSG endlich mit angeführt und gleichgestellt mit herkömmlichen Tabakprodukten werden. Diese Chemikalienmischungen und -konzentrationen sind je Sorte mannigfaltig. Die Liste ist nicht vollständig. Das sind nur eine Auswahl der Inhaltsstoffe, die in den Sicherheitsdatenblättern des Marktführers Esel Bar/ Lost Mary (Wegwerf Vapes) bzw. elfliq/ maryliq (Nikotinsalz Liquids) angeführt werden. Nicht alle Stoffe müssen angeführt werden, nicht alle Stoffe müssen gekennzeichnet werden. Das hier ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, der mit Masse unkontrolliert verkauft wird und von Millionen in Deutschland, darunter Kinder und Jugendliche teils täglich mehrfach in die Lunge inhaliert wird. Das Ganze geschieht noch in extrem hohen Nikotinkonzentrationen von teils 20mg je ml. Passiv konsumieren gezwungenermaßen seit Jahren ebenfalls Millionen mit. Gegenwärtig gibt es keinen Schutz. Diese Liste von chemischen Gemischen ist unvollständig, nicht alle Stoffe müssen in diesen Sicherheitsdatenblättern angeführt werden. Die WHO gibt an es soll 16.000 davon geben. Sie werden mal in englischer Sprache, mal in deutscher Sprache angeführt, obwohl nur die deutsche Sprache in unserem Land erlaubt ist. Das interessiert alles seit Jahren niemanden, besonders nicht die Inverkehrbringer.. Wir sollen uns nicht so anstellen, das ist ja nur eine Wolke, Disko-Nebel, oder ein Erdbeerwölkchen, riecht doch gut. Also bitte mal die Füße stillhalten. Der Verbraucherschutz soll angeblich gewährleistet sein, tönte es vor gut einem Jahr von einer Gesundheitsexpertin aus bundesweit ranghoher Position, die sich niemals mit Verbraucherschutz befasst hat, in einem Radio Interview. Während diesem Interview gab es schon mehr als ein Jahr in Deutschland sog. Wildwuchs mit dem Wegwerf Vape Hype in den Sozialen Medien und an jeder Straßenecke wie heiße Semmeln zu Niedrigstpreisen gehandelt. Das Resultat einer Untersuchung von Marktüberwachungen ist vernichtend, obschon die Stichprobe verschwindend gering ist. 100 % Durchfallquote bei den Wegwerf Vapes, also drastischer kann es nicht sein. Diese Industrie schert sich einen Scheiß um Gesetze, es geht nicht um Gesundheit oder das mantramäßig politisch wohlklinge Verkaufskonzept Harm Reduction. Schon zu diesem Zeitpunkt äußerte sich die Gesundheitsexpertin fahrlässig.

link.springer.com/article/10.1007/s00003-024-01510-y

Auch Nichtkonsumenten sind Verbraucher. Auch Kinder, Jugendliche und chronisch Erkrankte (z.B. Asthma) sind Verbraucher. Keine dieser komplexen Chemikaliengemische sind in ihrer Zusammensetzung im Detail und in ihrer Verteilung und Dosierungskonzentration bis heute durchgehend bekannt. Auch gibt es kein Zulassungsverfahren, sondern nur ein Anmeldeverfahren für die Inverkehrbringer. Selbst der Verband des e-Zigarettenhandel bezeichnete diesen Umstand des Anmeldeverfahrens als Datengrab. Von gewährleistetem Verbraucherschutz zu sprechen ist mindestens naiv oder sehr fahrlässig.

Je nach Zusammensetzung des Chemikaliengesmischs als auch der verwendeten Materialmixe sind unterschiedliche Wirkungen auf Körper und Geist je Ausprägung zu erwarten. Diverse Stoffe sind Allergene, div. Stoffe sind als erbgutschädigend bekannt und bereits in anderen Ländern auf der Verbotsliste. Über keine dieser Stoffe in Form einer Beimengung zu einem hochkomplexen Gemisch können weitreichende und valide Aussagen zu Metabolisierungen getroffen werden, also wie sich das Gemisch im Körper verwandelt und was dann letztlich dieses bewirkt. Über Einzelstoffe ist das zwar schon bekannt, doch sie befinden sich alle in einem komplexen Chemikaliengemisch und werden von Millionen Menschen aktiv und passiv konsumiert. Sie werden zu Millionen gehandelt. Aufwendige Beforschungen werden von der Industrie nicht getätigt, das würde dem eigenen Geschäftsmodell ja nur zuwiderlaufen.

