Die Durchlässigkeit des Bildungssystems wäre mit einem G9 sicherlich höher, da momentan die zweite Fremdsprache im G8 spätestens in der 6. Klasse, in der Realschule aber erst in der 7. Klasse beginnt. Somit ist ein Wechsel nach der 6. Klasse von einer Realschule auf ein G8 praktisch nicht mehr möglich, da man 1 Jahr Fremdsprache nachlernen müsste. […]
Die Durchlässigkeit des Bildungssystems wäre mit einem G9 sicherlich höher, da momentan die zweite Fremdsprache im G8 spätestens in der 6. Klasse, in der Realschule aber erst in der 7. Klasse beginnt. Somit ist ein Wechsel nach der 6. Klasse von einer Realschule auf ein G8 praktisch nicht mehr möglich, da man 1 Jahr Fremdsprache nachlernen müsste. Dies widerspricht eigentlich der in Klasse 5 und 6 angelegten Orientierungsstufe. Diese eindeutige Verschlechterung der Durchlässigkeit hat mich als Gymnasiallehrerin immer an G8 gestört. Vor allem gibt es viel zu wenige G9-Gymnasien um evtl willigen Realschülern eine Möglichkeit in geographischer Nähe zu bieten. Zudem sind hier in der Region praktisch alle in privater Trägerschaft!
63.
Kommentar von :ohne Name 62419
Gebt den Kindern G9 zurück
Es war schon damals eine Zumutung bei der Einführung von G8 für viele Kinder. Weniger Übungszeit, weniger Freizeit.
64.
Kommentar von :ohne Name 62443
Niveau an den Universitäten sinkt
Was war das Ziel von G8? Die jungen Menschen und deren Arbeitskraft schneller der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen.
Das Ergebnis heute: schlecht ausgebildeter Nachwuchs, der von besser ausgebildeten Fachkräften aus dem Ausland auf das Abstellgleis befördert wird. Die Abiturprüfungen werden immer oberflächlicher, ein tiefergreifendes Lernen […]
Was war das Ziel von G8? Die jungen Menschen und deren Arbeitskraft schneller der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen.
Das Ergebnis heute: schlecht ausgebildeter Nachwuchs, der von besser ausgebildeten Fachkräften aus dem Ausland auf das Abstellgleis befördert wird. Die Abiturprüfungen werden immer oberflächlicher, ein tiefergreifendes Lernen findet auf Grund der fehlenden Zeit nicht mehr statt, die Universitäten jammern über die Inkompetenz der Studienanfänger.
Das Fazit sollte sein: Zurück zum altbewährten G9!
66.
Kommentar von :Frau Alt
Unbedingt G9!
Ich kenne beide Systeme aus der Lehrerperspektive.
G9 war deutlich schülerfreundlicher, ließ Raum zur persönlichen Entwicklung und Selbstfindung, die gerade in der Pubertät wichtig ist.
Schüler sind doch nicht nur Schüler, sondern in erster Linie Menschen! Erst Kinder, dann junge Erwachsene.
Sie brauchen Zeit, zu reifen, und sich und ihre […]
Ich kenne beide Systeme aus der Lehrerperspektive.
G9 war deutlich schülerfreundlicher, ließ Raum zur persönlichen Entwicklung und Selbstfindung, die gerade in der Pubertät wichtig ist.
Schüler sind doch nicht nur Schüler, sondern in erster Linie Menschen! Erst Kinder, dann junge Erwachsene.
Sie brauchen Zeit, zu reifen, und sich und ihre Talente zu entwickeln.
G8 hat keinesfalls einen früheren Eintritt ins Arbeitsleben bewirkt, sondern ein GAP-Year bei den meisten, und bei sehr vielen wird dieses noch nicht einmal sinnvoll gefüllt. Ein Jahr Schule und eine bessere Vorbereitung auf die Universität wäre deutlich sinnstiftender.
79.
Kommentar von :ohne Name 62575
Für G9
G9 ermöglicht eine fundierte Bildung, deren es in unserer spezialisierten Arbeitswelt dringend bedarf: gutes mathem.-naturwissenschaft. Wissen, ebenso Gesellschaftswissench. und mindestens 2 Fremdsprachen.
G9 ist ein Geschenk an das persönliche Reifen der Schüler*innen und so hilfreich für den Übertritt Schule Hochschule.
