Ganztages-Grundschule Dornstadt

Pädagogisches Konzept

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  • Rhythmisierung: Wechsel von Unterricht, Lernzeiten, Pausen
  • Hausaufgaben: Begleitung am Nachmittag
  • Angebote: Sport, Musik, Kreatives, außerschulische Partner
  • Qualität: pädagogischer Anspruch, Konzepttiefe
  • Mittagsband: Essen, Pause, Ruhe- und Bewegungszeit in den verschiedenen Modellen

Kommentare

Sie konnten den Themenbereich bis zum 18. Oktober 2026 kommentieren. Vielen Dank für Ihre Kommentare!

9. Kommentar von :Bol2026

Pädagogisches Personal

Gibt es überhaupt für z.B. die Hausaufgaben Betreuung genügend pädagogisches Personal, die sich mit den Kindern auskennt. Eventuell auch Kinder die nicht so einfach beim lernen sind, bzw sich schwer tun. Was gibt's es alles für Angebote die den Schulalltag Nachmittags ausfüllen?? Warum sollte ich mein Kind solange lassen wenn es auch in ein Hobby […]

Gibt es überhaupt für z.B. die Hausaufgaben Betreuung genügend pädagogisches Personal, die sich mit den Kindern auskennt. Eventuell auch Kinder die nicht so einfach beim lernen sind, bzw sich schwer tun. Was gibt's es alles für Angebote die den Schulalltag Nachmittags ausfüllen?? Warum sollte ich mein Kind solange lassen wenn es auch in ein Hobby außerhalb gehen kann und sich dort eventuell wohler fühlt.

8. Kommentar von :ohne Name 141748

Pädagogisches Konzept nie vorgestellt

Bis zum heutigen Tag liegt kein Konzept des neuen geplanten Ganztags an der Grundschule Dornstadt vor- zumindest wurden der Elternschaft keine Details genannt. Weder der Umfang der Betreung (Anzahl der Tage, Stundenzahl pro Tag), noch die Ausgestaltung (wie wird der Unterricht auf den Tag verteilt, welche AG werden angeboten), aber auch wie gross […]

Bis zum heutigen Tag liegt kein Konzept des neuen geplanten Ganztags an der Grundschule Dornstadt vor- zumindest wurden der Elternschaft keine Details genannt. Weder der Umfang der Betreung (Anzahl der Tage, Stundenzahl pro Tag), noch die Ausgestaltung (wie wird der Unterricht auf den Tag verteilt, welche AG werden angeboten), aber auch wie gross die Gruppen in der Hausaufgabenbetreuung sein werden, liegen als Entscheidungsgrundlage vor.

7. Kommentar von :Phivol

Ganztages Grundschule

Wenn die Räumlichkeiten und das pädagogische Personal wirklich und langfristig gesichert vorhanden sind, dann ist das Konzept gut. Wenn dann auch noch eine kontinuierliche und respektvolle Kommunikation zwischen Eltern und padagogischen Personal stattfindet und diese garantiert ist, könnten alle Beteiligten, einschließlich die Kinder, zufrieden […]

Wenn die Räumlichkeiten und das pädagogische Personal wirklich und langfristig gesichert vorhanden sind, dann ist das Konzept gut. Wenn dann auch noch eine kontinuierliche und respektvolle Kommunikation zwischen Eltern und padagogischen Personal stattfindet und diese garantiert ist, könnten alle Beteiligten, einschließlich die Kinder, zufrieden sein. Dies betrifft die Lernerfolge und den sozialen Umgang miteinander. Es geht nicht um Fremdbestimmung, Eingriffe und Wegnahme sondern um Solidarität und Partnerschaft aller Beteiligten in der Ganztagesbetreuung.

6. Kommentar von :Erschreckend

Schwachsinn!