Stattdessen werden abertausende in Forschung gesetzt, um Zweifel zu sähen und neuartige Narrative aufzubauen. So z.B. diese Produkte seien zu 95 % weniger schädlich, dabei wird die beliebte Methode der Personifikation zuweilen genutzt: „Die e-Zigarette ist nicht schuld“. „Die eine e-Zigarette gibt es nicht“, es gibt abertausende Chemikalienmischungen, diverse Materialien. Getestet werden nur die Emissionen von Nikotin, Nitrosaminen, Carbonylverbindungen. Doch was das sonst noch alles an Emissionen zutage treten kann, das ist schlicht zu teuer und eine rein computergestützte Animation ist ein de facto waghalsiges Unterfangen, wenn es um die Frage einer gesamten Volksgesundheit und derer von diversen Folgegenerationen gehen soll, zudem ist auch dieses Verfahren zu teuer. Die Markteintrittshürden sind sowas von gering, obwohl viel auf dem Spiel steht und es ist nichts Geringeres als erneut die Frage der Volksgesundheit, die im Raum steht und der ewige Kampf um die Lufthoheit. Diese Produkte nur anhand von einer Mindestanforderung an Emissionsprüfung, einem läppischen Anmeldeverfahren für eine gesamte Gesellschaft auf dem Markt dem Konsum zu Millionen freizugeben, ist der größte unethische Menschenversuch, den ich in meiner Lebzeit erlebt habe . Dann Emissionen mit Metabolisierungen gleichzusetzen oder aus der angeblich geringeren quantitativen Menge an Inhaltsstoffen im Vergleich zu Tabakzigaretten und aus dem Umstand einer fehlenden Verbrennung zu schlussfolgern, dass alle Gemische zu 95 % oder auch von mir aus allgemein weniger schädlich seinen als Tabakzigaretten ist in höchstem Maße unseriös und naiv. Ich will gar sagen fachlich inkompetent und massiv fahrlässig. Der Schädlichkeitsfaktor lässt sich nicht auf eine Zahl runter brechen, denn dazu gibt es mannigfaltige Produkte, die gar nicht im Ansatz untersucht wurden. Außerdem gibt es in den Vapes und Liquids Inhaltsstoffe, die es dafür gar nicht in Tabakzigaretten gibt und teils in Tabakzigaretten sogar verboten sind! Tausende von großen Unbekannten, so z.B. das obig angeführte Kolada. bzw. Cooling Agent (WS-23), einer von div. von Wilkinson Sword entwickelter Kühlstoff, der sich u.a. in After Shave, Fussgel usw. befindet und niemals zum inhalativen Gebrauch getestet wurde. Doch gibt es schon Kinder und Jugendliche, die in den sozialen Medien von Ausfallerscheinungen (Kopfschmerzen, Übelkeit, Atemnot, allergischen Reaktionen) berichten oder gar vom Frische-Kick und Gehirnfrost sprechen und eine Sucht neben der Sucht entwickeln. Diese synthetischen Kühlstoffe sind in der Mehrheit dieser Produkte, auch bei den Marktführern wie z.B. elf bar drin. Mal sind sie gekennzeichnet, mal nicht. Zu 95 % weniger schädlich ist also nicht nur hochunseriös, manipulativ und scharlatanlastig, sondern, vielmehr auch von Lobbiymus aus jener Industrie beeinflusst. Nachzulesen ist das u.a. hier: theconversation.com/no-vapes-arent-95-less-harmful-than-cigarettes-heres-how-this-decade-old-myth-took-off-203039 oder wie das in UK z.B. abläuft und ablief hier: www.thetimes.com/uk/healthcare/article/tobacco-giants-linked-to-attacks-on-world-health-organisation-lr93w58cz und archive.vn/hsmBI . Dass aber selbst die Regierung in UK nun zu einer Kehrtwende schon unter der alten Regierung, aber auch unter der neuen Regierung kommt, ist kaum verwunderlich. Sie planen Einschränkungen von Aromen, Point of Sale Marketing und das Verbot von Wegwerf Vapes, denn alle industriebeeinflussten Suchtforscher, politischen Entscheider haben sich mit ihren waghalsigen Statements ein Eigentor geschossen und die laissez-faire Politik ist gewaltig nach hinten losgegangen. Der Minderjährigenkonsum prägt das Stadtbild wie auch die abertausenden weggeworfenen Wegwerf Vapes auf den Straßen. Das Ganze artet schon so aus, dass Kinder den Unterricht verlassen, um an ihrer Vape ziehen zu können. Das Problem gibt es auch in Deutschland, teils werden schon Dampfdedektoren in den Schultoiletten angebracht, nicht konsumierende Kinder werden in Mitleidenschaft gezogen.In diesen Produkten werden hierzulande auch weiterhin HHC vertrieben, auch sog. Ballerliquids genannt oder Django genannt. Wie sehr diese Politik nach hinten losgegangen ist zeigt auch eine Untersuchung der University of Bath, bei der festgestellt wurde, dass Kinder und Jugendliche in England ungewollt e-Zigaretten mit der synth. Droge Spice konsumieren. In 16, 6 % der e-Zigaretten Produkte befindet sich in England diese Droge (vgl. hierzu: www.bath.ac.uk/announcements/english-school-children-unwittingly-smoking-spice-spiked-vapes-finds-university-of-bath/ ). Neben diesen so oder so schon wilden Chemikalienmischungen die aktiv und passiv von Millionen inhaliert werden ohne auch nur im Ansatz valide wissenschaftliche Schlussfolgerungen geben zu können, die einer Entwarnung gleichkommen, weiß niemand hierzulande, ob und in welchem Ausmaß auch schon hier Spice in den Produkten ist. HHC und Django werden de facto in Deutschland gehandelt (vgl.z.B.https://www.nn.de/region/roth/schuler-zieht-in-roth-an-e-zigarette-mit-unbekanntem-inhalt-und-wird-bewusstlos-1.14353670 und www.waltroper-zeitung.de/recklinghausen/recklinghausen-synthetische-drogen-baller-liquid-cannabis-warnung-drob-drogenhilfe-sucht-gefahr-w912271-11000759278/ ) . Nur weil es keine Presseberichte dazu oder Untersuchungen dazu gibt, bedeutet das nicht, dass wir nicht dieses Problem auch schon zusätzlich haben. Das zeigt also die Gefahren sind sehr viel weiter zu definieren, Kinder können einen Herzstillstand erleiden, wenn sie ungewollt Spice in einer Vape inhalieren und es gibt jede Menge Unbekannte auf allen Ebenen, die einen ararchischen Ansatz und ein Wegignorieren oder Gar Auslassen von e-Zigaretten im LNRSG zeitlich überholt und mMn schwer fahrlässig sind. Neben England, Wales und Schottland, haben Belgien das Wegwerf Vape Verbot veranlasst, Frankreich plant dies auch, in weiteren Ländern, so z.B. Polen ist dies im Gespräch. In den Niederlanden und Belgien sind Aromen bis auf Tabak verboten. Nord Irland hat nachgezogen und auch einen Gesetzesentwurf bei der EU zur Notifizierung eingereicht und will Wegwerf Vapes auch verbieten (vgl. technical-regulation-information-system.ec.europa.eu/en/notification/26114)

