- Sparen: senkt laufende Ausgaben oder Folgekosten
- Einnahmen: bringt der Gemeinde zusätzliche Erträge
- Erhalten und Gemeindeentwicklung: soll erhalten oder weiterentwickelt werden
Mehrere Kreuze sind möglich. Sie zeigen die bisherige Richtung von Gemeinderat, Bürgermeister und Verwaltung – keine Rangfolge und keinen fertigen Beschluss.
Kommentare
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Radweg Wagensteig
Ich würde einen Radweg sehr begrüßen, aber dann muss er ausreichend breit sein, damit er auch von den mittlerweile zahlreichen Radfahrern genutzt wird. Im Ibental kann man mittlerweile beobachten das immer weniger Rennradler den Radweg benutzen, da dieser natürlich auch von Fussgänger benutzt wird. Ich sehe Radwege an Landstrassen eigentlich als eine Landes- bzw. Kreisaufgabe, und diese sollten das auch ausreichend mitfinanzieren. Ob ein Radweg wirklich notwendig ist, sollten die Bewohner des Wagensteiger Dörfle entscheiden.
Radweg nach Wagensteig
Im Kommentar vom 03.11.2026 wird von "vergleichsweise wenig Kosten" für den Radweg nach Wagensteig gesprochen.
Das mag man so sehen. Ich halte die 80.000€ Kosten für die Fortsetzung dieser Planung mit einem ungewissen Ende für eine sehr teure Option.
Die geplanten Baukosten liegen aktuell oberhalb von 3 Millionen Euro. Selbst wenn der Eigenanteil der Gemeinde Buchenbach "nur" bei 25% der Baukosten läge wäre das vermutlich der Sargnagel für dieses Projekt.
Quelle dieser Zahlen ist der Bürgerdialog mit dem Bürgermeister und Mitgliedern des Gemeinderates im Ortsteil Wagensteig im Oktober 2026.
Ich hätte den Radweg wirklich selbst gern. Die Frage ist ob man sich diese Bauoption in Zeiten klammer Kassen so teuer erkaufen will.
Ja zum Radweg Wagensteig – und sichere Wege für junge Menschen
Verkehr war schon in der Bürgerumfrage 2021 das größte Ärgernis in Buchenbach. Deshalb finde ich die Richtung richtig, die drei Projekte nicht aufzugeben – aber mit klarer Kostengrenze:
1. Radweg Wagensteig weiter planen: Die Planung kostet vergleichsweise wenig, ohne sie gibt es später aber keine Förderung. Gebaut werden sollte nur, wenn Land und Fördermittel den Großteil tragen und der Eigenanteil der Gemeinde vorher klar beziffert ist. Der Radweg ist mehr als ein Freizeitprojekt: Kinder und Jugendliche aus Wagensteig könnten damit sicher und selbstständig zur Schule, zum Sport, zu Freunden und zum Bahnhof Himmelreich fahren. Heute geht das nur über die L 128 ohne Radweg.
2. Falkensteig-Tunnel als Option halten: Das ist Sache des Bundes und kostet die Gemeinde vor allem Beharrlichkeit. Die Umleitungsverkehre bei Sperrungen der B 31 zeigen, wie wichtig das ist.
3. Lärmschutz: Zuerst günstige Maßnahmen bei den zuständigen Stellen einfordern, bevor eigenes Geld fließt.
4. Was auf der Liste fehlt – der Nahverkehr: Für Jugendliche ohne Auto entscheidet die Busanbindung der Ortsteile an Himmelreich, vor allem abends und am Wochenende, ob sie hier gut leben können. Das kostet die Gemeinde wenig, wenn sie es beim Landkreis konsequent einfordert. Günstige Ergänzungen wie Bürgerbus oder Mitfahrbänke sollte sie unterstützen.
Wer sich als Jugendlicher sicher und selbstständig bewegen kann, bleibt eher im Ort.
Tunnel Falkensteig
Die jüngsten Sperrungen der B31 haben erneut gezeigt, wie anfällig unsere gesamte Region für Verkehrsprobleme ist. Der Ausweichverkehr belastet Buchenbach, Falkensteig und die umliegenden Orte erheblich. Straßen und Landstraßen, die nicht für solche Verkehrsmengen ausgelegt sind, werden zusätzlich beansprucht, während Anwohner unter dem erhöhten Verkehrsaufkommen leiden.
Die Situation ist für Pendler und Anwohner zunehmend nicht mehr tragbar. Ich denke, inzwischen haben auch viele Menschen außerhalb von Buchenbach erkannt, welche Belastung die aktuelle Verkehrssituation mit sich bringt.
Deshalb muss sich Buchenbach weiterhin konsequent für den Bau des B31-Tunnels einsetzen.
Es geht nicht nur um eine Entlastung für einzelne Orte, sondern um eine langfristige Lösung für die gesamte Region.
Radweg Wagensteig
DIe Sicherheit der Radfahrer ist ein wichtiger Aspekt. Evtl. würde bereits eine Beschilderung, die auf den einzuhaltenden Seitenabstand beim Überholen von Radfahren (ausserorts 2m!) hinweist, die Situation verbessern. In Frankreich sind diese Schilder relativ häufig zu sehen.