Darf ich heute ein Produkt auf den Markt bringen, das süchtig macht, bei dem ca. 50% der Anwender an Krebs erkranken werden und jährlich 127.000 Menschen durch den Konsum daran sterben werden, das Unbeteiligte gesundheitlich beeinträchtigt, durch den entstehenden Müll die Umwelt schädigt und den Staat 100 Milliarden Euro jährlich kostet?
Warum […]
Darf ich heute ein Produkt auf den Markt bringen, das süchtig macht, bei dem ca. 50% der Anwender an Krebs erkranken werden und jährlich 127.000 Menschen durch den Konsum daran sterben werden, das Unbeteiligte gesundheitlich beeinträchtigt, durch den entstehenden Müll die Umwelt schädigt und den Staat 100 Milliarden Euro jährlich kostet?
Warum gibt es hier eine Ausnahme für die Tabakindustrie?
Schlimm, dass hier falsche Toleranz und großer Lobbyismus herrscht,
Die gleichen Fehler werden jetzt mit E-Zigaretten gemacht! Wie kann so ein neues Produkt einfach auf den Markt kommen und so leicht erreichbar sein für die Jugend?
13.
Kommentar von :E-Mi
Umweltauswirkungen von Tabakprodukten
Mit Nichtrauchern sind in der Regel Menschen gemeint. Aber auch Tiere leiden unter dem Rauch ihrer Besitzer und Wildtiere leiden unter weggeworfenen Kippen.
Die Schadstoffe, die durch Regen aus den Zigarettenfiltern gewaschen werden, können bis zu 1000 Liter Wasser verunreinigen. Das Plastik des Filters wird zersetzt und gelangt als Mikroplastik […]
Mit Nichtrauchern sind in der Regel Menschen gemeint. Aber auch Tiere leiden unter dem Rauch ihrer Besitzer und Wildtiere leiden unter weggeworfenen Kippen.
Die Schadstoffe, die durch Regen aus den Zigarettenfiltern gewaschen werden, können bis zu 1000 Liter Wasser verunreinigen. Das Plastik des Filters wird zersetzt und gelangt als Mikroplastik ins Trinkwasser, in die Luft und in unsere Nahrung.
Wenn man als Raucher unbedingt Rauchen muss, wäre es das Mindeste andere Lebewesen nicht durch den Rauch und weggeworfene Filter zu schädigen.
14.
Kommentar von :AB 102678
Umwelt / Kippen / Trinkwasser
Warum werfen Raucher die Zigarettenkippe in die Umwelt?
Ist ja nur eine kleine Kippe! bekomme ich als Antwort.
Bei 10 Zigaretten am Tag als Kippe in die Umwelt entsorgt, sind das 3560 Kippen pro Jahr. Diesen Berg sollten sich achtlose Raucher in ihrer Wohnung auf ihrem Esstisch vorstellen.
Bezieht das Nichtraucherschutzgesetz die […]
Warum werfen Raucher die Zigarettenkippe in die Umwelt?
Ist ja nur eine kleine Kippe! bekomme ich als Antwort.
Bei 10 Zigaretten am Tag als Kippe in die Umwelt entsorgt, sind das 3560 Kippen pro Jahr. Diesen Berg sollten sich achtlose Raucher in ihrer Wohnung auf ihrem Esstisch vorstellen.
Bezieht das Nichtraucherschutzgesetz die Verschmutzung des Trinkwassers von ca. 50 Litern Wasser durch eine Kippe mit ein?
Das sind 106 Milliarden Zigarettenkippen in Deutschland, davon landen 2/3 in der Umwelt und verschmutzen das Trinkwasser und damit mein Trinkwasser aus der Leitung.
Beim Gang durch die Stadt sehe sehr viele Zigarettenkippen in auf dem Boden liegen. Nach meinem Gefühl werden es immer mehr.
15.