Nur in Deutschland diskutieren wir zum Wohlgefallen der einzigen Profiteure (der Händler und Hersteller) darüber, ob überhaupt diese neuartigen Produkte im LNRSG aufgenommen und gleichgestellt werden sollen mit Tabakzigaretten und ob die Mehrheit in diesem lebenden Land ein Recht auf Unversehrtheit hat. Dabei ist es keine Glaubensfrage, sondern eine Frage der Volksgesundheit und darum gehören sie nicht nur aufgenommen im LNRSG, sondern auch möglichst restriktiv, denn wir alle zahlen drauf und wir alle sind davon mehrheitlich betroffen. In dem neusten Bericht der Weltgesundheitsorganisation heißt es zu e-Zigaretten ganz klar:

"Rauch aus zweiter oder dritter Hand oder Aerosolexposition aus zweiter Hand durch E-Zigaretten stellt ein erhebliches Risiko für Menschen mit Asthma dar, auch wenn sie selbst nicht rauchen.

- E-Zigaretten-Aerosole können krebserregende Stoffe, wie Formaldehyd, sowie erhöhte und ultrafeine Partikel enthalten, die schädliche Substanzen tief in die Atemwege transportieren,

die Lunge anfällig für Verletzungen machen und die Wahrscheinlichkeit schädlicher Auswirkungen auf die Atemwege Auswirkungen auf die Atemwege bei Nutzern von elektronischen Nikotinspendern"

- Vor allem die Konsumenten, die sowohl herkömmliche Zigaretten als auch E-Zigaretten konsumierten, wiesen die höchste Prävalenz von Asthmasymptomen auf.

- "[...] Jugendliche, die E-Zigaretten benutzen, haben eine fast dreimal höhere Wahrscheinlichkeit, später im Leben herkömmliche Zigaretten zu benutzen."

