- Sparen: senkt laufende Ausgaben oder Folgekosten
- Einnahmen: bringt der Gemeinde zusätzliche Erträge
- Erhalten und Gemeindeentwicklung: soll erhalten oder weiterentwickelt werden
Mehrere Kreuze sind möglich. Sie zeigen die bisherige Richtung von Gemeinderat, Bürgermeister und Verwaltung – keine Rangfolge und keinen fertigen Beschluss.
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Ergänzen statt verdrängen – Gewerbe, das junge Menschen hält
Nahversorgung war in der Bürgerumfrage 2021 das am meisten vermisste Angebot in Buchenbach. Gleichzeitig tragen Dorfladen und Bäcker heute die Grundversorgung, getragen von vielen Bürgerinnen und Bürgern. Meine Vorschläge:
1. Nahversorgung ergänzen, nicht verdrängen: Ein größerer Markt gehört eher an den Standort Himmelreich (B 31, Bahnhof, Pendler) als in den Ortskern. Im Ortskern sollten Dorfladen und Bäcker gestärkt werden, z. B. mit Geldautomat und Apotheken-Abholstation bei Hauptstraße 13. So entsteht keine Konkurrenz, die am Ende beide schwächt.
2. Platz für kleine Betriebe und Gründer: Statt nur großer Gewerbeflächen auch kleine, flexible Einheiten schaffen – Werkstätten, Lager, Ladenflächen für Handwerk, Manufakturen und Direktvermarkter, gern auch in leerstehenden Gebäuden. Dazu ein Coworking-Raum für Menschen im Homeoffice: Das bringt Mieteinnahmen und belebt den Ortskern unter der Woche.
3. Örtliche Arbeitgeber halten: Gewerbeflächen zuerst an Buchenbacher Betriebe vergeben, die wachsen wollen, und Betriebe mit vielen Arbeitsplätzen bevorzugen, nicht reine Lagerflächen. Zusammen mit den Firmen und der Schule eine jährliche Praktikums- und Ausbildungsbörse anbieten: Wer im Ort eine Ausbildung findet, bleibt eher hier.
4. Tourismus, der zum Ort passt: Rad- und Wandertourismus, Gastronomie und Übernachtungen stärken – davon profitieren auch Einheimische, z. B. durch Cafés und Treffpunkte.
Grenze: Kein Flächenverbrauch ohne Arbeitsplätze und ohne klares Verkehrskonzept.
Bahnhof / B31 nutzen
Wie bereits kommentiert, bieten Bahnhof und B31 gute Grundvoraussetzungen. Zum Beispiel könnte man sich die Wohnungsnot in Freiburg zu nutzen machen und Investoren für Studentenwohnheime für Buchenbach begeistern. Das würde auch den Vereinen nutzen & den Standort für Nahversorgung interessanter machen.
Die Möglichkeiten sind - Wille und Offenheit vorausgesetzt - gegeben.
Gewerbeansiedlung
Die Gemeinde Buchenbach ist m.E. nicht besonders an der Ansiedlung von neuen Gewerbe interessiert. Ich denke da nur an die geplante Schreinerei am Ortseingang Buchenbach oder das Feriendorf in der Ortsmitte. Es mag dafür sicher im einzelnen gute Gründe geben. Aber es etwas mehr Investorenfreundlichkeit wäre sicher nicht schlecht. Vor geraumer Zeit war in der Zeitung zu lesen, dass es in Freiburg für alle Anfragen nach Gewerbeflächen nicht genug Angebot gibt. Vielleicht kann man sich von Buchenbacher Seite aus den ein oder anderen dieser leer ausgehenden Betriebe angeln.
Attraktives Buchenbach
Buchenbach sollte seinen Standortvorteil mit der eigenen B31-Ausfahrt nutzen und im Himmelreich einen Schnellladepark in Zusammenarbeit mit Anbietern wie IONITY, EnBW oder Badenova prüfen. Durch die Nähe zur Spedition Dold könnten wertvolle Synergien entstehen. Ein solcher Ladepark könnte wiederum einen Nahversorger wie REWE, EDEKA oder einen anderen Einzelhändler anziehen. Die Vorteile für Buchenbach wären vielfältig: eine bessere Nahversorgung für die Bürgerinnen und Bürger, neue Arbeitsplätze im Einzelhandel, zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen und Impulse für weitere Gewerbeansiedlungen. Ich denke, es wäre sinnvoll, verschiedene Anbieter um Konzepte und Angebote zu bitten und gemeinsam zu prüfen, wie wir diesen Standortvorteil langfristig nutzen können, um Buchenbach wirtschaftlich zu stärken und attraktiver zu machen.
Dienstleistungen vor Ort
wichtig wäre eine Bargeldautomat, damit älstere Personen, die noch Bar bezahlen Geld abheben können. Einzelhandel mit gut und günstige Produkten erweitern. Dorfladen ist teuer für Rentner mit wenig Rente