Kommentar von :ohne Name 103455
Konsequentes Rauchverbot, immer und überall
Ausnahmslos alle Menschen, egal ob Raucher oder Nichtraucher, leiden unter dem Tabakanbau, dem Rauchen und den Kippen in unserer Umwelt. Alle Menschen, egal ob Raucher oder Nichtraucher, bezahlen für die ökologischen, ökonomischen und gesundheitlichen Schäden, die durch den Tabakanbau und das Rauchen verursacht werden. Dabei ist es unerheblich, ob […]
Ausnahmslos alle Menschen, egal ob Raucher oder Nichtraucher, leiden unter dem Tabakanbau, dem Rauchen und den Kippen in unserer Umwelt. Alle Menschen, egal ob Raucher oder Nichtraucher, bezahlen für die ökologischen, ökonomischen und gesundheitlichen Schäden, die durch den Tabakanbau und das Rauchen verursacht werden. Dabei ist es unerheblich, ob auf dem Balkon, in der Wohnung, im Park, im Biergarten oder an der Bushaltestelle gequalmt wird.
Tabak zerstört die Umwelt. Er wird in Monokulturen angebaut, für eine Stange Kippen wird ein Baum gefällt. Für den Anbau von Tabak wird Wasser verschwendet und das Grundwasser wird durch die Pestizide verunreinigt. Auch durch die Kippen, die überall in der Umwelt landen. Kippen sind Sondermüll. Das Nikotin im Zigarettenrauch verunreinigt die Luft und schadet dadurch ebenfalls uns allen. Bis zu 90 Prozent der Lungenkrebsfälle bei Männern und bis zu 60 Prozent bei Frauen sind auf das Rauchen zurückzuführen. Auch Passivrauchen erhöht das Lungenkrebsrisiko. Die Behandlungskosten finanzieren alle mit.
In meinen Augen sind das genügend Argumente, um uns alle konsequent vor den direkten, indirekten, gesundheitlichen, ökologischen und ökonomischen Folgen des Rauchens zu schützen. Immer und überall.
16.
Kommentar von :ohne Name 37263
Pfandsystem
Zur Vermeidung von weggeworfenen Kippen sollte es ein Pfandsystem wie bei Mehrwegflaschen geben. Die Packung mit den Filterstummeln kann man an Sammelstellen wieder abgeben und bekommt für jeden Filter sein Rückgeld.
Das Pfand muss richtig hoch sein damit selbst der letzte Süchtling empfindlich im Geldbeutel getroffen wird und dazu angehalten ist […]
Zur Vermeidung von weggeworfenen Kippen sollte es ein Pfandsystem wie bei Mehrwegflaschen geben. Die Packung mit den Filterstummeln kann man an Sammelstellen wieder abgeben und bekommt für jeden Filter sein Rückgeld.
Das Pfand muss richtig hoch sein damit selbst der letzte Süchtling empfindlich im Geldbeutel getroffen wird und dazu angehalten ist seine Kippen wieder ein zupacken.
Im Zweifel gibt es Mitmenschen die solches weggeworfene Geld gerne aufheben und damit unsere Umwelt wieder sauber wird.
17.
Kommentar von :Frischluft für alle Bürger
Privilegien abschaffen
Raucher wurden in diesem Land jahrzehntelang privilegiert.
Privileg: Raucherpause
Raucher bekommen zusätzlich 30min bis 2 Stunden bezahlte Pausen. Das ist der Grund, warum es so viele Raucher im Niedriglohnsektor gibt.
Ich kenne zahlreiche Bekannte, die mit dem Rauchen angefangen haben, damit sie mehr Pause bekommen: in der Altenpflege, in […]
Raucher wurden in diesem Land jahrzehntelang privilegiert.
Privileg: Raucherpause
Raucher bekommen zusätzlich 30min bis 2 Stunden bezahlte Pausen. Das ist der Grund, warum es so viele Raucher im Niedriglohnsektor gibt.
