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Regulatorischer Rahmen

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Genehmigungen, Standards, Normierungen sowie Gesetze sollten geprüft, gegebenfalls angepasst und auf ihre Tauglichkeit in Hinblick auf die erwünschte Etablierung eines Wasserstoffmarktes untersucht werden.

Sie konnten bis zum 5. August 2020 an der Online-Kommentierung teilnehmen.

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11. Kommentar von :Ohne Name

Aufnahme von Wasserstoff in Systematik der Gas-Regulierung

Für den nachhaltigen Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft bedarf es zwingend eines schnellen und geordneten Markthochlaufes, der auch den diskriminierungsfreien Zugang sicherstellt. Vor diesem Hintergrund ist es unseres Erachtens zielführend und geboten, Wasserstoff in die bestehende und erprobte Systematik der Gas-Regulierung aufzunehmen.  […]

Für den nachhaltigen Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft bedarf es zwingend eines schnellen und geordneten Markthochlaufes, der auch den diskriminierungsfreien Zugang sicherstellt.

Vor diesem Hintergrund ist es unseres Erachtens zielführend und geboten, Wasserstoff in die bestehende und erprobte Systematik der Gas-Regulierung aufzunehmen.

Entsprechende und konkrete Vorschläge dafür wurden von einem breiten Bündnis aus BDI, BDEW, VIK, DIHK und FNB Gas bereits vorgelegt und könnten so kurzfristig auf den Weg gebracht werden.

Neben der schnellen Umsetzung bietet dieser Ansatz einen zweiten entscheidenden Vorteil: Durch die Umlage der verhältnismäßig überschaubaren Kosten für den Aufbau der Wasserstoff-Infrastruktur auf alle Netznutzer würden diese Aufwendungen gewisser Maßen sozialisiert (analog L-/H-Gas-Umstellung). Umgekehrt würde dieser Ansatz auch die langfristige Erdgas-Versorgung von Kunden sicherstellen, die sich aufgrund der dann hohen Wasserstoff-Durchdringungsrate wirtschaftlich nicht mehr abbilden ließe.

Insgesamt könnte so die finanzielle Grundlage für einen gesamtgesellschaftlichen Konsens zur flächendeckenden Dekarbonisierung der Gasversorgung geschaffen werden.

Für das Gelingen einer kosteneffizienten Energiewende ist eine gemeinsame, langfristige und integrierte Netzplanung Strom und Gas unabdingbar. Nur so lassen sich beide Systeme optimal aufeinander abstimmen und erneuerbare Energien im Rahmen einen intelligente Sektorkopplung optimal ins bestehende Gesamtsystem integrieren.

Darüber hinaus könnten teure Doppelstrukturen und unnötige Leitungsneubauten minimiert werden (Energietransport von Nord nach Süd via Molekül durch bestehende Leitungen). So ließe sich auch die gesellschaftliche Akzeptanz deutlich steigern.

 

12. Kommentar von :Ohne Name

Ein Rahmen, um grünen Wasserstoff zu unterstützen und ihn abheben zu lassen

Es ist klar, dass die Befreiung von der EEG-Steuer für die Entwicklung der regenerativen Wasserstoffindustrie notwendig ist. Wird das Land die in der nationalen Strategie vorgesehene EEG-Steuerbefreiung für grünen Wasserstoff umsetzen? Wird sie in Erwägung ziehen, andere Befreiungsmechanismen (z.B. Netzgebühren) vorzuschlagen? Die […]

Es ist klar, dass die Befreiung von der EEG-Steuer für die Entwicklung der regenerativen Wasserstoffindustrie notwendig ist. Wird das Land die in der nationalen Strategie vorgesehene EEG-Steuerbefreiung für grünen Wasserstoff umsetzen? Wird sie in Erwägung ziehen, andere Befreiungsmechanismen (z.B. Netzgebühren) vorzuschlagen?

Die Wettbewerbsfähigkeit des grünen Wasserstoffsektors mit „kohlenstoffhaltigem“ Wasserstoff ist heute nicht gewährleistet und braucht finanzielle Unterstützung, um sich zu verbessern. Wird die Strategie Subventionsmechanismen vorschlagen, um das Entstehen einer grünen Wasserstoffwirtschaft zu ermöglichen? Wann werden die Modalitäten der Umsetzung dieser Unterstützung festgelegt?