Klima-Maßnahmen-Register 2026

Verkehr

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Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.

Der Verkehrssektor hatte 2023 einen Anteil von 32,4 Prozent an den Treibhausgasemissionen im Land. Hierzu gehören alle Emissionen, die beim Einsatz von Kraftstoffen für die Mobilität entstehen. Der größte Anteil der Verkehrsemissionen entfällt mit circa 99 Prozent auf den Straßenverkehr. Das Sektorziel des Verkehrs gibt vor bis 2030 eine Reduktion der Emissionen um 55 Prozent (gegenüber 1990) zu erreichen.

KLIMA.LÄND: Übersicht der Maßnahmen im Sektor „Verkehr“

Kommentare

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Sie können den Themenbereich bis 27. März 2026 kommentieren.

17. Kommentar von :LilaHühnchen

Kein Neubau von Straßen

Das Land stoppt alle Planungen und noch nicht vergebene Aufträge zum Straßen Neu und Ausbau. In Zeiten knapper Kassen ist es nicht zu begründen, dass der Klima und Naturschädliche Straßen Neu- und Ausbau vorangetrieben wird. Die vorhandenen Mittel müssen in den Ausbau des ÖPNV und nachhaltigen Güterverkehrts fließen.

16. Kommentar von :LilaHühnchen

Deutschland Ticket für 19 €

Das Land bezuschusst das Deuschlandticket für Menschen mit Wohnsitz in Baden-Württemberg. Das Deutschland Ticket kostet für Baden-Württemberger 19 € pro Monat. Dies leistet einen wichtigen Beitrag zum sozial gerechten Klimaschutz.
Die aktuellen Kosten für das Deutschland Ticket sind mit 63€ pro Monat zu hoch. Dadurch ist das Deutschlandticket nur

Das Land bezuschusst das Deuschlandticket für Menschen mit Wohnsitz in Baden-Württemberg. Das Deutschland Ticket kostet für Baden-Württemberger 19 € pro Monat. Dies leistet einen wichtigen Beitrag zum sozial gerechten Klimaschutz.
Die aktuellen Kosten für das Deutschland Ticket sind mit 63€ pro Monat zu hoch. Dadurch ist das Deutschlandticket nur noch für Menschen interessant, die D-Ticket regelmäßig nutzen, z.B. Berufspendler. Diese hatten in der Regeln schon vor einführung des 9-€ Tickets ein ÖPNV Abo, der Klimanutzten mehr Personenverkehr auf den ÖPNV zu verlagern wird dadurch verfehlt.

Für 19 € lohnt sich das Deutschland-Ticket auch für Menschen die nur gelegentlich den ÖPNV nutzen z.B.: für Wochenendausflüge (die sonst mit dem Auto erfolgen).

15. Kommentar von :LilaHühnchen

Gleiche Geschwindigkeitsbeschränkungen über längere Strecken

Eine relativ einfache Maßnahme wäre bestehende Geschwindigkeitsbeschränungen nicht aufzuheben, wenn danach nach mindestens X Metern (Zielführendend wären 500 bis 1000 Meter) wieder eine Geschwindigkeitsbegränzung greift. Dadurch würde unnötiges Beschleunigen und Bremsen vermieden.

Ein konkretes Beispiel um den Sachverhalt zu veranschaulichen:
Fährt

Eine relativ einfache Maßnahme wäre bestehende Geschwindigkeitsbeschränungen nicht aufzuheben, wenn danach nach mindestens X Metern (Zielführendend wären 500 bis 1000 Meter) wieder eine Geschwindigkeitsbegränzung greift. Dadurch würde unnötiges Beschleunigen und Bremsen vermieden.

Ein konkretes Beispiel um den Sachverhalt zu veranschaulichen:
Fährt man auf der B28 von Oberkirch Richtung Kehl kommt wird vor der Ab-/Auffahrt Zusenhofen (Punkt A) die Geschwindigkeit auf 70 km/h beschränkt. Nach der Auffahrt (Punkt B) wird die Geschwigkeisbeschränkung aufgehoben (folgich gilt 100 km/h). Nach 450 m (Punkt C) wird für die Auffahrt Nußbach die Geschwindigkeit auf 70 km/h beschränkt. Um nach der Auffahrt wieder aufgehoben zu werden (Punkt D).

Ergebis für den Autofahrer:

100 km/h -> Abbremsen auf 70 km/h bei Punkt A - 450 m -> Beschleunigen auf 100 km/h bei Punkt B -- 450 m -> Abbremsen auf 70 km/h bei Punkt C -500 m-> Beschleunigen auf 100 km/h bei Punkt D.

