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Digitalisierung

Mitreden über die Medienzukunft

Die Medienlandschaft Baden-Württembergs steht vor vielfältigen Herausforderungen. Tiefgreifende Veränderungsprozesse wirken auf den Medienmarkt ein und verlangen Anpassungen der Geschäftsmodelle. Die baden-württembergische Medienlandschaft in ihrer Vielfalt zu erhalten und zu stärken, ist das Ziel der Landesregierung.

In ihrem Koalitionsvertrag haben Bündnis 90 / Die Grünen Baden-Württemberg und CDU Baden-Württemberg hierzu vereinbart, einen Runden Tisch zur Medienzukunft Baden-Württemberg durchzuführen. Das Staatsministerium führt diesen Runden Tisch im Rahmen seiner Ressortzuständigkeit für die Medienpolitik, das Medienrecht und das Rundfunkwesen in den kommenden Monaten bis zur Sommerpause durch.

Als Grundlage für die Diskussionen hat das Staatsministerium einen Sachstandsbericht Medienlandschaft Baden-Württemberg in Auftrag gegeben. Er gibt einen Überblick über die Medienvielfalt im Land.

Der Runde Tisch zur Medienzukunft soll insbesondere Maßnahmen identifizieren, die dem Erhalt der Vielfalt, der Anpassung der Geschäftsmodelle an digitale Herausforderungen und der Sicherung der journalistischen Qualität dienen. Die Ergebnisse sollen unter anderem auch Eingang in die Überlegungen zur Anpassung des Medienrechts in Baden-Württemberg finden.

Bis zur Sommerpause 2018 werden fünf moderierte Einzeltische zu den Bereichen Presse, Regional-TV, Hörfunk, Social-Media und Future Lounge stattfinden. Die Teilnehmer stammen aus dem Kreis der betroffenen Verbände, Medienunternehmen, Medienschaffenden, Wissenschaft und Politik. Auch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Baden-Württemberg, die auf den Aufruf des Staatsministeriums hin ihr Interesse bekundet haben, können an diesen Runden Tischen mitwirken und so die Perspektive der Mediennutzerinnen und Mediennutzer sowie ihre Erfahrungen, Anregungen und Wünsche in den Prozess einbringen.

Zusätzlich bietet sich hier auf dem Beteiligungsportal die Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Verbände und weitere interessierte Personen, sich an dem Prozess zu beteiligen:

  • Lassen Sie uns Anregungen, Ideen und Wünsche zur Medienzukunft Baden-Württemberg zukommen!
  • Was verbinden Sie mit dem Begriff „Medienvielfalt“? Welche Erwartungen haben Sie an die Vielfalt der Medienlandschaft in Baden-Württemberg?
  • Wie wichtig ist Ihnen regionale Berichterstattung? Über welche Medien informieren Sie sich zu regionalen Themen?
  • Wie wichtig ist Ihnen der Empfang ausländischer Hörfunk- und Fernsehangebote, z.B. aus den Nachbarländern? Welche Übertragungswege nutzen Sie für den Empfang und welche Möglichkeiten fehlen Ihnen?
  • Wie erleben Sie den rasanten digitalen Wandel in der Medienwelt? Wie verändern sich die Angebote?
  • Wie verändert sich das Mediennutzungsverhalten? Was ist Ihnen dabei wichtig? Wie verändert sich Ihre persönliche Mediennutzung?
  • Haben Sie Anregungen oder Wünsche an die Medienunternehmen und Medienschaffenden? Welche Geschäftsmodelle kommen bei Ihnen gut an?
  • Welche Maßnahmen sollte die Landesregierung oder andere zuständige Stellen in Erwägung ziehen, um die Medienvielfalt im Land zu erhalten oder zu stärken? Welche Unterstützung für die betroffenen Unternehmen im Land halten Sie für sinnvoll?
  • Wie wird unsere Medienzukunft aussehen? Welche Vision haben Sie?
  • Kommentieren Sie den Sachstandsbericht zur Medienlandschaft Baden-Württemberg!

 

Sie konnten Ihre Kommentare zur Medienzukunft bis zum 25. Mai 2018 abgeben. Damit können diese Stellungnahmen noch Eingang in die Sitzungen der jeweiligen Einzeltische finden.

Sachstandsbericht Medienlandschaft Baden-Württemberg (PDF)

Kommentare : zur Medienzukunft

Die Kommentierungsphase ist beendet. Vielen Dank für Ihre Kommentare!

11. Kommentarvon :ohne Name 4727

Sein oder Nichtsein?

