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Sie konnten bis zum 30. September 2022, 17 Uhr, kommentieren.

Wir haben auf die Beiträge geantwortet, bei denen wir Anregungen für die Themenlandkarte übernommen haben. Ansonsten wurde auf Kommentare nur dann geantwortet, wenn Sachverhalte klargestellt oder vermittelt werden sollten. Wir bitten um Verständnis, dass nicht auf jeden Kommentar reagiert werden kann.

11. Kommentar von :ohne Name 37229

Sonstiges

Sehr geehrte Damen und Herren,   neben der Erzeugung von Energie ist sicher auch das Recycling vorhandener Energie interessant. Da man mit allen Gemeinden sprechen wird macht es aus meiner Sicht Sinn die Potentiale von Abwärme zu erfragen (erfassen). Vieles davon lässt sich sicher mittels Wärmepumpen in der Nahwärmeversorgung nutzen. Beispiele […]

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

neben der Erzeugung von Energie ist sicher auch das Recycling vorhandener Energie interessant. Da man mit allen Gemeinden sprechen wird macht es aus meiner Sicht Sinn die Potentiale von Abwärme zu erfragen (erfassen). Vieles davon lässt sich sicher mittels Wärmepumpen in der Nahwärmeversorgung nutzen.

Beispiele für Abwärme aus:

Abwasser

Kühlhäusern

Schmiedebetrieben

Gießereien

großen Lebensmittelbetrieben

Wäschereien

usw.

 

12. Kommentar von :ohne Name 37312

Windräder

Wandere seit 1948 durch unsere geliebte, aber auch recht windstille Heimat und ich frage höflich an, ob es genügend Leute gibt, die dann blasen, wenn die Räder stehen? Frau Bosch mit Erfahrung in Sachen Bürgerbeteiligung statt Sachverstand, könnte ja die Gründung örtliche Windräder- Blasvereine fördern und schon mal in die auf der Ostalb stehenden […]

Wandere seit 1948 durch unsere geliebte, aber auch recht windstille Heimat und ich frage höflich an, ob es genügend Leute gibt, die dann blasen, wenn die Räder stehen?

Frau Bosch mit Erfahrung in Sachen Bürgerbeteiligung statt Sachverstand, könnte ja die Gründung örtliche Windräder- Blasvereine fördern und schon mal in die auf der Ostalb stehenden Windräder blasen lassen !

Kommentar vom Moderator

Anmerkung der Redaktion

Sehr geehrter Nutzer, sehr geehrte Nutzerin,

die Windhöffigkeit ist für Baden-Württemberg untersucht und man kann Windräder betreiben. Es gibt genügend Ort, wo ausreichend Wind weht. Mehr Informationen erhalten Sie zum Beispiel beim Energieatlas Baden-Württemberg.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Redaktionsteam

13. Kommentar von :ohne Name 37742

Mit Nachdruck dran bleiben

Zuerst möchte ich die Beteiligungsform sehr loben. Ich kann den Wunsch verstehen und ich bin auch dafür, dass wir wichtige Themen gemeinsam besprechen. Allerdings möchte ich anmerken, dass uns die Zeit davon läuft und die Energiewende maßgeblich verschlafen wurde. Leider rücken wieder fossile Brennstoffe und Atomkraft vermehrt in den Blick - manche […]

Zuerst möchte ich die Beteiligungsform sehr loben.

Ich kann den Wunsch verstehen und ich bin auch dafür, dass wir wichtige Themen gemeinsam besprechen. Allerdings möchte ich anmerken, dass uns die Zeit davon läuft und die Energiewende maßgeblich verschlafen wurde. Leider rücken wieder fossile Brennstoffe und Atomkraft vermehrt in den Blick - manche Atombefürworter*innen sehen sich schon bestätigt. Bitte nutzen Sie auch die Möglichkeiten des Fakten-Netzwerks über Windkraft und Atomkraft und bleiben Sie unbedingt mit Nachdruck dran. Hier würde ich mir auch etwas Nachdruck wünschen: Ästhetische Einwände sind für mich in dieser Zeit und Dringlichkeit nicht mehr verhandelbar.

Es wäre auch gut, wenn Sie sich stärker für eine Vereinfachung von Regularien um Balkonkraftwerke einsetzen würden. Sie sind eine kleine Möglichkeit, Mieter*innen zu befähigen, etwas zu tun. Allerdings steht hier der VDE (m.E. ungerechtfertigterweise) auf der Bremse. Vielen Dank.

