Ganztages-Grundschule Dornstadt

Eltern und Familie

Berechne Lesezeit
  • Teilen
  • Verlässlichkeit: Planbare Schul- und Betreuungszeiten
  • Betreuungsbedarf: tatsächlicher Bedarf der Familien
  • Vereinbarkeit: Beruf und Familie, verlässliche Zeiten
  • Rand- und Ferienzeiten: Betreuung außerhalb des Ganztags
  • Kosten für Familien: Mittagessen, Zusatzbetreuung, ÖPNV
  • Mittagessen: Angebot, Qualität, Organisation (Anwesenheit)
  • Entscheidungsspielräume: Wahlmöglichkeiten und Gestaltung des Familienlebens
  • Entwicklung des Kindes: Austausch mit der Schule über Lernfortschritte, Stärken und Schwierigkeiten
  • Gemeinsame Zeit: Zeit für Familie und Aktivitäten außerhalb der Schule

Kommentare

Sie konnten den Themenbereich bis zum 18. Oktober 2026 kommentieren. Vielen Dank für Ihre Kommentare!

14. Kommentar von :Bol2026

Entscheidung bei den Eltern

Ich finde es sollte bei uns Eltern die Entscheidung sein wielange ich mein Kind in die Betreuung schicke. Bei manchen Eltern geht es vielleicht nicht anders weil beide voll berufstätig sind. Aber dies trifft ja nicht bei allen zu. Warum sollte ich mein Kind 7 oder 8nstunden in die Schule stecken,den Rest vom Tag hab ich dann nicht mehr im […]

Ich finde es sollte bei uns Eltern die Entscheidung sein wielange ich mein Kind in die Betreuung schicke. Bei manchen Eltern geht es vielleicht nicht anders weil beide voll berufstätig sind. Aber dies trifft ja nicht bei allen zu. Warum sollte ich mein Kind 7 oder 8nstunden in die Schule stecken,den Rest vom Tag hab ich dann nicht mehr im Familienleben von meinem Kind. Weil es kaputt von der Schule heim kommt und nichts mehr wissen möchte. Die muss doch noch nicht in der Grundschule sein. Die Kinder haben dich später genug zu tun und müssen genug mache in der Schule, lässt die wenigsten die Grundschule noch einigermaßen normal laufen.

13. Kommentar von :ohne Name 141736

Hobby

Klar zu bedenken ist auch die Tatsache, dass die wahren Neigungen, Vorlieben und Talente in einer verbindlichen Form bezüglich der bestehenden freizeitlichen Vereinszeiten nicht mehr gegeben sind. Hobbys können zu den jetzigen Zeiten nicht mehr ausgeübt werden. Hier stößt die Verbindlichkeit auf ihre Grenzen. Anstelle die Kinder in ihrer […]

Klar zu bedenken ist auch die Tatsache, dass die wahren Neigungen, Vorlieben und Talente in einer verbindlichen Form bezüglich der bestehenden freizeitlichen Vereinszeiten nicht mehr gegeben sind.

Hobbys können zu den jetzigen Zeiten nicht mehr ausgeübt werden.

Hier stößt die Verbindlichkeit auf ihre Grenzen.

Anstelle die Kinder in ihrer Individualität zu unterstützen, werden sie in der Verbindlichkeit in AGs unterkommen (müssen), die mit sportlicher oder musischer Frühbildung oder sogar Talentschmiede rein gar nichts zu tun haben.

Es ist vermessen zu glauben, dass sich Vereine nach den Schulzeiten der Kinder richten werden und richten werden können.

Auch dies ist ein weiterer Vorteil der Wahlmöglichkeit.

12. Kommentar von :Erschreckend

Familie - keine Fremdbetreuung!

Ich finde diese Entwicklung mittlerweile zutiefst erschreckend! Wo sind wir als Gesellschaft eigentlich angekommen, wenn wir ernsthaft darüber diskutieren, Kinder verpflichtend den Großteil ihres Tages in schulischen Einrichtungen verbringen zu lassen? Wann haben wir angefangen, das System über die Bedürfnisse unserer Kinder zu stellen? Kinder sind […]

Ich finde diese Entwicklung mittlerweile zutiefst erschreckend! Wo sind wir als Gesellschaft eigentlich angekommen, wenn wir ernsthaft darüber diskutieren, Kinder verpflichtend den Großteil ihres Tages in schulischen Einrichtungen verbringen zu lassen?

Wann haben wir angefangen, das System über die Bedürfnisse unserer Kinder zu stellen?