Vgl. www.who.int/publications/i/item/9789240097537

Nun gibt es auch hier in den Kommentaren unreflektierten Umgang mit dem eigenen Suchtverhalten und zumindest auch den teils den „Unwlllen“ sich Hilfe zu suchen. Das Recht auf Sucht gibt es, aber nicht das Recht zur Schädigung anderer und es ist auch nicht ein Naturgesetz, dass Dritte die Kosten hierfür dann tragen sollen. Wenn ich dann noch sehe, dass wie wild Studien zitiert werden, die von der Industrie materiell beeinflusst sind, muss man die Frage nach Mündigkeit und unbewusster oder bewusster Instrumentalisierung der Industrie aufwerfen. Da lebt man sich um die eigene Sucht zu bagatellisieren vor, dass man nicht mehr rauchen würde, konsumiert aber 6 Jahre non-stop e-Zigarette. Das ist per Definition eine Suchtverlagerung und e-Zigaretten sind ein Suchtmittel. Sie sind auch in den seltensten Fällen tatsächlich ein Tabakstopinstrument. Das zeigen die Zahlen der Debra Studie von 2018-2023 eindrücklich selbst bei dieser winzigen und diversen Schwächen behafteten Studie. .D.h. die Zahlen könnten sich bei einer breiteren Befragung gar noch weiter ins Negative zum Dual-Use (paralleler Tabak- und e-Zigarettenkonsum) darstellen. Hier die Zahlen:

2018: 73,8 % der Befragten betreiben Dual-Use

2019: 75,1 % der Befragten betreiben Dual-Use

2020: 77, 2 % der Befragten betreiben Dual-Use

2021: 79, 4 % der Befragten betreiben Dual-Use

 

2022: 77,2 % der Befragten betreiben Dual-Use

2023: 80,4 % der Befragten betreiben Dual-Use

Vgl. www.debra-study.info

Von einem Tabakstopp-Produkt kann trotz aggressivstem Marketing nicht gesprochen werden. Hier in Deutschland ist davon auszugehen, es wird Dual-Use von der Masse betrieben. Der sog. Mischkonsum ist mi noch mehr großen Unbekannten in gesundheitspolitischer Sicht zu betrachten und noch in keinen Rechenmodellen in seinen volkswirtschaftlichen und gesundheitspolitischen Auswirkungen nach meinem Kenntnisstand abgeschätzt worden. Das ist auch nahezu zum gegenwärtigen Zeitpunkt nahezu unmöglich. Diese Produkte werden frei gehandelt und mit kaum Regulierung und noch weniger Kontrollen und überhaupt keinem Zulassungsverfahren an Millionen zum Konsum freigegeben und bis dato gibt es keinen Verlauf und Marktanalysen zu den hochdynamischen Marktveränderungen auf diesem recht jungen Markt. So hat sich auch der Nikotinkonsum innerhalb der Produkte ausdifferenziert. Basisches Nikotin, Niktonsalze (Nikotinbezoat, Nikotionsalycilat, Malat, Laktat und Mischungen davon) und wer weiß noch und kann mit Sicherheit sagen, ob es nicht wie auf dem US-amerikanischem Markt auch synthetisches Nikotin auf hiesigem Markt gibt? Das bunte Potpurri gehört aus meiner Sicht also dringend in sämtlichen ebenen im Landesnichtraucherschutzgesetz aufgenommen und ein umfassender Schutz für Nichtkonsumenenten implementiert.

Diese e-Zigaretten Produkte werden nicht nur in kreischend bunten Verpackungen mit Geschmacksexplosionsversprechen zu Taschengeldpreisen gehandelt, sie werden auch mit Spielcharakter verkauft. Das alles soll nicht auf Kinder und junge Erwachsene abzielen? Das soll nur Raucher zum Tabakstop führen? An Tabakzigarettenschachteln sind keine Pacman Spielchen installiert, wie kommt man also sonst auf solche Ideen, wenn man nicht eine neue Kundschaft generieren will, um auch in Zukunft fortbestehen zu können? www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/gaming-vapes-rauchen-und-spielen

Ich will gar nicht mehr um das Recht auf Unversehrtheit für unsere Kinder und für uns kämpfen müssen und das auch noch in den Sommerferien. Das alles zusammenzuschreiben kostet Kraft, Zeit, aber was tut man nicht alles um sich im Nachhinein nicht vorzuwerfen nicht alles getan zu haben.