Kommentar vom Moderator

Anmerkung der Redaktion

Sehr geehrter Nutzer, sehr geehrte Nutzerin,

der Punkt Balkonsolaranlagen wurde als Forderung aufgenommen. Allerdings weist das zuständige Ministerium darauf hin, dass aufgrund der kleinen Fläche von Balkonkraftwerken sie nicht in den Regionalplänen berücksichtigt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Redaktionsteam

14. Kommentar von :Bobr

Klarheit über Architektur der Energiewende in Deutschland und BW

Unsere Energiewende verschiebt Energieverbrauch in Strom. Nehme ich die bisher gebauten Anlagen (insbesondere NS2 Pipeline) als Maßstab, so waren Gaskraftwerke der zentrale neue Pfeiler der Stromversorgung, PV und WE eher eine Art Schmuckfassade. Wir erleben gerade, wie der zentrale Pfeiler einbricht. Sollen wir als Gesellschaft unbeirrt an der […]

Unsere Energiewende verschiebt Energieverbrauch in Strom. Nehme ich die bisher gebauten Anlagen (insbesondere NS2 Pipeline) als Maßstab, so waren Gaskraftwerke der zentrale neue Pfeiler der Stromversorgung, PV und WE eher eine Art Schmuckfassade.

Wir erleben gerade, wie der zentrale Pfeiler einbricht. Sollen wir als Gesellschaft unbeirrt an der Schmuckfassade weiterbauen oder brauchen wir erst einmal ein gemeinsames Verständnis der neuen Gesamtarchitektur?

 

15. Kommentar von :ohne Name 38330

Andere Erneuerbare und hiesige Gasvorkommen nicht vergessen

Bitte der Wasserkraft, der Geothermie und dem Biogas/Bio-CNG auch entsprechend Raum einräumen. Es werden alle Energieträger benötigt um auch nur annähernd zügig Uran, Kohle, Öl und unkonventionelles Schiefergas für die Verstromung ersetzen zu können. Bitte auch die hiesige Öl- und Gasgewinnung wieder hochfahren. Für NIMBY ist die Energie nun zu […]

Bitte der Wasserkraft, der Geothermie und dem Biogas/Bio-CNG auch entsprechend Raum einräumen. Es werden alle Energieträger benötigt um auch nur annähernd zügig Uran, Kohle, Öl und unkonventionelles Schiefergas für die Verstromung ersetzen zu können. Bitte auch die hiesige Öl- und Gasgewinnung wieder hochfahren. Für NIMBY ist die Energie nun zu knapp.

16. Kommentar von :ohne Name 38904

Windkraft Ausbau

Das Wichtigste wurde vergessen und leider hat man aus der Vergangenheit daraus nicht gelernt. Es braucht genügend Wind, der ist nicht einfach überall vorhanden, wie ich hier gelesen habe. Hier ganz im Süden windet es an weniger als einem Drittel der Tage pro Jahr und an rund 2/3 Drittel der Tage windet es nicht. Somit ist klar, dass man nicht […]

Das Wichtigste wurde vergessen und leider hat man aus der Vergangenheit daraus nicht gelernt. Es braucht genügend Wind, der ist nicht einfach überall vorhanden, wie ich hier gelesen habe. Hier ganz im Süden windet es an weniger als einem Drittel der Tage pro Jahr und an rund 2/3 Drittel der Tage windet es nicht. Somit ist klar, dass man nicht einfach ein Windrad aufstellen kann und der Wind produziert Strom. Geeignete Standorte müssen gesucht werden und die Windhöffigkeit muss verlässlich gemessen werden. Ich habe bei mir ein Gutachten des TÜV, das überhaupt nicht hilfreich ist und das zeigt eindeutig, wie unzureichend geprüft und gehandelt wird. Bisher wurde die Prüfung der Wirtschaftlichkeit einfach den Windradbauern überlassen, aber die Erfahrung lehrt, dass die gemessene Windhöffigkeit, ich drücke es höflich aus, sehr optimistisch eingestuft wird, weil man ja Investoren sucht. Wenn wir so weitermachen, werden zu viele unnütze Windräder gebaut, welche nur die Landschaft verschandeln und diese helfen uns nicht, im Gegenteil, man ärgert dadurch nur die Bevölkerung. Windräder sollen dort gebaut werden, wo es Wind hat und nicht dort, wo Politiker Wind machen.

Kommentar vom Moderator

Anmerkung der Redaktion

Sehr geehrter Nutzer, sehr geehrte Nutzerin,

die Windhöffigkeit ist ausreichend untersucht. Wäre dies nicht so, würde auch kein Projektierer eine Windkraftanlage bauen. Wenn es zu wenig Wind gäbe, müsste das Land sich auch nicht mit Planungen für Windräder befassen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Redaktionsteam

17. Kommentar von :ohne Name 39168

Landeseinrichtungen in die Pflicht nehmen PV zu installieren und Strom zu sparen!

