Klima-Maßnahmen-Register 2026

Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft

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Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.

Betrachtet werden hier die Kategorien Wald, Ackerland, Grünland, Feuchtgebiete und Siedlungen. Für Baden-Württemberg wurde 2022 in Summe eine Netto-Senkenleistung des Sektors von minus 5,0 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2)-Äquivalenten ausgewiesen. Für diesen Bereich wird als Sektorziel für 2030 eine Senkenleistung in Höhe von minus 4,4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten angestrebt.

KLIMA.LÄND: Übersicht der Maßnahmen im Sektor „Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft“

Kommentare

Sie konnten den Themenbereich bis 27. März 2026 kommentieren. Vielen Dank für Ihre Kommentare!

5. Kommentar von :Marc Brunold

Bannwaldstrategie

Natürlich benötigen wir Forstwald für Bauholz, Brennholz, Möbelholz... In Zukunft benötigt es zusätzlichen natürlichen Bannwald für Pflanzen/Tiere/CO2Speicher: Land, Kommunen und private Fortwirte sollen ihren Wald als Bannwald ausweisen und dafür von der Allgemeinheit entschädigt werden.

4. Kommentar von :ohne Name 137015

Waldnutzung

Der Waldzustandsbericht hat gezeigt, dass der Wald übernutzt und in einem erbärmlichen Zustand ist. Die Forst BW bearbeitet seit Jahren in ganz BW jeden öffentlichen Wald mit ihren großen Erntemaschinen und richtet damit in den Wäldern massiven, irreparablen Schaden am Boden und der Flora/ Fauna an. Alle durchforsteten Wälder sind anschließend

Der Waldzustandsbericht hat gezeigt, dass der Wald übernutzt und in einem erbärmlichen Zustand ist. Die Forst BW bearbeitet seit Jahren in ganz BW jeden öffentlichen Wald mit ihren großen Erntemaschinen und richtet damit in den Wäldern massiven, irreparablen Schaden am Boden und der Flora/ Fauna an. Alle durchforsteten Wälder sind anschließend deutlich wärmer, der Boden trocknet aus etc.. Der Waldumbau ist eine Sackgasse, da die Menschheit den Wald in einen heute erbärmlichen Zustand gebracht hat und mit diesem Waldumbau nun sicherlich ebenso falsch liegen wird. Wir können noch nicht einmal das Wetter vom nächsten Tag vorhersehen wie soll man dann 100 Jahre vorhersagen können? Ich plädiere dafür einen großen Teil des Waldes in BW als Naturschutzgebiete zu deklarieren in denen keine Jagt, keine Abholzung oder sonstige Nutzung stattfinden darf. Die Menschen haben ein Betretungsrecht auf den Wegen um mit ansehen zu können wie sich der Wald ohne menschlichen Eingriff erholen kann und wird. Durch einen intakten Wald wird die Umgebungstemperatur gesenkt, Wolken und Niederschlag können nur durch einen intakten Wald erzeugt werden. Komplettrodungen von Wäldern müssen unter hohe Strafe gestellt werden. Förderungen zur Wideraufforstung sind zu streichen und durch die Verursacher der falschen Bewirtschaftung selbst zu tragen.

Komplette Abholzungen von Bäumen an Flüssen/ Bächen und Grünstreifen muss verboten und unter hohe Strafe gestellt werden. Nur einzelne Bäume dürfen entnommen werden sofern ein Risiko des Umsturzes besteht.

3. Kommentar von :G.S. aus Offenburg

Wein- in Forstflächen umwandeln

Baden-Württemberg hat eine reiche Weinkultur. Diese ist kulturell und touristisch wertvoll und schützenswert.

Zeitgleich muss sie sich einen immer größeren wirtschaftlichen Druck stellen - durch sinkende Nachfrage wegen des Konsumentenverhaltens und stärkerer Konkurrenz aus anderen Regionen.

Ich möchte mich dafür aussprechen, dass das Land daher

Baden-Württemberg hat eine reiche Weinkultur. Diese ist kulturell und touristisch wertvoll und schützenswert.

Zeitgleich muss sie sich einen immer größeren wirtschaftlichen Druck stellen - durch sinkende Nachfrage wegen des Konsumentenverhaltens und stärkerer Konkurrenz aus anderen Regionen.