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, die möglichst früh lernen müssen, acht Stunden am Tag zu funktionieren, stillzusitzen, sich unterzuordnen und fremdbestimmen zu lassen!

Wir sprechen hier von KINDHEIT! Von einer unwiederbringlichen Lebensphase, in der Kinder ihre Persönlichkeit entwickeln, ihre eigenen Interessen entdecken, Bindungen aufbauen und lernen, wer sie eigentlich sind.

Kinder besitzen von Natur aus eine unglaubliche intrinsische Motivation. Sie WOLLEN lernen! Nicht, weil jemand es ihnen vorschreibt, sondern weil sie neugierig sind, forschen, hinterfragen, ausprobieren und ihre Umwelt begreifen möchten. Warum schaffen wir immer mehr Strukturen, in denen genau dieser natürliche Entdeckungsdrang Gefahr läuft, durch Leistungsdruck, Anpassung und Fremdbestimmung verdrängt zu werden?

Und was ist mit der GESUNDHEIT? Mit stundenlangem Sitzen, Bewegungsmangel, Reizüberflutung, fehlenden Rückzugsmöglichkeiten und einem Nervensystem, das irgendwann schlichtweg überfordert ist? Kinder brauchen Bewegung, Natur, Ruhe, freies Spiel und unverplante Zeit. Das sind keine Luxusbedürfnisse, sondern elementare Grundlagen einer gesunden Entwicklung!

Und über die zunehmende Fremdbetreuung müssen wir endlich auch sprechen!

Warum wird es immer selbstverständlicher, dass Kinder immer mehr Zeit außerhalb ihrer Familien verbringen sollen? Warum wird gemeinsame Familienzeit zunehmend zu etwas, das nur noch am Abend und am Wochenende stattfindet?

Familie ist nicht irgendeine Randerscheinung im Leben eines Kindes! Sie ist für viele Kinder der wichtigste Ort für Bindung, Geborgenheit, Orientierung, Wertevermittlung und emotionale Sicherheit.

Wir reden ständig davon, Kinder zu fördern, während wir gleichzeitig riskieren, ihnen immer mehr von dem zu nehmen, was sie emotional trägt: Zeit mit ihren Familien!

Und ja, auch das Thema MOBBING gehört auf den Tisch! Für Kinder, die bereits unter Ausgrenzung, Gruppendruck oder Mobbing leiden, kann ein verpflichtend verlängerter Schultag bedeuten, noch mehr Stunden in genau dem Umfeld verbringen zu müssen, das sie belastet. Wo bleibt hier der Schutz dieser Kinder? Wo bleibt ihr Recht auf Rückzug und Erholung?

Nicht jedes Kind ist gleich belastbar. Nicht jedes Kind fühlt sich in großen Gruppen wohl. Nicht jedes Kind kann stundenlange Fremdbetreuung gleichermaßen gut bewältigen. Und nicht jedes Kind hat dieselben emotionalen, sozialen oder körperlichen Bedürfnisse!

Was mich aber am meisten erschüttert, ist die gesellschaftliche Richtung dahinter: Immer mehr Institutionalisierung, immer weniger familiäre Selbstbestimmung.

Wir sollten Familien stärken, statt ihren gemeinsamen Alltag immer weiter durch institutionelle Vorgaben bestimmen zu lassen. Wir sollten Eltern ermöglichen, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, anstatt lange Betreuungszeiten zunehmend zur gesellschaftlichen Normalität zu erklären.

Welche Werte wollen wir unseren Kindern eigentlich mitgeben? Freiheit? Selbstbestimmung? Individualität? Eigenverantwortung? Oder dass sie sich möglichst früh daran gewöhnen, ihre eigenen Bedürfnisse einem vorgegebenen System unterzuordnen?

Ich respektiere jede Familie, die eine Ganztagsbetreuung benötigt oder sich bewusst dafür entscheidet. Aber aus einem Angebot eine Verpflichtung zu machen, ist für mich eine vollkommen andere Dimension!

Eltern müssen selbst entscheiden dürfen, wie sie Familie leben und welche Betreuungsform den Bedürfnissen ihrer Kinder entspricht.

Unsere Kinder gehören nicht dem System. Und ihre Kindheit ist keine Ressource, über die beliebig verfügt werden darf!

Eine Gesellschaft sollte sich nicht daran messen, wie früh und wie lange sie Kinder institutionell betreuen kann, sondern daran, wie gut sie deren körperliche, emotionale und seelische Entwicklung schützt.