Ich finde diese Entwicklung mittlerweile zutiefst erschreckend! Wo sind wir als Gesellschaft eigentlich angekommen, wenn wir ernsthaft darüber diskutieren, Kinder verpflichtend den Großteil ihres Tages in schulischen Einrichtungen verbringen zu lassen?Wann haben wir angefangen, das System über die Bedürfnisse unserer Kinder zu stellen?Kinder sind […]

Ich finde diese Entwicklung mittlerweile zutiefst erschreckend! Wo sind wir als Gesellschaft eigentlich angekommen, wenn wir ernsthaft darüber diskutieren, Kinder verpflichtend den Großteil ihres Tages in schulischen Einrichtungen verbringen zu lassen?

Wann haben wir angefangen, das System über die Bedürfnisse unserer Kinder zu stellen?

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, die möglichst früh lernen müssen, acht Stunden am Tag zu funktionieren, stillzusitzen, sich unterzuordnen und fremdbestimmen zu lassen!

Wir sprechen hier von KINDHEIT! Von einer unwiederbringlichen Lebensphase, in der Kinder ihre Persönlichkeit entwickeln, ihre eigenen Interessen entdecken, Bindungen aufbauen und lernen, wer sie eigentlich sind.

Kinder besitzen von Natur aus eine unglaubliche intrinsische Motivation. Sie WOLLEN lernen! Nicht, weil jemand es ihnen vorschreibt, sondern weil sie neugierig sind, forschen, hinterfragen, ausprobieren und ihre Umwelt begreifen möchten. Warum schaffen wir immer mehr Strukturen, in denen genau dieser natürliche Entdeckungsdrang Gefahr läuft, durch Leistungsdruck, Anpassung und Fremdbestimmung verdrängt zu werden?

Und was ist mit der GESUNDHEIT? Mit stundenlangem Sitzen, Bewegungsmangel, Reizüberflutung, fehlenden Rückzugsmöglichkeiten und einem Nervensystem, das irgendwann schlichtweg überfordert ist? Kinder brauchen Bewegung, Natur, Ruhe, freies Spiel und unverplante Zeit. Das sind keine Luxusbedürfnisse, sondern elementare Grundlagen einer gesunden Entwicklung!

Und über die zunehmende Fremdbetreuung müssen wir endlich auch sprechen!

Warum wird es immer selbstverständlicher, dass Kinder immer mehr Zeit außerhalb ihrer Familien verbringen sollen? Warum wird gemeinsame Familienzeit zunehmend zu etwas, das nur noch am Abend und am Wochenende stattfindet?

Familie ist nicht irgendeine Randerscheinung im Leben eines Kindes! Sie ist für viele Kinder der wichtigste Ort für Bindung, Geborgenheit, Orientierung, Wertevermittlung und emotionale Sicherheit.

Wir reden ständig davon, Kinder zu fördern, während wir gleichzeitig riskieren, ihnen immer mehr von dem zu nehmen, was sie emotional trägt: Zeit mit ihren Familien!

Und ja, auch das Thema MOBBING gehört auf den Tisch! Für Kinder, die bereits unter Ausgrenzung, Gruppendruck oder Mobbing leiden, kann ein verpflichtend verlängerter Schultag bedeuten, noch mehr Stunden in genau dem Umfeld verbringen zu müssen, das sie belastet. Wo bleibt hier der Schutz dieser Kinder? Wo bleibt ihr Recht auf Rückzug und Erholung?

Nicht jedes Kind ist gleich belastbar. Nicht jedes Kind fühlt sich in großen Gruppen wohl. Nicht jedes Kind kann stundenlange Fremdbetreuung gleichermaßen gut bewältigen. Und nicht jedes Kind hat dieselben emotionalen, sozialen oder körperlichen Bedürfnisse!

Was mich aber am meisten erschüttert, ist die gesellschaftliche Richtung dahinter: Immer mehr Institutionalisierung, immer weniger familiäre Selbstbestimmung.