Leider ist es derzeit so, dass zum Beispiel Pädagogische Hochschulen den Strom vom Land "geschenkt" bekommen. D. h. sie müssen die Stromkosten nicht aus dem eigenen Etat bestreiten, sondern der Strom wird ohne Gegenleistung vom Land gestellt. Da ist es nicht verwunderlich, dass in diesen Einrichtungen häufig noch Neonröhren brennen, welche das […]

Leider ist es derzeit so, dass zum Beispiel Pädagogische Hochschulen den Strom vom Land "geschenkt" bekommen. D. h. sie müssen die Stromkosten nicht aus dem eigenen Etat bestreiten, sondern der Strom wird ohne Gegenleistung vom Land gestellt.

Da ist es nicht verwunderlich, dass in diesen Einrichtungen häufig noch Neonröhren brennen, welche das X-fache von LED-Röhren verbrauchen oder es nicht in Betracht gezogen wird PV-Anlagen zu errichten, obwohl es reichlich unverbaute Dächer mit Südausrichtung gibt.

Bitte ändern Sie diese Vorgehensweise: Nehmen Sie solche Einrichtungen und die zugehörigen Bauämter in die Pflicht. Bitte stellen Sie diesen Einrichtungen einen Etat zur Verfügung aus dem auch die Einrichtung die eigenen Energiekosten zahlen muss, damit Anreize zum Sparen entstehen.

 

Vielen Dank

18. Kommentar von :Carlos Weinstadt

2%-Flächenziel

Nach dem KSG sollen mindestens 2% der Flächen für Windkraft und Solarparks beplant werden. Es darf also auch mehr sein...   § 4b: Landesflächenziel; Grundsatz der Raumordnung Um die räumlichen Voraussetzungen für den Ausbau der erneuerbaren Energien zu schaffen, sollen in den Regionalplänen Gebiete in einer Größenordnung von mindestens 2 Prozent […]

Nach dem KSG sollen mindestens 2% der Flächen für Windkraft und Solarparks beplant werden. Es darf also auch mehr sein...

 

§ 4b: Landesflächenziel; Grundsatz der Raumordnung

Um die räumlichen Voraussetzungen für den Ausbau der erneuerbaren Energien zu schaffen, sollen in den Regionalplänen Gebiete in einer Größenordnung von mindestens 2 Prozent der jeweiligen Regionsfläche für die Nutzung von Windenergie und Photovoltaik auf Freiflächen zur Erreichung des Klimaschutzziels für das Jahr 2040 … rechtzeitig festgelegt werden. Das für die jeweiligen Flächen geltende Fachrecht bleibt unberührt.

 

19. Kommentar von :ohne Name 39168

Bitte dranbleiben!

Bitte treiben Sie die Energiewende entschieden voran. Es ist von großer Bedeutung für die politische und wirtschaftliche Freiheit dieses Landes nicht abhängig von Staaten mit zweifelhaftem Demokratieverständnis zu sein. Von der Pressefreiheit in diesen Staaten fangen wir besser erst gar nicht an. Weiterhin ist Strom aus Erneuerbaren Energien […]

Bitte treiben Sie die Energiewende entschieden voran. Es ist von großer Bedeutung für die politische und wirtschaftliche Freiheit dieses Landes nicht abhängig von Staaten mit zweifelhaftem Demokratieverständnis zu sein. Von der Pressefreiheit in diesen Staaten fangen wir besser erst gar nicht an.

Weiterhin ist Strom aus Erneuerbaren Energien wesentlich wirtschaftlicher als Strom aus konventionellen Kraftwerken. Zukünftige Generationen werden uns danken, Strom quasi umsonst zu bekommen und keine 70 Milliarden EURO jährlich für Brennstoffe ausgeben zu müssen.

Und nein, Atomkraft ist nicht sicher. Bei uns wird es vielleicht keinen Tsunami geben, aber was passiert, wenn ein Druckbehälter reißt oder ein anderer unvorhergesehener Fehler oder gar Anschlag passiert?

Die Japaner gelten als sehr zuverlässige Menschen, die auf Sicherheit bedacht sind. Jeder kennt die Zuverlässigkeit japanischer Autos. Bei denen kam es zu einem GAU. Zu sagen in Deutschland sind die Atomkraftwerke sicher und es könne zu keinem GAU kommen, halte ich für sehr gefährlich.

20. Kommentar von :ohne Name 40209

Machbarkeit

Wenn Sie es wirklich ernst meinen mit der Energiewende, sollten Sie sich zusammensetzen und sich das völlig undurchsichtige bürokratische Monster vornehmen. Dieses verhindert viele Eigeninitiativen.