Zum Schluss rege ich noch an die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie zu den Impulsgebenden einzuladen. Für mich ist unvorstellbar wie wir über Produkte, die in die Lunge inhaliert werden sprechen und dazu nicht auch die berufliche expertise von in Deutschland praktizierenden Pneumolgen einzuholen. Das ist fast schon ein Fehler in diesem Beteiligungsverfahren, der korrigiert gehört. Schließlich finden sich in der Liste jede Menge Händlerverbände, deren Geschäftsmodell es ist von dieser Sucht zu leben. Die Bürger sind hier mal wieder (leider) in einem (juristisch gesprochen) nachteiligen Verhältnis in dieser „politischen Wahrheitsfindung“. .

P.S. der Kommentar wird unter meiner Meinung nach mehrere passende Themenfelder angefügt, weil nicht hervorgeht, ob er auch bei den anderen relevanten Themenfeldern in die Debatte einbezogen wird, um also sicherzugehen, dass dies geschieht, wähle ich dieses Methode. Aus den Sommerferien heraus ist dieses Thema so oder so schon mit dieser Präzision sehr anstrengend…

 

 

Kommentar vom Moderator

Anmerkung der Redaktion

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Mit freundlichen Grüßen
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41. Kommentar von :ohne Name 103521

Was Philip Morris sagt, sollte langsam unerheblich sein

Quantitative Mengen von Schadstoffen sind nicht wie der Vorredner das schlussfolgert gleichzusetzen mit dem Schädlichkeitsfaktor. Dieser ist viel komplexer. Aus dem Umstand heraus, dass es keine Überprüfung und Beforschung diversen Metabolisierungen, als auch Emissionswerten von überschaubaren Variablen hinaus bis zum heutigen Zeitpunkt hinaus […]

Quantitative Mengen von Schadstoffen sind nicht wie der Vorredner das schlussfolgert gleichzusetzen mit dem Schädlichkeitsfaktor. Dieser ist viel komplexer. Aus dem Umstand heraus, dass es keine Überprüfung und Beforschung diversen Metabolisierungen, als auch Emissionswerten von überschaubaren Variablen hinaus bis zum heutigen Zeitpunkt hinaus gibt, jetzt schon aber bekannt ist, dass allein durch das Verdampfen von Sucralose dechlorierte Verbindungen, so z.B. Dioxinbildung (vgl. dazu BfR) entstehen können und das auch bei den Temperaturen, die in den e-Zigaretten erzielt werden, ist schon sehr eindeutig wie wacklig die Variablen sind und was hierbei noch alles zutage treten wird. Unstrittig ist auch, dass der Dampf beim Kochen nicht in diesen Konzentrationen und mit dieser Leistung in die Lunge "geschossen" wird, wie das Aerosol aus e-Zigaretten. Der Vergleich hinkt auch daher, dass die Zusammensetzungen nicht jenen aus dem e-Zigaretten Aerosol gleichen, auch wenn es Überschneidungen gibt. Diese Vereinfachungen sind nicht geeignet, um auf den Schädlichkeitsfaktor vom Konsum (passiv und aktiv) zu rekurrieren.

Phillip Morris zu zitieren ist ungefähr so wie den BVTE oder das BfTG oder den BVRA oder die Sprecher auf dem Global Forum on Nicotine in Warschau zu zitieren. Sie alle zitieren und führen Studien aus Tabakkonzernen subventionierten Mitteln an. Wenn über Tabakerhitzer gesprochen werden soll, sollte man sich zudem z.B. mit den Einzelheiten der Promotionsarbeit von Mallock (BfR) vertraut machen und nicht die "Küchenlogik" anführen. Für meine Person ist es völlig unerheblich was Philip Morris und deren Anhang sagen. Ich bin sicher das ist es auch für die Mehrheit der Bundesbevölkerung.

38. Kommentar von :ohne Name 102363

Für Lebensmittel zugelassen bedeutet nicht: bis zu 300° C erhitzt unbedenklich

Im vorherigen Kommentar wird trotz Appells an wissenschaftlichen Bezug der Aggregatzustand der Inhaltsstoffe komplett ignoriert. Wenn Lebensmittelaroma als unbedenklich klassifiziert wurde, gilt das für den Verzehr, nicht (!) für die Inhalation, wenn es bei ca. 200-300° C verdampft wird. Noch viel mehr gilt dies z.B. für die im unten stehenden […]

Im vorherigen Kommentar wird trotz Appells an wissenschaftlichen Bezug der Aggregatzustand der Inhaltsstoffe komplett ignoriert.

Wenn Lebensmittelaroma als unbedenklich klassifiziert wurde, gilt das für den Verzehr, nicht (!) für die Inhalation, wenn es bei ca. 200-300° C verdampft wird.

