Die Entscheidung für die LEA in Weilimdorf, in Nachbarschaft zum Wohngebiet Hausen, schafft ein Gerechtigkeitsdefizit innerhalb Stuttgarts. Während die Gesamtstadt vom „LEA-Privileg“ profitiert, tragen Weilimdorf und Hausen die Hauptlast. Da die Standortentscheidung bereits feststeht, muss bei der Umsetzung der konsequente Schutz der Anwohner […]
Die Entscheidung für die LEA in Weilimdorf, in Nachbarschaft zum Wohngebiet Hausen, schafft ein Gerechtigkeitsdefizit innerhalb Stuttgarts. Während die Gesamtstadt vom „LEA-Privileg“ profitiert, tragen Weilimdorf und Hausen die Hauptlast. Da die Standortentscheidung bereits feststeht, muss bei der Umsetzung der konsequente Schutz der Anwohner besonders ernst genommen werden.
Stuttgart darf die soziale Stabilität unseres Stadtteils nicht dem stadtweiten Privileg opfern. Die einseitige Konzentration in einem bereits hoch beanspruchten Außenbezirk ist unfair und gefährdet den sozialen Frieden. Auch Nachbargemeinden konzentrieren ihre Flüchtlingsunterkünfte in der Nähe der Weilimdorfer Grenzen.
Es müssen verbindliche Maßnahmen ergriffen werden, um eine Stigmatisierung des Stadtteils und eine damit einhergehende Abwertung zu verhindern. Der Ruf von Hausen als Wohnquartier darf nicht durch eine Überforderung der lokalen Strukturen zerstört werden.
Die Sicherheit der Anwohner muss Priorität haben. Dazu gehört ein starker Schutz der sozialen Infrastruktur und eine sichtbare, präventive Präsenz im Quartier, um Konflikte im Keim zu ersticken.
Das Land als Entscheidungsträger und die Stadt stehen in der Pflicht, die Attraktivität unseres Stadtteils zu erhalten.
1.
Kommentar von :jawiwei
Zusammenwirken LEA und Flüchtlingsunterkunft
Hallo,aus welchem Grund steht die Flüchtlingsunterkunft in Hausen, dessen Betriebsgröße entgegen ursprünglicher Festlegungen (max. 150 Geflüchtete pro Standort) erhöht und dessen Betriebsdauer bereits mehrfach verlängert wurde, nicht zur Disposition? Warum sollen 3000 Bürgerinnen und Bürger die Hauptlast im Stadtgebiet Stuttgart tragen? Weil sie […]
Hallo,
aus welchem Grund steht die Flüchtlingsunterkunft in Hausen, dessen Betriebsgröße entgegen ursprünglicher Festlegungen (max. 150 Geflüchtete pro Standort) erhöht und dessen Betriebsdauer bereits mehrfach verlängert wurde, nicht zur Disposition? Warum sollen 3000 Bürgerinnen und Bürger die Hauptlast im Stadtgebiet Stuttgart tragen? Weil sie sich nicht wehren können? Weil sie nicht in den Entscheidungsgremien sitzen? Weil sie arm sind? (Siehe "Aufstand' gegen eine Unterkunft in Schönberg. Die Container am Killesberg waren auch die ersten, die wieder abgebaut wurden.)
Ich möchte das Thema als soziale Frage im größeren Zusammenhang verstanden wissen und erwarte, dass auch im Stuttgarter Süden und Westen ein angemessener Beitrag geleistet wird.
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Gesamtstadt profitiert – Stadtteil trägt Folgen
Die Entscheidung für die LEA in Weilimdorf, in Nachbarschaft zum Wohngebiet Hausen, schafft ein Gerechtigkeitsdefizit innerhalb Stuttgarts. Während die Gesamtstadt vom „LEA-Privileg“ profitiert, tragen Weilimdorf und Hausen die Hauptlast. Da die Standortentscheidung bereits feststeht, muss bei der Umsetzung der konsequente Schutz der Anwohner besonders ernst genommen werden.
Stuttgart darf die soziale Stabilität unseres Stadtteils nicht dem stadtweiten Privileg opfern. Die einseitige Konzentration in einem bereits hoch beanspruchten Außenbezirk ist unfair und gefährdet den sozialen Frieden. Auch Nachbargemeinden konzentrieren ihre Flüchtlingsunterkünfte in der Nähe der Weilimdorfer Grenzen.
Es müssen verbindliche Maßnahmen ergriffen werden, um eine Stigmatisierung des Stadtteils und eine damit einhergehende Abwertung zu verhindern. Der Ruf von Hausen als Wohnquartier darf nicht durch eine Überforderung der lokalen Strukturen zerstört werden.
Die Sicherheit der Anwohner muss Priorität haben. Dazu gehört ein starker Schutz der sozialen Infrastruktur und eine sichtbare, präventive Präsenz im Quartier, um Konflikte im Keim zu ersticken.
Das Land als Entscheidungsträger und die Stadt stehen in der Pflicht, die Attraktivität unseres Stadtteils zu erhalten.
Zusammenwirken LEA und Flüchtlingsunterkunft
Hallo,
aus welchem Grund steht die Flüchtlingsunterkunft in Hausen, dessen Betriebsgröße entgegen ursprünglicher Festlegungen (max. 150 Geflüchtete pro Standort) erhöht und dessen Betriebsdauer bereits mehrfach verlängert wurde, nicht zur Disposition? Warum sollen 3000 Bürgerinnen und Bürger die Hauptlast im Stadtgebiet Stuttgart tragen? Weil sie sich nicht wehren können? Weil sie nicht in den Entscheidungsgremien sitzen? Weil sie arm sind? (Siehe "Aufstand' gegen eine Unterkunft in Schönberg. Die Container am Killesberg waren auch die ersten, die wieder abgebaut wurden.)
Ich möchte das Thema als soziale Frage im größeren Zusammenhang verstanden wissen und erwarte, dass auch im Stuttgarter Süden und Westen ein angemessener Beitrag geleistet wird.