Es mindert die […]
G9 ermöglicht eine fundierte Bildung, deren es in unserer spezialisierten Arbeitswelt dringend bedarf: gutes mathem.-naturwissenschaft. Wissen, ebenso Gesellschaftswissench. und mindestens 2 Fremdsprachen.
G9 ist ein Geschenk an das persönliche Reifen der Schüler*innen und so hilfreich für den Übertritt Schule Hochschule.
Es mindert die Studienabbrecherquote.
83.
Kommentar von :ohne Name 62263
Abstimmung mit den Füßen hat zu einem klaren Ergebnis geführt
Wir sind in unserem Regierungsbezirk (Karlsruhe) das letzte Gymnasium, dass sowohl G8 und G9 anbietet. Obwohl wir eine recht große Schule sind (4- bis 5- zügig), hatten wir seit vielen Jahren das Problem, überhaupt eine G8-Klasse zu bilden. Die große Mehrheit der Eltern meldet ihre Kinder für das G9 an. In diesem Schuljahr haben wir in der 5. […]
Wir sind in unserem Regierungsbezirk (Karlsruhe) das letzte Gymnasium, dass sowohl G8 und G9 anbietet. Obwohl wir eine recht große Schule sind (4- bis 5- zügig), hatten wir seit vielen Jahren das Problem, überhaupt eine G8-Klasse zu bilden. Die große Mehrheit der Eltern meldet ihre Kinder für das G9 an. In diesem Schuljahr haben wir in der 5. Klasse nur noch G9 Klassen, da die Anmeldungen für G8 nicht ausgereicht haben, die Schülerzahl war zu gering.
Im Grunde ist das ein demokratischer Prozess und das Ergebnis ist eindeutig, klarer als jedes Wahlergebnis.
85.
Kommentar von :ohne Name 62686
G9 lässt deutlich mehr Zeit für die Entwicklung
Wir sehen bei unseren Schülern, wie viel besser sie seit der Einführung von G9 die zusätzliche Zeit am Nachmittag und das zusätzliche Jahr zur Entwicklung nutzen.
Wir sollten jedem Schüler das Recht einräumen, frei zu wählen. Ich verstehe nicht, weshalb wir den jungen Menschen diese Freiheit verwehren.
87.
Kommentar von :ohne Name 62698
Solidere Bildung durch G9
Unser Sohn hat mittlerweile das G8 durchlaufen, unsere Tochter wird nächstes Jahr ihr Abitur auf dem G9 machen. Der direkte Vergleich der Kinder, bei in etwa gleicher intellektueller Voraussetzung, zeigt klar auf, dass die Bildungsinhalte, insbesondere in Mathematik und den Naturwissenschaften, im G9 deutlich gründlicher, differenzierter und […]
Unser Sohn hat mittlerweile das G8 durchlaufen, unsere Tochter wird nächstes Jahr ihr Abitur auf dem G9 machen. Der direkte Vergleich der Kinder, bei in etwa gleicher intellektueller Voraussetzung, zeigt klar auf, dass die Bildungsinhalte, insbesondere in Mathematik und den Naturwissenschaften, im G9 deutlich gründlicher, differenzierter und nachhaltiger vermittelt werden. Sie können durch das langsamere Voranschreiten im Stoff intensiver geübt und besser verinnerlicht werden. Überdies kann hinsichtlich komplexer Themen in geisteswissenschaftlichen Bereichen durch die größere Reife der jungen Menschen ein deutlich besseres Niveau erarbeitet werden. Somit wird unser G9- Kind besser für das Studium und das Leben vorbereitet sein, als dies bei dem G8-Kind der Fall war. Fazit: Solide Bildung braucht Zeit und muss die Reife der jungen Menschen berücksichtigen bzw. ermöglichen. Mich erstaunt und erbost , dass dieser Befund, der doch schlicht auch dem gesunden Menschenverstand entspricht, seit Schavan von der Politik dreist ignoriert bzw. negiert wird.
- beim Einwohnermeldeamt/Bürgermeisteramt Name/Anschrift bestätigen lassen
- abschicken.
120.
Kommentar von :ohne Name 63172
Wiedereinführung des alten G9
Ich könnte jetzt hier stundenlang schwadronieren, aber ich mache es kurz.
Es gab Gründe, warum das Gymnasium zunächst als G9 angelegt war und es gab Gründe, warum diese neun Jahre so gestaltet waren.
