Sicher ist es möglich, Vorurteile und Ängste durch Information und Dialoge abzubauen. Aber wie können Entscheidungen, die ohne Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten getroffen wurden, verändert werden? Natürlich bietet sich ein leerstehendes Gebäude zur Unterbringung an, aber neben der S-Bahn Haltestelle, neben Hotel, neben Kindergarten...?Wo […]
Sicher ist es möglich, Vorurteile und Ängste durch Information und Dialoge abzubauen. Aber wie können Entscheidungen, die ohne Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten getroffen wurden, verändert werden? Natürlich bietet sich ein leerstehendes Gebäude zur Unterbringung an, aber neben der S-Bahn Haltestelle, neben Hotel, neben Kindergarten...?
Wo wird es die nötigen Deutschkurse geben, damit die künftigen Bewohner arbeiten können? Wann dürfen sie überhaupt arbeiten? Was kann man hierbei durch Gespräche ändern?
Stuttgart zählt zu den Städten mit einem extrem angespannten Wohnungsmarkt. Daher ist davon auszugehen, dass auch hier durch Gesprächsformate kaum Lösungen ergeben werden.
5.
Kommentar von :Gerecht2026
Beteiligungsformate
So viel zur Politik des "Gehörtwerdens". In Hausen wurde noch nicht mal jemand gefragt. Und jetzt soll man sich beteiligen? Die Verantwortlichen des Landes sind doch so schlau, dass sie bisher auch nicht gefragt haben. Sollen die die Probleme lösen, die sie uns bescheren. Die Formate zeigen schon jetzt, wohin die Reise geht: gefragt werden […]
So viel zur Politik des "Gehörtwerdens". In Hausen wurde noch nicht mal jemand gefragt. Und jetzt soll man sich beteiligen? Die Verantwortlichen des Landes sind doch so schlau, dass sie bisher auch nicht gefragt haben. Sollen die die Probleme lösen, die sie uns bescheren. Die Formate zeigen schon jetzt, wohin die Reise geht: gefragt werden Institutionen, die mehr oder weniger mit der Bevölkerung vor Ort zu tun haben. Die aber von sozialen Brennpunkten profitieren, dass gibt ja Aufträge. Und natürlich kann man das alles ganz, ganz super finden, wenn man weiß: ich bringe mich ganz toll ein, und wenn es mir nicht mehr gefällt, kann ich mich immer noch in mein sicheres und sauberes Wohnquartier zurückziehen. Diese Möglichkeit bleibt den Anwohnern aber verwehrt.
4.
Kommentar von :ohne Name 139055
Beteiligung ohne echte Mitentscheidung?
Das Beteiligungsformat lässt keine ergebnisoffene Diskussion über den Standort zu, sondern beschränkt sich auf Detailfragen im „Wie“.Angesichts der bereits seit Jahren überdurchschnittlichen Belastung Weilimdorfs fehlt eine nachvollziehbare Begründung für die erneute Standortwahl sowie eine erkennbare Ausgleichsstrategie.So entsteht der Eindruck […]
Das Beteiligungsformat lässt keine ergebnisoffene Diskussion über den Standort zu, sondern beschränkt sich auf Detailfragen im „Wie“.
Angesichts der bereits seit Jahren überdurchschnittlichen Belastung Weilimdorfs fehlt eine nachvollziehbare Begründung für die erneute Standortwahl sowie eine erkennbare Ausgleichsstrategie.
So entsteht der Eindruck eines überwiegend formalen Beteiligungsprozesses.
Es besteht Klärungsbedarf, wie Integration, Infrastruktur und die langfristige soziale und wirtschaftliche Stabilität sowie Attraktivität des Stadtteils konkret gesichert werden sollen.
3.
Kommentar von :Barbara Graf
Begehungen und Infobus
Die Weilimdorfer*innen sollen umfassend und fortlaufend informiert werden z.B. durch einen Infobus, der in den verschiedenen Stadtteilen immer wieder Station macht, oder Ausstellungen an zentralen Begegnungsorten in den Stadtteilen. Außerdem sollte es unbedingt Tage der offenen Tür in den LEA-Gebäuden geben, bevor diese Gebäude belegt sind.
2.