Sein oder Nichtsein? Das ist hier die Frage in Bezug auf ein innovatives, zukunftsorientiertes Bundesland, das Baden-Württemberg immer behauptet zu sein. Aber wo spielt denn die Musik? Wo spielt denn die Film- und TV-Branche? Wo spielt denn die Games-Branche? Sicher nicht in Stuttgart, auch nicht in Baden-Baden, Karlsruhe oder Mannheim, sondern

Sein oder Nichtsein? Das ist hier die Frage in Bezug auf ein innovatives, zukunftsorientiertes Bundesland, das Baden-Württemberg immer behauptet zu sein. Aber wo spielt denn die Musik? Wo spielt denn die Film- und TV-Branche? Wo spielt denn die Games-Branche? Sicher nicht in Stuttgart, auch nicht in Baden-Baden, Karlsruhe oder Mannheim, sondern in Berlin, Hamburg, Köln und München. Jaaaaaa, aber wir haben doch so renommierte Dienstleister, gerade im Animationsbereich. Ich kann aus Erfahrung in einem großen, internationalen Digital-Media-Konzern sagen, dass es damit ganz schnell vorbei sein kann - denn nichts ist in der heutigen Zeit leichter, als mit Dienstleister-Unternehmen in den USA, China, Südafrika oder wo auch immer auf diesem Planten zusammenzuarbeiten. Was ein Standort brauch, sind ansässige Unternehmen, die (originären) Content produzieren (und keine Briefkastenfirmen oder Büros mit einem Angestellten!!!). Und diese Unternehmen brauchen Anreize, die einzig die Politik schaffen kann. Ich kann jedoch nicht wirklich erkennen, dass in Baden-Württemberg medienpolitisch die Weichen auf Zukunft gestellt werden. Im Gegenteil - wenn hier nicht schnell in Content produzierende Unternehmen investiert wird und medien- und wirtschaftspolitisch für (kleine und mittelständische) Unternehmen mit Wachstumspotential der Standort interessant gemacht wird, dass Baden-Württemberg schneller abgehängt ist, als Dieselfahrverbote umgesetzt werden. Und sich allein auf dem obligatorischen Landessender (SWR) auszuruhen, führt unweigerlich in einigen Jahren zum Kollaps. ein einziger Landessender kann keine Medienlandschaft am Leben erhalten. Momentan fällt es mir als Teil einer Content produzierenden Firma immer schwerer Argumente für den Verbleib hier im Land zu finden - ja, es schadet sogar der Firma immer mehr, an dem Standort hier festzuhalten. Hier sollte die Politik verstärkt jenen Unternemen zuhören, die hier in Baden-Württemberg (versuchen) originären Content zu produzieren und sich nicht auf kurzlebigen, bzw. mittelfristigen Erfolgen ausruhen. Um eine Medienlandschaft dauerhaft attraktiv zu machen, brauch es leider mehr als gut gemeinte Medien-Förderpolitik. Hier geht es um nicht weniger als den Boden für einen Wirtschaftszweig zu bereiten, der an anderen Orten bereits Milliarden umsetzt. Ja, viele von uns sind Künstler, stammen aus einem künstlerisch-kreativen Bereich - aber das heisst nicht, dass wir keine unternehmerische Vision haben. Viele von uns Kreativen sind heute vor allem in erster Instanz Unternehmer und Produzenten in der Unterhaltungsindustrie, die schnell wächst, die Jobs generiert und die unzählige Synergieeffekte schafft - vorausgesetzt, man will ein florierender Medienstandort, eine lebendige Medienlandschaft sein. Oder Nichtsein. Das allerdings ist für viele von uns Produzenten und Unternehmer die brennende Frage...

10. Kommentarvon :ohne Name 4708

Quo Vadis Baden-Württemberg?

Der Sachstandsbericht - wieder eines der vielen Papiere, die in den letzten 25 Jahren von den zuständigen Ministerien produziert wurden. Analysen, Analysen, Analysen... Diese Infos bekommt man auch die Lektüre von Tageszeitungen. DOCH - wo ist der Businessplan des Landes Baden-Württemberg? Wohin soll es wirklich gehen? Nicht nur, dass die

Der Sachstandsbericht - wieder eines der vielen Papiere, die in den letzten 25 Jahren von den zuständigen Ministerien produziert wurden. Analysen, Analysen, Analysen... Diese Infos bekommt man auch die Lektüre von Tageszeitungen. DOCH - wo ist der Businessplan des Landes Baden-Württemberg? Wohin soll es wirklich gehen? Nicht nur, dass die Filmwirtschaft in dem Bericht völlig außen vor gelassen wird, obwohl das DIE Unternehmen sind, die "Patente" entwickeln, regionale Identität schaffen und über den Standort inhaltliche Strahlkraft haben. Dienstleistung kann von heute auf morgen ins Ausland verlagert werden. Und dies gilt auch vor allem für die viel gepriesene CGI-Industrie, die ihren (wirtschaftlichen) Erfolg insbesondere der baden-württembergischen Autoindustrie zu verdanken hat - und nicht den Oscars.

Der Sachstandbericht erinnert ein wenig an die Filmkonzeption 2008. Ein tolles Papier mit vielen guten Ansätzen! Aber - was davon ist wirklich umgesetzt worden? Und vor allem, wie soll was bis wann umgesetzt werden? Jedes gute Unternehmen benötigt Business- und Maßnahmenpläne - warum das Land Baden-Württemberg nicht?

