Durch G8 wird den Jugendlichen die Möglichkeit, Freizeit stressfrei zu gestalten, oft verwehrt. Wer vor- und nachmittags an die Schule gebunden ist, kann kaum noch Hobbys ausüben oder außerunterrichtliche Kreativität entwickeln.
Wir brauchen die Rückkehr zu G9!
62.
Kommentar von :ohne Name 62413
Abwanderung vom Regelgymnasium
Wir haben am Regelgymnasium eine Zunahme der Abwanderung am Ende von Kl. 10 in die beruflichen Gymnasien beobachtet. Das sind nicht zwangsläufig "schwächere" Schülerinnen und Schüler, sondern vielmehr solche, die ihren Abi-Schnitt verbessern wollen durch ein weiteres Lernjahr, um z. B. den NC für Medizin zu knacken.
Solche fehlen aber dann, um […]
Wir haben am Regelgymnasium eine Zunahme der Abwanderung am Ende von Kl. 10 in die beruflichen Gymnasien beobachtet. Das sind nicht zwangsläufig "schwächere" Schülerinnen und Schüler, sondern vielmehr solche, die ihren Abi-Schnitt verbessern wollen durch ein weiteres Lernjahr, um z. B. den NC für Medizin zu knacken.
Solche fehlen aber dann, um das Niveau im Unterricht der Kursstufe (z. B. Leistungsfächer) halten zu können.
63.
Kommentar von :ohne Name 62419
Gebt den Kindern G9 zurück
Es war schon damals eine Zumutung bei der Einführung von G8 für viele Kinder. Weniger Übungszeit, weniger Freizeit.
64.
Kommentar von :ohne Name 62443
Niveau an den Universitäten sinkt
Was war das Ziel von G8? Die jungen Menschen und deren Arbeitskraft schneller der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen.
Das Ergebnis heute: schlecht ausgebildeter Nachwuchs, der von besser ausgebildeten Fachkräften aus dem Ausland auf das Abstellgleis befördert wird. Die Abiturprüfungen werden immer oberflächlicher, ein tiefergreifendes Lernen […]
Was war das Ziel von G8? Die jungen Menschen und deren Arbeitskraft schneller der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen.
Das Ergebnis heute: schlecht ausgebildeter Nachwuchs, der von besser ausgebildeten Fachkräften aus dem Ausland auf das Abstellgleis befördert wird. Die Abiturprüfungen werden immer oberflächlicher, ein tiefergreifendes Lernen findet auf Grund der fehlenden Zeit nicht mehr statt, die Universitäten jammern über die Inkompetenz der Studienanfänger.
Das Fazit sollte sein: Zurück zum altbewährten G9!
65.
Kommentar von :ohne Name 62452
Zeit erwachsen zu werden in 9 Jahren am Gymnasium
G9 bietet bei weniger Wochenstunden Unterricht und mehr Schulzeit jedem Schüler Zeit, besser erwachsen zu werden, die Werte, nach denen er leben will, zu finden und so als Person in der Schulzeit zu reifen.
Unis werden durch ältere Studenten entlastet, da deren Reife weiter fortgeschritten ist.
Die Stundenpläne werden deutlich entzerrt, was […]
G9 bietet bei weniger Wochenstunden Unterricht und mehr Schulzeit jedem Schüler Zeit, besser erwachsen zu werden, die Werte, nach denen er leben will, zu finden und so als Person in der Schulzeit zu reifen.
Unis werden durch ältere Studenten entlastet, da deren Reife weiter fortgeschritten ist.
Die Stundenpläne werden deutlich entzerrt, was den Unterricht verbessert.
Bei ähnlicher Gesamtstundenzahl in einem Jahr mehr steigen die Kosten nicht.
66.
Kommentar von :Frau Alt
Unbedingt G9!
Ich kenne beide Systeme aus der Lehrerperspektive.
G9 war deutlich schülerfreundlicher, ließ Raum zur persönlichen Entwicklung und Selbstfindung, die gerade in der Pubertät wichtig ist.