Ich kenne zahlreiche Bekannte, die mit dem Rauchen angefangen haben, damit sie mehr Pause bekommen: in der Altenpflege, in der Werkstatt oder im Einzelhandel.
Zum Teil gab es Regeln, dass man theoretisch ausstechen musste. Allerdings hat sich keiner daran gehalten und es wurde auch nicht kontrolliert. Oft war der Chef selbst Raucher und er wollte auf sein Privileg nicht verzichten.
Privileg: Regelbrechen
Rauchverbote werden gnadenlos ignoriert, Müllentsorgung findet auf dem Gehweg statt, Fernzüge werden von der Weiterfahrt gehindert, weil man noch nicht ausgeraucht hat, ... Wurden diese Menschen belangt? Nein! Wenn man aber entgegen der Fahrtrichtung parkt oder ohne Sicherheitsgurt fährt, bekommt man einen Strafzettel.
Privileg: Belästigung
Während dem Essen, an der Bushaltestelle, bei der Arbeit oder zu Hause wird man vom Zigarettenqualm belästigt. Wenn am Nachbartisch jemand Blähungen hat, dann wird relativ schnell gehandelt. Anekdote am Rande: Ein Nachbar hat am WE einmal ein großes und seltenes Event des Heimatlandes gefeiert. Es ging gesittet zu und alle waren freundlich. Es hat sich nur ein Nachbar belästigt gefühlt und beschwert: der Raucher.
Das man als Raucher jetzt alle Fakten und zum Teil gute Kommentare negativ bewertet, ist jetzt kein Wunder. Schließlich droht ihm der Verlust von etwas, was ihm eigentlich nie gehört hat.
25.
Kommentar von :ohne Name 103752
Belästigung durch Rauch vs. Stalking - Einschränkung einer großen Gruppe
Stalking (offiziell "Nachstellung") ist seit 2007 im StGB verankert und demnach eine Straftat.
Stalking benötigt zwingend eine zweite Person, die belästigt wird. Man nicht für sich ohne jemand anders stalken.
Somit lässt sich dies leichter per Gesetz "verbieten".
Rauchen kann man aber auch komplett alleine, ohne jemanden zu schaden. Somit kann […]
Stalking (offiziell "Nachstellung") ist seit 2007 im StGB verankert und demnach eine Straftat.
Stalking benötigt zwingend eine zweite Person, die belästigt wird. Man nicht für sich ohne jemand anders stalken.
Somit lässt sich dies leichter per Gesetz "verbieten".
Rauchen kann man aber auch komplett alleine, ohne jemanden zu schaden. Somit kann man es nicht so leicht verbieten. Das Gesetz müsste dann wieder Ausnahmen beinhalten, die wiederum durch Gesetze definiert werden müssen. Somit wird wahrscheinlich jeder einzelne Fall letztendlich vor Gericht landen, um zu klären, ob das Gesetz jetzt verletzt wurde oder ob genau dieser Sachverhalt nicht durch das Gesetz abdeckt ist.
Zugegeben: man könnte Rauchen schon komplett verbieten.
Dann muss man aber auch Cannabis (wieder), Alkohol, Zucker und Computerspiele komplett verbieten. Auch dies sind Suchtstoffe, die abhängig machen können und von denen Menschen abhängig sind. Ansonsten wäre die Verhältnismäßigkeit nicht gegeben.
Nicht falsch verstehen, ich bin selbst Nichtraucher, aber "ich will mehr Verbote, die nur für (viele) andere gelten" führt nur zu noch stärkerer Gegenwehr. Auch die aktuelle Regierung wird dadurch nicht wirklich mehr Zuspruch erfahren, wenn sie eine nicht sooo kleine Personengruppe (Stand 2021: 17,4 % in BaWü, Bundesdurchschnitt 18,9%) so extrem einschränkt.
Das Ergebnis wird ... blau ???
29.