Ziele setzen, Maßnahmen durchführen und Ergebnisse messen, dann Anpassungen vornehmen. Das ist unternehmerisches Handeln! Warum macht sich die Politik davon frei? Bei jedem Kreditantrag wird man mit diesen Vorgaben gequält.

Meine persönlicher Versuch einer Erklärung: Baden-Württemberg ist einfach so SATT. Die Autoindustrie bringt trotz Skandalen genug Geld in die Kassen. Warum also in was neues investieren? Es läuft doch auch so! Aber - Not macht bekanntlich erfinderisch! Warum ist also Berlin zur kreativen Hauptstadt geworden?

Diese Stadt ist wirklich in Bewegung, meine ganzen Mitstudenten von der Filmakademie sind dorthin abgewandert. Große Musiklabels wie Intercord oder FOUR MUSIC auch. Weil man hier den Anschluss verpasst hat. Weil Controller mittlerweile beim SWR über das Programm bestimmen und man sich mehr über Personalstatistiken unterhält als über Programmfarben. Weil man der Kreativität im Land keine Wertschätzung entgegenbringt. (Hamburg macht nen Imagefilm für 200.000 €, in Stuttgart will man zwei für 50.000 €) Weil Unternehmen für Ihre Werbung nur noch Billiganbieter haben wollen. Denke man nur an die HipHop Location RADIO BARTH im Stuttgarter Zentrum, die einem gesichtslosen Neubau ohne Leben gewichen ist, aber dafür jetzt mit Breuninger Outletstore und Langeweile glänzt. Wo Kreativität natürlich entstand (siehe Wagenhallen, Südmilchareal), macht man es platt und macht's dann "richtig". Aber wird dabei auch auf die eigentlichen Bedürfnisse der Kreativwirtschaft geachtet?

Ich vermisse eine ganzheitliche Strategie: Ausbildung, Gründung, strategische Entwicklung, Produktionsunternehmen, sowie Vertrieb und Marketing. Nichts passt zueinander. Förderprogramme die nicht passen, veraltet und am Markt vorbei. 20 Mio € jährliches Budget für die Filmakademie wandert an an die anderen Film-Standorte ab. 50.000 € pro Jahr pro Student findet am Standort fast keine Nachhaltigkeit! Wie lange kann sich ein Standort diese Strategielosigkeit noch leisten?

Schön kann man die Verantwortung vom Staatsministerium zum Kunstministerium und von dort zum Wirtschaftsministerium weiterreichen. Doch sollte unser DAIMLER mal Husten bekommen, dann kriegt gleich das ganze Land Grippe. Und dabei ist es so einfach: Einen Plan hat man in einer Woche zusammen, und das geht ganz einfach: besser gut geklaut als schlecht selber gemacht. Berlin, Köln und München machen es doch vor!

Jedes gute Unternehmen leistet sich einen Hausmeister UND einen Künstler. Es sind nicht nur die Dinge was wert, die man anfassen kann. Kreativität ist der Schlüssel des Erfolges. Und solange der Rubel an die festangestellten Staatsdiener jeden Monat verlässlich rollt, solange besteht auch kein Druck etwas zu verändern. Doch dies ist ja etwas zutiefst Menschliches: Erst wenn der Schmerz richtig da ist, wacht das Bewusstsein auf.

 

9. Kommentarvon :ohne Name 4721

Drahtlose Produktionsmittel und Rundfunkfreiheit

Runder Tisch Medienzukunft 1. Ziele der Initiative “SOS-Save-Our-Spectrum” Die Initiative “SOS-Save-Our-Spectrum” begrüßt die Einrichtung des Runden Ti-sches zur Medienzukunft in Baden-Württemberg. Dies eröffnet die Möglichkeit, auf die Verbindung zwischen der Vergabe von Funkfrequenzen und der Medien- und Kulturfreiheit

Runder Tisch Medienzukunft

 

1. Ziele der Initiative “SOS-Save-Our-Spectrum”

 

Die Initiative “SOS-Save-Our-Spectrum” begrüßt die Einrichtung des Runden Ti-sches zur Medienzukunft in Baden-Württemberg. Dies eröffnet die Möglichkeit, auf die Verbindung zwischen der Vergabe von Funkfrequenzen und der Medien- und Kulturfreiheit hinzuweisen.

 

Unsere Initiative „SOS – Save Our Spectrum“ versteht sich als Interessenvertretung der Künstler und Kreativen, die drahtlose Produktionsmittel nutzen, insbesondere drahtlose Mikrofone. Dazu gehören Musiker, Schauspieler, Laienschauspieler, Sportreporter, Journalisten, Lehrer, Manager, Hochschullehrer, öffentliche Einrich-tungen, Vereine, Konferenz- und Veranstaltungszentren und natürlich auch alle Politikerinnen und Politiker: Jeder, der auf seiner Veranstaltung sein Publikum zu-verlässig erreichen will.

 

Auslöser für die Gründung der Initiative waren die Entscheidungen zur Versteige-rung der Funkfrequenzen im 800 und 700 MHz-Band (Digitale Dividende 1 und 2) an den Mobilfunk. Dadurch haben die drahtlosen Produktionsmittel rund die Hälf-te ihres Spektrums im UHF-Band verloren.

