Soziales

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Mit dem Gesetzentwurf zur Errichtung einer Landespflegekammer werden die rechtlichen Grundlagen für die Gründung einer Landespflegekammer geschaffen. Dafür ist die Änderung des Heilberufe-Kammergesetzes und weiterer Gesetze notwendig.

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Mit dem Gesetz werden die rechtlichen Grundlagen für die Gründung einer Landespflegekammer geschaffen. Dafür ist die Änderung des Heilberufe-Kammergesetzes und weiterer Gesetze notwendig.

Die Gesetzesvorlage enthält die notwendigen Ergänzungen des Heilberufe-Kammergesetzes zur Gründung einer Landespflegekammer. Die Landespflegekammer erhält die gleichen Rechte und Pflichten wie die bislang bestehenden Heilberufe-Kammern. Soweit berufsspezifische Besonderheiten dies erfordern, werden im Heilberufe-Kammergesetz Sonderregelungen für die Landespflegekammer getroffen. Die Änderungen weiterer Gesetze und Verordnungen dienen der Verankerung der Landespflegekammer in den bestehenden Gesundheitsstrukturen des Landes sowie der Übertragung der Zuständigkeit für die Weiterbildung ab 1. Januar 2025 auf die Landespflegekammer.

Es greift außerdem Anregungen der bestehenden Heilberufe-Kammern mit dem Ziel auf, das Heilberufe-Kammergesetz an neue Formen der heilberuflichen Berufsausübung und an geänderte technische Rahmenbedingungen anzupassen. Die Heilberufe-Kammern sollen zudem in ihrem Bestreben gestärkt werden, bei der Gremienbesetzung eine Gleichstellung von Frauen und Männern zu erreichen. Die Einhaltung der Berufspflichten soll unabhängig von der gewählten Rechtsform bei allen Arten heilberuflicher Tätigkeit sichergestellt werden. Außerdem soll das Heilberufe-Kammergesetz für digitale Lösungen insbesondere bei der Bekanntmachung geöffnet werden.

Betroffen sind die folgenden Gesetze und Verordnungen: Heilberufe-Kammergesetz, Verordnung über den Landespflegeausschuss nach Paragraph 92 Sozialgesetzbuch XI, Landesgesundheitsgesetz, Landespflegegesetz, Pflege- und Sozialberufeanerkennungsverordnung, Weiterbildungsverordnungen in den Bereichen Gerontopsychiatrie, Stationsleitung, Psychiatrie, Rehabilitation, Nephrologie, Operationsdienst/Endoskopiedienst, Onkologie, Hygiene, Intensivpflege.

Kommentare

Sie konnten das Gesetz bis zum 12. Juni 2020 kommentieren. Vielen Dank für Ihre Kommentare!

145. Kommentar von :Ohne Name

Pflegekammer

Zwangsmitgliedschaft und Beitragspflicht in einer Pflegekammer nur für Pflegefachkräfte mit fragwürdigem Nutzen. Ich bin dagegen!

146. Kommentar von :Ohne Name

Zwangsverpflichtung?

Keine Pflegekammer mit Zwangsverpflichtung! Geht's noch? Jetzt ist die Politik mal dran mehr in ihre Pflege "die Helden" zu investieren! Nicht sie noch mehr zu schröpfen! Man kann die Unverschämtheiten kaum mehr aushalten....

148. Kommentar von :ohne Name 9587

Landespflegekammer, unbedingt notwendig!

Eine sachgerechte professionelle Pflege kann nur mit Unterstützung einer Kammer erreicht werden. Nach über 30-jähriger Berufserfahrung in der Pflege ist das meine felsenfeste Überzeugung. Ansonsten wird sich nichts entscheidendes für unseren Berufsstand zum Guten verändern. Ich hoffe, dass B-W die Legislaturperiode noch nutzt um hier entschlossen […]

Eine sachgerechte professionelle Pflege kann nur mit Unterstützung einer Kammer erreicht werden. Nach über 30-jähriger Berufserfahrung in der Pflege ist das meine felsenfeste Überzeugung. Ansonsten wird sich nichts entscheidendes für unseren Berufsstand zum Guten verändern.

Ich hoffe, dass B-W die Legislaturperiode noch nutzt um hier entschlossen voran zu kommen.

157. Kommentar von :Ohne Name

Pflegekammer

Die Einrichtung einer Pflegekammer ist überfällig: der Pflegeberuf ist zu einer Profession ohne Lobby geworden! An den hart umkämpften Futtertrögen der Krankenhäuser geht die mit am stärksten belastete Berufsgruppe daher regelmäßig leer aus.

Ihr wollt mehr Pflegekräfte? Dann stärkt ihre Selbstverantwortung.

160. Kommentar von :Ohne Name

Täuschung: Selbstverwaltung

Die Pflege benötigt ein Sprachrohr, welches gehört und ernstgenommen wird! Das steht außer Frage!

Das verlockende Angebot „Pflegekammer“ ist in der jetzigen, geplanten Form aber eine Mogelpackung!