Schüler sind doch nicht nur Schüler, sondern in erster Linie Menschen! Erst Kinder, dann junge Erwachsene.
Sie brauchen Zeit, zu reifen, und sich und ihre […]
Ich kenne beide Systeme aus der Lehrerperspektive.
G9 war deutlich schülerfreundlicher, ließ Raum zur persönlichen Entwicklung und Selbstfindung, die gerade in der Pubertät wichtig ist.
Schüler sind doch nicht nur Schüler, sondern in erster Linie Menschen! Erst Kinder, dann junge Erwachsene.
Sie brauchen Zeit, zu reifen, und sich und ihre Talente zu entwickeln.
G8 hat keinesfalls einen früheren Eintritt ins Arbeitsleben bewirkt, sondern ein GAP-Year bei den meisten, und bei sehr vielen wird dieses noch nicht einmal sinnvoll gefüllt. Ein Jahr Schule und eine bessere Vorbereitung auf die Universität wäre deutlich sinnstiftender.
67.
Kommentar von :ohne Name 62425
Profilierung der beruflichen Schulen
Es gibt eine Vielzahl an Schülern, die nach der 10. Klasse aufgrund des enormen Drucks durch G8 auf ein berufliches Gymnasium wechseln, um dort aus ihrer Sicht ein "vereinfachtes Abitur" zu erhalten. Am eigentlichen beruflichen Profil besteht, wenn überhaupt, bei diesen Schülern oftmals nur ein sekundäres Interesse. Das ist schade, denn die […]
Es gibt eine Vielzahl an Schülern, die nach der 10. Klasse aufgrund des enormen Drucks durch G8 auf ein berufliches Gymnasium wechseln, um dort aus ihrer Sicht ein "vereinfachtes Abitur" zu erhalten. Am eigentlichen beruflichen Profil besteht, wenn überhaupt, bei diesen Schülern oftmals nur ein sekundäres Interesse. Das ist schade, denn die beruflichen Schulen profilieren sich ja durch bestimmte berufliche Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler. G9 bietet eine vergleichbare Option mit Profil und keine, aus Schülersicht, vereinfachte Option, ein Abitur zu erhalten.
68.
Kommentar von :ohne Name 62479
Wechselwirkungen
Nur wenn die Bedingungen für jede Schulart fair sind, kann auch das Gymnasium sinnvoll arbeiten, also Option G9.
69.
Kommentar von :ohne Name 62455
Zurück zu einem menschlicheren Gymnasium
Die Aufmerksamkeitsspanne von Heranwachsenden ist begrenzt.
Ihr Bedürfnis nach Ausgleich und häuslicher Lernzeit am Nachmittag ist legitim.
Als Fremdsprachenlehrkraft kann ich berichten: Meine Schülerschaft, die eine Fremdsprache dienstags von 15:30 bis 17 Uhr und dann am besten noch freitags in der 6. Stunde lernen soll, tut mir von Herzen […]
Die Aufmerksamkeitsspanne von Heranwachsenden ist begrenzt.
Ihr Bedürfnis nach Ausgleich und häuslicher Lernzeit am Nachmittag ist legitim.
Als Fremdsprachenlehrkraft kann ich berichten: Meine Schülerschaft, die eine Fremdsprache dienstags von 15:30 bis 17 Uhr und dann am besten noch freitags in der 6. Stunde lernen soll, tut mir von Herzen Leid.
Die vollgestopften Stundentafeln mit bis zu drei Tagen Nachmittagsunterricht sorgen für Dauerstress, sinkende Leistungen und sinkende Motivation. Da die Kinder an drei Tagen in der Woche Nachmittagsunterricht haben, brauche ich mit Hausaufgaben gar nicht kommen.
So werde ich unfreiwillig zum Handlanger für sinkende Ansprüche im Bildungsniveau. Was soll man auch sonst machen?
Wir haben hier in BW eine Geschichte geschrieben, die Bildung zum Opfer der Bildungspolitik werden lässt.
