Die Fokusgruppen im Überblick
- Ort: Rudersberg
- Ereignis: Hochwasser 2024
- Datum der Fokusgruppe: 4. März 2026
- Zusammensetzung der Fokusgruppe: 21 Personen aus Verwaltung, Blaulichtorganisationen, betroffene Bürgerinnen und Bürger, Zivilgesellschaft und Gewerbe
- Ort: Riedlingen
- Ereignis: Zugunglück 2025
- Datum der Fokusgruppe: 16. April 2026
- Zusammensetzung der Fokusgruppe: 17 Personen aus Verwaltung, Blaulichtorganisationen, betroffene und nicht betroffene Bürgerinnen und Bürger
- Ort: Villingen-Schwenningen
- Ereignis: Großbrand 2025
- Datum der Fokusgruppe: 20. April 2026
- Zusammensetzung der Fokusgruppe: 21 Personen aus Verwaltung, Blaulichtorganisationen, betroffene Bürgerinnen und Bürger, Zivilgesellschaft und Gewerbe
- Ort: Rastatt
- Ereignis: Bombenfund 2025
- Datum der Fokusgruppe: 22. April 2026
- Zusammensetzung der Fokusgruppe: 22 Personen aus Verwaltung, Blaulichtorganisationen, betroffene und nicht betroffene Bürgerinnen und Bürger und Zivilgesellschaft
- Ort: Meckenbeuren
- Ereignis: Hochwasser 2025
- Datum der Fokusgruppe: 27. April 2026
- Zusammensetzung der Fokusgruppe: 20 Personen aus Verwaltung, Blaulichtorganisationen, betroffene Bürgerinnen und Bürger und Zivilgesellschaft
Stimmen der beteiligten Bürgermeister
„Die professionelle Nachbearbeitung eines solchen Ereignisses in der Fokusgruppe ist für alle Beteiligten ein Mehrwert. Insbesondere mit dem zeitlichen Abstand konnten verschiedene Themen nochmals sachlich und in verschiedenen Perspektiven betrachtet werden. Ich hoffe, dass unsere Erfahrungen im Rahmen des Projekts anderen Städten und Gemeinden helfen können, solche außergewöhnlichen Lagen erfolgreich zu bewältigen.“
„Ein Blick in die Welt und auf unsere Erfahrungen vor Ort zeigt deutlich: Ein funktionierender Bevölkerungsschutz ist heute wichtiger denn je. Ob Bombenfunde, Stromausfälle, Cyberangriffe, Extremwetterereignisse oder andere Krisenlagen – auf den Ernstfall können wir uns nur gemeinsam vorbereiten. Dabei ist es besonders wichtig, Bürgerinnen und Bürger einzubinden.“
„Der Großbrand in unserer Altstadt im Juni 2025 war ein einschneidendes Ereignis für uns alle. Zugleich hat er gezeigt, wie stark unsere Stadtgesellschaft und unsere Strukturen sind. Das Projekt ‚Gut vorbereitet für den Ernstfall‘ des Staatsministeriums ist daher wichtig: Es unterstützt Kommunen bei der Vorsorge und bindet die Menschen vor Ort als Teil der Lösung ein. Genau deshalb ist das Projekt ‚Gut vorbereitet für den Ernstfall‘ so wertvoll: Es bringt Verwaltung, Blaulichtorganisationen und Bürgerschaft zusammen, damit wir aus Erfahrungen lernen und unsere Resilienz stärken.“
„Eine zentrale Erkenntnis der Fokusgruppe war für mich: Resilienz entsteht durch Zusammenarbeit. Verwaltung, Einsatzkräfte und Bürgerschaft müssen im Ernstfall ineinandergreifen. Dafür brauchen wir geübte Rollen, klare Kommunikation und ein starkes Unterstützungsnetz auch für unsere Helferinnen und Helfer – unmittelbar im Einsatz und bei der Verarbeitung danach. Dazu hat sich die Stadtverwaltung Riedlingen seit einiger Zeit auf den Weg begeben. Stabsarbeit und punktuelle Ergänzung der Ausstattung. Das wollen wir sukzessive vertiefen und ganzheitlich betrachten. Dazu hat uns auch die Fokusgruppe einen wichtigen Impuls gesetzt, der die Erwartungen der Öffentlichkeit moderierend in den Fokus nimmt.“
„Auch zwei Jahre nach dem Hochwasser hat die Fokusgruppe gezeigt, wie wertvoll der gemeinsame Austausch ist – viele Erinnerungen und konkrete Ideen werden dadurch wieder präsent. Gleichzeitig wissen wir, wie schnell solche Ereignisse in Vergessenheit geraten. Umso wichtiger ist es, Strukturen zu pflegen, sich gut vorzubereiten und als Kommune gemeinsam handlungsfähig zu bleiben.“