„Für die Verwaltung Millionen – für unsere Kinder Ausreden?“
Was sind Besigheim seine Schülerinnen und Schüler eigentlich wert?Diese Frage stellt sich unweigerlich, sobald man das Gymnasium betritt. Auf dem Weg zum Sekretariat läuft man bereits über blanken Estrich, weil der Teppichboden an einigen Stellen bereits so abgenutzt ist. In den Klassenzimmern sitzen unsere Kinder Tag für Tag auf verdreckten, übel […]
Was sind Besigheim seine Schülerinnen und Schüler eigentlich wert?
Diese Frage stellt sich unweigerlich, sobald man das Gymnasium betritt. Auf dem Weg zum Sekretariat läuft man bereits über blanken Estrich, weil der Teppichboden an einigen Stellen bereits so abgenutzt ist. In den Klassenzimmern sitzen unsere Kinder Tag für Tag auf verdreckten, übel riechenden und völlig verschlissenen Teppichböden. Und dort verbringen sie sechs bis acht Stunden täglich!
Diese Zustände sind schlicht unzumutbar. Seit Jahren werden die offensichtlichen Missstände bekannt gemacht, doch passiert ist wenig bis nichts. Wann kommt endlich die dringend notwendige Renovierung? Nach aktuellem Stand wohl erst in einigen Jahren – bis dahin muss eine weitere Schülergeneration unter diesen Bedingungen lernen.
Merkwürdig nur, dass für andere Projekte plötzlich Geld vorhanden ist. Für Renovierungsarbeiten an der Verwaltung stehen 2,6 Millionen Euro bereit, und die Umsetzung erfolgt in bemerkenswerter Geschwindigkeit. Geht es jedoch um die Lern- und Aufenthaltsbedingungen unserer Kinder, werden Prioritäten verschoben, Entscheidungen vertagt und Probleme ausgesessen.
Auch die Situation der Schultoiletten ist seit Jahren bekannt. Eltern, Schülerinnen und Schüler beklagen immer wieder die Zustände. Doch auch hier scheint die Stadt keinerlei Dringlichkeit zu erkennen.
Während Verwaltungsgebäude modernisiert werden, gehen unsere Kinder weiterhin auf stinkende Toiletten und lernen in verdreckten Klassenzimmern.
Das ist kein Zeichen von Wertschätzung für Bildung. Es ist beschämend.
Die Frage bleibt: Welche Priorität haben die Kinder und Jugendlichen in Besigheim wirklich?
10.
Kommentar von :Übermorgen
Format für Beteiligung / gehört werden von Kindern und Jugendlichen einführen
Am Beispiel anderer Kommunen Jugendbeirat und/oder spezielle Sprechstunden für Minderjährige im Rathaus einrichten, damit deren Themen und Anliegen platziert werden können, sie an den demokratischen Strukturen beteiligt sind und Verantwortung übernehmen können.
9.
Kommentar von :Karl
Grillplätze/Wettergeschützte Bänke
Sobald es regnet hat man nicht mehr die Möglichkeit draußen wettergeschützt auf einer Bank zu sitzen, zudem währen im Sommer Grillplätze wie der in Hessigheim eine sinnvolle Ergänzung um sich draußen treffen zu können
8.
Kommentar von :ohne Name 140089
Im Sinne der Jugend
Im Sinne einer holistischenQuartiersentwicklung sollten wir die fluiden Transformationsprozesse der nachfolgenden Generationen nicht bloß passiv flankieren. Es ist essenziell, dass wir die sozialen Orte durch eine proaktive De-Zentralisierung der Schwerkraftfelder partizipativ restrukturieren, um eine synergetische Resonanzfläche für non- lineare […]
Im Sinne einer holistischen
Quartiersentwicklung sollten wir die fluiden Transformationsprozesse der nachfolgenden Generationen nicht bloß passiv flankieren. Es ist essenziell, dass wir die sozialen Orte durch eine proaktive De-Zentralisierung der Schwerkraftfelder partizipativ restrukturieren, um eine synergetische Resonanzfläche für non- lineare Bildungsverläufe im urbanen Raum zu etablieren. Nur so lässt sich die intrinsische Viskosität jugendlicher Sozialisation im ländlichen Raum nachhaltig digitalisieren.
7.
