Sie können an diese Stelle alle Aspekte und Problemstellungen eingeben, die sich einem der anderen Bereiche nicht zuordnen lassen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir konkreten Fragen nicht nicht beantworten können.
Wir sind dankbar für alle Hinweise, die wir bei der Errichtung des Absetzgeländes berücksichtigen können.
Kommentare
Die Kommentierung wurde am Montag, 28. März 2022, 9 Uhr, geschlossen. Vielen Dank für Ihre Kommentare.
Übungsbetrieb
Klare Abgrenzung, wie sieht der Übungsbetrieb die nächsten 4-5 Jahre aus, und wie der Dauerbetrieb, wenn die Start-Lande-Bahn vorhanden ist.
Auch die Lärmbelastung für diese beiden Szenarien sollte aufgezeigt werden. Es wird eine klare Erläuterung zu den Lärmkarten benötigt. Was für Flugzeuge, in welcher Höhe, wie oft überfliegen. Wie oft am Tag wird dann gesprungen. Wie lange dauert es bis die Springer alle aus dem Flugzeug sind und auf dem Boden landen?
Antwort des Staatsministeriums
Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,
die Informationen hierzu werden wir auf dem Beteiligungsportal veröffentlichen, sobald sie vorliegen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Staatsministerium
Verfahren
Wenn die Standortsuche bis 2029 abgeschlossen wein muss, warum wird nun so schnell auf eine Lösung gepocht? In den letzten 4 Wochen hat sich unsere Welt zum Teil auf den Kopf gestellt. Ob in nächster Zeit eher Weizen als Nahrungsmittel, Biomasse für Biogas oder Übungsgelände für Soldaten benötigt wird, lässt sich überhaupt nicht mehr sagen. Aufgrund dieser neuen Sachlagen sollte man die Bewertungsliste von 2015 nochmal neu aufrollen. Eine Basta-Politik ist hier komplett fehl am Platz.
Antwort des Staatsministeriums
Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,
das Land ist verpflichtet, ein Ersatzgelände bereitzustellen. Da die Genehmigungsverfahren einige Zeit in Anspruch nehmen, müssen sie zu einem entsprechend frühen Zeitpunkt begonnen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Staatsministerium
Umbauten
Das Gelände bildet eine Senke mit einem Höhenunterschied von mehr als 10m. Wenn man dies auf eine Länge von 1000m und einer Breite von 500m alles auffüllen will, so ist annähernd 1.000.000 m³ Erde anzutransportieren. Ein Muldekipper fasst ca. 30 m³. Das wären dann 33.000 Lastwagenladungen.
Antwort des Staatsministeriums
Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,
wir haben den Punkt „Erdmassebewegungen“ aufgenommen. Die von Ihnen gestellten Fragen werden auch Gegenstand des förmlichen Verfahrens. Eine erste fachliche Prüfung hat ergeben, dass das Gelände in dieser Hinsicht geeignet ist. Sobald hierzu weitere Informationen vorliegen, veröffentlichen wir diese.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Staatsministerium
Nutzungsdauer KSK Absprunggelände Waldhof
Gibt es eine zeitliche Befristung für die Nutzung des Geländes für Absprungübungen der KSK und der US-Army?
10 Jahre?
20 Jahre?
unbegrenzt?
Falls es eine zeitliche Befristung gibt, was passiert nach der Aufgabe des Geländes?
Antwort des Staatsministeriums
Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,
wir haben das Themen „Dauer der Nutzung“ und „Nachnutzung falls Aufgabe“ in die Themenlandkarte aufgenommen. Die Nutzung durch die Bundeswehr unterliegt nach aktuellem Stand keiner zeitlichen Befristung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Staatsministerium
geplante Windräder
Wie wirken sich die im angrenzenden Landkreis auf den Markungen Trichtingen und Bochingen geplanten 5 Windräder (s. Bericht im SchwaBo v. KW 10/2022) auf die bisher kommunizierte/vorgesehene Ein- und Abflugschneise aus Richtung Westen (über Bickelsberg/Brittheim/Leidringen/Isingen) aus?
