Online-Kommentierung
Das Gesetz sieht eine einmalige Corona-Sonderzahlung in Höhe von 1.300 Euro und für Auszubildende in Höhe von 650 Euro vor.

Das Gesetz sieht eine einmalige Corona-Sonderzahlung in Höhe von 1.300 Euro und für Auszubildende in Höhe von 650 Euro vor.
Kommentare
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Keine Wertschätzung gegenüber Rechtsreferendaren
Auch ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.
Man studiert 5-6 Jahre, hat eine anstrengende Examensvorbereitung (teilweise auch schon unter Corona-Bedingungen) hinter sich und freut sich auf die tolle Praxis und das Referendariat.
Um dann wie ein Schulkind behandelt zu werden, von dem trotzdem sehr viel erwartet wird. Anwesenheitspflicht bei teilweise sehr schlechten AGs und Sitzungsdienst in den hintersten Käffern.
Und der krönende Abschluss ist dann ein Examen, das fernab von der Praxis ist und für enormen psychischen Druck während der gesamten Ref-Zeit sorgt.
Natürlich wäre das auch ohne Corona so, jedoch verschlimmert die Pandemie die teilweise schlechte Ausbildung noch mehr. Insbesondere finde ich den finanziellen Mehraufwand für Lehrbücher enorm, da man keine Bibliotheken nutzen kann.
Hinzu kommen die fehlenden sozialen Kontakte und die „Ref-Events“ wie AG-Fahrt, Trinkversuch, die die Zeit einigermaßen erträglich machen.
Es wäre deshalb wenigstens ein bisschen Anerkennung, wenn auch uns der Bonus ausbezahlt werden würde. Dann könnte ich mir zumindest die Kaiser-Seminare leisten, ohne die ich leider Schwarz sehe für die erforderlichen Noten für den Staatsdienst.
Wenn man denn nach so einer Aktion überhaupt noch Lust darauf hat.
Corona Zahlung nicht für uns
Jahrelang haben wir den Kopf für diese Herren hingehalten und jetzt….?
Hauptsache die ehem. Grünen Vorsitzenden haben sich die Taschen mit einer Coronaprämie gestopft.
Ich weiß schon, warum ich bei der letzen Bundes -bzw. Landtagswahl nicht die Grünen bzw. CDU gewählt habe.
Corona Sonderzahlung nicht an Pensionäre
Es hat sich (in den letzten 50 Jahren) nichts geändert - und es wird sich auch nichts ändern - egal wer an der Regierung ist.
Die Tarifbeschäftigte*innen und Beamte*innen des öffentlichen Dienstes, egal ob im Land oder in den Kommunen, müssen immer dann herhalten, wenn es etwas zu sparen gibt.
Nach dem Motto "Wasser predigen und Wein trinken", stopfen sich die politisch Verantwortlichen gerne ihre eigenen Taschen voll, aber denen, die den Laden über Jahrzehnte am Laufen gehalten haben, verweigert man die Gleichbehandlung. Dabei geht es lediglich um einen Ausgleich für eine für jeden spürbare Mehrbelastung mit und durch Corona. Wenn ich an die Kosten für Tests und Masken, zusätzliche Fahrten und nicht zuletzt die pandemiebedingte Inflationsrate denke, steht jedem ein derartiger Ausgleich zu.
Das nennt man Wertschätzung - aber die kann man wohl nur erwarten, wenn der Laden nicht läuft oder gar zusammen bricht. Die gleichen Menschen, die uns jetzt den zustehenden Ausgleich verweigern waren in den letzten 2 Jahren gleich dabei, die Solidarität der Rentnern und Pensionäre einzufordern und als freiwillige Helfer in Schulen, Gesundheitsämtern, Impf- und Testzentren einzusetzen. Unzählige sind diesem Aufruf nachgekommen oder haben sich an anderer Stelle eingebracht.
Dafür jetzt die Anerkennung:-(
So funktioniert das nicht, liebe Politiker*innen.
Solidarität und Wertschätzung ist keine Einbahnstraße.
Wir, die Rentner und Pensionäre dieses Landes fordern sie auf uns die gleiche Wertschätzung entgegen zu bringen wie unseren aktiven Kollegen*innen und die Sonderzahlung für diesen Personenkreis vollumfänglich zu übernehmen.
Die Antwort auf eine Verweigerung wird nicht lange auf sich warten lassen und eine Klageflut nach sich ziehen.
