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Infrastrukturausbau

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Der Infrastrukturausbau ist für den Transport und die Nutzung des Wasserstoffs entscheidend. Für den Wasserstofftransport könnten geeignete bestehende Erdgasnetze genutzt und umgewidmet oder neue Leitungen gebaut werden. Transportoptionen wie Methanol (CH3OH), Ammoniak (NH3), flüssige organische Wasserstoffträger (LOHC) und flüssiger Wasserstoff müssen auf deren Einsatzfähigkeit geprüft werden und entsprechende Anwendungskonzepte entwickelt werden. Neben der Transportinfrastruktur ist außerdem der kontinuierliche Ausbau von Tankstellen notwendig, um Wasserstoff in Mobilitätsanwendungen nutzbar zu machen. Hier ist jedoch die Frage nach Art, Umfang und Zeitrahmen zu stellen.

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13. Kommentar von :Ohne Name

Schlüsselkomponente für die Energiewende

Der Transport und die Speicherung von gasförmigem Wasserstoff kann durch die Verdichtung ermöglicht werden. Die Bereitstellung des Wasserstoffs kann über verschiedene Wege erfolgen. Eine Möglichkeit ist die Anlieferung per Tube-Trailer. Eine weitere Option bildet die Verteilung über das Gasnetz/Pipeline. Vor der Einspeisung muss der Wasserstoff auf […]

Der Transport und die Speicherung von gasförmigem Wasserstoff kann durch die Verdichtung ermöglicht werden. Die Bereitstellung des Wasserstoffs kann über verschiedene Wege erfolgen. Eine Möglichkeit ist die Anlieferung per Tube-Trailer. Eine weitere Option bildet die Verteilung über das Gasnetz/Pipeline. Vor der Einspeisung muss der Wasserstoff auf den erforderlichen Netzdruck verdichtet werden. Auch an Tankstellen muss der Wasserstoff auf den erforderlichen Tankdruck (350 bar / 700 bar) der Fahrzeuge verdichtet werden. Zusammengefasst bildet der Verdichter eine der relevanten Schlüsselkomponenten, der über die Verfügbarkeit und Energieeffizienz der gesamten Wasserstoff-Infrastruktur bestimmt. Die Firma Mehrer konnte in den vergangenen Jahren einen Beitrag zum Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur mit ölfreien und prozesssicheren Verdichtern bis zu 1000 bar leisten.

Viele Grüße

Luis Tändler

L.Taendler@mehrer.de

15. Kommentar von :Ohne Name

Wasserstoffnetz

Die bisherigen Vorstellungen für ein Wasserstoffnetz (https://www.fnb-gas.de/fnb-gas/veroeffentlichungen/pressemitteilungen/fernleitungsnetzbetreiber-veroeffentlichen-karte-fuer-visionaeres-wasserstoffnetz-h2-netz/) lassen weite Teile BWs links liegen. Hier muss frühzeitig gegengesteuert werden, auch in Zusammenarbeit mit CH und F.

18. Kommentar von :Ohne Name

Infrastrukturausbau

Methanol und Kohlenwasserstoff als Transportoptionen

 

Flüssiger Wasserstoff, da deutlich weniger reaktiv

17. Kommentar von :Roland Blind / Kfz-Gewerbe BW

Ausbau der Wasserstoff-Tankinfrastruktur

Nach den zähen Verhandlungen um die Wasserstoffstrategie mit dem Bundesumweltministerium, welches sich partout gegen den Einsatz im Pkw-Sektor gewehrt hat, wird nun der Einsatz von Wasserstoff im Pkw-Sektor nicht mehr kategorisch abgelehnt, aber trotzdem zu zögerlich angesehen: „Auch in bestimmten Bereichen bei Pkw kann der Einsatz von Wasserstoff […]

Nach den zähen Verhandlungen um die Wasserstoffstrategie mit dem Bundesumweltministerium, welches sich partout gegen den Einsatz im Pkw-Sektor gewehrt hat, wird nun der Einsatz von Wasserstoff im Pkw-Sektor nicht mehr kategorisch abgelehnt, aber trotzdem zu zögerlich angesehen: „Auch in bestimmten Bereichen bei Pkw kann der Einsatz von Wasserstoff eine Alternative sein. Der Einsatz im Straßenverkehr setzt den bedarfsgerechten Aufbau der erforderlichen Tankinfrastruktur voraus“ (Zitat: Seite 11, „Nationale Wasserstoffstrategie“ ).