Ich möchte mich dafür aussprechen, dass das Land daher dafür einsteht, Betriebe, welche unrentabel werden und den o.g. kulturellen Mehrwert nicht einzigartig tragen, in Forstflächen umgewidmet werden. Das Land sollte die Flächen abkaufen (direkt oder in Absprache mit den Kommunen) und diese zu den nahegelegenen Wäldern anschließen. Ein Wald bindet mehr CO2 als ein Weingut, spendet Schatten, mildert die umliegende Temperatur und ist ebenso als touristisches und Naherholungsgebiet ansprechend.

Nur durch nachhaltiges Wirtschaften kann das Kulturgut Wein erhalten bleiben. Und auch hier gilt: Qualität vor Quantität.

2. Kommentar von :LukasFreise

Kalamitätsstrategie Baden-Württemberg

Von den großen Forstschäden 2018-2021 wurde Baden-Württemberg glücklicherweise nicht so stark in Mitleidenschaft gezogen. Es finden sich in BW aber nach wie vor große Flächen mit Waldbeständen, die von einer großen Dürrekalamität bedroht sind. Nimmt man ähnliche Schäden wie in Nordrhein-Westfalen an, so sprechen wir von über 100 Mio Kubikmetern

Von den großen Forstschäden 2018-2021 wurde Baden-Württemberg glücklicherweise nicht so stark in Mitleidenschaft gezogen. Es finden sich in BW aber nach wie vor große Flächen mit Waldbeständen, die von einer großen Dürrekalamität bedroht sind. Nimmt man ähnliche Schäden wie in Nordrhein-Westfalen an, so sprechen wir von über 100 Mio Kubikmetern Schadholzpotenzial, mehr als die zehnfache reguläre Jahreseinschlagsmenge.

Es ist seit 2018 zwar in BW einiges passiert, Baden-Württemberg braucht aber auch auf Landesebene eine (öffentliche) Strategie, wie solche Schadholzmengen zu bewältigen sind. Die Waldstrategie und der forciete und unterstützte Waldumbau sind wichtige und richtige Entwicklungen, liefern aber keine Lösung für das Problem von akut anfallenden großen Mengen von (Nadel) Schadholz. Die Handreichung zur Errichtung von Nasslagern ist fachlich gut zusammengestellt, verdeutlicht aber mehr, warum es schief gehen wird, als dass eine Lösung im Raum steht: viel zu viele Genehmigungen, viel zu bürokratisch. Eine Kalamitätsstrategie hilft große Mengen CO2 aus dem LULUCF Sektor in BW einzuparen, indem Schadholz verarbeitet oder qualitätserhaltend gelagert wird statt zu verrotten. Konkret muss diese beinhalten:

-Wie baut man ein Netz aus schnell aktivierbaren Lagerstätten (nass und trocken) für mind. 10 Mio. FM auf?

-Planung von Ernte und Abtransport großer Schadholzmengen (Bahnverladungskonzept),

-KI gestützte Modellierung von großflächigen Holzabflüssen aus Schadgebieten,

-Maßnahmen zur Holztransportlogistik, Koordination mit Nachbarbundesländern,

-Engpassplanung,

-Formate für einen länderübergreifenden Austausch zwischen potenziellen Krisenstäben

1. Kommentar von :ohneName12314

Paludikulturen thermische Verwertung

Die thermische Verwertung von Paludikulturen sollte im Zusammenhang mit der kommunalen Wärmeplanung, die bei allen Kommunen in BW auf der Agenda ganz oben steht, finanziell und strukturell gefördert werden. Entsprechende Förderprogramme auf Landesebene sowie die Etablierung von interkommunalen Modellvorhaben zur thermischen Verwertung der

Die thermische Verwertung von Paludikulturen sollte im Zusammenhang mit der kommunalen Wärmeplanung, die bei allen Kommunen in BW auf der Agenda ganz oben steht, finanziell und strukturell gefördert werden. Entsprechende Förderprogramme auf Landesebene sowie die Etablierung von interkommunalen Modellvorhaben zur thermischen Verwertung der Moorpflanzen wären zielführend.