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Gebäude

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Der Anteil des Gebäudesektors an den Gesamtemissionen im Land beträgt aktuell 24 Prozent. Die Emissionen entstehen vor allem durch den Energieverbrauch für die Bereitstellung von Warmwasser und Raumwärme. Sie sind also stark abhängig von der Witterung. Das Sektorziel für 2030 in diesem Bereich gibt eine Minderung um 46 Prozent (gegenüber 1990) vor.

: Stellungnahme des Ministeriums

Das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen hat zu den eingegangenen Kommentaren zum Gebäudesektor eine Stellungnahme verfasst.

Kommentare

Sie konnten den Themenbereich bis Montag, 8. Mai 2023, 17 Uhr, kommentieren. Vielen Dank für Ihre Kommentare!

7. Kommentar von :H F Roth

Denkmalschutz

Ich wohne in einem jetzt 120 Jahre alten Gebäude im Zentrum Mannheims. Zwar sind wir an die Fernwärme angeschlossen und heizen so zeimlich effektiv, aber alle Heizungsnischen sind neu und haben eine sehr dünne Wandung, lassen sich aber nicht dämmen ohne innen Wohnraum zu verlieren. Eine Außendämmung ist aus denkmalschutzgründen nicht möglich, das […]

Ich wohne in einem jetzt 120 Jahre alten Gebäude im Zentrum Mannheims. Zwar sind wir an die Fernwärme angeschlossen und heizen so zeimlich effektiv, aber alle Heizungsnischen sind neu und haben eine sehr dünne Wandung, lassen sich aber nicht dämmen ohne innen Wohnraum zu verlieren. Eine Außendämmung ist aus denkmalschutzgründen nicht möglich, das einzige ist eine Dämmung der obersten Geschoßdecke.

Auch eine Unterstützung der Heizung durch solare Wärmeerzeugung ist aus Denkmalschutzgründen nicht möglich.

Wäre hier der Denkmalschutz kulanter, könnten in alten Gebäuden viel Energie gespart werden.

9. Kommentar von :tGan 50065

Eigenleistung

Bei jeder Gelegenheit wird der Fachkräftemangel beim Handwerk und die dadurch viel zu langsame Umsetzung der diversen energerischen Maßnahmen bemängelt. Auf der anderen Seite gibt es viele fähige DIY-ler die in Eigenleistung sehr viel erreichen können. Dieses verborgene Potential muss von der Politik unbedingt geborgen werden, indem es ebenso […]

Bei jeder Gelegenheit wird der Fachkräftemangel beim Handwerk und die dadurch viel zu langsame Umsetzung der diversen energerischen Maßnahmen bemängelt. Auf der anderen Seite gibt es viele fähige DIY-ler die in Eigenleistung sehr viel erreichen können. Dieses verborgene Potential muss von der Politik unbedingt geborgen werden, indem es ebenso unterstützt wird durch die Förderprogramme und hauptsächlich auch durch Bürokratieabbau.

5. Kommentar von :PATR

Innenentwicklung - Leerstände minimieren

Insbesondere Leerstände in Innenstädten sollten schnellstmöglich einer neuen Nutzung zugeführt werden, so dass nicht immer neue Flächen gewonnen, sondern Bestände effizient genutzt werden. Förderprogramme für die zeitnahe Weitervermietung bei vorheriger klimafreundlicher Ertüchtigung.

2. Kommentar von :SB

Ausbau der Energieberatung bei Gebäuden

Ich stimme zu, dass das ein wichtiger Punkt ist. Aber notwendig ist dabei erstmal ein Kompetenzaufbau bei den Energieberatern. Meine Erfahrung ist, dass es ausschließlich darum geht, die Bescheinigungen für den Zuschuss zu erstellen und dafür leicht verdientes Geld zu bekommen. So geschehen bei der Idee die Fenster zu erneuern. Beratung, ob der […]

Ich stimme zu, dass das ein wichtiger Punkt ist. Aber notwendig ist dabei erstmal ein Kompetenzaufbau bei den Energieberatern. Meine Erfahrung ist, dass es ausschließlich darum geht, die Bescheinigungen für den Zuschuss zu erstellen und dafür leicht verdientes Geld zu bekommen. So geschehen bei der Idee die Fenster zu erneuern. Beratung, ob der Tausch sinnvoll ist, was zu beachten wäre (Schimmelbildung wg. schlecht isolierten Wände) oder was im Sinne von Energieverbrauch sinnvoll wäre - Fehlanzeige. Das System der Energieberater ist m.E. in weiten Teilen schlicht eine Cash Cow für die Berater. Schwerpunkt muss auf Beratung liegen. Also beim Antrag für etwas auch ein Beratungsprotokoll beilegen..