Phase 1: Dialogische Themensammlung
In einem ersten Schritt der Dialogischen Themensammlung werden Interessengruppen von Naturschutzverbänden bis hin zu betroffenen Unternehmen einbringen, über welche Themen das Bürgerforum sprechen soll. Darüber hinaus werden Ideen gesammelt, welche Expertinnen und Experten den Teilnehmenden des Bürgerforums mit Informationen versorgen könnten.
Phase 2: Online-Beteiligung
Dieser Schritt der Themen- und Expertensammlung wird in der Online-Beteiligung auf dem Beteiligungsportal Baden-Württemberg wiederholt. Dort können alle interessierten Menschen aus Baden-Württemberg einbringen, welche Themen sie für den weiteren Dialogprozess besonders wichtig finden, und wer geeigneten Input geben könnte.
Phase 3: Bürgerforum
Die gesammelten Themen werden schließlich im Bürgerforum priorisiert und diskutiert. Das Bürgerforum setzt sich aus zufällig ausgewählten Personen zusammen, die aus ganz Baden-Württemberg kommen und die Vielfalt des Bundeslandes widerspiegeln. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven aus der Bevölkerung zusammenzubringen. Im Bürgerforum erhalten die Teilnehmenden Informationen zur Bedeutung der geologischen CO2-Speicherung, deren Realisierbarkeit, zu möglichen Risiken, aber auch zu Chancen für den Wirtschaftsstandort und Notwendigkeiten im Hinblick auf den Klimaschutz.
Zeitgleich zum Bürgerforum findet eine Anhörung der Verbände zu dem Gesetzentwurf statt. Zudem kann er auf dem Beteiligungsportal kommentiert werden.
Phase 4: Übergabe
Auf Grundlage der Impulse und ihrer Beratung erarbeiten die Teilnehmenden Empfehlungen, die der Landesregierung übergeben werden. Die Empfehlungen sollen der Politik Hinweise auf die Gesetzgebung sowie -umsetzung geben.