Kommentar von :Eu
Nichtraucherschutz ist Umweltschutz
Das Ruhrgebiet hat man sauber bekommen, die Autos und Lkws unterliegen immer schärferen Umweltauflagen, Asbest hat man aus gutem Grund relativ schnell verboten, nur die Rauchenden wollen nichts zum Umweltschutz beitragen.
23.
Kommentar von :ohne Name 103752
Meine Freiheit vs. Freiheit anderer
Gewalt erzeugt Gegengewalt / Aktion erzeugt Reaktion / Verbote stärken das Illegale z. b. Erwerbsverbote verstärken Schwarzmarkt / Beschränkungen durch Partei A erzeugen Wählerfluss zur "Alternative"
das sind folgen, die man schon länger beobachten kann. Besonders wenn Veränderungen "durchgedrückt" werden, die auf größtenteils ideologischer Basis […]
Gewalt erzeugt Gegengewalt / Aktion erzeugt Reaktion / Verbote stärken das Illegale z. b. Erwerbsverbote verstärken Schwarzmarkt / Beschränkungen durch Partei A erzeugen Wählerfluss zur "Alternative"
das sind folgen, die man schon länger beobachten kann. Besonders wenn Veränderungen "durchgedrückt" werden, die auf größtenteils ideologischer Basis beruhen.
Was bringen Regeln und Gesetze, wenn es einerseits nicht genug Personen gibt, die sie kontrollieren könnten, oder andererseits sie so viele Ausnahmen und Einschränkungen haben, dass kein normaler Bundesbürger sie nachvollziehen kann. Damit wird doch nur die Arbeit der Gericht erhöht.
Ich bin selber Nichtraucher.
Sehe aber keinen unmittelbaren Zwang, das Nichtraucherschutzgesetz zu verschärfen.
Klar ist es unangenehm, wenn ich durch die Rauchwolke vor Supermärkten gehe, klar ist es unangenehm im selben Bus mir jemanden zu sitzen, der gerade eine Zigarette geraucht hat,
klar ist es unangenehm, wenn ich auf dem Balkon den Zigarettegeruch des Nachbarn wahrnehmen kann.
Die ersten beiden Orte verlasse ist ja zeitnah wieder.
Aber gerade letzteres ist der "Private Bereich", wo das Gesetz keinen Einfluss haben darf. Warum überwiegt mein Bedürfnis, jetzt gerade auf dem Balkon zu sitzen, dem Bedürfnis meines Nachbarn, während dieser seine Lunge teert? Was gibt MIR das Recht, meinen Nachbarn in seiner Freiheit einzuschränken, nur um meine Freiheit durchzusetzen.
Nur weil man den Geruch des Rauchs wahrnimmt, wird man nicht unmittelbar daran sterben, wie es einige Kommentare hier rausklingen lassen. Somit ist es eine Belästigung und keine akute Gefährdung, vielleicht fühlt dieser Nachbar sich auch durch den Anblick meiner Balkon-Dekoration oder gar meines Wesens belästigt.
Meine Einschätzung: Das Verweilen in einem Straßenkaffee an einer vielbefahrenen Straße oder das gehen durch eine Baustelle (Baufahrzeuge und -geräte haben und brauchen nicht einmal eine "grüne Plakette") schadet mir mehr als der Geruch einer Zigarette.
Vorausgesetzt das rauch wurde durch die Luft verdünnt und wird mir nicht direkt ins Gesicht geblasen.
27.
Kommentar von :Eu
Rauchen 100 000 000 000 Euro Folgekosten; die Tabakindustrie müsste zahlen
Kommentare
Sie konnten den Themenbereich bis zum 16. August 2024 kommentieren. Vielen Dank für Ihre Kommentare!
Produkthaftung?