Nach der Täuschung kommt die Enttäuschung!

165. Kommentar von :ohne Name 9633

Ja zur Landespflegekammer

Tarifverhandlungen bleiben die Aufgabe der Gewerkschaften. Arbeitsbedingungen zum Teil auch. Warum sich aber Gewerkschaften so vehement dagegen wehren dass Pflege sich endlich selber verwalten kann verstehe ich nicht. DKG und bpa haben als Arbeitgeberverbände ein großes Interesse daran, eine Stärkung der Pflege zu verhindern, aber Gewerkschaften? […]

Tarifverhandlungen bleiben die Aufgabe der Gewerkschaften. Arbeitsbedingungen zum Teil auch. Warum sich aber Gewerkschaften so vehement dagegen wehren dass Pflege sich endlich selber verwalten kann verstehe ich nicht. DKG und bpa haben als Arbeitgeberverbände ein großes Interesse daran, eine Stärkung der Pflege zu verhindern, aber Gewerkschaften? Schade!

168. Kommentar von :Ohne Name

Unabdingbar

In der Pflege werden unabhängige Landespflegekammern und daraus die Entwicklung einer Bundespflegekammer immer wichtiger. Dazu ist es unbedingt nötig, dass die Kammern im Heilberufegesetz verankert sind.

222. Kommentar von :Ohne Name

JAmmern will ich nicht mehr hören - JA zu Kammergründung

JAhrelang wollten wir Veränderungen - nur uns als Pflegende fehlte der Mut und die notwendigen Institutionen. Das Ehrenamt hat seine Grenzen wenn es um umfassende fundierte Stellungnahmen zu Gesetzt und Verordnungen geht. Professionelle Pflege wollen wir - das geht aber kaum ohne eine Kammer in der hoheitliche Aufgaben des Landes zu Sicherstellung […]

JAhrelang wollten wir Veränderungen - nur uns als Pflegende fehlte der Mut und die notwendigen Institutionen. Das Ehrenamt hat seine Grenzen wenn es um umfassende fundierte Stellungnahmen zu Gesetzt und Verordnungen geht. Professionelle Pflege wollen wir - das geht aber kaum ohne eine Kammer in der hoheitliche Aufgaben des Landes zu Sicherstellung der Pflegeversorgung gebündelt werden.

Wir wissen den künftigen Pflegebedarf - haben aber keine Kenntnisse wie viele Fachpflegekräfte in BW wohnen? Wir wollen professionelle Pflege - können aber 40 Jahre als Fachkraft tätig sein ohne 1 Tag Weiterbildung - und keiner evaluiert diese Situation. Wir können unsere jungen Pflegefachkräfte nicht als Pflegefachpersonen ohne Arzt durch die Abschlussprüfungen bringen - und die Vorgaben für die Pflegeabschlussprüfung wird von Ärzten definiert und abschließend freigegeben - sieht so eine eigenständige Profession aus?

Und JA: Es geht um Geld! Wer kann dafür sorgen, dass Pflegefachkräfte bezahlt werden wie andere Fachdienstleistungen? Dafür muss Einfluss genommen werden auf Vergütungskataloge. Ohne Kammer sind wir hier immer nur geduldeter Gast am Verhandlungstisch.

Zum Schluss: Mir sind 3 - 5 €/Monat die Veränderung Wert um unsere Themen zur Sicherung der Pflege in BW selbst gestalten zu können. In 20 Jahren bin ich (oder meine Angehörigen) ggf. selbst darauf angewiesen was wir als Pflegende hier auf die Beine stellen. Allen negativen Kommentaren zum Trotz: Die Mehrheit der professionell Pflegenden will die Kammer - also liebe Mandatsträger versaut es nicht!

Freundliche Grüße - Klaus Tischler

12. Kommentar von :Ohne Name

Pflegekammer

Ich komme aus Niedersachsen, wir haben eine Kammer. Leute macht es nicht, so ein selbstherrlicher Haufen, der nur Geld will und euch verachtet. Die Kammer ist nur negativ aufgefallen, für Anliegen sind die gar nicht zuständig. Dann die Nähe zum dbfk , Kammermitglieder die hauptamtlich im dbfk sind und natürlich alles für ihren Arbeitgeber ( […]

Ich komme aus Niedersachsen, wir haben eine Kammer. Leute macht es nicht, so ein selbstherrlicher Haufen, der nur Geld will und euch verachtet. Die Kammer ist nur negativ aufgefallen, für Anliegen sind die gar nicht zuständig. Dann die Nähe zum dbfk , Kammermitglieder die hauptamtlich im dbfk sind und natürlich alles für ihren Arbeitgeber ( Fortbildung) in die Wege leiten. Wer Altenpfleger ist, hat in der Kammer eh verloren 40 exe Altenpfleger braucht man, um sich selbst aufstellen zu lassen- welches Heim hat so viele Kräfte. Und die angekündigte Umfrage zur weiteren Existenz der Kammer war gleich mit Fangfragen gespickt- aber eh wegen corona auf ewig verschoben