Wir sollten Familien stärken, statt ihren gemeinsamen Alltag immer weiter durch institutionelle Vorgaben bestimmen zu lassen. Wir sollten Eltern ermöglichen, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, anstatt lange Betreuungszeiten zunehmend zur gesellschaftlichen Normalität zu erklären.

Welche Werte wollen wir unseren Kindern eigentlich mitgeben? Freiheit? Selbstbestimmung? Individualität? Eigenverantwortung? Oder dass sie sich möglichst früh daran gewöhnen, ihre eigenen Bedürfnisse einem vorgegebenen System unterzuordnen?

Ich respektiere jede Familie, die eine Ganztagsbetreuung benötigt oder sich bewusst dafür entscheidet. Aber aus einem Angebot eine Verpflichtung zu machen, ist für mich eine vollkommen andere Dimension!

Eltern müssen selbst entscheiden dürfen, wie sie Familie leben und welche Betreuungsform den Bedürfnissen ihrer Kinder entspricht.

Unsere Kinder gehören nicht dem System. Und ihre Kindheit ist keine Ressource, über die beliebig verfügt werden darf!

Eine Gesellschaft sollte sich nicht daran messen, wie früh und wie lange sie Kinder institutionell betreuen kann, sondern daran, wie gut sie deren körperliche, emotionale und seelische Entwicklung schützt.

Kindheit ist kein Trainingslager für eine Leistungsgesellschaft. Familie ist kein Auslaufmodell. Und Fremdbetreuung darf niemals zur pauschalen Pflicht werden!

Denn eines bekommen unsere Kinder niemals zurück: die Jahre ihrer Kindheit.

5. Kommentar von :VT

Verantwortung der Eltern, keine Individualität

Es klingt erstmal vorteilhaft - man bringt sein Kind zur Schule und es wird umfassend betreut - von den schulischen Aktivitäten bis hin zu außerschulischen (Verein, Musik, ...). Klingt für mich, als ob die Verantwortung der Eltern komplett an eine Betreuungseinrichtung abgegeben wird. Ich möchte mein Kind selber zu seinem Vereinsport/ […]

Es klingt erstmal vorteilhaft - man bringt sein Kind zur Schule und es wird umfassend betreut - von den schulischen Aktivitäten bis hin zu außerschulischen (Verein, Musik, ...). Klingt für mich, als ob die Verantwortung der Eltern komplett an eine Betreuungseinrichtung abgegeben wird.

Ich möchte mein Kind selber zu seinem Vereinsport/ Musikunterricht begleiten und mir seine Erfolge/ Entwicklung anschauen. Hier wird Bindung zu seinem Kind gelebt. Genau hier entstehen auch neue Freundschaften, fern ab von Schule und bekannten Gesichtern. Ich denke, dass es das Selbstbewusstsein des Kindes stärkt, wenn es regelmäßig von seinen Eltern zu außerschulischen Aktivitäten begleitet wird und das nicht in die Verantwortung der Schule gelegt wird.

Welche Interessen vertreten außerschulische Partner? Wie werden sie ausgesucht?Wie sieht es um Kinderschutz aus? Wer ist für die Qualität der Pädagogen verantwortlich? Aktuell sehe ich folgendes: Personalmangel! Auf Kosten der Qualität wird nicht ausgebildetes Personal oder Quereinsteiger zur Betreuung unserer Kinder eingesetzt. Wer garantiert, dass das nicht auch in der Ganztagesschule passiert?

Alle Kinder werden über einen Kamm geschert, was Pausen, Ruhe und Bewegungszeiten angeht. Kinder sind Individueen. Schaut man sich die freien Nachmittage der Kinder an, so verfolgt jedes Kind einen anderen Rythmus (Spielplatz, Geschwister, Sport, Oma/Opa, Familienalltag). Auch wenn man versuchen möchte die Nachmittage in der GT-Betreuung wechselhaft zu gestalten, zwingt man doch eine Mehrheit an Schülern in ein von außen aufgezwängtes Konzept.