Noch viel mehr gilt dies z.B. für die im unten stehenden Kommentar erwähnten Duftstoffe für Toilettenpapier, Waschmittel, Mückenspray, Babyöl und alle möglichen Kosmetika.

57. Kommentar von :REU104118

Nichtraucherschutzgesetz

Ich finde, es ist zumindest widersprüchlich, die Menschen vor Rauchern zu schützen, nachdem man soeben das für Kinder und Jugendliche ungleich gefährlichere Cannabisrauchen legalisiert hat.

Dass man sich des Themas E-Zigaretten ("Verdampfer") annimmt, finde ich lobenswert; hier sollte m.E. viel Energie in die Aufklärung gesteckt werden.

59. Kommentar von :ohne Name 130987

Rezept für E-Zigaretten, Cannabis und normale gibt es so...

Vielleicht gibt es Leute, die gar nicht aufhören WOLLEN? Vielleicht wollen Leute Nikotin konsumieren? Vielleicht finden sie es entspannt und wollen etwas inhalieren, aber das ganze ohne Kohlenmonoxid und Teer in der Lunge. Wieso gibt es E-Zigaretten nur auf Rezept zum aufhören, normale Tabakzigaretten aber weiterhin überall und für Cannabis muss […]

Vielleicht gibt es Leute, die gar nicht aufhören WOLLEN? Vielleicht wollen Leute Nikotin konsumieren? Vielleicht finden sie es entspannt und wollen etwas inhalieren, aber das ganze ohne Kohlenmonoxid und Teer in der Lunge.

Wieso gibt es E-Zigaretten nur auf Rezept zum aufhören, normale Tabakzigaretten aber weiterhin überall und für Cannabis muss man nur einem Verein beitreten.

 

Mal abgesehen davon, dass den den illegalen Import enorm steigern würde, oder soll jeder zwecks Überprüfbarkeit das Rezept vom Arzt dabei haben, entzieht sich dieser Vorschlag sämtlicher Logik.

 

Und jetzt wieder die Daumen runter, weil es nicht nicht mit der "Wir müssen alles verbieten und nur noch nach Vorschrift leben"-Denkweise übereinstimmt. Zurück in die DDR

51. Kommentar von :ohne Name 130987

Antwort auf "Gutachten und Auftraggeber"

Bei den Fragen helfe ich gerne weiter. Ich weiß zwar nicht, wofür das relevant ist, aber Auftraggeber ist "Verband des eZigarettenhandels e.V. (VdeH)" durchgeführt wurde es von der Wessling GmbH - Produktanalytik, digital unterschrieben von Dr. Christophe Goldbeck (Staatl. gepr. Lebensmittelchemiker / Sachverständiger)   Für die 3 erstgenannten […]

Bei den Fragen helfe ich gerne weiter.

Ich weiß zwar nicht, wofür das relevant ist, aber Auftraggeber ist "Verband des eZigarettenhandels e.V. (VdeH)"

durchgeführt wurde es von der Wessling GmbH - Produktanalytik, digital unterschrieben von

Dr. Christophe Goldbeck (Staatl. gepr. Lebensmittelchemiker / Sachverständiger)

 

Für die 3 erstgenannten Stoffe wurden folgende Untersuchungsverfahren angewendet:

- Formaldehyd: DIN CENTS 1313023

- Nikotin: WES 035

- Acrylamid: EPA 8032

Für diese gilt die Akkreditierung des durch die DAkkS nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditierten Prüflabors.

Die anderen beiden Stoffe wurden in einem Kooperationslabor durchgeführt. Untersuchungsmethoden:

- Acrolein: LA-GC-011.02 *

- Propylenglycol: Isotopenverdünnungsanalyse GC-MS

Ich muss aber zugeben, dass ich mit den Laboruntersuchungen nicht genug auskenne und daher nur das Ergebnis verwenden kann.

 

Gefunden habe ich es bei Wikipedia unter dem Artikel zum "Nichtraucherschutz"

Verlinkt ist es im Absatz "Elektrische Zigaretten"

de.wikipedia.org/wiki/Nichtraucherschutz unter der Fußnote 38.

Verfügbar ist es auch in dem Artikel seit 2017

 

Mir ist bewusst, dass ein Gutachten keine Rechtsprechung ist. Ich habe auch nicht verlangt, dass auf dieser Basis richterliche Entscheidungen getroffen werden sollen. Allerdings spreche ich Gutachten mehr Aussagekraft zu als Studien. Zudem steht es jedem frei, eigene Gutachten in Auftrag zu geben oder gegenteilige Aussagen anzubringen.