Eine durchgängige Geschwindikeitsbeschränkung von 70 km/h ab Punkt A bis Punkt D wäre das Ziel. Auf Stecken die ich kenne beschleunige ich für solch kurze Stecken nicht, leider führt dies nur zu riskanten Überhohlmanövern. Auf Stecken die ich nicht kenne Frage ich mich nur Kopfschüttelnd, für was ich überhaupt beschleunigt habe.

Vermutlich könnte dies fächendeckend durch eine Dienstanweisung/ Anpassung der Richtlinen des Verkehrsministeriums umgesetzt werden. Der Aufwand für die Staßenmeistereien wäre das "Ende der zulässigen

Höchstgeschwindigkeit 70 km/h" -Schild bei Punkt B durch ein "Zugelassene Höchstgeschwindigkeit 70 km/h"- Schild zu ersetzen. Das "Zugelassene Höchstgeschwindigkeit 70 km/h"- Schild bei Punkt C entfällt ersatzlos. Dadurch enfällt langfristig sogar der Wartungsaufwand für ein Schild.

14. Kommentar von :Kerstin

kombinierte Maßnahmen

Es benötigt kombinierte Maßnahmen im Verkehrssektor für positive Klimaeffekte

1. Tempolimit 120 km/h auf Autobahnen —> Reduziert CO₂-Emissionen und wäre sofort umsetzbar

2. Tempolimit 30 km/h in Städten —> Geringe direkte CO₂-Einsparung, aber bessere Luft, weniger Lärm, mehr Sicherheit —> Fördert den Umstieg auf ÖPNV/Rad, indirekte Klimawirkung

3.

Es benötigt kombinierte Maßnahmen im Verkehrssektor für positive Klimaeffekte

1. Tempolimit 120 km/h auf Autobahnen —> Reduziert CO₂-Emissionen und wäre sofort umsetzbar

2. Tempolimit 30 km/h in Städten —> Geringe direkte CO₂-Einsparung, aber bessere Luft, weniger Lärm, mehr Sicherheit —> Fördert den Umstieg auf ÖPNV/Rad, indirekte Klimawirkung

3. Förderung der E-Mobilität (Kaufprämien, Steuervergünstigungen) —> Beschleunigt Marktdurchdringung klimafreundlicher Fahrzeuge

4. Kostenlose Parkplätze & Sonderrechte für E-Autos —> Erhöht Attraktivität von E-Mobilität, fördert den Umstieg

5. Ausbau der Ladeinfrastruktur —> Ermöglicht großflächige E-Mobilität, reduziert die Reichweitenangst —> Voraussetzung für hohe E-Auto-Quote, unterstützt erneuerbare Energienutzung

6. Ausbau und Vergünstigung des öffentlichen Nahverkehrs, mehr ÖPNV-Nutzung —> CO₂-Reduktion —> Deutschlandticket, KlimaTicket als Vorbilder

7. Ausbau von Rad- und Fußwegen —> weniger Kraftstoffverbrauch in Städten —> Gesundheits- und Luftqualitätsvorteile

8. Car-Sharing und Ride-Sharing fördern —> Weniger Fahrzeuge, geringere Pro-Kopf-Emissionen. Reduziert Verkehrsaufkommen und Emissionen

9. Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene —>  hohe CO₂-Einsparung —> Schiene ist deutlich emissionsärmer als Lkw

10. Verbot von Kurzstreckenflügen (wo Bahn-Alternative <2,5h) —> Bahn ist energieeffizienter als das Flugzeug —> signifikante Emissionsreduktion

11. Förderung grüner Logistik (z.B. Lastenräder, E-Lieferwagen) —> Reduziert Emissionen und Luftschadstoffe im urbanen Raum —> Besonders wirksam für die „letzte Meile“

12. Verkehrsmanagement (z.B. City-Maut, Parkraumbewirtschaftung) —> Verkehrsverlagering, weniger Stau, direkte Emissionssenkung London, Stockholm, Mailand als Erfolgsbeispiele

13. Kommentar von :138887

Internetverbindung für Homeoffice

Homeoffice ist für viele Arbeitgeber selbstverständlich möglich und kann gerade lange Pendelstrecken sparen. Gerade für Videokonferenzen ist es eigentlich nicht notwendig am Arbeitsort zu sein. Leider ist die reale Internetverbindung auf dem Land oft so schlecht, dass Videokonferenzen nicht störungsfrei möglich sind. Wenn man dieses Problem behebt,

Homeoffice ist für viele Arbeitgeber selbstverständlich möglich und kann gerade lange Pendelstrecken sparen. Gerade für Videokonferenzen ist es eigentlich nicht notwendig am Arbeitsort zu sein. Leider ist die reale Internetverbindung auf dem Land oft so schlecht, dass Videokonferenzen nicht störungsfrei möglich sind. Wenn man dieses Problem behebt, kann Pendelverkehr und damit CO2 reduzieren.