Darf ich heute ein Produkt auf den Markt bringen, das süchtig macht, bei dem ca. 50% der Anwender an Krebs erkranken werden und jährlich 127.000 Menschen durch den Konsum daran sterben werden, das Unbeteiligte gesundheitlich beeinträchtigt, durch den entstehenden Müll die Umwelt schädigt und den Staat 100 Milliarden Euro jährlich kostet?
Warum gibt es hier eine Ausnahme für die Tabakindustrie?
Schlimm, dass hier falsche Toleranz und großer Lobbyismus herrscht,
Die gleichen Fehler werden jetzt mit E-Zigaretten gemacht! Wie kann so ein neues Produkt einfach auf den Markt kommen und so leicht erreichbar sein für die Jugend?
Umweltauswirkungen von Tabakprodukten
Mit Nichtrauchern sind in der Regel Menschen gemeint. Aber auch Tiere leiden unter dem Rauch ihrer Besitzer und Wildtiere leiden unter weggeworfenen Kippen.
Die Schadstoffe, die durch Regen aus den Zigarettenfiltern gewaschen werden, können bis zu 1000 Liter Wasser verunreinigen. Das Plastik des Filters wird zersetzt und gelangt als Mikroplastik ins Trinkwasser, in die Luft und in unsere Nahrung.
Wenn man als Raucher unbedingt Rauchen muss, wäre es das Mindeste andere Lebewesen nicht durch den Rauch und weggeworfene Filter zu schädigen.
Umwelt / Kippen / Trinkwasser
Warum werfen Raucher die Zigarettenkippe in die Umwelt?
Ist ja nur eine kleine Kippe! bekomme ich als Antwort.
Bei 10 Zigaretten am Tag als Kippe in die Umwelt entsorgt, sind das 3560 Kippen pro Jahr. Diesen Berg sollten sich achtlose Raucher in ihrer Wohnung auf ihrem Esstisch vorstellen.
Bezieht das Nichtraucherschutzgesetz die Verschmutzung des Trinkwassers von ca. 50 Litern Wasser durch eine Kippe mit ein?
Das sind 106 Milliarden Zigarettenkippen in Deutschland, davon landen 2/3 in der Umwelt und verschmutzen das Trinkwasser und damit mein Trinkwasser aus der Leitung.
Beim Gang durch die Stadt sehe sehr viele Zigarettenkippen in auf dem Boden liegen. Nach meinem Gefühl werden es immer mehr.
Konsequentes Rauchverbot, immer und überall
Ausnahmslos alle Menschen, egal ob Raucher oder Nichtraucher, leiden unter dem Tabakanbau, dem Rauchen und den Kippen in unserer Umwelt. Alle Menschen, egal ob Raucher oder Nichtraucher, bezahlen für die ökologischen, ökonomischen und gesundheitlichen Schäden, die durch den Tabakanbau und das Rauchen verursacht werden. Dabei ist es unerheblich, ob auf dem Balkon, in der Wohnung, im Park, im Biergarten oder an der Bushaltestelle gequalmt wird.
Tabak zerstört die Umwelt. Er wird in Monokulturen angebaut, für eine Stange Kippen wird ein Baum gefällt. Für den Anbau von Tabak wird Wasser verschwendet und das Grundwasser wird durch die Pestizide verunreinigt. Auch durch die Kippen, die überall in der Umwelt landen. Kippen sind Sondermüll. Das Nikotin im Zigarettenrauch verunreinigt die Luft und schadet dadurch ebenfalls uns allen. Bis zu 90 Prozent der Lungenkrebsfälle bei Männern und bis zu 60 Prozent bei Frauen sind auf das Rauchen zurückzuführen. Auch Passivrauchen erhöht das Lungenkrebsrisiko. Die Behandlungskosten finanzieren alle mit.
In meinen Augen sind das genügend Argumente, um uns alle konsequent vor den direkten, indirekten, gesundheitlichen, ökologischen und ökonomischen Folgen des Rauchens zu schützen. Immer und überall.