Antwort des Staatsministeriums
Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,
wir haben das Thema Windkraftanlagen aufgenommen. Das ist Gegenstand der weiteren Prüfungen und des förmlichen Genehmigungsverfahrens.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Staatsministerium
Politiker aus dem Zollernalbkreis
Vielleicht habe ich es nicht mitbekommen, aber wie stellen sich unsere, im Zollernalbkreis gewählten Politiker*innen eigentlich zu dem Thema?
Ich möchte die Frau Wirtschaftsministerin daran erinnern, dass Sie nicht von uns gewählt wurde, um die Interessen von Bosch zu vertreten, sondern die des Zollernalbkreises.
Wenigstens war sie an dem Informationsabend vorort. Ob die beiden Bundestagsabgeordneten da waren kann ich nicht sagen. Zu Wort hat sich jedenfalls niemand gemeldet.
Da möchte ich hier den beiden Bürgermeistern Schmid und Müller herzlich danken, dass sie hier klare Kante gezeigt haben. Das hätte ich mir von oben genannten Personen auch gewünscht, selbst wenn sie anderer Meinung gewesen wären.
Aber klar, es ist immer schöner, bei einer Wanderung an einem schönen Sommertag in die Kamera zu lächeln, als bei so einer Veranstaltung Gegenwind zu bekommen.
Antwort des Staatsministeriums
Sehr geehrter Herr Meral,
vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir sprechen an dieser Stelle nur für das Staatsministerium.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Staatsministerium
Thema angekündigte Kompensationen
Welcher Geldbetrag wird vom Land für die angekündigten Kompensationen bereitgestellt und seit wann ist bekannt, dass das Land zusätzliches Geld in den Landkreis fließen lässt, wenn sich das Vorhaben im Kreis umsetzen ließe?
Handelt es sich bei den angekündigten Kompensationen um Geld, das Bürgern über Steuern oder Verschuldung vorher abgenommen wurde oder kommt das Geld irgendwoanders her?
Antwort des Staatsministeriums
Sehr geehrter Herr Wille,
staatliches Geld kommt in der Regel aus Steuereinnahmen. Über seine Verwendung entscheidet der Haushaltsgesetzgeber, also der Landtag. Bisher gibt es noch keine Entscheidungen über Kompensationsleistungen. Im Zusammenhang mit dem Vorhaben lassen sich auch positive Entwicklungsmöglichkeiten für die Region diskutieren. Vorstellungen hierzu können insbesondere die Gemeinden und der Landkreis sowie deren Einwohnerinnen und Einwohner entwickeln.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Staatsministerium
Soldaten, die in Renningen regelmäßig in den Bäumen hängenbleiben
In Renningen ist es normal, dass die Feuerwehr ausrücken muss, um Soldaten aus den Bäumen zu retten. In Renningen grenzt die schmale Seite des Absetzgeländes direkt an den Wald.
Denken Sie, Sie kommen Ihrer Fürsorgepflicht für unsere Soldaten aber auch Feuerwehrleute nach, wenn Sie jetzt auf einem Gelände planen, das noch mehr an Wald angrenzt und in dem Rettungen aufgrund des unwegsamen Geländes nicht mit der Drehleiter möglich sind?
Wie stellen Sie sich solch eine Rettung aus einem Baum mit 40m / 50m Höhe eigentlich vor?
Antwort des Staatsministeriums
Sehr geehrter Herr Wille,
die Freiwillige Feuerwehr Renningen hatte nach den dem Land vorliegenden Erkenntnissen von 2016 bis heute zwei Einsätze, um Fallschirmspringer aus den Bäumen zu retten. Grundsätzlich ist eine Rettung von Fallschirmspringern aus Bäumen meist über tragbare Leitern oder durch Höhenrettungsgruppen der Feuerwehr möglich. Professionelle Fallschirmspringer verfügen gegenüber Freizeitsportlern zudem über Ausrüstung und Techniken zur Selbstrettung.