Es ist absehbar, dass es in Zukunft zu Ausfällen und Störungen der drahtlosen Ton-technik kommt, wenn der Mobilfunk im kommenden Jahr das 700 MHz-Band ausgebaut hat und nicht genügend Ersatzspektrum ausgewiesen wird.

 

Wir setzen uns dafür ein, dass in Deutschland ausreichend Frequenzen zum Ein-satz drahtloser Produktionsmittel zur Verfügung stehen, damit Funkmikrofone je-derzeit, überall und störungsfrei genutzt werden können.

 

2. Frequenzbereich 694 bis 790 MHz (700 MHz-Band) bereits an Mobilfunk versteigert

 

Um die Produktion und Kommunikation sicherzustellen, benötigt jedes Mikrofon eine Funkstrecke, also eine freie Frequenz. Doch geeignete freie Frequenzen werden immer rarer. In den letzten Jahren hat die Bundesregierung wichtige Fre-quenzbereiche im UHF-Spektrum an den Mobilfunk versteigert.

Der Sachstandsbericht „Medienlandschaft Baden-Württemberg“ vom 28. Febru-ar 2018 geht im Hinblick auf terrestrisches TV und Funkmikrofone von falschen Voraussetzungen aus. Er formuliert: "Das über die Digitale Dividende 2 zugeteilte 700 MHz-Band ist derzeit nicht für die klassische mobile Datennutzung einge-plant." (Seite 13, Fußnote 15).

 

Diese Frequenzen wurden 2016 an den Mobilfunk versteigert. Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten und die Media-Broadcast werden dieses Spektrum im Jahr 2019 vollständig geräumt haben. Der Mobilfunk hat bereits mit dem Auf-bau seiner Infrastruktur begonnen.

Unsere Initiative „SOS – Save Our Spectrum“ teilt in diesem Zusammenhang die Sorgen vieler Künstlerinnen und Künstler, die bei ihrer kulturellen, musischen oder darstellenden Tätigkeit drahtlose Produktionsmittel wie Funkmikrofone nutzen. Dies betrifft vor allem Baden-Württemberg als Land mit einer großen Zahl kulturel-ler Einrichtungen.

 

Die Medienzukunft kann unserer Meinung nach ohne drahtlose Mikrofone nicht gedacht oder geplant werden.

 

Im Jahr 2010 wurde bereits das 800 MHz-Band (790 – 862 MHz; „Digitale Dividen-de 1“) an den Mobilfunk versteigert. Um dies zu ermöglichen, musste das analo-ge terrestrische Fernsehen in diesem Bereich abgeschaltet werden.

 

Die TV-Sender durften nur noch digital via DVB-T senden und mussten in den Be-reich unterhalb von 790 MHz umziehen. Auch die drahtlosen Mikrofone hatten die Frequenzen 790 – 862 MHz zu räumen. Viele wurden aufgrund geltender Best-immungen in den Bereich 710 – 790 MHz verlegt.

 

Im Jahr 2016 wurde dann auch das 700 MHz-Band (694 – 790 MHz; „Digitale Divi-dende 2“) an den Mobilfunk versteigert. Das hat massive Verschlechterung für Medien und Kultur verursacht und führt dazu, dass spätestens 2019 nicht mehr genügend Frequenzen für drahtlose Produktionsmittel zur Verfügung stehen.

 

Die Bezeichnung „Digitale Dividende“ ist in diesem Zusammenhang irreführend.

 

Eine Dividende bezeichnet den Teil eines Gewinns. Durch die Digitalisierung der TV-Verbreitung wurden Teile des Fernsehspektrums frei, wovon aber nur der Mo-bilfunk profitierte. Der Umfang des Spektrums hat sich durch die Digitalisierung nicht verändert. Es wurde nur anders aufgeteilt: mehr für den Mobilfunk, weniger für das Fernsehen und die Mikrofone.

 

Eine gemeinsame Nutzung von Frequenzen durch Mobilfunk und drahtlose Pro-duktionsmittel ist technisch nicht möglich, weil es zwischen den Mobilfunkkanälen keine freien Kanäle gibt.

 

3. Frequenzbereich 470 – 694 MHz bis mindestens zum Jahr 2030 für drahtlo-se Produktionsmittel sichern

 

Die Situation wird noch dramatischer, wenn im Rahmen der anstehenden Digita-lisierung auch noch UHF-Frequenzen 470 – 694 MHz an den Mobilfunk versteigert werden sollten („Digitale Dividende 3“).

Dies würde das Ende vieler Veranstaltungen in Baden-Württemberg bedeuten, die auf drahtlose Mikrofone angewiesen sind.

 

Für Baden-Württemberg mit seiner im nationalen Vergleich besonders starken Kultur- und Kreativwirtschaft wäre diese Entwicklung eine Katastrophe.