Kommentar von :Ralf Horndasch
Projektkommunikation
Was mit dem Beteiligungsformat begonnen hat, muss Stück für Stück in verschiedenen Dialogformaten fortgeführt werden. Infromation trägt dazu bei, dass Ängste und Befürchtungen, ebenso wie Vorurteile ernstgenommen und dann verändert werden. Was ich nicht kenne, macht Angst? Wo ich noch nicht war, wirkt gefährlich.
1.
Kommentar von :SGT
Tag der offenen Tür
Beispielhaft sei hier auf die EA in Kornwestheim verwiesen. Erklärender Rahmen vor Belegung durch RP und Träger/ Sozialarbeit- was passiert hier und warum? Informationsstationen zur Unterbringung, soziale Arbeit, Kidnerschutz, Ehrenamt.
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Kommunikation
Sicher ist es möglich, Vorurteile und Ängste durch Information und Dialoge abzubauen. Aber wie können Entscheidungen, die ohne Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten getroffen wurden, verändert werden? Natürlich bietet sich ein leerstehendes Gebäude zur Unterbringung an, aber neben der S-Bahn Haltestelle, neben Hotel, neben Kindergarten...?
Wo wird es die nötigen Deutschkurse geben, damit die künftigen Bewohner arbeiten können? Wann dürfen sie überhaupt arbeiten? Was kann man hierbei durch Gespräche ändern?
Stuttgart zählt zu den Städten mit einem extrem angespannten Wohnungsmarkt. Daher ist davon auszugehen, dass auch hier durch Gesprächsformate kaum Lösungen ergeben werden.
Beteiligungsformate
So viel zur Politik des "Gehörtwerdens". In Hausen wurde noch nicht mal jemand gefragt. Und jetzt soll man sich beteiligen? Die Verantwortlichen des Landes sind doch so schlau, dass sie bisher auch nicht gefragt haben. Sollen die die Probleme lösen, die sie uns bescheren. Die Formate zeigen schon jetzt, wohin die Reise geht: gefragt werden Institutionen, die mehr oder weniger mit der Bevölkerung vor Ort zu tun haben. Die aber von sozialen Brennpunkten profitieren, dass gibt ja Aufträge. Und natürlich kann man das alles ganz, ganz super finden, wenn man weiß: ich bringe mich ganz toll ein, und wenn es mir nicht mehr gefällt, kann ich mich immer noch in mein sicheres und sauberes Wohnquartier zurückziehen. Diese Möglichkeit bleibt den Anwohnern aber verwehrt.
Beteiligung ohne echte Mitentscheidung?
Das Beteiligungsformat lässt keine ergebnisoffene Diskussion über den Standort zu, sondern beschränkt sich auf Detailfragen im „Wie“.
Angesichts der bereits seit Jahren überdurchschnittlichen Belastung Weilimdorfs fehlt eine nachvollziehbare Begründung für die erneute Standortwahl sowie eine erkennbare Ausgleichsstrategie.
So entsteht der Eindruck eines überwiegend formalen Beteiligungsprozesses.
Es besteht Klärungsbedarf, wie Integration, Infrastruktur und die langfristige soziale und wirtschaftliche Stabilität sowie Attraktivität des Stadtteils konkret gesichert werden sollen.
Begehungen und Infobus
Die Weilimdorfer*innen sollen umfassend und fortlaufend informiert werden z.B. durch einen Infobus, der in den verschiedenen Stadtteilen immer wieder Station macht, oder Ausstellungen an zentralen Begegnungsorten in den Stadtteilen. Außerdem sollte es unbedingt Tage der offenen Tür in den LEA-Gebäuden geben, bevor diese Gebäude belegt sind.
Projektkommunikation
Was mit dem Beteiligungsformat begonnen hat, muss Stück für Stück in verschiedenen Dialogformaten fortgeführt werden. Infromation trägt dazu bei, dass Ängste und Befürchtungen, ebenso wie Vorurteile ernstgenommen und dann verändert werden. Was ich nicht kenne, macht Angst? Wo ich noch nicht war, wirkt gefährlich.
Tag der offenen Tür
Beispielhaft sei hier auf die EA in Kornwestheim verwiesen. Erklärender Rahmen vor Belegung durch RP und Träger/ Sozialarbeit- was passiert hier und warum? Informationsstationen zur Unterbringung, soziale Arbeit, Kidnerschutz, Ehrenamt.