Bürgerforum Herrenberg-Süd

Finanzen

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  • Kosten der Planung und Erschließung
  • Preise möglicher Neubauten:

    • Rentabilität und Finanzierungsmodelle der Investitionen in sozialen Wohnraum

    • Förderkulisse

  • Mögliche Mietzinshöhen / Soziale Sicherungen

  • Potenzielle Steuereinnahmen durch mehr Einwohner / Unternehmen

  • Folgekosteneinschätzung

Kommentare

Sie konnten den Themenbereich bis zum 10. Januar 2024 kommentieren. Vielen Dank für Ihre Kommentare!

11. Kommentar von :Andreas Schön

Mehr Wohnraum für die Mittelschicht

Im aktuellen Umfeld haben offensichtlich Immobilienfirmen Probleme bei der Finanzierung und es rechnen sich angeblich nur noch Mietwohnung für Neubaumieten von 18 bis 20€ pro Quadratmeter (vgl. Handelsblatt 4.1.24, Seite 27). Zum Vergleich würde ich in Herrenberg ungefähr eine Kaltmiete ab 13€ pro Quadratmeter für die teuersten 16% der Wohnungen […]

Im aktuellen Umfeld haben offensichtlich Immobilienfirmen Probleme bei der Finanzierung und es rechnen sich angeblich nur noch Mietwohnung für Neubaumieten von 18 bis 20€ pro Quadratmeter (vgl. Handelsblatt 4.1.24, Seite 27). Zum Vergleich würde ich in Herrenberg ungefähr eine Kaltmiete ab 13€ pro Quadratmeter für die teuersten 16% der Wohnungen unterstellen (allerdings sind natürlich die Heizkosten im Neubau niedriger, was die Kaltmiete wieder etwas relativiert).

Gleichzeitig sind die Zinsen im langfristigen Vergleich moderat (die Preise jedoch auch real weitaus höher als vor 20-30 Jahren). Wäre es dann nicht sinnvoll, wie in der Vergangenheit einfach Reihenhaussiedlungen für die Mittelschicht zu planen anstatt komplizierter Modelle mit hohem finanziellem Risiko. Zumal viele Nachteile der alten Reihenhaussiedlungen wie Probleme bei der Installation von Wärmepumpen, komplizierte Eigentumsverhältnisse, Probleme bei der Planung von Glasfaseranschlüssen und fehlende Elektrizität in den Garagen bei neuen Anlagen berücksichtigt werden könnten.

12. Kommentar von :ohne Name 73907

Nein zu diesem finanziellen, sozialen und städtebaulichen Wahnsinn.

Wenn die Region Stuttgart zur Lösung Ihrer Probleme derart verdichteten, sozialen Wohnungsbau in diesen Dimensionen braucht, dann sollen sie doch mal um ihre besten Wohnlagen, beispielsweise irgendwo zwischen Killesberg und Frauenkopf suchen. Dort ist überall noch viel grün zu versiegeln und dann würde evtl. auch eher die Klientel etwas davon […]

Wenn die Region Stuttgart zur Lösung Ihrer Probleme derart verdichteten, sozialen Wohnungsbau in diesen Dimensionen braucht, dann sollen sie doch mal um ihre besten Wohnlagen, beispielsweise irgendwo zwischen Killesberg und Frauenkopf suchen.

Dort ist überall noch viel grün zu versiegeln und dann würde evtl. auch eher die Klientel etwas davon haben, welche von zu niedrigen Löhnen, fortdauerndem massivem Zuzug und dem Handling der hieraus resultierenden Probleme unserer Gesellschaft am meisten profitiert.

Es ist eine Beleidigung dies mit allen fadenscheinigen Argumenten einer Kleinstadt ganz am Rande der Region unterschieben zu wollen.

13. Kommentar von :ohne Name 73874

Herrenberg braucht tragfähige, eher kleiner Lösungen für sozialen Wohnraum

Wer kann sozialen Wohnraum wie finanzieren? - Es wird viel über sozialen Wohnraum gesprochen; was heißt das genau? gibt es messbare Kriterien, wann ein Wohnraum sozial ist? wer wäre berechtigt?   - Wer finanziert dies, insbesondere mittel- und langfristig? wer finanziert die regelmäßige Instandhaltung? Wie lange steht der Wohnraum als sozialer […]

Wer kann sozialen Wohnraum wie finanzieren?

- Es wird viel über sozialen Wohnraum gesprochen; was heißt das genau? gibt es messbare Kriterien, wann ein Wohnraum sozial ist? wer wäre berechtigt?

 

- Wer finanziert dies, insbesondere mittel- und langfristig? wer finanziert die regelmäßige Instandhaltung? Wie lange steht der Wohnraum als sozialer Wohnraum zur Verfügung? Wie geht es mit den Mieten weiter, wenn die Bindung als sozialer Wohnraum weg fällt?

 

- Auswahl eines seriösen Investors - gibt es diese, insbesondere für sozialen Wohnraum, wenn damit kein Geld zu verdienen ist? Derzeit gibt es reichlich negative Beispiele, wie Signa, IBM Ehningen, Schwabenland-Tower Fellbach, etc. (dies ist in einem anderen Kommentar bereits ausführlich dargestellt)

 

- Herrenberg hat schon heruntergekommene Sozialwohnungen; davon brauchen wir nicht noch mehr; Herrenberg braucht tragfähige, eher kleiner Lösungen für sozialen Wohnraum.