Kommentar von :PG89
Naturspielplätze statt Standardlösungen
Spielplätze sind wichtige Orte für die Entwicklung von Kindern. Neben klassischen Spielgeräten sollte Besigheim verstärkt auf naturnahe Spielplätze setzen, die Kreativität, Bewegung und den Bezug zur Natur fördern. Elemente wie Kletterfelsen, Baumstämme, Wasserläufe, Matschbereiche, Weidentunnel oder kleine Hügel bieten Kindern vielfältige Spiel- […]
Spielplätze sind wichtige Orte für die Entwicklung von Kindern. Neben klassischen Spielgeräten sollte Besigheim verstärkt auf naturnahe Spielplätze setzen, die Kreativität, Bewegung und den Bezug zur Natur fördern. Elemente wie Kletterfelsen, Baumstämme, Wasserläufe, Matschbereiche, Weidentunnel oder kleine Hügel bieten Kindern vielfältige Spiel- und Entdeckungsmöglichkeiten und regen die Fantasie deutlich stärker an als standardisierte Spielgeräte.
Solche Naturspielplätze schaffen einen echten Mehrwert für Familien, fördern motorische Fähigkeiten und machen Besigheim für junge Familien noch attraktiver. Gleichzeitig fügen sie sich harmonisch in die Landschaft ein und können ökologisch wertvoll gestaltet werden.
6.
Kommentar von :PG89
Kinderbetreuung darf kein Luxus sein
Die Kita-Gebühren in Besigheim empfinde ich als deutlich zu hoch. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sollte die Stadt Familien stärker entlasten und die Entscheidung für Kinder aktiv fördern. Hohe monatliche Elternbeiträge wirken dagegen wie eine zusätzliche Belastung für Familien und können abschreckend sein.Kinder sind keine […]
Die Kita-Gebühren in Besigheim empfinde ich als deutlich zu hoch. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sollte die Stadt Familien stärker entlasten und die Entscheidung für Kinder aktiv fördern. Hohe monatliche Elternbeiträge wirken dagegen wie eine zusätzliche Belastung für Familien und können abschreckend sein.
Kinder sind keine private Luxusentscheidung, sondern die Grundlage unserer zukünftigen Gesellschaft. Deshalb sollte die Betreuung von Kindern möglichst bezahlbar sein. Eine schrittweise Senkung der Kita-Gebühren oder eine stärkere soziale Staffelung der Beiträge würde Familien konkret unterstützen und gleichzeitig ein wichtiges Signal für Familienfreundlichkeit setzen.
5.
Kommentar von :koreanischer Wartturmsiedler
Realschule noch immer unsaniert
Die Fassade und Fenster des Realschulgebäudes wurde seit über 50 Jahren nicht verändert, sieht schon sehr trostlos aus. Man hat sich in den finanziell fetten Jahren entschieden, statt hier zu isolieren und auf Vordermann zu bringen den Enzpark zu finanzieren. Jetzt steht die Modernisierung wieder zur Diskussion. Ob zum Fenster heraus zu heizen […]
Die Fassade und Fenster des Realschulgebäudes wurde seit über 50 Jahren nicht verändert, sieht schon sehr trostlos aus. Man hat sich in den finanziell fetten Jahren entschieden, statt hier zu isolieren und auf Vordermann zu bringen den Enzpark zu finanzieren. Jetzt steht die Modernisierung wieder zur Diskussion. Ob zum Fenster heraus zu heizen wirklich auf Dauer günstiger ist sei einmal dahingestellt. Bitte sparen sie nicht schon wieder an der Realschule ein!
4.
Kommentar von :koreanischer Wartturmsiedler
für Jugendliche wenig geboten
Nach dem finanzbedingten Einstampfen von "Under the Bridge" gibt es noch immer wenig Möglichkeiten, sich als Jugendliche/r mit anderen zu treffen. Warum die professionell durchdachte Initiative des Radsportvereins noch immer nicht dazu führte, dass die Pumptrack z. B. unter die B27-Brücke kommt, liegt bestimmt wieder an den Finanzen. Nur: Man kann […]
Nach dem finanzbedingten Einstampfen von "Under the Bridge" gibt es noch immer wenig Möglichkeiten, sich als Jugendliche/r mit anderen zu treffen. Warum die professionell durchdachte Initiative des Radsportvereins noch immer nicht dazu führte, dass die Pumptrack z. B. unter die B27-Brücke kommt, liegt bestimmt wieder an den Finanzen. Nur: Man kann nicht immer wieder beklagen, dass durch Jugendliche z. B. im Enzpark Zerstörungen zunähmen, dann aber zugleich sinnvolle Tätigkeiten sich nichts kosten lassen wollen. Natürlich könnte das Freibad auch durch eine Ergänzung einer spannenderen Rutsche größere Anziehungskraft erhalten. Aber das Geld dafür scheint absehbar wiederum nicht vorhanden zu sein...
3.