 

Klare Forderung muss daher die entschiedene Förderung und Aufbau einer Wasserstoff-Tankinfrastruktur sein! Experten sind sich sicher, dass für den Pkw- und Lkw-Sektor ein bundesweites Netz von ca. 1.000 Tankstationen notwendig ist, damit die Brennstoffzelle überhaupt eine Chance hat, sich im Straßenverkehr durchzusetzen. An den traditionellen Tankstellen in Deutschland hat Baden-Württemberg einen Anteil von rund 13 Prozent. Daher sollten allein in Baden-Württemberg mittelfristig rund 150 neue Wasserstofftankstellen in Betrieb genommen werden. Die gleichen Mühen und Fördergelder wie beim Aufbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge müssen auch in den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur fließen. Und genau diese Förderungen müssen langfristig angelegt sein, da frühestens in zehn Jahren eine Kostenparität zwischen Wasserstoff und fossilen Kraftstoffen zu erwarten ist (die ab 2021 startende CO2-Steuer schon eingerechnet). Das bedeutet daher auch - nebst einer kurzfristigen Anschubförderung, die Notwendigkeit eine nachhaltige Unterstützung der Betriebskosten einzuplanen. Synergien mit anderen Verkehrsarten oder der Energiewirtschaft sind dabei zu suchen.

 

3. Kommentar von :Ohne Name

Infrastruktur in Häfen, Wohnmobielparks, etc.

Die derzeitige Infrastruktur erlaubt es uns nicht E- Antriebskonzepte umzusetzen, da z.B. in den Häfen am Bodensee die Liegeplätze keine ansprechende Stromversorgung haben - diese auch in absehbarer zeit nicht bekommen werden. Nur mit H2 Tankstellen analog zu den bisherigen für Diesle & Benzin ist hier ein Umstieg auf nachhaltige Antriebe möglich. […]

Die derzeitige Infrastruktur erlaubt es uns nicht E- Antriebskonzepte umzusetzen, da z.B. in den Häfen am Bodensee die Liegeplätze keine ansprechende Stromversorgung haben - diese auch in absehbarer zeit nicht bekommen werden.

Nur mit H2 Tankstellen analog zu den bisherigen für Diesle & Benzin ist hier ein Umstieg auf nachhaltige Antriebe möglich.

8. Kommentar von :Ohne Name

Henne Ei Dilemma

Grade was Tankstellen betrifft, ist das Henne Ei Dilemma noch stehts ein Thema. Wasserstofftankstellen stellen, grade für kleinere Unternehmen, Städte oder Kommunen häufig ein unverhältnismäßg hohes Investment dar, gemessen an der geplanten oder vorhandenen Anzahl an Fahrzeugen. Eine Lösung können kleinere, sogenannte Fleet Owner Stationen sein, […]

Grade was Tankstellen betrifft, ist das Henne Ei Dilemma noch stehts ein Thema. Wasserstofftankstellen stellen, grade für kleinere Unternehmen, Städte oder Kommunen häufig ein unverhältnismäßg hohes Investment dar, gemessen an der geplanten oder vorhandenen Anzahl an Fahrzeugen.

Eine Lösung können kleinere, sogenannte Fleet Owner Stationen sein, die eine kostengünstige Alternative bieten und so den Start in die Wasserstoffmobilität erleichtern können. Außerdem kann so auch ein Netz abseits der Autobahnen gefördert werden.

Für mehr Informationen hierzu nehmen Sie gerne direkt Kontakt mit mir auf.

Viele Grüße

Aileen Meyer

 

aileenmeyer@resato.com

7. Kommentar von :Ohne Name

Ertüchtigung Gasfern- und verteilnetz

Ein wesentlicher Faktor um Wasserstoff den Durchbruch im Verkehrs-, Industrie-, und Wärmesektor zu ermöglichen ist die Erreichung eines effizienten Transports. Um große Mengen von Wasserstoff zu transportieren ist es am wirtschaftlichsten und effizientesten die bestehenden Gasnetze zu nutzen. Dies betrifft sowohl das Gasnetz von Fernnetz- sowie […]

Ein wesentlicher Faktor um Wasserstoff den Durchbruch im Verkehrs-, Industrie-, und Wärmesektor zu ermöglichen ist die Erreichung eines effizienten Transports.