4. Kommentar von :LiMe

Einschränkung von Vereinsleben und außerschulischen Aktivitäten

Eine verpflichtende Ganztagsschule kann dazu führen, dass Kindern deutlich weniger Zeit für Vereine, Sport, Musikunterricht oder andere außerschulische Hobbys bleibt. Gerade im Grundschulalter sind solche Aktivitäten wichtig, weil Kinder dort eigene Interessen entdecken, Freundschaften außerhalb der Schule knüpfen, Verantwortung übernehmen und […]

Eine verpflichtende Ganztagsschule kann dazu führen, dass Kindern deutlich weniger Zeit für Vereine, Sport, Musikunterricht oder andere außerschulische Hobbys bleibt.

Gerade im Grundschulalter sind solche Aktivitäten wichtig, weil Kinder dort eigene Interessen entdecken, Freundschaften außerhalb der Schule knüpfen, Verantwortung übernehmen und soziale Kompetenzen entwickeln.

Wenn der Schultag regelmäßig bis in den späten Nachmittag reicht, lassen sich feste Trainings-, Musik- oder Gruppenzeiten häufig nur noch schwer wahrnehmen. Dadurch besteht die Gefahr, dass Kinder aus Vereinen austreten oder bestimmte Interessen gar nicht erst verfolgen können.

Schule sollte deshalb nicht den gesamten Tagesablauf eines Kindes bestimmen. Neben Unterricht und Betreuung brauchen Kinder auch ausreichend freie Zeit für selbst gewählte Aktivitäten, Familie, Freunde und Erholung.

Eine Ganztagsbetreuung kann für Familien ein wertvolles Angebot sein – sie sollte jedoch eine Wahlmöglichkeit bleiben und nicht zur verpflichtenden Vorgabe für alle Kinder werden.

3. Kommentar von :LiMe

Soziale Belastung kann sich über den ganzen Tag ziehen

Schule bedeutet für Kinder auch soziale Anpassung: Gruppenregeln, Konflikte, Leistungsdruck, Rücksichtnahme und ständige Interaktion.Wenn das Kind danach weiterhin in derselben institutionellen Umgebung bleibt, gibt es möglicherweise keinen echten „Tapetenwechsel“.Für manche Kinder kann gerade die Distanz zur Schule am Nachmittag wichtig sein.

Schule bedeutet für Kinder auch soziale Anpassung: Gruppenregeln, Konflikte, Leistungsdruck, Rücksichtnahme und ständige Interaktion.

Wenn das Kind danach weiterhin in derselben institutionellen Umgebung bleibt, gibt es möglicherweise keinen echten „Tapetenwechsel“.

Für manche Kinder kann gerade die Distanz zur Schule am Nachmittag wichtig sein.

2. Kommentar von :ohne Name 141415

Freizeit-Angebote

Wenn Sportvereine / Musikschulen / außerschulische Partner etc. Angebote im Rahmen der Ganztages-Betreuung anbieten, stellt sich die Frage, ob diese Angebote langfristig auch noch für Kinder verfügbar sind, die nicht in der Ganztages-Betreuung sind. Es sollte nicht passieren, dass bisher öffentliche Angebote irgendwann nur noch in der […]

Wenn Sportvereine / Musikschulen / außerschulische Partner etc. Angebote im Rahmen der Ganztages-Betreuung anbieten, stellt sich die Frage, ob diese Angebote langfristig auch noch für Kinder verfügbar sind, die nicht in der Ganztages-Betreuung sind. Es sollte nicht passieren, dass bisher öffentliche Angebote irgendwann nur noch in der Ganztages-Betreuung angeboten werden und die Familien, die die Ganztages-Betreuung nicht ausgewählt haben, benachteiligt werden.

1. Kommentar von :02

Kernzeit

Ist ja jetzt schon überlastet und laut. Einige Kinder halten es kaum aus.