Kommentar von :Rainer Feufel
Freizeit und Sportanlagen
Nach dem Motto: " Bewegung ist der Schlüssel" zu vielen positiven Effekten (Soziale Kontakte, Gesundheit, Teamfähigigkeit) ist die Aufrechterhaltung der vorhandenen Anlagen ( vor allem unser Freibad) und weitete Optimierung aus gesellschaftlicher Sicht unverzichtbar ! Die Kinder und Jugendliche von heute sind in der Zukunft die Erwachsenen, die die […]
Nach dem Motto: " Bewegung ist der Schlüssel" zu vielen positiven Effekten (Soziale Kontakte, Gesundheit, Teamfähigigkeit) ist die Aufrechterhaltung der vorhandenen Anlagen ( vor allem unser Freibad) und weitete Optimierung aus gesellschaftlicher Sicht unverzichtbar ! Die Kinder und Jugendliche von heute sind in der Zukunft die Erwachsenen, die die Säulen unserer Gesellschaft bilden, und zwar in allen Bereichen des Lebens.
2.
Kommentar von :ohne Name 139888
Unsere Zukunft mehr wertschätzen
Die Schulen und wc Anlagen sind teilweise untragbar, Räume im Gymnasium defekt seit Jahren und nichts passiert. Manche Reparaturen können nicht warten bis zur kompletten Renovierung. Statt dessen musste sich der Rektor vom ehem. Bürgermeister anschreien lassen - vielleicht kann hier mal konstruktiv evtl auch mit elternrinsatz etwas bewegt werden.
Die Schulen und wc Anlagen sind teilweise untragbar, Räume im Gymnasium defekt seit Jahren und nichts passiert. Manche Reparaturen können nicht warten bis zur kompletten Renovierung. Statt dessen musste sich der Rektor vom ehem. Bürgermeister anschreien lassen - vielleicht kann hier mal konstruktiv evtl auch mit elternrinsatz etwas bewegt werden.
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„Für die Verwaltung Millionen – für unsere Kinder Ausreden?“
Was sind Besigheim seine Schülerinnen und Schüler eigentlich wert?
Diese Frage stellt sich unweigerlich, sobald man das Gymnasium betritt. Auf dem Weg zum Sekretariat läuft man bereits über blanken Estrich, weil der Teppichboden an einigen Stellen bereits so abgenutzt ist. In den Klassenzimmern sitzen unsere Kinder Tag für Tag auf verdreckten, übel riechenden und völlig verschlissenen Teppichböden. Und dort verbringen sie sechs bis acht Stunden täglich!
Diese Zustände sind schlicht unzumutbar. Seit Jahren werden die offensichtlichen Missstände bekannt gemacht, doch passiert ist wenig bis nichts. Wann kommt endlich die dringend notwendige Renovierung? Nach aktuellem Stand wohl erst in einigen Jahren – bis dahin muss eine weitere Schülergeneration unter diesen Bedingungen lernen.
Merkwürdig nur, dass für andere Projekte plötzlich Geld vorhanden ist. Für Renovierungsarbeiten an der Verwaltung stehen 2,6 Millionen Euro bereit, und die Umsetzung erfolgt in bemerkenswerter Geschwindigkeit. Geht es jedoch um die Lern- und Aufenthaltsbedingungen unserer Kinder, werden Prioritäten verschoben, Entscheidungen vertagt und Probleme ausgesessen.
Auch die Situation der Schultoiletten ist seit Jahren bekannt. Eltern, Schülerinnen und Schüler beklagen immer wieder die Zustände. Doch auch hier scheint die Stadt keinerlei Dringlichkeit zu erkennen.
Während Verwaltungsgebäude modernisiert werden, gehen unsere Kinder weiterhin auf stinkende Toiletten und lernen in verdreckten Klassenzimmern.
Das ist kein Zeichen von Wertschätzung für Bildung. Es ist beschämend.
Die Frage bleibt: Welche Priorität haben die Kinder und Jugendlichen in Besigheim wirklich?
Format für Beteiligung / gehört werden von Kindern und Jugendlichen einführen
Am Beispiel anderer Kommunen Jugendbeirat und/oder spezielle Sprechstunden für Minderjährige im Rathaus einrichten, damit deren Themen und Anliegen platziert werden können, sie an den demokratischen Strukturen beteiligt sind und Verantwortung übernehmen können.