54. Kommentar von :ohne Name 103521

Interessengesteuertes Framing

Jedem, dem das Thema am Herzen liegt, der sollte sich das hier mal genauer durchlesen. Man muss schon schwer abhängig sein oder gut daran verdienen, wenn man das alles ausblendet und dazu noch von diesen Konzernen und Verbänden Gelder nimmt und sie rauf und runter pusht. Ich kann nur sagen Vorsicht die Geschichte wiederholt sich und wir sind […]

Jedem, dem das Thema am Herzen liegt, der sollte sich das hier mal genauer durchlesen. Man muss schon schwer abhängig sein oder gut daran verdienen, wenn man das alles ausblendet und dazu noch von diesen Konzernen und Verbänden Gelder nimmt und sie rauf und runter pusht. Ich kann nur sagen Vorsicht die Geschichte wiederholt sich und wir sind mittendrin statt nur dabei.

 

www.aerzteblatt.de/archiv/240658/Interessengesteuertes-Framing-Vom-Tabakproduzenten-zum-Nikotintherapeuten

39. Kommentar von :ohne Name 103521

Inhalative Aufnahme ist nicht mit Nahrungsaufnahme gleichzusetzen

In dem Kommentar wird suggeriert, dass diese Stoffe weil sie in Lebensmitteln vorkommen oder in Kosmetikmitteln genutzt werden oder als Duftstoffe eingesetzt werden, unproblematisch für den inhalativen Gebrauch seien. Doch inhalativer Gebrauch ist ungleich Nahrungsaufnahme oder gar kosmetische Anwendung. Nikotin kommt in geringen Mengen auch in […]

In dem Kommentar wird suggeriert, dass diese Stoffe weil sie in Lebensmitteln vorkommen oder in Kosmetikmitteln genutzt werden oder als Duftstoffe eingesetzt werden, unproblematisch für den inhalativen Gebrauch seien. Doch inhalativer Gebrauch ist ungleich Nahrungsaufnahme oder gar kosmetische Anwendung. Nikotin kommt in geringen Mengen auch in geringen Mengen in Kartoffeln, Tomaten und z.B. Auberginen vor. Doch niemand isst Tonnen davon und erzielt diese quantitative Menge an Nikotin durch Nahrungsaufnahme von ein paar Kartoffeln oder Auberginen. Doch selbst wenn dem so sei, dann ist die orale Aufnahme im Sinne der Nahrungsaufnahme nicht mit der inhalativen Aufnahme gleichzusetzen. Richtig ist auch, dass diese Produkte regelmäßige Verkehrsunfähigkeit mit sich bringen, weil sie eben nicht gesetzeskonform im Hinblick auf Kennzeichnung etc. sind. Dazu wurde nicht nur die Marktüberwachungsuntersuchung herangeführt, Doch das lässt sich insgesamt auch in anderen Ländern beobachten, so z.B. umfangreiche Untersuchungen in Schottland, Schweizer Labor Untersuchungen, Luxemburgische Laboruntersuchungen usw. Zu diesen nicht konformen Mängeln gehören auch Sicherheitsdatenblätter und nicht nur die Kennzeichnungen durch H + P Sätze, Warnsymbole, Piktogramme auf den Umverpackungen und zumindest in Teilen am Produkt selbst, sondern eben auch die Sicherheitsdatenblätter. Für alle in Deutschland gehandelten Produkte ist die Vorschrift zur Anwendung deutscher Sprache. Die Sicherheitsdatenblätter sind für jeden mit etwas Suche zu finden und sich davon zu überzeugen, dass diese schon Mängel aufweisen. Den Händlern ist das ebenso bekannt und auch den zumindest hier sich betätigenden Konsumenten, doch scheint dies in der Form keine Beachtung zu finden. Ich würde nicht auf ein Produkt zugreifen bei dem Händler und Hersteller so offensichtlich durch die Bank nicht in der Lage sind Verbraucherschutz und Produktsicherheit gemäß den gesetzlichen Regularien einzuhalten. Dies deutet schon meiner Auffassung nach auf eine Problematik im Suchtverhalten hin allerhand Risiken ausblenden zu müssen, um sich selbst gegenüber den Konsum weiterhin legitimieren zu können.