Dies wurde bei der Einführung von G8 nicht hinterfragt, sondern man hat auf Forderungen derer gehört, die sich Profit versprochen haben und deren […]
Ich könnte jetzt hier stundenlang schwadronieren, aber ich mache es kurz.
Es gab Gründe, warum das Gymnasium zunächst als G9 angelegt war und es gab Gründe, warum diese neun Jahre so gestaltet waren.
Dies wurde bei der Einführung von G8 nicht hinterfragt, sondern man hat auf Forderungen derer gehört, die sich Profit versprochen haben und deren Fachkompetenz sich in der Erfahrung des eigenen Schulbesuch erschöpft hat.
G8 bietet keinerlei Vorteile. Die Kinder werden verheizt, Entwicklungsprozesse verzögert, was wir an der Steigung von Burnouterkrankungen im Studium sehen. Wir investieren mehr und erzielen schlechtere Ergebnisse auf allen Ebenen. Wir brauchen das alte G9 wieder mit Grundschulempfehlung durch zentrale Prüfung. Wir brauchen eine strikte Leistungsorientierung an den Gymnasium. Leistungsbereitschaft und -vermögen müssen gefördert und ein grundlegendes Niveau eingefordert werden. Förderung ist nur möglich, wenn man auf ein Ziel hin fördert, wozu man etwas fordern muss. Vertiefte und umfassendere Bildung benötigt die Idee von Zusammenhängen. Das bedeutet, es muss eine Rückkehr zum fächerverbindenden Unterricht geben.
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Kommentare
Sie konnten den Themenbereich bis zum 22. September 2023, 17 Uhr, kommentieren. Vielen Dank für Ihre Kommentare!
Durchlässigkeit des Bildungssystem
Die Durchlässigkeit des Bildungssystems wäre mit einem G9 sicherlich höher, da momentan die zweite Fremdsprache im G8 spätestens in der 6. Klasse, in der Realschule aber erst in der 7. Klasse beginnt. Somit ist ein Wechsel nach der 6. Klasse von einer Realschule auf ein G8 praktisch nicht mehr möglich, da man 1 Jahr Fremdsprache nachlernen müsste. Dies widerspricht eigentlich der in Klasse 5 und 6 angelegten Orientierungsstufe. Diese eindeutige Verschlechterung der Durchlässigkeit hat mich als Gymnasiallehrerin immer an G8 gestört. Vor allem gibt es viel zu wenige G9-Gymnasien um evtl willigen Realschülern eine Möglichkeit in geographischer Nähe zu bieten. Zudem sind hier in der Region praktisch alle in privater Trägerschaft!
Gebt den Kindern G9 zurück
Es war schon damals eine Zumutung bei der Einführung von G8 für viele Kinder. Weniger Übungszeit, weniger Freizeit.
Niveau an den Universitäten sinkt
Was war das Ziel von G8? Die jungen Menschen und deren Arbeitskraft schneller der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen.
Das Ergebnis heute: schlecht ausgebildeter Nachwuchs, der von besser ausgebildeten Fachkräften aus dem Ausland auf das Abstellgleis befördert wird. Die Abiturprüfungen werden immer oberflächlicher, ein tiefergreifendes Lernen findet auf Grund der fehlenden Zeit nicht mehr statt, die Universitäten jammern über die Inkompetenz der Studienanfänger.
Das Fazit sollte sein: Zurück zum altbewährten G9!
Unbedingt G9!
Ich kenne beide Systeme aus der Lehrerperspektive.
G9 war deutlich schülerfreundlicher, ließ Raum zur persönlichen Entwicklung und Selbstfindung, die gerade in der Pubertät wichtig ist.
Schüler sind doch nicht nur Schüler, sondern in erster Linie Menschen! Erst Kinder, dann junge Erwachsene.
Sie brauchen Zeit, zu reifen, und sich und ihre Talente zu entwickeln.
G8 hat keinesfalls einen früheren Eintritt ins Arbeitsleben bewirkt, sondern ein GAP-Year bei den meisten, und bei sehr vielen wird dieses noch nicht einmal sinnvoll gefüllt. Ein Jahr Schule und eine bessere Vorbereitung auf die Universität wäre deutlich sinnstiftender.
Für G9
G9 ermöglicht eine fundierte Bildung, deren es in unserer spezialisierten Arbeitswelt dringend bedarf: gutes mathem.-naturwissenschaft. Wissen, ebenso Gesellschaftswissench. und mindestens 2 Fremdsprachen.