Pfandsystem
Zur Vermeidung von weggeworfenen Kippen sollte es ein Pfandsystem wie bei Mehrwegflaschen geben. Die Packung mit den Filterstummeln kann man an Sammelstellen wieder abgeben und bekommt für jeden Filter sein Rückgeld.
Das Pfand muss richtig hoch sein damit selbst der letzte Süchtling empfindlich im Geldbeutel getroffen wird und dazu angehalten ist seine Kippen wieder ein zupacken.
Im Zweifel gibt es Mitmenschen die solches weggeworfene Geld gerne aufheben und damit unsere Umwelt wieder sauber wird.
Privilegien abschaffen
Raucher wurden in diesem Land jahrzehntelang privilegiert.
Privileg: Raucherpause
Raucher bekommen zusätzlich 30min bis 2 Stunden bezahlte Pausen. Das ist der Grund, warum es so viele Raucher im Niedriglohnsektor gibt.
Ich kenne zahlreiche Bekannte, die mit dem Rauchen angefangen haben, damit sie mehr Pause bekommen: in der Altenpflege, in der Werkstatt oder im Einzelhandel.
Zum Teil gab es Regeln, dass man theoretisch ausstechen musste. Allerdings hat sich keiner daran gehalten und es wurde auch nicht kontrolliert. Oft war der Chef selbst Raucher und er wollte auf sein Privileg nicht verzichten.
Privileg: Regelbrechen
Rauchverbote werden gnadenlos ignoriert, Müllentsorgung findet auf dem Gehweg statt, Fernzüge werden von der Weiterfahrt gehindert, weil man noch nicht ausgeraucht hat, ... Wurden diese Menschen belangt? Nein! Wenn man aber entgegen der Fahrtrichtung parkt oder ohne Sicherheitsgurt fährt, bekommt man einen Strafzettel.
Privileg: Belästigung
Während dem Essen, an der Bushaltestelle, bei der Arbeit oder zu Hause wird man vom Zigarettenqualm belästigt. Wenn am Nachbartisch jemand Blähungen hat, dann wird relativ schnell gehandelt. Anekdote am Rande: Ein Nachbar hat am WE einmal ein großes und seltenes Event des Heimatlandes gefeiert. Es ging gesittet zu und alle waren freundlich. Es hat sich nur ein Nachbar belästigt gefühlt und beschwert: der Raucher.
Das man als Raucher jetzt alle Fakten und zum Teil gute Kommentare negativ bewertet, ist jetzt kein Wunder. Schließlich droht ihm der Verlust von etwas, was ihm eigentlich nie gehört hat.
Belästigung durch Rauch vs. Stalking - Einschränkung einer großen Gruppe
Stalking (offiziell "Nachstellung") ist seit 2007 im StGB verankert und demnach eine Straftat.
Stalking benötigt zwingend eine zweite Person, die belästigt wird. Man nicht für sich ohne jemand anders stalken.
Somit lässt sich dies leichter per Gesetz "verbieten".
Rauchen kann man aber auch komplett alleine, ohne jemanden zu schaden. Somit kann man es nicht so leicht verbieten. Das Gesetz müsste dann wieder Ausnahmen beinhalten, die wiederum durch Gesetze definiert werden müssen. Somit wird wahrscheinlich jeder einzelne Fall letztendlich vor Gericht landen, um zu klären, ob das Gesetz jetzt verletzt wurde oder ob genau dieser Sachverhalt nicht durch das Gesetz abdeckt ist.
Zugegeben: man könnte Rauchen schon komplett verbieten.
Dann muss man aber auch Cannabis (wieder), Alkohol, Zucker und Computerspiele komplett verbieten. Auch dies sind Suchtstoffe, die abhängig machen können und von denen Menschen abhängig sind. Ansonsten wäre die Verhältnismäßigkeit nicht gegeben.