Kindheit ist kein Trainingslager für eine Leistungsgesellschaft. Familie ist kein Auslaufmodell. Und Fremdbetreuung darf niemals zur pauschalen Pflicht werden!

Denn eines bekommen unsere Kinder niemals zurück: die Jahre ihrer Kindheit.

Kommentar vom Moderator

Anmerkung der Redaktion

Sehr geehrter Nutzer, sehr geehrte Nutzerin,

bitte achten Sie beim Verfassen Ihrer Kommentare auf unsere Netiquette. Verzichten Sie bitte darauf, den gleichen Kommentar mehrmals zu veröffentlichen. Wir behalten uns vor, Mehrfach-Postings zu entfernen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Online-Redaktion

11. Kommentar von :ohne Name 141475

Wahlmöglichkeit

Uns ist es wichtig, dass ein Ganztags-Angebot nicht verpflichtend wird!

10. Kommentar von :LiMe

Weniger Zeit innerhalb der Familie

Bei einem verpflichtenden Ganztag wird ein großer Teil des Tages außerhalb der Familie verbracht.

Das kann bedeuten:

- weniger gemeinsame Mahlzeiten

- weniger Zeit für Gespräche

- weniger gemeinsame Aktivitäten

- weniger Zeit mit Geschwistern

- weniger Möglichkeit, dass Eltern mitbekommen, wie es ihrem Kind geht.

9. Kommentar von :MM

Familie

Ganztag darf nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Vereinbarkeit von Beruf und Familie betrachtet werden. Auch die Zeit, die Familien nach der Schule miteinander verbringen können, sollte als wichtiger Bestandteil des Familienlebens berücksichtigt werden.Wie viel gemeinsame Familienzeit bleibt bei einem Ganztag bis 16 Uhr einschließlich Schulweg, […]

Ganztag darf nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Vereinbarkeit von Beruf und Familie betrachtet werden. Auch die Zeit, die Familien nach der Schule miteinander verbringen können, sollte als wichtiger Bestandteil des Familienlebens berücksichtigt werden.

Wie viel gemeinsame Familienzeit bleibt bei einem Ganztag bis 16 Uhr einschließlich Schulweg, Mittagessen, Lernzeit, Vereinen und Hausaufgaben tatsächlich übrig?

Und:

Welche Möglichkeiten gibt es für Familien, die beispielsweise nur an zwei oder drei Tagen eine längere Betreuung benötigen?

8. Kommentar von :MM

Kinder stehen an 1.stelle

Wenn Eltern die Möglichkeit haben, ihr Kind selbst zu betreuen und diese Zeit auch bewusst mit ihrem Kind verbringen möchten – warum sollte diese familiäre Betreuung weniger wert sein als institutionelle Betreuung?

7. Kommentar von :02

Ernährung und Esskultur

Kinder sind im Ganztag gezwungen das zu essen was es gibt. Länger warm gehaltene Lebensmittel, verlieren oft an Geschmack, Ästhetik, Geruch und Konsistenz. Erziehung in Ernährung, was tut uns gut, was ist wichtig für unseren Köper, was benötigt der Körper usw. Wie benimmt man sich bei Tisch, was pflegen wir für eine Esskultur; was ist uns wichtig […]

Kinder sind im Ganztag gezwungen das zu essen was es gibt. Länger warm gehaltene Lebensmittel, verlieren oft an Geschmack, Ästhetik, Geruch und Konsistenz. Erziehung in Ernährung, was tut uns gut, was ist wichtig für unseren Köper, was benötigt der Körper usw. Wie benimmt man sich bei Tisch, was pflegen wir für eine Esskultur; was ist uns wichtig am gemeinsamen Essen am Tisch, alles

obliegt der Familie und wird in der Mensa sicher nicht gut begleitet werden können.

6. Kommentar von :ohne Name 1414338

Gesunde Versorgung im Ganztag

Aktuell 2 Essen in der Mensa (Menüauswahl manchmal sehr fragwürdig)wählbar und Kinder dürfen nur zwischen 12.30-13.00 Uhr essen gehen.Kinder benötigen

Snacks im Tagesablauf,Obst,Gemüse und Getränke zur freien Verfügung.

Und nicht Süssigkeiten als Belohnung von Lehrern und im Sommer 2 süsse Wassereis am Tag.

5. Kommentar von :ohne Name 141421

Hobbys die nicht angeboten werden

Nachmittagsangebote lassen sich schwerer mit der gebundenen Ganztagsschule vereinbaren (wenn sie weiter weg sind, früher beginnen.)