 

Die Bundesregierung und die Bundesländer haben in der Vergangenheit zuge-sagt, dass der Frequenzbereich 470 – 694 MHz bis mindestens zum Jahr 2030 für terrestrisches Fernsehen und Funkmikrofone zur Verfügung steht. Dieses Ziel darf nun nicht aufgegeben werden.

 

Da Rundfunk und Kultur Sache der Länder ist, sollte diese Position vielmehr von der Landesregierung bestätigt werden. Das ist eine Voraussetzung dafür, dass z.B. die Theater in Baden-Württemberg und Hersteller ihre Investitionsplanungen hinsichtlich neuer drahtloser Produktionsmittel auf diesen Zeitpunkt ausrichten können.

 

Welche Bedeutung dies für ein einzelnes Theater konkret hat zeigen Zahlen der hessischen Landesregierung: Die Umstellung der drahtlosen Mikrofontechnik auf-grund des Verlusts von Frequenzen im 800 MHZ-Band bei einem Staatstheater hat Investitionen in Höhe von EUR 350.000 verursacht.

 

4. Interessensausgleich zwischen Digitalisierung und Erhalt der Funktionsfä-higkeit der Kultur- und Kreativwirtschaft

 

Digitalisierung ist ein wichtiges Thema für unsere Gesellschaft. Trotzdem brauchen wir aber auch weiterhin zuverlässig verfügbares analog nutzbares Frequenzspekt-rum für drahtlose Produktionsmittel. Zwischen der Digitalisierung und dem Erhalt der Funktionsfähigkeit der Kultur- und Kreativwirtschaft ist ein Interessenausgleich notwendig, um auch in Zukunft die Funktionsfähigkeit der Kultur- und Kreativwirt-schaft mit mehr als 1 Million Beschäftigten zu sichern.

 

5. Digitale Lösungen stehen erst am Anfang

 

Die Industrie arbeitet zwar unterdessen an der Entwicklung digitaler Technologien und Dienste, wie das soeben abgeschlossene Forschungsprojekt PMSE-xG (Pro-gramme Making and Special Events - Next Generation) und dessen Nachfolge-projekt LIPS (Live Interactive PMSE Services) zeigen.

Beide Projekte wurden bzw. werden mit Mitteln des Bundes gefördert. Beim Pro-jektabschluss von PMSE-xG war auch das Unternehmen Bosch aus Baden-Württemberg aktiv beteiligt.

 

Doch bis diese digitalen Projekte zur Marktreife gelangen, kann es noch viele Jahre dauern.

Im Rahmen der Medienzukunft von Baden-Württemberg sollte daher nicht nur digital gedacht werden, wenn es um die Zukunft geht.

 

Viele Künstlerinnen und Künstler sind bei der Vermittlung von Kultur noch auf ana-loge Geräte und auf ausreichende Frequenzen dafür angewiesen.

 

 

Für Rückfragen, ein Gespräch oder eine Teilnahme an einem Runden Tisch ste-hen wir gerne zur Verfügung.

 

Köln, den 22.05.218

Helmut G. Bauer

Gründer der Initiative „SOS – Save Our Spectrum“

 

SOS-SAVE-OUR-SPECTRUM. ORG

c/o RA Helmut G. Bauer - Am Stachelshäuschen 3 – 51107 Köln

Telefon 0221.9 86 21 86 – Telefax 0221.9 86 21 87 – sos@hgb.fm

 

8. Kommentarvon :ohne Name 4719

Medienzukunft und Niveau

- Ich informiere mich gar nicht zu regionalen Themen. - Ich nutze verstärkt Netflix und/oder Amazon, daher ist das auch wichtig. Die perfekten Vorraussetzungen existieren dafür aber nicht, da das Internet und die Leitungen dafür nicht gut genug ausgereift sind, wenn nicht sogar sehr schlecht. - Das analoge Fernsehen hat für mich keine Bedeutung

- Ich informiere mich gar nicht zu regionalen Themen.

- Ich nutze verstärkt Netflix und/oder Amazon, daher ist das auch wichtig. Die perfekten Vorraussetzungen existieren dafür aber nicht, da das Internet und die Leitungen dafür nicht gut genug ausgereift sind, wenn nicht sogar sehr schlecht.

- Das analoge Fernsehen hat für mich keine Bedeutung mehr, außer Nachrichten am Abend. Jede andere wichtige Information bekomme ich aus zuverlässigen Quellen im Internet. Die Serien im deutschen TV verlieren immer mehr an Niveau... siehe RTL, RTL2.

- Ich wünsche mir Sendungen, die mehr Niveau besitzen und altersneutral sind. Das gilt besonders für Sendungen wie "Hilf mir" oder ähnliches. Siehe beim SWR Laible und Frisch, oder VIELLEICHT regionale interessante Nachrichten wie bei RTF1.

- Um die Medienvielfalt zu verstärken ist auf jeden Fall ein sehr gutes Internet erforderlich, um genug Medien abzufangen. Zu dem sollte es auch mehr aus dem eigenen Land geben oder dem eigenen Bundesland. Diese Sender, mit denen alles begann, werden irgendwann durch den Maßenkonsum eines einzigen (oben genannte) untergehen. Und dabei besitzen diese und die Arbeit DIESER Produzenten mindestens genau so viel potential.

