Verfassungsschutz

Verfassungsschutzbericht 2025 vorgestellt

Der Verfassungsschutzbericht 2025 zeigt, dass extremistische Bestrebungen, Spionage und hybride Bedrohungen Baden-Württemberg vor zunehmende sicherheitspolitische Herausforderungen stellen.

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Verfassungsschutzbericht 2025

Innenminister Manuel Hagel und die Präsidentin des Landesamtes für Verfassungsschutz Beate Bube haben am 24. Juli 2026 den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2025 (PDF) vorgestellt. Der Bericht gibt einen umfassenden Einblick in die Innere Sicherheitslage in Baden-Württemberg und thematisiert die aktuellen Bedrohungen durch extremistische Bestrebungen, Spionage und Cyberangriffe.

„2025 hat uns gezeigt: Extremistische Bedrohungen für unsere Sicherheit sind vielfältiger, komplexer und digitaler geworden. Die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit, zwischen Krieg und Frieden, verschwimmen. Die Bedrohungen sind ganz konkret – und zeigen sich in Drohnenüberflügen über kritischen Infrastruktureinrichtungen, Desinformationskampagnen und Sabotageaktionen. Hybride Bedrohungen fordern uns sicherheitspolitisch, aber auch gesellschaftspolitisch enorm. Hinzu kommen Links- und Rechtsextremismus und Islamismus. Extremisten und ausländische Nachrichtendienste nutzen jede Krise, jede Unsicherheit und jede gesellschaftliche Debatte, um unsere Demokratiegesellschaft anzugreifen, Freiheit, unsere Art zu leben – häufig offen, noch öfter im Verborgenen. Die Bedrohungen werden dynamischer und subversiver. Sie erreichen auf diese Weise auch immer mehr junge Menschen. Wichtiger denn je ist damit die Aufklärungsarbeit unseres Verfassungsschutzes“, betonte Innenminister Manuel Hagel im Rahmen der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts.

Die Präsidentin des Landesamtes für Verfassungsschutz Beate Bube ergänzte: „Wir merken alle: Die Herausforderungen sind weiterhin groß. Die Krisen der Welt wirken sich auch hier vor Ort aus. Hinzu kommen besorgniserregende Entwicklungen in fast allen Arbeitsbereichen des Verfassungsschutzes. Völlig falsch wäre jedoch, in eine ängstliche Schockstarre zu verfallen. Die neuen Herausforderungen können ein Impuls dafür sein, noch wachsamer und abwehrbereiter zu werden. Das gilt für die Sicherheitsbehörden, aber auch für uns als Gesellschaft.“