Die Landesstraße 1230 (L 1230) verbindet Merklingen und Nellingen direkt.Sie verläuft zwischen den Orten, führt über die A8-Anschlussstelle Merklingen und ist eine zentrale Verbindung in der Region Alb-Donau. Die Strecke ist bereits jetzt überlastet. Will man von Nellingen nach Merklingen oder Laichingen steht man zeitweise schon vor der Brücke und […]
Die Landesstraße 1230 (L 1230) verbindet Merklingen und Nellingen direkt.
Sie verläuft zwischen den Orten, führt über die A8-Anschlussstelle Merklingen und ist eine zentrale Verbindung in der Region Alb-Donau. Die Strecke ist bereits jetzt überlastet. Will man von Nellingen nach Merklingen oder Laichingen steht man zeitweise schon vor der Brücke und muss mit einer Fahrzeit von Nellingen nach Laichingen von mehr als 30 Minuten rechnen. Ich kann mir nicht vorstellen wie dies sein wird, wenn der geplante Businesspark in Betrieb ist und dort neben den PKWs der Beschäftigen auch eine große Zahl an LKWs zu- und abfährt. Ich sehe hier Nachteile für alle Verkehrsteilnehmer auch für die Nutzer des ÖPNV. Es muss sichergestellt sein, dass die Bewohner von Nellingen pünktlich zu den Abfahrtszeiten beim Bahnhalt in Merklingen und zu den Schul- und Geschäftszeiten in Laichingen sind.
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Kommentar von :Gerhard G Maier
Bahnhof Merklingen
Der Bhf Merklingen Schwäbische Alb hat seine Feuertaufe bestanden und wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen. Er soll auch als Verkehrsanbindung für den geplanten Busnesspark dienen. Die Infrastruktur für mit dem Auto Anreisende ist sehr gut. was aber absolut fehlt, ist ein Warteraum für die Fahrgäste. Bei einem 1h-Takt des IRE200 sind […]
Der Bhf Merklingen Schwäbische Alb hat seine Feuertaufe bestanden und wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen. Er soll auch als Verkehrsanbindung für den geplanten Busnesspark dienen. Die Infrastruktur für mit dem Auto Anreisende ist sehr gut. was aber absolut fehlt, ist ein Warteraum für die Fahrgäste. Bei einem 1h-Takt des IRE200 sind spätestens bei Verspätungen auch längere Wartezeiten unvermeidbar. Auf der schwäbischen Alb mit 750 Höhenmeter kann der Aufenthalt im Freien oder dem zugigen , unbeheizten Treppenhaus nicht nur im Winter sehr unwirtlich sondern sogar gefährlich sein. Es ist unverständlich , dass überdachte Stellplätze für Autos und Einstellräume für Fahrräder geschaffen wurden, den Zug-und Busreisenden als Hauptnutzer aber Wind und Kälte zugemutet wird. Spätestens mit der Planung des Busnessparkes ist hier Abhilfe dringend geboten.
In dem vorliegenden Zukunftsplan der Bahn wird die Strecke Ulm-Stuttgart auch mit dem IRE in den Deutschlandtakt, also halbstündlicher Verkehr, eingebunden. Völlig unverständlich, dass nach der vorliegenden Planung am Regionalbahnhof Merklingen nur jeder 2te Zug, also weiterhin Stundentakt, halten soll. Regionalverkehr ist Ländersache und von diesen zu finanzieren. Der geplante Businesspark zieht seine Attraktivität auch gerade aus einer guten Bahnanbindung. Dass die Bahn mal wieder ihren Kernauftrag, Personen zu transportieren, ignoriert und das wegen 2min Haltezeit, ist inakzeptabel.
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Überlastung der Landesstraße 1230
Die Landesstraße 1230 (L 1230) verbindet Merklingen und Nellingen direkt.
Sie verläuft zwischen den Orten, führt über die A8-Anschlussstelle Merklingen und ist eine zentrale Verbindung in der Region Alb-Donau. Die Strecke ist bereits jetzt überlastet. Will man von Nellingen nach Merklingen oder Laichingen steht man zeitweise schon vor der Brücke und muss mit einer Fahrzeit von Nellingen nach Laichingen von mehr als 30 Minuten rechnen. Ich kann mir nicht vorstellen wie dies sein wird, wenn der geplante Businesspark in Betrieb ist und dort neben den PKWs der Beschäftigen auch eine große Zahl an LKWs zu- und abfährt. Ich sehe hier Nachteile für alle Verkehrsteilnehmer auch für die Nutzer des ÖPNV. Es muss sichergestellt sein, dass die Bewohner von Nellingen pünktlich zu den Abfahrtszeiten beim Bahnhalt in Merklingen und zu den Schul- und Geschäftszeiten in Laichingen sind.
Bahnhof Merklingen
Der Bhf Merklingen Schwäbische Alb hat seine Feuertaufe bestanden und wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen. Er soll auch als Verkehrsanbindung für den geplanten Busnesspark dienen. Die Infrastruktur für mit dem Auto Anreisende ist sehr gut. was aber absolut fehlt, ist ein Warteraum für die Fahrgäste. Bei einem 1h-Takt des IRE200 sind spätestens bei Verspätungen auch längere Wartezeiten unvermeidbar. Auf der schwäbischen Alb mit 750 Höhenmeter kann der Aufenthalt im Freien oder dem zugigen , unbeheizten Treppenhaus nicht nur im Winter sehr unwirtlich sondern sogar gefährlich sein. Es ist unverständlich , dass überdachte Stellplätze für Autos und Einstellräume für Fahrräder geschaffen wurden, den Zug-und Busreisenden als Hauptnutzer aber Wind und Kälte zugemutet wird. Spätestens mit der Planung des Busnessparkes ist hier Abhilfe dringend geboten.
In dem vorliegenden Zukunftsplan der Bahn wird die Strecke Ulm-Stuttgart auch mit dem IRE in den Deutschlandtakt, also halbstündlicher Verkehr, eingebunden. Völlig unverständlich, dass nach der vorliegenden Planung am Regionalbahnhof Merklingen nur jeder 2te Zug, also weiterhin Stundentakt, halten soll. Regionalverkehr ist Ländersache und von diesen zu finanzieren. Der geplante Businesspark zieht seine Attraktivität auch gerade aus einer guten Bahnanbindung. Dass die Bahn mal wieder ihren Kernauftrag, Personen zu transportieren, ignoriert und das wegen 2min Haltezeit, ist inakzeptabel.