- Die GEZ wird irgendwann abgeschafft werden. Fernsehen sollte bei uns standard sein, für alle. Möglicherweise könnte man diese auch über die Steuern abziehen oder verringern. Ich zum Beispiel.. Kein Radio, kein Fernsehen.. und wenn dann nur zufällig. Zum jetzigen Zeitpunkt muss ich sagen, bin ich froh das es Dinge wie Netflix gibt. Denn dortige Serien usw. haben zur Zeit weit mehr Niveau wie unsere Nationalen.

7. Kommentarvon :ohne Name 4717

Ziele benennen und ministerienübergreifend umsetzen!

Der Landesregierung Baden-Württemberg fehlt es seit Jahren an einer ganzheitlichen Betrachtung des Medienstandortes und einer ganz klaren Vision mit konrekten Umsetzungsvorgaben. Wie kann es sein, dass der Filmbereich bei der Medienzukunft ausgeklammert und auch bei dem Sachstandsbericht nicht berücksichtigt sondern separat behandelt wird? Medien

Der Landesregierung Baden-Württemberg fehlt es seit Jahren an einer ganzheitlichen Betrachtung des Medienstandortes und einer ganz klaren Vision mit konrekten Umsetzungsvorgaben. Wie kann es sein, dass der Filmbereich bei der Medienzukunft ausgeklammert und auch bei dem Sachstandsbericht nicht berücksichtigt sondern separat behandelt wird? Medien sind Film, Fernsehen, Radio, Print, Online! Zuständig sind Staatsministerium, Wirtschaftsministerium und Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Dadurch dass der Medienbereich über mehrere Ministerien verteilt ist, wurde leider bislang keine gemeinsame Strategie entwickelt und Entscheidungen getroffen, die sich gegenseitig nivellieren. Die Voraussetzungen im Land sind gut, aber es werden Millionen Euro pro Jahr verbrannt. Die Filmakademie Baden-Württemberg oder Hochschule der Medien könnten für den Standort dringend benötigtes Personal ausbilden. Die MFG Filmförderung Baden-Württemberg könnte diese langfristig an den Standort binden und Wettbewerbsnachteile lindern. Die Bedingungen für die Medienschaffenden muss verbessert werden, sonst werden die Berufe unattraktiv. Der SWR und andere private Sender könnten dieses Potential nutzen und sich bundesweit profilieren. Damit würde die Kreativwirtschaft gestärkt und Medienvielfalt gefördert. Meine Medienzukunft wäre geprägt von Vielfalt. Diese muss im Rundfunkstaatsvertrag dem SWR mehr Möglichkeiten einräumen, sein Engagement im Bereich der Nachwuchsförderung und Bauftragung hiesiger Medienschaffenden zu verstärken. Der SWR beauftragt laut eigenen Produzentenbericht noch viel zu viel in anderen Bundesländern, anstatt die regionalen, selbst geförderten Talente vor Ort zu nutzen. Woran liegt das? Das SWR Fernsehen muss dringend reformiert und regionaler werden. Es hat dieses Jahr schon wieder Marktanteile verloren. Das Programm muss von Leuten von hier kommen, die das Lebensgefühl kennen und nicht imitieren. Die privaten Fernsehsender in Baden-Württemberg sind im Grunde alle kaum in der Lage, ein Alternativangebot aufzubauen. Dadurch würde ein gesunder Wettbewerb entstehen. Wodurch sollen die privaten, hiesigen Sender finanziert werden? Warum gibt es bei RTL, SAT1, PRO7 und anderen keine regionalen Fenster mehr? Die Vielfalt der Tageszeitungen nimmt immer mehr ab. Ohne großen Widerspruch wurden die Redaktionen von "Stuttgarter Nachrichten" und "Stuttgarter Zeitung" zusammengelegt. Wieviele unabhängige Zeitungsredaktionen gibt es noch? Wer berichtet zukünftig noch über kommunale Belange? Können sich Verleger noch Qualität leisten? Wo sind unabhängige Onlineportale? Im Radio bietet SWR4 ein vielfältiges Programm mit Regionalnachrichten, Musik aus dem Land, Hörspielen und Klassik. Wo findet sich Regionaltät bei SWR3, SWR1 oder DasDing? Ich denke es braucht einen Medienbeitrag, der unabhängigen Journalismus, Kultur und Film fördert. Dieser sollte nicht nur dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zugänglich sein, sondern bei entsprechendem Nachweis auch Dritten. Der Wettlauf mit überregionalen Angeboten und Streamingdiensten ist bald verloren, weil Netflix, Amazon Prime & Co das Publikum an ausländische Inhalte binden. Was bringt das Onlineangebot "Funk" konkret für die Jugend, was es anderswo nicht gibt? Das Nutzungsverhalten ändert sich stark. Mediatheken gewinnen an Bedeutung. Die Inhalte sollten dauerhaft zugänglich sein. Auch die Archive der öffentlich-rechtlichen Sender müssen ohne Fristen online abrufbar sein. Übergangsweise sollten die Urheber / Rechteinhaber dafür entschädigt werden. Die Landesregierung sollte sich klar sein, dass der Zugang zu regionalen Nachrichten / Inhalten das Rückgrat unserer Demokratie ist. Auch was ansonsten so publiziert wird, prägt die Gesellschaft. Es beherrschen einige wenige große Medien-Unternehmen den gesamten Markt, z.B. die UFA. Weite Programmstrecken sind mit immer den gleichen Inhalten zugepflastert. Ich würde mir wünschen, dass die Landesregierung nicht nur Empfehlungen ausspricht, sondern die Ziele mit einen konkreten Zeitplan belegt und finanzielle Maßnahmen benennt und sich intern abstimmt. Es braucht klare Zuständigkeiten und eine Politik, die etwas umsetzen wird.