Auch die Nikotinarten, die ich nach meinen Recherchen gefunden habe möchte ich kurz anführen: Freebase Nikotin, Salycilat, Nikotinbenzoat, Levulinat, Malat und Laktat. Auch gibt es wie der Vor-vor-vor Redner darauf hinwies Hybride, die Mischungen dieser Nikotinarten herstellerseitig angeben. Allem Anschein nach sind Nikotinsalze die häufigsten verwendeten Nikotinarten in den Einweg E-Zigaretten. Auch hier kann man diese nicht in ihrer Wirkung auf den menschlichen Körper über einen Kamm scheren, denn herstellerseitig wird schon damit geworben Nikotinsalze haben einen smoothen Zug. Darauf lässt sich eine erleichterte Aufnahme schlussfolgern.

Zu den Duftstoffen und weiteren Zusätzen. Duftstoffe machen einen blumigen oder zumindest für die menschliche Nase angenehmen Geruch. Sie übertünchen, den echten Geruch dieser Chemikalienmischung. denn Geschmack funktioniert u.a. über das Riechorgan. Würde der Konsument an so einem Gemisch riechen ohne diese Zusätze, würde dieser vermutlich niemals das Gemisch inhalieren.

In einigen Liquids werden Süßstoffe, so auch Sucralose genutzt. Sucralose ist zum Verzehr bekanntermaßen freigegeben. Doch das Bundesinstitut für Risikobewertung empfahl den Stoff Sucralose aufgrund von Dioxinbildung zu verbieten. Das BfR empfahl auch Menthol zu verbieten. es kommt auf die Darreichungsform drauf an. Diese beiden Beispiele illustrieren das. mobil.bfr.bund.de/cm/343/gesundheitliche-risiken-durch-aromen-in-e-zigaretten-es-besteht-forschungsbedarf.pdf

Auf der Homepage des BfR findet man noch mehr zu dem Thema.

Zu Dioxinen gibt es eine sehr ausführliche Information vom Bundesumweltamt.

www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/persistente-organische-schadstoffe-pop/dioxine-pcddpcdf-polychlorierte-biphenyle-pcb

Abschließend zu den synthetischen Kühlstoffen, sogenannten Cooling Agents. Nach meinen Recherchen ist der häufigste herstellerseitig verwendete synthetische Kühlstoff in E-Zigaretten WS 23. Hier ist auch richtig, dass diese Stoffe sich nicht für den Konsum in die Lunge entwickelt worden, sondern um Menthol in Rasierschaum zu ersetzen. In einem Vortrag von 2021 beim BfR schlussfolgerte Hanno C. Erythropel von der Yale School of Medicine "Inhaltsstoffe von E-liquids können miteinander reagieren und so neue Stoffe mit neuen physiologischen Eigenschaften bilden: • Stoffe deren inhalative Toxizität nicht ausreichend bekannt ist sollten nicht in E-liquids verwendet werden, z.B.

• synthetische Kühlstoffe

• racemisches Nikotin . Also, ich würde das schon als eine Wildcard ansehen." Man kann sich hier gerne einlesen: greenchemistry.yale.edu/people/hanno-erythropel

Das stellt schon für mich persönlich eine Blackbox dar, weil man aufgrund dieser Stoffe nur auf eine schwer nachvollziehbare Folgenabschätzung im Bereich inhalativer Gebrauch als auch im Bereich gezwungener passiver Konsum kommen kann, die die Schädlichkeit als reduziert gegenüber Tabakzigaretten in so einem frühen Stadium zu bezeugen oder sie auch noch pauschal zu beziffern.

 

Von Ideologie lässt sich für mich also nichts wahrnehmen, vielmehr sehe ich in einigen Kommentaren große Leugnung und die Verbreitung von Studien bei denen hinlänglich die Beeinflussung durch Tabak- und Vape Unternehmen bekannt ist. Das wird intransparenter weise hier nicht in so einigen Kommentaren angeführt. Das fällt mir auch nur in Kommentaren auf, die vornehmlich das Verdampfen von Vape Produkten in eine Sonderstellung bringen wollen. Im Studium lernt man jedoch immer auf die Finanzierung zu achten, weil implizite und explizite Beeinflussung weitgehend gut belegt und themenübergreifend belegt ist. Dies ist also aus historischen Gründen insbesondere bei Tabakprodukten und verwandten Erzeugnissen im Bürgerforum zu beachten und sollte auch transparent gemacht werden. Studien, die am laufenden Band produziert und finanziert werden von jenen Unternehmensakteuren, die an der Sucht verdienen, sind für mich per se aus dem Verfahren auszuschließen. Das würde für mich zumindest bedeuten so ein Bürgerforum wird zweckentfremdet und entbehrt damit schon ein konstruktives Resultat, in dem bestimmte "Verzerrungen" und "Halbwahrheiten" gepaart mit Intransparenz unnötigen Raum erlangen.