G9 ist ein Geschenk an das persönliche Reifen der Schüler*innen und so hilfreich für den Übertritt Schule Hochschule.
Es mindert die Studienabbrecherquote.
Abstimmung mit den Füßen hat zu einem klaren Ergebnis geführt
Wir sind in unserem Regierungsbezirk (Karlsruhe) das letzte Gymnasium, dass sowohl G8 und G9 anbietet. Obwohl wir eine recht große Schule sind (4- bis 5- zügig), hatten wir seit vielen Jahren das Problem, überhaupt eine G8-Klasse zu bilden. Die große Mehrheit der Eltern meldet ihre Kinder für das G9 an. In diesem Schuljahr haben wir in der 5. Klasse nur noch G9 Klassen, da die Anmeldungen für G8 nicht ausgereicht haben, die Schülerzahl war zu gering.
Im Grunde ist das ein demokratischer Prozess und das Ergebnis ist eindeutig, klarer als jedes Wahlergebnis.
G9 lässt deutlich mehr Zeit für die Entwicklung
Wir sehen bei unseren Schülern, wie viel besser sie seit der Einführung von G9 die zusätzliche Zeit am Nachmittag und das zusätzliche Jahr zur Entwicklung nutzen.
Wir sollten jedem Schüler das Recht einräumen, frei zu wählen. Ich verstehe nicht, weshalb wir den jungen Menschen diese Freiheit verwehren.
Solidere Bildung durch G9
Unser Sohn hat mittlerweile das G8 durchlaufen, unsere Tochter wird nächstes Jahr ihr Abitur auf dem G9 machen. Der direkte Vergleich der Kinder, bei in etwa gleicher intellektueller Voraussetzung, zeigt klar auf, dass die Bildungsinhalte, insbesondere in Mathematik und den Naturwissenschaften, im G9 deutlich gründlicher, differenzierter und nachhaltiger vermittelt werden. Sie können durch das langsamere Voranschreiten im Stoff intensiver geübt und besser verinnerlicht werden. Überdies kann hinsichtlich komplexer Themen in geisteswissenschaftlichen Bereichen durch die größere Reife der jungen Menschen ein deutlich besseres Niveau erarbeitet werden. Somit wird unser G9- Kind besser für das Studium und das Leben vorbereitet sein, als dies bei dem G8-Kind der Fall war. Fazit: Solide Bildung braucht Zeit und muss die Reife der jungen Menschen berücksichtigen bzw. ermöglichen. Mich erstaunt und erbost , dass dieser Befund, der doch schlicht auch dem gesunden Menschenverstand entspricht, seit Schavan von der Politik dreist ignoriert bzw. negiert wird.
Jeder kann G9 unterstützen:
g9-jetzt-bw.de
- Lesen
- pro Person ein Blatt ausfüllen
- beim Einwohnermeldeamt/Bürgermeisteramt Name/Anschrift bestätigen lassen
- abschicken.
Wiedereinführung des alten G9
Ich könnte jetzt hier stundenlang schwadronieren, aber ich mache es kurz.
Es gab Gründe, warum das Gymnasium zunächst als G9 angelegt war und es gab Gründe, warum diese neun Jahre so gestaltet waren.
Dies wurde bei der Einführung von G8 nicht hinterfragt, sondern man hat auf Forderungen derer gehört, die sich Profit versprochen haben und deren Fachkompetenz sich in der Erfahrung des eigenen Schulbesuch erschöpft hat.
G8 bietet keinerlei Vorteile. Die Kinder werden verheizt, Entwicklungsprozesse verzögert, was wir an der Steigung von Burnouterkrankungen im Studium sehen. Wir investieren mehr und erzielen schlechtere Ergebnisse auf allen Ebenen. Wir brauchen das alte G9 wieder mit Grundschulempfehlung durch zentrale Prüfung. Wir brauchen eine strikte Leistungsorientierung an den Gymnasium. Leistungsbereitschaft und -vermögen müssen gefördert und ein grundlegendes Niveau eingefordert werden. Förderung ist nur möglich, wenn man auf ein Ziel hin fördert, wozu man etwas fordern muss. Vertiefte und umfassendere Bildung benötigt die Idee von Zusammenhängen. Das bedeutet, es muss eine Rückkehr zum fächerverbindenden Unterricht geben.