Thorsten-Peter Krapp ist neuer Leiter der Staatsanwaltschaft Freiburg – Zweigstelle Lörrach. Er folgt auf Tomas Orschitt, der im Mai 2026 als Leitender Oberstaatsanwalt an die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen wechselte.
Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt überreichte am 24. August 2026 Thorsten-Peter Krapp im Rahmen einer Feierstunde seine Ernennungsurkunde und wünschte ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg und Freude. Thorsten-Peter Krapp hat zuletzt die Ermittlungsabteilung V der Staatsanwaltschaft Freiburg geleitet.
Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt sagte: „Herr Krapp bringt alles mit, um eine Staatsanwaltschaft erfolgreich zu leiten. Seine fachliche Kompetenz, seine überobligatorische Einsatzbereitschaft, seine beispielhafte Kollegialität und sein weit überdurchschnittliches Durchsetzungsvermögen, gepaart mit großem Fingerspitzengefühl, haben ihm eine hohe Anerkennung und Wertschätzung eingebracht. Hervorzuheben sind nicht nur die herausragenden Kenntnisse im Rechtshilferecht von Herrn Krapp, sondern auch sein nahezu unerschöpfliches Wissen im Bereich der eStrafakte, zu deren erfolgreicher Einführung er bei der Staatsanwaltschaft Freiburg zu einem ganz wesentlichen Teil beigetragen hat. Für sein neues Amt wünsche ich Herrn Krapp nur das Beste.“
Thorsten-Peter Krapp
Thorsten-Peter Krapp trat im Mai 2008 an den Amtsgerichten Offenburg und Kehl in die Justiz des Landes ein. Im April 2010 wechselte er an die Staatsanwaltschaft Freiburg, wo Herr Krapp seine erste Planstelle erhielt und im Oktober 2017 zum Ersten Staatsanwalt ernannt wurde. Von November 2021 bis Juli 2022 absolvierte er seine Erprobungsabordnung bei der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe. Anschließend kehrte Herr Krapp an die Staatsanwaltschaft Freiburg zurück. Dort wurde er im November 2023 zum Oberstaatsanwalt ernannt. Seither leitet Herr Krapp dort die Ermittlungsabteilung V sowie seit Juli 2024 die Lenkungsgruppe für die Organisation der Einführung der eStrafakte. Vom 13. April 2026 bis 31. Mai 2026 wurde er zudem zur Unterstützung an die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen abgeordnet.