6. Kommentarvon :ohne Name 4699

Es wird Zeit für Veränderung

Regionale Berichterstattung erreicht mich so gut wie gar nicht mehr. Eine Tageszeitung kann ich mir nicht leisten. Fernsehen schaue ich nur noch über die Mediatheken, ansonsten informiere ich mich weitestgehend über das Internet, allen voran Facebook. Den SWR höre und sehe ich eigentlich gar nicht, einzig Laible und Frisch fällt mir spontan ein

Regionale Berichterstattung erreicht mich so gut wie gar nicht mehr. Eine Tageszeitung kann ich mir nicht leisten. Fernsehen schaue ich nur noch über die Mediatheken, ansonsten informiere ich mich weitestgehend über das Internet, allen voran Facebook. Den SWR höre und sehe ich eigentlich gar nicht, einzig Laible und Frisch fällt mir spontan ein und solche Programme aus dem Ländle für das Ländle,mit Themen die relevant sind und die ich meinen Kindern zeigen kann, sind ja eher die Ausnahme.

Ich habe mitbekommen,dass die Bedingungen für die hiesigen Filmschaffenden keine Medienvielfalt zulassen, weil die Politik die seit Jahren selbst gesteckten Ziele nicht umsetzt. Ich würde mir als Mutter wünschen, dass es für meine Familie ein gutes und vielfältiges Angebot gibt, insbesondere im Bereich Unterhaltung und Film,damit nicht nur Inhalte aus Amerika den Alltag bestimmen, sondern auch mehr aus der eigenen Kultur mit Themen,die die Menschen beschäftigen. Die Politik sollte endlich mal aktiv werden und nicht nur leere Reden schwingen, sondern einfach die Dinge umsetzen.

In Anbetracht des Angebots ist der Rundfunkbeitrag eine regelrechte Frechheit!! Es gibt viel zu viel von den gleichen Dingen,die immer von denselben gemacht werden. Immer nur Tatort oder Krimis,da schalt ich gerne weg.

Nachdem ich mir extra die Mühe gemacht habe,mich hier anzumelden, hoffe ich sehr,dass endlich was in die Gänge kommt.

 

5. Kommentarvon :ohne Name 4695

Mein kleiner Beitrag.

Welche Erwartungen haben Sie an die Vielfalt der Medienlandschaft in Baden-Württemberg? Wie wichtig ist Ihnen regionale Berichterstattung? Ich fände es wichtig, dass auch auf jungen Plattformen wie Netflix, Amazon Prime und anderen V-o-D Diensten regionale Inhalte auftauchen und dafür produziert werden. Über welche Medien informieren Sie sich

Welche Erwartungen haben Sie an die Vielfalt der Medienlandschaft in Baden-Württemberg?

Wie wichtig ist Ihnen regionale Berichterstattung?

Ich fände es wichtig, dass auch auf jungen Plattformen wie Netflix, Amazon Prime und anderen V-o-D Diensten regionale Inhalte auftauchen und dafür produziert werden.

 

Über welche Medien informieren Sie sich zu regionalen Themen?

Onlineportale regionaler Zeitungen (Badische Zeitung, Baden Online, Südkurier, SWOL)

 

Wie wichtig ist Ihnen der Empfang ausländischer Hörfunk- und Fernsehangebote, z.B. aus den Nachbarländern? Gerade hier im Grenzgebiet wäre es schöner, wenn die deutschen Magazine mehr über die grenznahe Region berichten würden, nicht nur im Bereich Kultur & Veranstaltungen gibt es noch viele weiße Flecken, die so unentdeckt bleiben. Die französischen Programme bekomme ich über das Internet ohnehin.

 

Welche Übertragungswege nutzen Sie für den Empfang und welche Möglichkeiten fehlen Ihnen?

Breitbandanschluss - ausschließlich. Im Auto DAB+.

 

Wie erleben Sie den rasanten digitalen Wandel in der Medienwelt

Wie verändern sich die Angebote?