Schade, aber anders scheint es nicht zu funktionieren.
nicht für Pensionäre
Eine Unverschämtheit oder einfach die Pensionäre vergessen. Wenn man sowieso weniger hat, u.U. auch noch Versorgungsausgleich , alles teurer, und für uns die prozentuale Erhöhung vergessen bzw aussetzt zeugt das nicht von Verhandlungsgeschick. Ein Austritt ist sehr zu überlegen. Dann hast du wenigstens den Beitrag 4 mal gespart.
FAZIT niederschmetternd. Austritt und die Poliker vergessen, sie tun ja alles dafür dass man sie nicht mehr wählen kann.
Corona-Sonderzahlung für Besoldungsempfänger BW
Die Nichtübertragung der Corona-Sonderzahlung oder eine vergleichbare Leistung für die Ruhegehaltsempfänger ist angesichts der momentanen Teuerungsrate und Inflation absolut nicht nachvollziehbar. Ich fühle mich in meiner Person nicht annähernd für die geleisteten Dienste als Polizeibeamter gewürdigt, geschweige denn respektiert. Bis zur nächsten Wahl 2026 sind es zwar einige Jahre, doch ich bin sicher, dass ich Ihre mangelnde Wertschätzung zukünftig berücksichtigen werde.
Ich erwarte von Ihnen als die von mir gewählten Vertreter, dass auch die Ruhegehaltsempfänger einen entsprechenden Ausgleich erhalten.
Warum werden Rechtsreferendare ausgeschlossen?
Dass Rechtsreferendare bei der Sonderzahlung nicht berücksichtigt werden, ist absolut unverständlich... Der Bonus soll gerade die zusätzliche Belastung durch die Pandemie abmildern. Interessanterweise wurden dabei alle erheblich belastet, nur die Referendare nicht. Dass wir genauso die meiste Zeit im Homeoffice verbringen, dauernd Termine ausfallen oder verschoben werden, die Bibliothek geschlossen bleibt und es Auswirkungen in jeder Station gibt, wird dabei nicht gesehen. Warum Lehramtsreferendare die Sonderzahlung erhalten, Rechtsreferendare jedoch nicht, ist auch unklar. Eine Ungleichbehandlung und Enttäuschung. Man spürt leider gar keine Wertschätzung, ein weiterer Grund warum man sich danach für die freie Wirtschaft entscheidet!
Und wieder fallen die Rechtsreferendare hinten runter
Sehr geehrte Damen und Herren,
es ist wirklich beschämend wie das Land BW mit den Rechtsreferendaren und dem so dringend benötigten Nachwuchs umgeht. Es ist nicht nachvollziehbar, wieso gerade Rechtsreferendare keine Corona-Sonderzahlung erhalten sollen.
Auch wir hatten in den letzten Jahren mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen, die das Virus mit sich brachte. Dass gerade Lehramtsreferendare und Auszubildende an den Gerichten den Bonus erhalten, Rechtsreferendare aber unberücksichtigt bleiben sollen, grenzt an reiner Willkür und ist - gerade aufgrund der Tatsache, dass wir auch während der Pandemie Sitzungsdienste der Staatsanwaltschaft übernommen haben, keinerlei Zugang zu den Gerichtsbibliotheken hatten und die Ausbildung per Online-Unterricht doch sehr an Qualität und Motivation der Dozenten zu Wünschen lässt - unverschämt.
Corona Sonderzahlung nicht an Pensionäre
Meine Politikverdrossenheit steigt immer mehr. Wenn es um die eigenen Pfründe geht ist man schnell dabei. Ich erinnere nur an den Versuch der Neuregelung der Altersversorgung der Abgeordneten, welcher nur aufgrund der Proteste der Öffentlichkeit nicht zustande kam.
Ich bin dann auch mal gespannt wie die nächste Erhöhung der Diäten aussehen wird.
Wenn es aber um die Staatsdiener geht sieht die Lage anders aus.
Wir Pensionäre (ich bin nach 42 Jahren als Polizeibeamter, davon 27 Jahre Schichtdienst mittlerweile Pensionär mittlerer Dienst) sind von der Corona-Situation sowie den damit verbundenen gestiegenen Kosten für Krankenversicherung aber auch durch die Inflation, Energiekosten usw. extrem stark betroffen.
Ich erhoffe mir, dass die Landesregierung zur Vernunft kommt und künftig mit Maß und Ziel handelt und die Situation derjenigen die jahrelang für das Land tätig waren berücksichtigt und deshalb die Corona-Sonderzahlung auch für Pensionäre einbezieht, und das nicht erst im Dezember 2022.