Möglicherweise helfen hier Beratungs- oder Meldestellen für eine gezielte Verbesserung. Die gezielte Anschluss von bisher nicht gut versorgten Haushalten könnte Abhilfe schaffen.

12. Kommentar von :Thorsten Braasch

grundsätzliche Gedanken

Ich wurde gebeten, meinen Gesamttext auf die (hoffentlich) passenden Themenfelder aufzuteilen. Hier nun also nur in stakkato ein paar Anregungen ohne Gesamtkontext. Sorry.

Mein roter Faden hinter allem: stets all das in BW unattraktiv teuer zu machen, was dem Leben auf diesem Planeten schadet (für alle Lebewesen!), und alles zu fördern – durch

Ich wurde gebeten, meinen Gesamttext auf die (hoffentlich) passenden Themenfelder aufzuteilen. Hier nun also nur in stakkato ein paar Anregungen ohne Gesamtkontext. Sorry.

Mein roter Faden hinter allem: stets all das in BW unattraktiv teuer zu machen, was dem Leben auf diesem Planeten schadet (für alle Lebewesen!), und alles zu fördern – durch Anreize (!!!), möglichst nur selten durch Verbote – was Leben weiterhin ermöglicht. Als Big Picture also (notabene über diverse Legislaturperioden hinweg) Eigenverantwortung, Selbstwirksamkeit, Solidargemeinschaft, Fairness, Gerechtigkeit, Demokratie, Menschlichkeit, Natürlichkeit, Ur-Urenkeltauglichkeit.

Das Ganze immer fußend auf Glaubwürdigkeit, Aufrichtigkeit, Konsequenz. Ich bin sicher, das killt dann auch sofort jede rechtsextreme Rückwärtsgerichtetheit und Herrenmenschenideologie, erst recht, wenn Menschen erst gar nicht mehr nach Europa flüchten müssen, da es in ihrer Heimat – aufgrund unseres Konsumverhaltens und Dekadenz – nicht mehr 50°C heiß wird, Dürren von Überschwemmungen von Wirbelstürmen von Dürren gefolgt werden und wir einfach unseren (Klamotten-)Müll und Mikroplastik in deren Vorgärten entsorgen.

Was von all dem gar nicht in Stuttgart gestaltet werden darf, sondern zwingend nach Berlin, Brüssel oder zur UNO gehört, dafür sorry again. Für dieses Kapitel hier rege ich also an:

·         wenn Berlin streikt, was spricht dagegen, dass dann BW das erste Bundesland mit 100%igem Tempolimit auf Autobahnen wird oder Tempo 30 in allen Gemeinden, Tempo 90 auf allen Landstraßen?

·         dürfte BW eine gewichts- und CO2-abhängige Kfz-Steuer einführen, um Anreize für kleinere und leichtere Autos zu schaffen?

·         oder bereits ab 2030 oder 2032 in BW keine Verbrenner-Autos mehr neu zulassen?

·         eine Kerosinsteuer für Flüge ab / bis BW-Flughäfen einführen?

·         stattdessen Busspuren in den Städten, ein preisgünstiges BW-Ticket für den kompletten öV, etc. finanzieren

·         den öV insgesamt massiv fördern (z.B. ein „Schwarzwald-Basistunnel“ Villingen – Offenburg, Trasse Singen – Stuttgart mit ETCS L2, Hbf. Stuttgart komplett unterirdisch, Zulaufstrecke zum GBT Karlsruhe – Basel, … ), 10 … 15min-Takt der Busse und Bahnen, rollende Landstraße, …

·         Carsharing, Fahrgemeinschaften und Fahrradinfrastruktur ausbauen (siehe Kopenhagen, Belgien, Holland …)

·         immer mehr komplett autofreie Innenstädte in BW einführen wie z.B. es z.B. Barcelona, Paris, Kopenhagen, etc. vormachen, und dadurch auch bei uns Lebensqualität, Luftqualität, Touristenzahlen, Umsätze der Geschäfte und Gastronomie steigern

·         Mercedes, Audi, Porsche, Bertrandt, Bosch, ZF, … animieren, künftig digitale Stellwerke, Züge, Busse, Energiespeicher, Windräder, Solarmodule, Elektrolyseure, …, …, … zu produzieren. Die werden dringend benötigt, Autos nicht mehr in dem Maße