Würden Wirtschaftspolitiker so agieren, hätte man ihnen längst das Handwerk gelegt. Aber bei der Bildung von Kindern kann man ja sparen. Diese vielen erzwungenen persönlichen Bankrotte tauchen ja in keiner Statistik auf.
70.
Kommentar von :ohne Name 54123
G9 ist besser! Welchen Beleg braucht es noch?
Seit G8 eingeführt wurde, sind die Ergebnisse im internationalen Vergleich immer schlechter geworden.
Wo die Eltern die Wahl haben, zwischen G8 und G9, rennen sie den G9 Gymnasien in Scharen die Tür ein. Warum? Weil sie ihre Kinder eben doch lieben. Wenn der G8 Schüler noch in der Schule oder zuhause am Schreibtisch sitzt, kann der G9 Schüler […]
Seit G8 eingeführt wurde, sind die Ergebnisse im internationalen Vergleich immer schlechter geworden.
Wo die Eltern die Wahl haben, zwischen G8 und G9, rennen sie den G9 Gymnasien in Scharen die Tür ein. Warum? Weil sie ihre Kinder eben doch lieben. Wenn der G8 Schüler noch in der Schule oder zuhause am Schreibtisch sitzt, kann der G9 Schüler schon seinen Hobbies oder Vereinen nachgehen und/oder mit seinen Freunden abhängen.
Und schließlich hat der frühere Schulabschluss auch nicht dazu geführt, dass die Schüler früher ins Arbeitsleben starten, sondern dass die Betriebe sie früher und länger in unbezahlten, unbefristeten Praktika halten.
G8 ist und war ein reines Sparmodell auf Kosten unserer Kinder.
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Kommentare
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Schule soll auch noch Freizeit zulassen
Durch G8 wird den Jugendlichen die Möglichkeit, Freizeit stressfrei zu gestalten, oft verwehrt. Wer vor- und nachmittags an die Schule gebunden ist, kann kaum noch Hobbys ausüben oder außerunterrichtliche Kreativität entwickeln.
Wir brauchen die Rückkehr zu G9!
Abwanderung vom Regelgymnasium
Wir haben am Regelgymnasium eine Zunahme der Abwanderung am Ende von Kl. 10 in die beruflichen Gymnasien beobachtet. Das sind nicht zwangsläufig "schwächere" Schülerinnen und Schüler, sondern vielmehr solche, die ihren Abi-Schnitt verbessern wollen durch ein weiteres Lernjahr, um z. B. den NC für Medizin zu knacken.
Solche fehlen aber dann, um das Niveau im Unterricht der Kursstufe (z. B. Leistungsfächer) halten zu können.
Gebt den Kindern G9 zurück
Es war schon damals eine Zumutung bei der Einführung von G8 für viele Kinder. Weniger Übungszeit, weniger Freizeit.
Niveau an den Universitäten sinkt
Was war das Ziel von G8? Die jungen Menschen und deren Arbeitskraft schneller der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen.
Das Ergebnis heute: schlecht ausgebildeter Nachwuchs, der von besser ausgebildeten Fachkräften aus dem Ausland auf das Abstellgleis befördert wird. Die Abiturprüfungen werden immer oberflächlicher, ein tiefergreifendes Lernen findet auf Grund der fehlenden Zeit nicht mehr statt, die Universitäten jammern über die Inkompetenz der Studienanfänger.
Das Fazit sollte sein: Zurück zum altbewährten G9!
Zeit erwachsen zu werden in 9 Jahren am Gymnasium
G9 bietet bei weniger Wochenstunden Unterricht und mehr Schulzeit jedem Schüler Zeit, besser erwachsen zu werden, die Werte, nach denen er leben will, zu finden und so als Person in der Schulzeit zu reifen.
Unis werden durch ältere Studenten entlastet, da deren Reife weiter fortgeschritten ist.
Die Stundenpläne werden deutlich entzerrt, was den Unterricht verbessert.
Bei ähnlicher Gesamtstundenzahl in einem Jahr mehr steigen die Kosten nicht.