Grillplätze/Wettergeschützte Bänke
Sobald es regnet hat man nicht mehr die Möglichkeit draußen wettergeschützt auf einer Bank zu sitzen, zudem währen im Sommer Grillplätze wie der in Hessigheim eine sinnvolle Ergänzung um sich draußen treffen zu können
Im Sinne der Jugend
Im Sinne einer holistischen
Quartiersentwicklung sollten wir die fluiden Transformationsprozesse der nachfolgenden Generationen nicht bloß passiv flankieren. Es ist essenziell, dass wir die sozialen Orte durch eine proaktive De-Zentralisierung der Schwerkraftfelder partizipativ restrukturieren, um eine synergetische Resonanzfläche für non- lineare Bildungsverläufe im urbanen Raum zu etablieren. Nur so lässt sich die intrinsische Viskosität jugendlicher Sozialisation im ländlichen Raum nachhaltig digitalisieren.
Naturspielplätze statt Standardlösungen
Spielplätze sind wichtige Orte für die Entwicklung von Kindern. Neben klassischen Spielgeräten sollte Besigheim verstärkt auf naturnahe Spielplätze setzen, die Kreativität, Bewegung und den Bezug zur Natur fördern. Elemente wie Kletterfelsen, Baumstämme, Wasserläufe, Matschbereiche, Weidentunnel oder kleine Hügel bieten Kindern vielfältige Spiel- und Entdeckungsmöglichkeiten und regen die Fantasie deutlich stärker an als standardisierte Spielgeräte.
Solche Naturspielplätze schaffen einen echten Mehrwert für Familien, fördern motorische Fähigkeiten und machen Besigheim für junge Familien noch attraktiver. Gleichzeitig fügen sie sich harmonisch in die Landschaft ein und können ökologisch wertvoll gestaltet werden.
Kinderbetreuung darf kein Luxus sein
Die Kita-Gebühren in Besigheim empfinde ich als deutlich zu hoch. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sollte die Stadt Familien stärker entlasten und die Entscheidung für Kinder aktiv fördern. Hohe monatliche Elternbeiträge wirken dagegen wie eine zusätzliche Belastung für Familien und können abschreckend sein.
Kinder sind keine private Luxusentscheidung, sondern die Grundlage unserer zukünftigen Gesellschaft. Deshalb sollte die Betreuung von Kindern möglichst bezahlbar sein. Eine schrittweise Senkung der Kita-Gebühren oder eine stärkere soziale Staffelung der Beiträge würde Familien konkret unterstützen und gleichzeitig ein wichtiges Signal für Familienfreundlichkeit setzen.
Realschule noch immer unsaniert
Die Fassade und Fenster des Realschulgebäudes wurde seit über 50 Jahren nicht verändert, sieht schon sehr trostlos aus. Man hat sich in den finanziell fetten Jahren entschieden, statt hier zu isolieren und auf Vordermann zu bringen den Enzpark zu finanzieren. Jetzt steht die Modernisierung wieder zur Diskussion. Ob zum Fenster heraus zu heizen wirklich auf Dauer günstiger ist sei einmal dahingestellt. Bitte sparen sie nicht schon wieder an der Realschule ein!
für Jugendliche wenig geboten
Nach dem finanzbedingten Einstampfen von "Under the Bridge" gibt es noch immer wenig Möglichkeiten, sich als Jugendliche/r mit anderen zu treffen. Warum die professionell durchdachte Initiative des Radsportvereins noch immer nicht dazu führte, dass die Pumptrack z. B. unter die B27-Brücke kommt, liegt bestimmt wieder an den Finanzen. Nur: Man kann nicht immer wieder beklagen, dass durch Jugendliche z. B. im Enzpark Zerstörungen zunähmen, dann aber zugleich sinnvolle Tätigkeiten sich nichts kosten lassen wollen. Natürlich könnte das Freibad auch durch eine Ergänzung einer spannenderen Rutsche größere Anziehungskraft erhalten. Aber das Geld dafür scheint absehbar wiederum nicht vorhanden zu sein...
Freizeit und Sportanlagen
Nach dem Motto: " Bewegung ist der Schlüssel" zu vielen positiven Effekten (Soziale Kontakte, Gesundheit, Teamfähigigkeit) ist die Aufrechterhaltung der vorhandenen Anlagen ( vor allem unser Freibad) und weitete Optimierung aus gesellschaftlicher Sicht unverzichtbar ! Die Kinder und Jugendliche von heute sind in der Zukunft die Erwachsenen, die die Säulen unserer Gesellschaft bilden, und zwar in allen Bereichen des Lebens.
Unsere Zukunft mehr wertschätzen
Die Schulen und wc Anlagen sind teilweise untragbar, Räume im Gymnasium defekt seit Jahren und nichts passiert. Manche Reparaturen können nicht warten bis zur kompletten Renovierung. Statt dessen musste sich der Rektor vom ehem. Bürgermeister anschreien lassen - vielleicht kann hier mal konstruktiv evtl auch mit elternrinsatz etwas bewegt werden.