11. Kommentar von :ohneName12314

Digitale Parkraumüberwachung flächenhaft einführen

Parkraummanagement, welches nicht konsequent umgesetzt wird, ist unfair und trägt nicht zur steuernden Wirkung dieser Maßnahmen für den fließenenden KFZ Verkehr bei. Kommunen und Ordnungsämter sind überfordert. Es braucht deutlich (kosten)effizientere Ansätze. Die ersten Pilotversuche mit digitaler Parkraumüberwachung müssen landesweit ausgerollt

Parkraummanagement, welches nicht konsequent umgesetzt wird, ist unfair und trägt nicht zur steuernden Wirkung dieser Maßnahmen für den fließenenden KFZ Verkehr bei. Kommunen und Ordnungsämter sind überfordert. Es braucht deutlich (kosten)effizientere Ansätze. Die ersten Pilotversuche mit digitaler Parkraumüberwachung müssen landesweit ausgerollt werden. Rechtliche Hilfestellungen und Gutachten für die rechtssichere Umsetzung durch Kommunen könnte durch das Land zur Verfügung gestellt werden.

10. Kommentar von :Sonni

E-Scooter von Sharing-Anbietern aus den Städten verbannen

https://nationalgeographic.de

"Sharing is caring? Was geteilte Elektroroller betrifft, stimmt dieser beliebte Satz der Werbeindustrie offenbar nicht. Eine neue Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) hat die Klimafolgen der neuen Verkehrsmittel genau untersucht. Das Fazit: Sie schaden dem Klima sogar mehr, als dass sie es

https://nationalgeographic.de

"Sharing is caring? Was geteilte Elektroroller betrifft, stimmt dieser beliebte Satz der Werbeindustrie offenbar nicht. Eine neue Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) hat die Klimafolgen der neuen Verkehrsmittel genau untersucht. Das Fazit: Sie schaden dem Klima sogar mehr, als dass sie es entlasten."

Zusätzlich gefährden die E-Scooter von Sharing Anbietern die umweltfreundlichsten und schwächsten Verkehrsteilnehmer:innen: die Gehwegnutzer:innen. E-Scooter von Sharing-Anbietern werden meist unkontrolliert abgestellt und blockieren die sowieso schon schmalen Gehwege.

Die berühmte "letzte Meile" kann umweltfreundlicher zu Fuß zurück gelegt werden.


9. Kommentar von :Sonni

Kommunen verpflichten den Fußverkehr zu fördern

"Gehen ist die natürlichste Form der Fortbewegung. ... " (Verkehrsminister Winfried Hermann) und die umweltfreundlichste. Fußverkehrschecks, Fußverkehrsstrategie seitens des Landes Baden-Württemberg, ein super Angebot für die Kommunen. Aber warum nur ein Angebot bzw. eine Einladung mitzumachen? Die Kommunen sollten verpflichtet werden, den

"Gehen ist die natürlichste Form der Fortbewegung. ... " (Verkehrsminister Winfried Hermann) und die umweltfreundlichste. Fußverkehrschecks, Fußverkehrsstrategie seitens des Landes Baden-Württemberg, ein super Angebot für die Kommunen. Aber warum nur ein Angebot bzw. eine Einladung mitzumachen? Die Kommunen sollten verpflichtet werden, den Fußverkehr zu fördern und vor allem für die Sicherheit der Fußgänger:innen zu sorgen.

8. Kommentar von :Michael Schimpf

Abzocke, Gängelei und Bevormundung wird bestraft

Ich wiederhole mich wieder:

Solange ich als Autofahrer unter dem Deckmantel der Klimareligion abgezockt, gegängelt und bevormundet werde, wähle ich AfD.

Jeder Euro Co2-Abzocke, jede sinnfreie grünideologische Geschwindigkeitsbegrenzung und jede sinnfreie Maut ist eine Stimme für die AfD.

Ihr wollt damit nicht aufhören, ich unterstellte euch

Ich wiederhole mich wieder:

Solange ich als Autofahrer unter dem Deckmantel der Klimareligion abgezockt, gegängelt und bevormundet werde, wähle ich AfD.

Jeder Euro Co2-Abzocke, jede sinnfreie grünideologische Geschwindigkeitsbegrenzung und jede sinnfreie Maut ist eine Stimme für die AfD.

Ihr wollt damit nicht aufhören, ich unterstellte euch böswillige Absicht und das muss bestraft werden. Ich will hinterher kein Gejammer hören.

Eure Entscheidung.