Nicht falsch verstehen, ich bin selbst Nichtraucher, aber "ich will mehr Verbote, die nur für (viele) andere gelten" führt nur zu noch stärkerer Gegenwehr. Auch die aktuelle Regierung wird dadurch nicht wirklich mehr Zuspruch erfahren, wenn sie eine nicht sooo kleine Personengruppe (Stand 2021: 17,4 % in BaWü, Bundesdurchschnitt 18,9%) so extrem einschränkt.
Das Ergebnis wird ... blau ???
Nichtraucherschutz ist Umweltschutz
Das Ruhrgebiet hat man sauber bekommen, die Autos und Lkws unterliegen immer schärferen Umweltauflagen, Asbest hat man aus gutem Grund relativ schnell verboten, nur die Rauchenden wollen nichts zum Umweltschutz beitragen.
Meine Freiheit vs. Freiheit anderer
Gewalt erzeugt Gegengewalt / Aktion erzeugt Reaktion / Verbote stärken das Illegale z. b. Erwerbsverbote verstärken Schwarzmarkt / Beschränkungen durch Partei A erzeugen Wählerfluss zur "Alternative"
das sind folgen, die man schon länger beobachten kann. Besonders wenn Veränderungen "durchgedrückt" werden, die auf größtenteils ideologischer Basis beruhen.
Was bringen Regeln und Gesetze, wenn es einerseits nicht genug Personen gibt, die sie kontrollieren könnten, oder andererseits sie so viele Ausnahmen und Einschränkungen haben, dass kein normaler Bundesbürger sie nachvollziehen kann. Damit wird doch nur die Arbeit der Gericht erhöht.
Ich bin selber Nichtraucher.
Sehe aber keinen unmittelbaren Zwang, das Nichtraucherschutzgesetz zu verschärfen.
Klar ist es unangenehm, wenn ich durch die Rauchwolke vor Supermärkten gehe, klar ist es unangenehm im selben Bus mir jemanden zu sitzen, der gerade eine Zigarette geraucht hat,
klar ist es unangenehm, wenn ich auf dem Balkon den Zigarettegeruch des Nachbarn wahrnehmen kann.
Die ersten beiden Orte verlasse ist ja zeitnah wieder.
Aber gerade letzteres ist der "Private Bereich", wo das Gesetz keinen Einfluss haben darf. Warum überwiegt mein Bedürfnis, jetzt gerade auf dem Balkon zu sitzen, dem Bedürfnis meines Nachbarn, während dieser seine Lunge teert? Was gibt MIR das Recht, meinen Nachbarn in seiner Freiheit einzuschränken, nur um meine Freiheit durchzusetzen.
Nur weil man den Geruch des Rauchs wahrnimmt, wird man nicht unmittelbar daran sterben, wie es einige Kommentare hier rausklingen lassen. Somit ist es eine Belästigung und keine akute Gefährdung, vielleicht fühlt dieser Nachbar sich auch durch den Anblick meiner Balkon-Dekoration oder gar meines Wesens belästigt.
Meine Einschätzung: Das Verweilen in einem Straßenkaffee an einer vielbefahrenen Straße oder das gehen durch eine Baustelle (Baufahrzeuge und -geräte haben und brauchen nicht einmal eine "grüne Plakette") schadet mir mehr als der Geruch einer Zigarette.
Vorausgesetzt das rauch wurde durch die Luft verdünnt und wird mir nicht direkt ins Gesicht geblasen.
Rauchen 100 000 000 000 Euro Folgekosten; die Tabakindustrie müsste zahlen
Die sozialen Folgekosten des Rauchens betragen 100 Milliarden jährlich. Nachzulesen beim Deutschen Krebsforschungszentrum (dkfz) auf Seite 2 von www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/sonstVeroeffentlichungen/2021_Strategie-fuer-ein-tabakfreies-Deutschland-2040_dp.pdf. Diesen Schaden müsste die Tabakindustrie bezahlen. Dann wäre sie pleite. Die Steuereinnahmen betragen nur 14 Milliarden.