Um große Mengen von Wasserstoff zu transportieren ist es am wirtschaftlichsten und effizientesten die bestehenden Gasnetze zu nutzen. Dies betrifft sowohl das Gasnetz von Fernnetz- sowie von Verteilnetzbetreibern. Um die Ertüchtigung der Netze für eine Einspeisung von Wasserstoff voranzutreiben, bedarf es Möglichkeiten die aufgewendeten Kosten bei der BNetzA anzurechnen bzw. sich gewisse Investitionen fördern zu lassen.

Weiter sollte ein enger Austausch zwischen Fern- und Verteilnetzbetreibern zu lokalen Bedarfen an Wasserstoff bestehen.

5. Kommentar von :ohne Name 10064

Wasserstoff Infrastruktur ist nicht "nur" Tankstellen

Wasserstoff Infrastruktur wird oft mit dem Bau von Tankstellen gleichgesetzt. Unter dem Begriff sollte jedoch alles verstanden werden, was eine Wasserstoffwirtschaft ermöglicht. Erzeugung, Verteilung, Speicherung und Nutzung. Die Betrachtung der gesamten Kette spielt vor allem bei Kostenbetrachtungen die entscheidende Rolle. Nur einzelne Elemente […]

Wasserstoff Infrastruktur wird oft mit dem Bau von Tankstellen gleichgesetzt. Unter dem Begriff sollte jedoch alles verstanden werden, was eine Wasserstoffwirtschaft ermöglicht. Erzeugung, Verteilung, Speicherung und Nutzung. Die Betrachtung der gesamten Kette spielt vor allem bei Kostenbetrachtungen die entscheidende Rolle. Nur einzelne Elemente zu betrachten greift leider zu kurz.

6. Kommentar von :Ohne Name

Ausbau und Umrüstung Gasnetz

Für die Schaffung eines Wasserstoffmarktes ist die entsprechende Infrastruktur ein zentrales Element. Bestehende Gasleitungen stellen eine sehr wirtschaftliche Infrastruktur zum Transport von Wasserstoff dar und können um- und ausgebaut werden. Hierfür müssen die Kompressor- und Verdichterstationen entsprechend ausgestattet werden. Diese […]

Für die Schaffung eines Wasserstoffmarktes ist die entsprechende Infrastruktur ein zentrales Element. Bestehende Gasleitungen stellen eine sehr wirtschaftliche Infrastruktur zum Transport von Wasserstoff dar und können um- und ausgebaut werden. Hierfür müssen die Kompressor- und Verdichterstationen entsprechend ausgestattet werden. Diese Komponenten können von Unternehmen aus Baden-Württemberg stammen und somit lokale Wertschöpfung generieren.

4. Kommentar von :Ohne Name

Infrastruktur

Im Fokus sollte die Infrastruktur für LKW stehen und damit rückt Flüssig-H2 in den Blick. Naheliegend ist eine Anbindung an die Rheinschiene mit den Großprojekten ausgehend von Rotterdam (Projektinitiative RHINE) über NRW und auch dem HyPerformer Rhein-Neckar. Aber auch Gespräche mit dem Hamburger Hafen wären hilfreich. Umgekehrt sollte man einen […]

Im Fokus sollte die Infrastruktur für LKW stehen und damit rückt Flüssig-H2 in den Blick. Naheliegend ist eine Anbindung an die Rheinschiene mit den Großprojekten ausgehend von Rotterdam (Projektinitiative RHINE) über NRW und auch dem HyPerformer Rhein-Neckar. Aber auch Gespräche mit dem Hamburger Hafen wären hilfreich. Umgekehrt sollte man einen Schulterschluss zur Schweizer Coop-Hyundai-Initiative suchen. Eine PKW-HRS der H2Mobility sollte auf jeden Fall in Freiburg in Ergänzung zur Fraunhofer-ISE-HRS entstehen, des Weiteren wäre eine PKW-HRS im Raum Offenburg/Lahr sinnvoll.