Das Bundesministerium der Verteidigung hat mitgeteilt, dass nicht damit gerechnet werde, dass Fallschirmspringer der Bundeswehr aus Bäumen gerettet werden müssen, da die Sicherheitsvorkehrungen beim Sprungdienst Baumlandungen nahezu ausschlössen. Darüber hinaus wäre das sichere Verhalten bei Baumlandungen Teil der Ausbildung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Staatsministerium
Achtung: Wir schließen die Kommentierung am Montag, 28.3.22, 9 Uhr!
Zitat Beteiligungsportal
„Wir sind dankbar für alle Hinweise, die wir bei der Errichtung des Absetzgeländes berücksichtigen können.“
Anscheinend hält sich die kommunizierte Dankbarkeit in sehr engen Grenzen. Wer solche Entscheidungen über die Köpfe seiner „Untertanen“ fällt muss sich auch zwingend mit den daraus resultierenden zugegebenermaßen auch teilweise sehr unangenehmen Fragen auseinandersetzten.
Hier erwarte ich eine offen und faire Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern. Die Kommentierung einfach zu schließen – und das auf einen Beteiligungsportal des Landes Baden Württemberg das zum mitmachen anregt – führt dieses ad Absurdum.
Oder wieder ein Schachzug des Staatsministeriums um erwachsene Bürger einfach mundtot zu machen.
Antwort des Staatsministeriums
Sehr geehrte Herr Gulde,
vielen Dank für Ihren Hinweis. Die Kommentierung hatte den Sinn, im Vorfeld der Veranstaltung die Möglichkeit zu eröffnen, Themen zu melden. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nach einer gewissen Zeit, diese Möglichkeit auch wieder schließen, um die eingegangenen Punkte abarbeiten. Wenn Sie in der Zwischenzeit gerne auf Alternativen zurückgreifen möchten, können Sie sich über das Kontaktformular oder sich per Brief an uns wenden. Sobald wir neue Informationen veröffentlicht haben, wird es eine weitere Kommentierungsphase geben. Wir werden auf vielfachen Wunsch hin im kommenden Durchgang noch deutlicher kennzeichnen, von wann bis wann die Kommentierungsphasen sind.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Staatsministerium
Nur Leichte Erdbewegungen zur Herstellung des Landeplatzes nötig!
Nur falls es jemand interessiert das Höhenprofil für den geplanten Landeplatz ist laut Google Earth folgendermaßen beschrieben:
Minimale Höhe: 664m
Durchschnitts Hohe: 668m
Maximale Höhe: 670 m
Entfernung 1000m
Höhendifferenz 10,6m -12,2m
Maximale Steigungen 10% -8,6%
Durchschnittliche Steigungen 1,9% -2%
Das hat dann mit „nur minimale Erdbewegungen“ rein gar nichts mehr zu tun.
Da die Bevölkerung leider immer noch keine genauen Pläne zur An- Einsicht erhalten hat ist das Höhenprofil nicht 100% genau.
Meiner Meinung nach trifft es die Realität aber wesentlich besser wie eine Aussage es sind nur minimale Erdbewegungen nötig. Die Landebahn soll 40 m breit werden plus Sicherheitsstreifen links und rechts – Die Erdmassenberechnung hätte ich gerne mal gesehen.
Antwort des Staatsministeriums
Sehr geehrter Herr Gulde,
wir haben die Themen „Steigung des Geländes“ und „Erdmassenbewegung“ aufgenommen. Die von Ihnen gestellten Fragen werden auch Gegenstand des förmlichen Verfahrens. Eine erste fachliche Prüfung hat ergeben, dass das Gelände in dieser Hinsicht geeignet ist. Sobald hierzu weitere Informationen vorliegen, veröffentlichen wir diese.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Staatsministerium