Streaminganbieter haben eine viel höhere Reichweite und dadurch auch viel größere Budgets für die Produktion von Inhalten, dies sorgt für eine empfundene Veraltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Diese Tendenz schlägt sich auch in dem Wunsch der Abschaffung der GEZ nieder, dabei haben gerade die Ö-R einen Vorteil: Ihr Programm ist finanziert und nicht auf Quoten angewiesen, theoretisch wäre es also möglich, viel freier und mutigere Programme zu testen und auch mal Genre oder Minderheiten zu bedienen, leider bleibt dies meist bei kleinen ausreisern. MEHR MUT ZUM GENRE!

 

Wie verändert sich das Mediennutzungsverhalten? Was ist Ihnen dabei wichtig? Wie verändert sich Ihre persönliche Mediennutzung?

Das Internet hat die meisten anderen Medien komplett verdrängt, selbst der Fernseher dient nur noch als Appstore für Youtube & die ARD, ZDF, arte Mediatheken.

 

Haben Sie Anregungen oder Wünsche an die Medienunternehmen und Medienschaffenden? Welche Geschäftsmodelle kommen bei Ihnen gut an?

Ich würde mir Wünschen, dass mehr freie Produktionsfirmen und Produzenten am Programm der Öffentlich-Rechtlichen Mitarbeiten könnten und diese nicht nur in Ihrer eigenen Suppe kochen. Nur eine elitäre Minderheit an Produktionsfirmen kommt in den Genuß der Budgets die die Ö-R zur Verfügung haben. Die Ö-R sollten verpflichtet sein, mehr auslagern zu müssen, damit eine Diversifizierung stattfinden kann, somit beugt man auch den GEZ Kritikern vor, in dem man ein breiteres Spektrum bietet.

 

Welche Maßnahmen sollte die Landesregierung oder andere zuständige Stellen in Erwägung ziehen, um die Medienvielfalt im Land zu erhalten oder zu stärken? Welche Unterstützung für die betroffenen Unternehmen im Land halten Sie für sinnvoll?

Es sollte ein breiteres Spektrum an Fördermöglichkeiten geben, die Budgets der Ö-R Sender sollten verpflichtend zu einem gewissen Prozentsatz in Produktionen freischaffender Produzenten/Produktionsfirmen fließen.

Die Situation der einzelnen Filmschaffenden sollten gestärkt und gesichert werden, der Erschleichung von regionalen Fördermitteln durch Briefkastenfirmen sollte auch weiter einhalt geboten werden.

 

Wie wird unsere Medienzukunft aussehen? Welche Vision haben Sie?

Die Streaminganbieter gewinnen weiter an Macht, da sie mit mutigen & Genre-Inhalten punkten,

Branchenprimus Netflix gab bekannt sich auf SciFi & Mystery zu konzentrieren und hat hierfür alleine in Europa eine Milliarde Euro in Planung - da kann kein TV Sender mithalten. Diese müssen sich auch neu Strukturieren und noch stärker dem geänderten Nutzungsverhalten Rechnung tragen, sonst wird es schwierig den Kritikern zu wiedersprechen. Die Mediatheken und Onlineangebote werden noch stärker dem klassichen TV Konkurrenz machen.

 

4. Kommentarvon :ohne Name 4694

Vielfalt

Bitte erklären Sie, was mit dem Begriff "Vielfalt" genau gemeint ist und wieso die Landesregierung diese stärken möchte. Auf einer Wiese mag zwar jeder Grashalm einzigartig sein, aber die Wiese stellt noch lange keine Vielfalt dar.

3. Kommentarvon :ohne Name 4680

Definition Medien

"Regional-TV, Hörfunk, Presse, Social-Media und Future Lounge" Nach unserer Auffassung fehlt bei dieser Aufzählung die Kategorie "Online-Medien". Diese wird weder durch "Presse" noch durch einen der anderen Gattungsbegriffe abgedeckt. Mit der Online-Tageszeitung goodnews4.de berichten wir seit für Baden-Baden und die Region. Kontakt: Nadja

"Regional-TV, Hörfunk, Presse, Social-Media und Future Lounge"

Nach unserer Auffassung fehlt bei dieser Aufzählung die Kategorie "Online-Medien". Diese wird weder durch "Presse" noch durch einen der anderen Gattungsbegriffe abgedeckt.

Mit der Online-Tageszeitung goodnews4.de berichten wir seit für Baden-Baden und die Region.

Kontakt: Nadja Milke, Redaktionsleiterin, Mitglied der Landespressekonferenz oder Christian Frietsch, Herausgeber Tel.: 07221 39 52 70 // 0163 569 469 8 redaktion@goodnews4.de

MfG

2. Kommentarvon :ohne Name 4672

Gerechtigkeit und Pflichten für alle Medienanbieter

Dirk Brundelius hat alles wichtige in seinem Kommentar "Gerechtigkeit und Pflichten für alle Medienanbieter" schon erwähnt. Dem schließe ich mich an.

B. Arnsek

Das Staatsministerium in der Villa Reitzenstein (Parkansicht)

Kontakt : Staatsministerium