Unbedingt G9!
Ich kenne beide Systeme aus der Lehrerperspektive.
G9 war deutlich schülerfreundlicher, ließ Raum zur persönlichen Entwicklung und Selbstfindung, die gerade in der Pubertät wichtig ist.
Schüler sind doch nicht nur Schüler, sondern in erster Linie Menschen! Erst Kinder, dann junge Erwachsene.
Sie brauchen Zeit, zu reifen, und sich und ihre Talente zu entwickeln.
G8 hat keinesfalls einen früheren Eintritt ins Arbeitsleben bewirkt, sondern ein GAP-Year bei den meisten, und bei sehr vielen wird dieses noch nicht einmal sinnvoll gefüllt. Ein Jahr Schule und eine bessere Vorbereitung auf die Universität wäre deutlich sinnstiftender.
Profilierung der beruflichen Schulen
Es gibt eine Vielzahl an Schülern, die nach der 10. Klasse aufgrund des enormen Drucks durch G8 auf ein berufliches Gymnasium wechseln, um dort aus ihrer Sicht ein "vereinfachtes Abitur" zu erhalten. Am eigentlichen beruflichen Profil besteht, wenn überhaupt, bei diesen Schülern oftmals nur ein sekundäres Interesse. Das ist schade, denn die beruflichen Schulen profilieren sich ja durch bestimmte berufliche Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler. G9 bietet eine vergleichbare Option mit Profil und keine, aus Schülersicht, vereinfachte Option, ein Abitur zu erhalten.
Wechselwirkungen
Nur wenn die Bedingungen für jede Schulart fair sind, kann auch das Gymnasium sinnvoll arbeiten, also Option G9.
Zurück zu einem menschlicheren Gymnasium
Die Aufmerksamkeitsspanne von Heranwachsenden ist begrenzt.
Ihr Bedürfnis nach Ausgleich und häuslicher Lernzeit am Nachmittag ist legitim.
Als Fremdsprachenlehrkraft kann ich berichten: Meine Schülerschaft, die eine Fremdsprache dienstags von 15:30 bis 17 Uhr und dann am besten noch freitags in der 6. Stunde lernen soll, tut mir von Herzen Leid.
Die vollgestopften Stundentafeln mit bis zu drei Tagen Nachmittagsunterricht sorgen für Dauerstress, sinkende Leistungen und sinkende Motivation. Da die Kinder an drei Tagen in der Woche Nachmittagsunterricht haben, brauche ich mit Hausaufgaben gar nicht kommen.
So werde ich unfreiwillig zum Handlanger für sinkende Ansprüche im Bildungsniveau. Was soll man auch sonst machen?
Wir haben hier in BW eine Geschichte geschrieben, die Bildung zum Opfer der Bildungspolitik werden lässt.
Würden Wirtschaftspolitiker so agieren, hätte man ihnen längst das Handwerk gelegt. Aber bei der Bildung von Kindern kann man ja sparen. Diese vielen erzwungenen persönlichen Bankrotte tauchen ja in keiner Statistik auf.
G9 ist besser! Welchen Beleg braucht es noch?
Seit G8 eingeführt wurde, sind die Ergebnisse im internationalen Vergleich immer schlechter geworden.
Wo die Eltern die Wahl haben, zwischen G8 und G9, rennen sie den G9 Gymnasien in Scharen die Tür ein. Warum? Weil sie ihre Kinder eben doch lieben. Wenn der G8 Schüler noch in der Schule oder zuhause am Schreibtisch sitzt, kann der G9 Schüler schon seinen Hobbies oder Vereinen nachgehen und/oder mit seinen Freunden abhängen.
Und schließlich hat der frühere Schulabschluss auch nicht dazu geführt, dass die Schüler früher ins Arbeitsleben starten, sondern dass die Betriebe sie früher und länger in unbezahlten, unbefristeten Praktika halten.
G8 ist und war ein reines Sparmodell auf Kosten unserer Kinder.